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    Anonim

      Große Sünden und wie wir sie vermeiden

      Bismillahirrahmanirrahim

      [Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]
      “Nicht doch! Vielmehr sind eure Herzen verdunkelt wegen dessen was ihr
      zusammenklaubt (an Übel).”
      [Sure “Mutaffifin”, Vers 14]

      Verehrte Gläubige,

      Allah, der Erhabene hat den Menschen weder umsonst erschaffen, noch hat Er ihn
      auf sich selbst gestellt. Er hat ihm vielmehr den Gottesdienst als Pflicht auferlegt
      und ihn somit einer Prüfung unterlegt. So ist es die Pflicht eines Muslims, Seinen
      Geboten zu folgen und fern zu bleiben von dem, was Er verboten hat. Wer die
      Befolgung dieser Ge- und Verbote unterlässt oder sie vernachlässigt, begeht eine
      Sünde. Und wer eine Sünde begeht, lehnt sich damit gegen unseren Herrn auf, bei
      dem alle Macht und alle Erhabenheit liegt. Er baut sich damit eine Mauer gegen die
      unendliche Barmherzigkeit und das ebenso unendliche Wohlwollen Allahs. Sünden
      beeinflussen nicht nur die natürliche und reine Beschaffenheit der Menschen, sie
      verleihen ihren Herzen auch eine Unruhe und öffnen ihnen den Weg zu weiterem
      Übel. Und wer auf seinen Sünden besteht, den führen diese ins Unheil. So heißt es
      hierzu im Koran: “Nicht doch! Vielmehr sind eure Herzen verdunkelt wegen
      dessen was ihr zusammenklaubt (an Übel).” [1]

      Was dieses Verdunkeln des Herzens bedeutet, erläuterte uns dereinst unser
      Prophet. Begeht der Diener Gottes eine Sünde, so entsteht in seinem Herzen ein
      schwarzer Punkt. Bereut er seine Sünde und bittet dafür um Vergebung,
      verschwindet dieser schwarze Punkt wieder, sein Herz wird wieder lupenrein. Tut
      er dies aber nicht und begeht noch weiter Sünden, so wächst dieser schwarze Punkt
      und nimmt das ganze Herz ein. Eben dies ist gemeint, wenn der Koran von
      “Verdunkeln des Herzens” spricht. [2]

      Verehrte Brüder und Schwestern,

      der Islam unterteilt Sünden in unterschiedliche Kategorien: danach, ob sie mit
      oder ohne Reue vergeben werden, und danach, wer bzw. wessen Rechte mit dieser
      Sünde übergangen wurden. Ihrer Schwere nach werden Sünden in solche kleiner
      und großer Art unterteilt. Diese Unterteilung gibt der Koran zwar vor. Worin diese
      kleinen und großen Sünden jedoch bestehen, darüber gibt er uns nur begrenzt
      Auskunft. [3]

      Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die größte der Sünden darin besteht,
      Allah einen Teilhaber beizugesellen. Damit würden wir uns sowohl am Recht Allahs
      vergehen als auch mit der Würde des Menschen spotten. Abgesehen davon gehört
      auch das Übergehen der Ge- und Verbote Allahs zu den großen Sünden. Aus den
      Hadisen unseres Propheten Muhammed (s.a.v.) erfahren wir dann genauer, was zu
      den großen Sünden gehört: Allah einen Teilhaber beizugesellen, Zauberei und
      Magie, einen unschuldigen Menschen umzubringen, das Vermögen und das Eigentum
      von Waisen zu unterschlagen, Wucherzins anzunehmen, unbescholtene ehrenhafte
      Frauen der Unzucht zu bezichtigen, sich gegen die Eltern aufzulehnen, zu lügen,
      eine falsche Zeugenaussage zu machen, eine außerehelische geschlechtliche
      Beziehung einzugehen, das Vermögen eines anderen oder öffentliche Sach- und
      Geldmittel zu unterschlagen, Alkohol, Gewinn- und Glücksspiele. [4] Vor diesen
      Sünden sollten wir uns peinlichst hüten. Denn, Allah, der Erhabene, ließ uns im

      Koran wissen, dass wir allen möglichen Sünden aus dem Weg gehen sollen:: “Lasst
      ab von den offenkundigen und den geheimen Sünden. Denn wer Sünden begeht,
      wird für diese sicherlich bestraft.” [5] Und Er ermahnte uns: “Lasst ihr ab von
      den großen Sünden, von denen fern zu bleiben euch geboten wurde, sehen Wir
      ab von euren kleinen Sünden und weisen euch einen schönen Platz.” [6]
      Sünden begehen wir, wenn wir auf unsere Triebe hören oder den
      unterschiedlichsten Eingebungen des Teufels nachgeben. Dass die Teufel aber nicht
      wirklich Macht über die Gläubigen haben, das erfahren wir aus dem Koran wiefolgt:

      “Er hat wahrlich keine Gewalt über diejenigen, die glauben und die ihrem
      Herrn vertrauen. Seine Gewalt erstreckt sich vielmehr über diejenigen, die ihn
      sich zum Freund nehmen und ihn ihrem Herrn als Teilhaber beigesellen.” [7]

      Verehrte Gemeinde,

      um uns von den Sünden fern zu halten, sollten wir alle an den Tod und den Tag des
      Jüngsten Gerichts denken. Geduldig sollten wir sein und Sünden aus dem Weg
      gehen, unsere Gottesdienste bei Zeiten verrichten, den Koran lesen und ihn vor
      allen Dingen auch leben. Insbesondere sollten wir hier auf die Säule der Religion,
      auf das Pflichtgebet Acht geben und dieses verrichten, wobei wir uns in
      Bittgebeten an Allah wenden und bei ihm Zuflucht suchen. Dazu gehört auch, dass
      wir keine Orte aufsuchen, die uns zu Sünden verleiten und diese gegebenenfalls
      verlassen. Um später vor unserem erhabenen Herrn nicht in Verlegenheit zu
      kommen, sollten wir immer daran denken, dass Er uns sieht und über alle unsere
      Taten und Handlungen Bescheid weiß. Eventuelle Sünden sollten wir auf der Stelle
      bereuen und uns in die unendliche Barmherzigkeit und Vergebung Allahs flüchten.
      Wir dürfen nicht vergessen, dass Allah Seine aufrichtig bereuenden Diener liebt und
      ihnen vergibt.

      [1] Mutaffifin 83/14.
      [2] Ibn Mace, Zühd, 29.
      [3] Nisa 4/31; Kehf 18/49; Şura 42/37; Necm 53/32.
      [4] Buhari, Hudud, 44; Muslim, Iman, 144; Buhari, Şehadet, 10; Ebu Davud, Vesaye, 10.
      [5] Enam 6/120.
      [6] Nisa 4/31.
      [7] Nahl 16/99-100. Nurullah KOÇHAN
      Religionsbeauftragter der DITIB-Moschee in Aalen

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