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    Anonim

      Unsere Kinder
      بِسْمِ اللهِ الْرَحْمنِ الْرَحِیِم
      المالُ وَ البَنُونَ زینَةُ الحیَاةِ الدُّنْیا وَالبَاقِیاتُ الصَّالِحَاتُ جَیْرٌ عِنْدَ رَبِّكَ ثوَاباً وَ خَیْرٌ اَمَلاً

      Bismillahirrahmanirrahim
      [Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]

      “Eigentum und Kinder sind die Zierde des irdischen Lebens. Vor deinem Herrn
      sind jedoch zurückbleibende Wohltaten dienlicher für eine Eintragung als gute
      Tat. Von ihnen ist mehr zu verhoffen.”
      [Sure “Kehf”, Vers 46]


      Meine lieben Geschwister im Glauben,

      unsere Kinder gehören zu den größten Gaben, mit denen uns Allah beschenkt hat.
      Sie sind uns unser Augenlicht und die Zierde des irdischen Lebens. Sie verleihen
      unserem Leben einen besonderen Sinn. Das beste Erbe, das wir unseren Kindern,
      hinterlassen können, ist eine gute Erziehung und Bildung.
      So heißt es im eingangs vorgetragenen Koranvers:

      “Eigentum und Kinder sind die
      Zierde des irdischen Lebens. Vor deinem Herrn sind jedoch zurückbleibende
      Wohltaten dienlicher für eine Eintragung als gute Tat. Von ihnen ist mehr zu
      verhoffen.”
      [1]


      Verehrte Geschwister,

      Kinder kommen rein auf die Welt, sie sind quasi wie ein unbeschriebenes Blatt.
      Unterschiedliche Einflüsse formen sie dann im späteren Leben. Auch unser Prophet
      Muhammed (Allah segne ihn und schenke ihm Heil, A.s.s.H.) ließ uns wissen:
      „Jedes Kind, wenn es auf die Welt kommt, hat eine Veranlagung. Vater und
      Mutter sind es, die es dann zum Juden, Christen oder Feueranbeter machen.“
      [2]
      Das Schicksal einer Generation wird bestimmt von der ihr vorausgehenden
      Generation. Unsere Zukunft sichern wir daher, indem wir unsere Kinder gut
      erziehen. Denn sie sind uns ein Garant für unsere Zukunft. Wir erhalten von ihnen
      nur das, was wir ihnen geben. Abgesehen davon kann man mit einem krummen
      Lineal keinen geraden Strich ziehen. Knöpfen wir schon den ersten Knopf unseres
      Hemdes falsch, sind die darauf folgenden auch dazu verdammt falsch zu laufen.


      Verehrte Gläubige,

      kein Rat ist so gut und effizient wie das Verhalten, das wir selbst vorleben.
      Ratschläge helfen nur bis zu einem gewissen Grad. Daher ist es sehr wichtig, dass
      wir mit unserem Verhalten ein gutes Vorbild geben. Dass wir unseren Kindern ein
      gutes Vorbild sind ist viel wichtiger als alles Materielle, das wir ihnen geben. Wir
      sollten daher mehr Zeit mit ihnen verbringen und ihnen dabei ein gutes Vorbild
      sein. Denn es sind vor allen Dingen ihre Eltern, die die Kinder zum Vorbild nehmen.

      Unsere Kinder, denen wir unsere Zukunft anvertrauen werden, sollten später Acht
      geben auf das Erlaubte und das Verbotene. Die Persönlichkeit bei Kindern
      entwickelt sich im Alter zwischen 2-6 Jahren gerade neu. Deshalb sollten wir
      besonders in dieser Phase achtsam sein. Kinder möchten, dass man ihnen Wert
      beimisst und sie beachtet. Ein gutes Beispiel ist uns auch hier wieder unser
      Prophet Muhammed (A.s.s.H.). Wenn seine Tochter Fatima das Zimmer betrat,
      stand er auf, um sie zu empfangen.


      Verehrte Gläubige,

      Kinder orientieren sich bis zum 6. Lebensjahr an ihren Eltern. In der Grundschule
      sind es ihre Lehrer und in der Pubertät dann ihre Freunde, die sie zum Vorbild
      nehmen und sie nachahmen. Auf welchem Weg die Persönlichkeitsentwicklung
      eines Kindes ist, können wir ablesen an seinem Freundeskreis. Ganz nach der
      Devise: den Meister erkennt man an seinem Werk, den Menschen an seinem Freund!
      Denn das soziale Umfeld eines Kindes prägt seinen Charakter ungemein. Und
      bekanntlich verliert derjenige, der keine Persönlichkeit entwickeln kann, zum
      Schluss auch seine Identität. Verhätscheln und verwöhnen wir unsere Kinder zu
      sehr, werden sie unersättlich. Vernachlässigen wir sie jedoch, kann dies bei ihnen
      zu psychologischen Problemen führen. Ganz wie es im Sprichwort heißt: “Gib dem
      Tier und dem Kind alles was es will und zum Schluss hast du ein sehr gutes Tier
      aber ein sehr schlechtes Kind.”


      Verehrte Muslime,

      daher sollten wir uns persönlich um unsere Kinder kümmern und hier weder Einsatz
      noch Zeit scheuen. Wir sollten ihnen, wenn es darauf ankommt, ein Freund sein.
      Mit Liebe und feinfühligen Worten sollten wir ihnen den Glauben und moralische
      Werte beibringen und ebenso bezüglich ihrer Bildung und Ausbildung vorgehen. Wir
      sollten darauf achten, dass sie einen guten Freundeskreis haben und einschreiten,
      wenn ihnen Gefahr droht …


      Liebe Kinder und Jugendliche,

      und ihr solltet euch mühen, um in Zukunft selbst Vorbilder zu sein. Ihr seid unsere
      Hoffnung und unsere Zukunft. Ihr solltet euch in jeder Hinsicht gut bilden.
      Vergeudet eure Zeit nicht. Haltet euch fern von dem, was unsere Religion verbietet
      und seid euren Eltern gute Kinder. Vergesst nicht, dass ein starker Glaube und
      fundiertes Wissen der Schlüssel für viele Probleme sind.

      [1] Kehf, 46.
      [2] Buhari, Cenaiz 80, II, 97-98.
      Mustafa BÜLBÜL
      Religionsbeauftragter der DITIB-Moschee von Schwetzingen

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