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    Anonim

      Zur Woche der segenreichen Geburt des Propheten

      بسم الله الرحمن الرحيم
      فيمَا رَحْمَةٍ مِّنَ الله لِنْتَ لَهُمْ وَ لَوْ آُنْتَ فَظّاً غَلِيظَ القَلْبِ لانَفَضُّواْ مِنْ حَوْلِكَ
      „Und dank der Barmherzigkeit Allahs warst du gütig zu ihnen. Wärst du aber grob und hartherzig gewesen, so wären sie von dir davongelaufen.“
      (Der Koran, Sure “Al-i Imran”, Vers 159)

      „Derjenige, der einen guten Charakter hat, ist der Vollkommenste uner den Gläubigen.”
      Der Prophet Muhammed (Allahs Segen und Heil seien über ihm)

      Verehrte Gläubige,

      Wie Ihr wisst, begehen wir in diesen Tagen die Wiederkehr der Geburt des Propheten, die sogenannte Woche der segenreichen Geburt.
      Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen kurz die vorzüglichen Charaktereigenschaften unseres Propheten schildern, wie sie auch im Koran beschrieben sind.
      Der Prophet Muhammed (Allahs Segen und Heil seien über ihm) konstatierte die Nächstenliebe als Grundprinzip des Glaubens als er sagte: “Ihr kommt erst ins Paradies, wenn ihr glaubt. Euer Glaube aber ist nicht vollkommen, wenn ihr euren Nächsten nicht liebt”
      Er wünschte anderen nur, was er auch sich selbst wünschte. Nie hat er sich mit den Menschen einen Spaß erlaubt, der diesen zuwider war. Versprechen, die er gab, hielt er ein und andererseits versprach er nie etwas, was er nicht einhalten konnte. Er hielt sich immer an die Wahrheit, war stets freundlich und tolerant. Der Koran lobt ihn ob dieser Eigenschaften wie folgt: “…Wärst du aber grob und hartherzig gewesen, so wären sie von dir davongelaufen…“ [1]

      Unser Prophet trug saubere, schlichte aber ordentliche Kleidung und verabscheute die Unordnung. Er ermahnte auch die Menschen hierzu und sagte ihnen, dass Sauberkeit die Hälfte des Glaubens sei. Gottesdienstliche Handlungen waren für ihn eine der Grundbedingungen für das Glück: in Häusern, in denen keine gottesdienstlichen Handlungen stattfanden und in denen der Koran nicht rezitiert wurde, konnten Glück und Zufriedenheit nicht einziehen. Er verstand es, sich mit Wenigem zufrieden zu geben und vermied die Verschwendung. Er riet auch den anderen Muslimen dazu, in jeder Lebenslage zufrieden und immer positiv eingestellt zu sein. Der Prophet achtete darauf, niemanden zu kränken und wünschte selbst seinen Feinden nur Gutes. Älteren Menschen gegenüber

      begegnete er mit Respekt und verunglimpfte und beleidigte niemals das, was anderen heilig war. Er machte keinen Unterschied zwischen den Menschen aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft. Der Prophet wies darauf hin, dass die Menschen vor Allah so gleich seien, wie die Zähne eines Kammes und sich lediglich hinsichtlich ihrer Frömmigkeit voneinander unterscheiden würden. Der beste Mensch war für ihn derjenige, der anderen Menschen von Nutzen war. Am meisten fürchtete er sich davor, sich an den Rechten anderer Menschen zu vergreifen und öffentliche Gelder und Güter zu veruntreuen. Er lies sich nicht von Hass und feindseligen Gefühlen leiten. Wahrheit und Gerechtigkeit waren seine Wegweiser. Er hasste Hochmut und Stolz: Hochmut und Glauben waren für ihn nicht vereinbar. Aus diesem Grund ist er auch selbst nie hochmütig gewesen gegenüber anderen Menschen. Er besuchte kranke Menschen sowie seine Freunde und Nachbarn. Es machte ihn glücklich Leid und Freud der Muslime zu teilen

      .
      Verehrte Muslime,

      Der Prophet hatte auch ein perfektes Eheleben. Er war stets gut zu seinen Ehefrauen und teilte all ihre Sorgen. Bevor er irgendwo hin ging fragte er sie stets um Erlaubnis. Mit folgenden Worten riet er auch anderen Ehepaaren dazu, immer zuvorkommend zueinander zu sein: „Derjenige, der einen guten Charakter hat und gut ist zu seinem Ehepartner, ist der Vollkommenste uner den Gläubigen.” [2] Kinder und Jugendliche liebte er von ganzem Herzen. Er spielte sogar mit den Kindern. Jugendlichen brachte er Vertrauen entgegen; er holte ihren Rat ein und bürdete ihnen Verantwortung auf. Der Prophet wies darauf hin, dass die Menschen, die sich in ihrer Jugend von Verbotenem ferngehalten und ihre gottesdienstlichen Handlungen durchgeführt haben zu den sieben Gruppen von Menschen gehören werden, die ins Paradies kommen. Er erinnerte die Menschen daran, dass alles, was sie auf Erden machten, im Jenseits Zeugnis gegen sie ablegen wird und dass sie deshalb zu Lebzeiten nichts sagen oder machen sollen, was sie später bereuen würden. Den Menschen riet er von jedweder Art Übermaß und Gewalt ab.
      Wir Muslime, die daran glauben, dass Muhammed (Allahs Segen und Heil seien über ihm) ein Gottesgesandter ist, müssen uns nach ihm richten. Egal ob als Vater, Ehemann, Nachbar, Befehlshaber oder sonst etwas. Wir müssen uns in jeder Beziehung nach seinem Vorbild richten. Meine Predigt beende ich mit dem Koranvers 128 aus der tevbe-Sure: “Wahrlich, nun kam bereits ein Gesandter aus eurer Mitte zu euch. Schwer liegen eure Missetaten auf ihm. Fürsorglich ist er für euch! Gegen die Gläubigen ist er gütig und barmherzig.”

      [1] Al-i İmran:159.
      [2] Darimi, Sünen, Rikak, Hadis no: 2672
      Die Predigtkommission

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