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Risale-i Nur Gesamtwerk
Risale-i Nur lesen -Dreißigstes Wort - Ego (Ene) / Atom (Dherre)
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Konuya cevap cer
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<blockquote data-quote="ABDULLAH4" data-source="post: 284436" data-attributes="member: 1004566"><p><strong>Zweites Kapitel</strong></p><p></p><p><strong>(Die Umwandlung der kleinsten Teilchen)</strong></p><p><strong></strong>Dieses Kapitel verweist auf ein Teilchen (dherre) aus dem Schatz der folgenden Ayah</p><p></p><p> </p><p></p><p></p><p> »Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: Die Stunde des Gerichts wird nicht über uns kommen. Sag: Doch, bei meinem Herrn, der das Verborgene kennt, sie wird bestimmt über euch kommen. Ihm entgeht auch nicht das unwägbar kleinste Teilchen, weder in den Himmeln noch auf der Erde. Und es gibt nichts, was kleiner ist als dies, und nichts, was größer ist, das nicht in einer deutlichen Schrift verzeichnet wäre.« (Sure 34, 3)</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>(Dieses Kapitel behandelt aus dem riesigen Schatz dieses Qur'anverses das unwägbar kleinste Teilchen, das heißt, den Juwel aus der Schatulle dieses kleinsten Teilchens, und befasst sich ein wenig mit der Bewegung und dem Auftrag eines Atoms. Dieses Kapitel besteht aus einer Einführung und umfasst drei Punkte.)</p><p><strong>Einführung</strong></p><p></p><p>Die Umwandlungen der Teilchen kommen durch Schwingungen und Frequenzen zu Stande, die entstehen, wenn der urewige Designer mit der Feder Seiner Macht die Verse des Seins in das Buch des Kosmos schreibt. Es ist jedoch nicht so, wie die Materialisten und Naturalisten sich das vorstellen, dass diese Bewegungen (der Teilchen) ein Spiel des Zufalls, ein sinnloses Durcheinander wären. Denn das ganze Sein in allen seinen Teilchen und jedes einzelne Teilchen für sich spricht zu Beginn seiner Bewegung: Bismillah (Im Namen Gottes). Denn es trägt unendlich schwere Lasten, die seine Kräfte übersteigen; z.B. nimmt ein Same, (klein wie) ein Weizenkörnchen, die ganze Last eines riesigen Tannenbaumes auf seine Schultern. Nach der Erfüllung seines Auftrags sagt es: Elhamdulillah (Alles Lob gebührt Gott!). Denn es zeigt ein Werk, das in seiner Weisheit und Schönheit alle (Menschen) von Verstand in Begeisterung versetzt, ein zweckmäßiges und schönes Kunstwerk eines glorreichen Meisters, das einem Lobgesang (Kasside) auf Gott gleicht. Betrachte einmal als (weitere) Beispiele einen Granatapfel oder einen Maiskolben!</p><p>Die Umwandlung der einzelnen Teilchen Diese Anmerkung bezieht sich auf obigen langen Satz, indem die Umwandlung der kleinen Teilchen beschrieben wird.<br/> In dem weisen Qur'an wird mehrmals von »einem Klaren Vorbild (Imam-i Mubin, Sure 36, 12)« und von »einer Klaren Schrift (Kitab-i Mubin, Sure 6, 59)« gesprochen. Ein Teil der Kommentatoren meint: »Beide bedeuten das gleiche.«, ein anderer Teil hingegen: »Sie sind völlig verschieden.« Ihre Aussagen über deren Bedeutung sind also verschieden. Kurz gesagt meinen sie jedoch: »Es sind Bezeichnungen für das Wissen Gottes. Mit den Segen des Qur'an kam ich zu der Überzeugung, dass mit dem Klaren Vorbild eine Art Wissen (ilm) und ein Befehl (emir) Gottes bezeichnet werden soll und sich mehr auf die unsichtbare Welt (alem-i gayb) als auf die sichtbare Welt (alem-i shehadet) bezieht, d. h. mehr auf die Vergangenheit und die Zukunft als auf die Gegenwart. (Dieser Ausdruck) bezieht sich mehr auf die Ursprünge, die Wurzeln, die Samen und Früchte und die Nachkommen als auf die äußerliche Erscheinungsform der Dinge, bezeichnet ein Buch Seiner Vorherbestimmung. Die Existenz dieses Buches wurde bereits im 26. Wort und in einer Anmerkung des 10. Wortes bewiesen. So ist das Klare Vorbild (Imam-i Mubin) in der Tat eine Bezeichnung für eine Art Wissen und Befehl Gottes. Da die Anfänge aller Dinge, ihre Wurzeln und ihre Ursprünge alles mit einer solchen Meisterschaft und in so vollkommener Ordnung zu Ende führen, beweist auf jeden Fall, dass sie auf Grund der Prinzipien göttlichen Wissens und nach Seinem Plan bestimmt worden sind. Und da die Ergebnisse aller Dinge, die Samen und Früchte (der Pflanzen) und die Nachkommen (der Tiere) die Programme, Verzeichnisse allen künftigen Seins in sich tragen, lässt uns begreifen, dass sie Katalogen der Befehle Gottes gleichen. Man kann sagen, dass zum Beispiel ein Kern, der die Programme und Inhaltsverzeichnisse für das Wachstum eines ganzen Baumes und die Befehle des Seins (= die Naturgesetze) enthält, welche diese Inhaltsverzeichnisse und Programme bestimmen, deren winzig kleine Verkörperung ist.<br/> Zusammenfassung: Imam-i Mubin (das Klare Vorbild) gleicht einem Programm oder Inhaltsverzeichnis des Schöpfungsbaumes, der seine Äste und Zweige in die Vergangenheit und die Zukunft und in alle Richtungen der unsichtbaren Welt hinein ausbreitet. In diesem Sinne ist das Klare Vorbild ein Buch, eine Sammlung der Prinzipien der Vorherbestimmung Gottes. Nach der Aufzeichnung dieser Prinzipien und nach ihren Bestimmungen werden die kleinen Teilchen in den Körpern der Dinge in Dienst gestellt und ihren Funktionen zugeführt.<br/> Was aber die Klare Schrift (Kitab-i Mubin) betrifft, so bezieht sie sich mehr auf die sichtbare als auf die unsichtbare Welt. Sie ist mehr auf die gegenwärtige Zeit, als auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet. Sie ist mehr ein Heft, ein Buch, eine Bezeichnung für die Macht und die Entscheidungsgewalt Gottes als für Sein Wissen und Seinen Befehl. Wie das Klare Vorbild (Imam-i Mubin) das Buch der Vorherbestimmung Gottes ist, so ist die Klare Schrift (Kitab-i Mubin) das Buch Seiner Macht. Das Wesen, die Eigenschaften und Begabungen im Körper eines jeden Dinges sind vollkommen kunstvoll und wohlgeordnet. Das zeigt uns, dass jedes Ding nach den Prinzipien einer vollkommenen Macht und nach den Gesetzen eines einflussreichen Entscheidungswillens mit seiner Form bekleidet wird. Seine Gestalt wird bestimmt und festgelegt. Sie bekommt ein bestimmtes Maß und eine individuelle Form. Also hat diese Macht und dieser Entscheidungswille eine umfassende, allgemeine Gesetzessammlung, ein Hauptbuch, nach dem eine geeignete Form für jedes Ding und ein ihm eigenes Aussehen zugeschnitten, geschneidert und ihm angezogen wird. Die Existenz dieses Buches ist bei der Abhandlung über das Vorherwissen (Qader) und die Entscheidungsfreiheit (djüz-i ihtiyari) wie auch die des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin) bewiesen. Siehe die Torheit der Gottvergessenen und der Leute des Irrweges und der Philosophen, wie sie die »Wohlverwahrte Tafel« (Lauh-i Mahfudh) der Macht des Schöpfers und die Erscheinungen, Reflexionen und Nachbildungen dieses Buches der Weisheit und des Entscheidungswillen des Herrn in den Dingen verspürten und - Gott bewahre! - mit »Natur« bezeichneten und aus dem Blickfeld gerückt haben. Also schreibt die Macht Gottes mit der Aufzeichnung des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin), d.h. mit der Geltung und dem Gesetz des Vorherwissens (Qader) bei der Erschaffung der Dinge die Wogen allen Seins, deren jede ein klares Zeichen ist, auf die Seite der Zeit, die die Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat) genannt wird. Sie erschafft und bringt die kleinsten Teilchen in Bewegung.<br/> Also ist die Umwandlung der kleinsten Teilchen eine Schwingung, eine Bewegung, die während dieser Aufzeichnung, dieser Niederschrift entsteht, und alles Sein geht aus der Welt des Unsichtbaren in die bezeugte Welt und aus dem Wissen (Gottes) in Seine Macht hinüber. Was die Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat) betrifft, so dient sie der verwahrten Tafel von gewaltiger Größe (Lauh-i Mahfudh-u A'zam), die beständig und fortdauernd ist, als ein Buch, eine Tafel im Bereich der Möglichkeiten, d. h. in den Dingen, die dem Tod und dem Leben, dem Dasein und dem Vergehen ständig ausgesetzt sind, was ja auch der Sinn der Zeit ist. Wie jedes Ding seine eigene Wahrheit hat, so gilt auch die Wahrheit des gewaltigen Flusses im Kosmos, den wir Zeit nennen, als Blatt und Tinte für die Niederschrift der Macht auf der Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat).</p><p></p><p></p><p>geschieht in der Tat durch eine Bewegung, eine Schwingung, die ihre besondere Bedeutung hat und die unter den Prinzipien und der Orthographie des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin), das eine Bezeichnung für das Wissen (ilm) und den Befehl (emir) Gottes ist und die Quelle der Wohlordnung aller Dinge in vergangenen wie künftigen Zeiten und kommenden Geschlechtern, und aus der Klaren Schrift (Kitab-i Mubin) erwächst, die eine Bezeichnung für die Macht und den Willen Gottes ist und sich auf die gegenwärtige Zeit und die bezeugte Welt bezieht und die Quelle für die Erschaffung aller Dinge ist, und auf der Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat), welche die Leinwand ist, auf der die Wahrheit über den Fluss der Zeit zur Darstellung gelangt, auf der die Worte der Macht geschrieben und gezeichnet werden.</p><p><strong>Erster Punkt:</strong> zwei Abschnitte</p><p><strong>Erster Abschnitt:</strong> Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen. Denn:mwenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht umwandelte, dann müsste jedes kleinste Teilchen über ein unendliches Wissen, eine unbegrenzte Macht, ein alles sehendes Auge, ein nach allem schauendes Gesichtmund über ein alles bewirkendes Wort verfügen, wie es schon im ersten Hinweis des <a href="https://risaleforum.net/wort10_01.html" target="_blank">»Zehnten Wortes«</a> zusammengefasst und im <a href="https://risaleforum.net/wort22_01.html" target="_blank">»Zweiundzwanzigsten Wort«</a> ausführlich bewiesen wurde. Denn: jedes kleinste Teilchen der Elemente kann im Körper eines Lebewesens perfekt arbeiten und tut das auch. Die einzelnen Dinge unterscheiden sich je nach ihrer Funktion und den Grundlagen ihres Aufbaus voneinander. Kennt man ihre Funktionsweise nicht, kann man auch nicht mit ihnen arbeiten. Arbeitet man mit ihnen, kann man es jedoch nicht fehlerfrei tun. Und doch geschieht alles fehlerfrei. Also sind diese kleinen Teilchen, die im Dienst stehen, entweder mit der Erlaubnis, auf Befehl, mit dem Wissen und der Entscheidungsgewalt dessen tätig, der über ein allumfassendes Wissen verfügt, oder aber sie müssen selbst ein allumfassendes Wissen und Macht besitzen. Und es kann in der Tat ein jedes Luftmolekül in den Körper jedes einzelnen Lebewesens, in die Frucht jeder einzelnen Blüte, in den Bau eines jeden Blattes eintreten und dort tätig werden. Ihre Systeme sind aber voneinander verschieden und haben eine unterschiedliche Ordnung. Wenn also, angenommen, eine Fabrik, in der die Früchte eines Feigenbaumes hergestellt werden, wie eine Webmaschine aussehen würde, so sollte auch die Fabrik, in der die Früchte eines Granatapfelbaums produziert werden, wie eine Fabrik, in der Zucker hergestellt wird, aussehen, usw... Die Programme ihres Aufbaus, ihres Körpers sind voneinander verschieden.</p><p>Jetzt tritt also ein Luftmolekül in alle diese Dinge ein, oder kann in sie eintreten, nimmt seinen Platz ein und wird mit großer Weisheit und Meisterschaft tätig. (Es arbeitet) einwandfrei und nachdem es seine Aufgabe beendet hat, steht es auf und geht wieder. So müssen also die beweglichen Moleküle der beweglichen Luft entweder alle Formen, mit der die Pflanzen und Tiere, ja sogar deren Früchte und Blüten bekleidet werden, und die Maße, kennen, nach denen sie gebildet und zugeschnitten werden... oder sie müssen Beamte sein, die unter dem Befehl und dem Willen eines Wissenden arbeiten.</p><p>Genauso ist die sesshafte Erde und sind ihre kleinsten Teilchen, die auch sesshaft sind, fähig, den Samen aller blühenden Pflanzen und der früchtetragenden Bäume als Grund und Quelle zu dienen. Welcher Same auch kommen mag: er findet in diesem Teilchen, sozusagen in einer Handvoll Erde, welche wegen ihrer Ähnlichkeit als die gleichen Teilchen gelten, eine Fabrik, die ihm gehört, und alle Geräte, die für alle seine Bedürfnisse und Bauvorhaben notwendig sind. In diesem kleinsten Teilchen und in dieser einen Handvoll Erde, die sein kleines Häuschen ist, müssen so viele wohlgeordnete, unsichtbare Maschinen und Fabriken vorhanden sein, wie es Arten von Bäumen und Pflanzen und Blüten und Früchten gibt, oder aber muss diese eine Handvoll Erde über eine wunderbare Macht, die alles aus dem Nichts zu erschaffen vermag, und über ein Wissen verfügen, das von allen Dingen alles und jedes und alle ihre Seiten kennt. Oder aber diese Aufgaben werden auf den Befehl und mit der Erlaubnis, aus der Macht und Kraft eines absolut Allmächtigen und Allwissenden erfüllt.</p><p>Da geht ein ganz gewöhnlicher, blinder, unerfahrener und ungebildeter Mann nach Europa. Er betritt alle Fabriken und Werkstätten und arbeitet in jedem Gebäude und in allen Berufen meisterhaft und einwandfrei. Er vollbringt Werke, die in unendlichem Grade zweckmäßig und kunstvoll sind, und versetzt damit jeden in Erstaunen. Wer auch nur ein Fünkchen Verstand hat, weiß, dass dieser Mann nicht selbständig arbeitet. Vielmehr unterrichtet ihn ein Meister des gesamten Betriebes und setzt ihn an die Arbeit. Und da ist auch noch ein Mann, der blind und hilflos ist und sich nicht von seinem Platz erheben kann. Der sitzt in seiner einfachen Hütte. Und doch sehen wir, wie in diese Hütte ein kleines Steinchen oder ein Knochen oder bisschen Baumwolle und dergleichen andere Dinge hineingebracht werden, während aus dieser Hütte zentnerweise Zucker, Stoffe in Ballen, Tausende von Edelsteinen, äußerst kunstvoll zugeschnittene, geschmackvoll verzierte Kleidung und auch delikate Speisen heraus gebracht werden. Sagt dann nicht jeder, der ein bisschen Verstand besitzt: »Dieser Mann, der selber nichts hat, ist der Pförtner in einer Fabrik, die für einen wunderwirkenden Herrn den Export Seiner Wunderwerke bedient.«</p><p>Genauso bewegen sich die kleinsten Teilchen der Luft und dienen in den Bäumen und in allen Pflanzen, in ihren Blüten und Früchten, welche Briefe des Einzigartigen (Samad), kostbare Kunstwerke des Herrn, Wunderwerke der Macht und einzigartige Stücke der Weisheit sind, mit dem Befehl und dem Entscheidungswillen eines Meisters, des glorreichen Herrschers, des Schöpfers, des vollkommenen Freigiebigen. Und auch die kleinsten Teilchen der Erde dienen als Beet und Pflanzgrund für die winzigen Samenkörner und Kerne der Ähren wie der Bäume, deren jede eine Maschine, ein Webstuhl, ein Drucker, eine Schatzkammer, ein kostbares Kunstwerk und eine Bekanntmachung der Namen des glorreichen Meisters und ein Lobgedicht ist, welches Seine Vollkommenheit in verschiedenen Farben und Formen verkündet. Es ist so klar, wie zwei mal zwei vier ist, dass dies nur mit dem Befehl, der Erlaubnis, der Entscheidung und aus der Kraft eines glorreichen Meisters sein kann, der über den Befehl »Sei! Und es ist!« verfügt und dessen Befehl alle Dinge gehorchen. Daran glauben wir (Amenna)!</p><p><strong>Zweiter Abschnitt:</strong> Ein kurzer Hinweis auf die Aufgaben und Weisheiten, die in den Bewegungen der kleinsten Teilchen liegen.</p><p>Tatsächlich sehen die Materialisten, denen der Verstand in die Augen gerutscht ist, mit ihrer weisheitslosen Lehre, in Anbetracht ihrer Philosophie, die auf der Grundlage der Absurdität beruht, die Umwandlungen der kleinsten Teilchen als nur vom Zufall abhängig, den sie für das Grundprinzip all ihrer Gedankengänge halten und als den Ursprung aller Kunstwerke Gottes erklären. Was für ein Unverstand es ist, die Kunstwerke, geschmückt mit unendlich vielen Weisheiten, einem Wirrwarr von einem Etwas ohne Weisheit und Bedeutung zuzuschreiben, weiß ein jeder, der auch nur ein Fünkchen Verstand besitzt.</p><p>Vom Blickpunkt der Weisheit des weisen Qur'an findet sich in der Umwandlung der kleinen Teilchen ihre Aufgabe und liegt darin sehr viel von ihrem Sinn und Zweck und ihrer Bedeutung. Er weist mit vielen Versen wie</p><p></p><p></p><p> »Und kein Ding ist, das Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44)</p><p></p><p></p><p></p><p>darauf hin, dass (in den Dingen) eine Weisheit (liegt) und sie ihre Aufgabe (haben). Hier wollen wir nur auf einige von ihnen als Beispiele hinweisen.</p><p><strong>Erstens:</strong> Der Herr, der Notwendig-Seiende macht jede einzelne Seele wie ein Modell, an dem in Erscheinung tritt, was Er aus dem Nichts erschafft und immer wieder erneuert. Er, der glorreiche Schöpfer setzt mit Seiner Macht die kleinsten Teilchen in Bewegung und beauftragt sie damit, jedes Jahr den Wunderwerken Seiner Macht einen neuen Körper anzuziehen, aus jedem einzelnen Buch tausend verschiedene Bücher Seiner Weisheit abzuschreiben, eine einzige Wahrheit in vielen verschiedenen Formen zu zeigen, für die Schöpfungen, Welten und alles Dasein, die Schar um Schar hintereinander kommen, Platz zu machen und den Boden für sie vorzubereiten.</p><p><strong>Zweitens:</strong> Der glorreiche Herrscher über allen Besitz erschuf diese Welt, besonders den Acker dieser Erde als Sein Besitztum. Das heißt, Er gab ihr die Fähigkeit, eine Pflanzenwelt wachsen zu lassen und immer wieder frisch und neu Ernten hervorzubringen, um so (auf Seiner Erde) unendlich viele Wunderwerke Seiner Macht säen und ernten zu können. So bringt Er denn in Seinem Acker auf dieser Erde die kleinsten Teilchen mit Weisheit in Bewegung, lässt sie nach Seiner Ordnung arbeiten und führt immer wieder neue Welten in jedem Jahrhundert, in jeder Jahreszeit, in jedem Monat, ja sogar an jedem Tag, ja sogar in jeder Stunde als Wunderwerk Seiner Macht vor und lässt den Garten der Erde ganz verschiedene Ernten hervorbringen. Er bringt Geschenke aus der Schatzkammer Seiner unendlichen Barmherzigkeit und Musterstücke Seiner unendlichen Macht durch die Umwandlungen dieser kleinsten Teilchen in Erscheinung.</p><p><strong>Drittens</strong>: Während Er die Ornamente der Erscheinungen Seiner göttlichen Namen vorführt, um den Erscheinungen dieser Namen Ausdruck zu verleihen, werden auf der begrenzten Erde grenzenlos viele Ornamente gezeigt. Um auf ein kleines Blatt unendlich viele Verse zu schreiben, um unbegrenzte Bedeutungen auszudrücken, bringt der urewige Designer die kleinsten Teilchen mit vollkommener Weisheit in Bewegung und lässt sie wohlgeordnet arbeiten. In der Tat ist die Ernte des vergangenen Jahres von ihrem Wesen her gleich mit der dieses Jahres, doch ist ihre Bedeutung verschieden. Wenn sich der unsichtbare Tatbestand ändert, ändert sich auch ihre Bedeutung und entfaltet sich. Obwohl sich der unsichtbare Tatbestand und der vorübergehend sichtbar werdende Körper (z.B. das Laub) verändert und äußerlich vergänglich ist, wird doch die Bedeutung ihrer Schönheit gespeichert, bleibt sie unveränderlich und beständig. Eines Baumes Blätter, Blüten und Früchte vom vergangenen Frühling, die keine Seele (ruh) haben, sind ihren Nachbildungen dieses Frühlings wirklich gleich. Nur in ihrer unsichtbaren Form (in unserer Erinnerung) unterscheiden sich voneinander. Was aber diese unsichtbare Form betrifft, so ist in diesem Frühling eine neue Form an ihre Stelle getreten, um den Bedeutungen der Eigenschaften der göttlichen Namen Ausdruck zu verleihen, deren Erscheinungen sich jedes Mal (im Frühling) wieder zu erneuern.</p><p><strong>Viertens</strong>: Um für die unendlich weiten Welten der Engel und für die wie unsere Traumwelt unbegrenzten anderen jenseitigen Welten Ernten, Schmuck und Werkzeuge und dergleichen dort geeigneten Dinge zu erzeugen, setzt der glorreiche Herrscher in diesem schmalen Acker der Erde, an der Werkbank und dem Feld der Erdoberfläche die kleinen Teilchen in Bewegung. Er macht die ganze Welt zu einem Ozean und lässt alles Sein wie Fahrzeuge über ihn dahin ziehen. So zieht Er auch auf dieser kleinen Erde für jene unendlich großen (jenseitigen) Welten sehr viele unsichtbare Dinge heran. Aus der unendlichen Schatzkammer Seiner Macht lässt Er einen grenzenlosen Fluss aus der Erde quellen und in die Welt des Verborgenen und einen Teil auch in die jenseitigen Welten strömen.</p><p><strong>Fünftens:</strong> Um die unendliche Vollkommenheit Seiner Gottheit, grenzenlose Erscheinungen Seiner Schönheit, unendlich viele Erscheinungen Seiner Größe und zahllose Lobpreisungen Seiner Herrschaft in dieser kleinen, begrenzten Erde, in einer begrenzten und knappen Zeit zu zeigen, bringt Er die kleinen Teilchen durch Seine Macht in vollkommener Zweckmäßigkeit in Bewegung und lässt sie wohlgeordnet arbeiten. So lässt Er in einer begrenzten Zeit auf einer begrenzten Erde einen unbegrenzten Gottesdienst (tesbihat) veranstalten. Er zeigt die grenzenlosen Erscheinungen Seiner Schönheit (Djemal), Größe (Djelal) und Vollkommenheit (Kemal). So bringt Er viele Wahrheiten aus dem Verborgenen, viele Früchte des Jenseits, sehr viele Stickereien und bedeutungsvolle Webmuster der ewigen Urbilder und Formen für die vergängliche Welt ins Dasein. Das heißt also, dass derjenige, der die kleinen Teilchen in Bewegung setzt, der Herr ist, der diese gewaltigen Ziele verwirklicht und dabei diese großen Weisheiten zum Ausdruck bringt. Sonst müsste sich in einem jedem kleinsten Teilchen ein Gehirn (von der Ausstrahlungskraft) der Sonne befinden.</p><p>So werden denn die kleinen Teilchen, diesen fünf Beispielen entsprechend in Weisheit, ja vielleicht fünftausend Weisheiten, in Bewegung gesetzt, welche jedoch jene unverständigen Philosophen gar nicht für weise halten, vielmehr fälschlicherweise annehmen, diese kleinen Teilchen würden ganz für sich alleine wie Betrunkene umher torkeln, wo sie sich doch in Wirklichkeit wie ein Mevlevi-Dervish ekstatisch im Tanze drehen und Gottes gedenken (dhikr) und Ihn lobpreisen (tesbih).</p><p>So versteht sich denn aus dem oben gesagten, dass ihre Kenntnisse keine wahren Erkenntnisse sind, sondern Unvernunft, und ihre Weisheit Unverstand.</p><p>(In dem folgenden dritten Punkt werden wir noch eine »sechste Weisheit« erwähnen, die jedoch etwas umfangreicher ist.)</p><p><strong>Zweiter Punkt:</strong> In jedem kleinsten Teilchen finden sich zwei zuverlässige Zeugnisse für die Existenz und Einheit des Notwendig-Seienden. In der Tat legt ein kleines Teilchen für die Existenz des Notwendig-Seienden dadurch Zeugnis ab, dass es große Lasten emporhebt und große Aufgaben erfüllt, als hätte es ein Bewusstsein, obwohl es doch nur (ein Stückchen) tote Materie ist, genauso wie es auch für die Allgegenwart des Notwendig-Seienden Zeugnis ablegt, für die Einheit des Herrn, der über das Reich aller sichtbaren und aller unsichtbaren Dinge herrscht, indem es sich bei seinen Bewegungen der allgemeinen Ordnung entsprechend verhält und an jedem Ort, wo es eintrifft, auf die jeweiligen dortigen Anordnungen achtet und sich an jedem Platz niederlässt, als wäre er seine Heimat. Das heißt, wem dieses kleine Teilchen gehört, dem gehören auch alle Gebiete, die dieses kleine Teilchen durchwandert. Da eines dieser kleinen Teilchen schwach, seine Last aber unendlich schwer ist und seine Aufgaben unendlich viele sind, macht es uns also klar, dass es im Namen und Auftrag des absolut Mächtigen einen Rückhalt hat und sich in Ihm bewegt. Des Weiteren hält es die allgemeine Anordnung im Kosmos ein, als hätte es sie schon zuvor gekannt, und tritt überall ungehindert ein. Das zeigt, dass es durch die Macht und Weisheit des einen absoluten Wissenden tätig ist.</p><p>So wie ein Soldat mit seinem Zug, seiner Kompanie, seinem Bataillon, seiner Division, seiner Armee, seinem Heer usw. in Verbindung steht, so hat er in der Tat entsprechend seiner Verbindung auch eine Funktion in allen Heeresgruppen und insoweit er diese Verbindungen und Aufgaben kennt, kann er sich auch entsprechend verhalten, wenn er in den militärischen Anordnungen geübt ist und darin ausgebildet wurde, wobei er sich den Befehlen und Anordnungen eines einzigen Oberkommandierenden unterwirft, der über alle diese Heeresgruppen das Kommando führt.</p><p>Genauso hat auch jedes kleinste Teilchen in den ineinander verschachtelten Zusammensetzungen seinen ihm entsprechenden Platz, seine unterschiedlichen, zweckmäßigen Verbindungen, seine ganz verschieden angeordneten Aufgaben mit unterschiedlichen Folgen und einer ebenso unterschiedlichen, weisen Zweckmäßigkeit. Diese Teilchen in einer solchen Zusammensetzung in der Weise zu platzieren, dass es den Umständen entsprechend seine Aufgaben erledigt, ohne dabei das Ergebnis und seine Weisheit zu stören, ist mit Sicherheit einem Herrn zuzuschreiben, der den ganzen Kosmos unter der Macht Seiner Lenkung und Leitung führt. Ein kleines Teilchen, das zum Beispiel im Augapfel von Tevfik Des Weiteren arbeitet jedes einzelne kleine Teilchen in einem solch kunstvollen Ornament, dass es entweder dazu in der Lage ist, mit allen Teilchen in Verbindung zu stehen und über jedes einzelne von ihnen und alle gemeinsam sowohl zu herrschen, als auch von ihnen beherrscht zu werden und dass es dieses erstaunlich kunstvolle Ornament und dieses zweckmäßig ausgestaltete Kunstwerk kennt und ins Dasein ruft, was aber tausendfach unmöglich ist, oder aber: es ist ein Punkt, der aus der Feder der Macht des allweisen Meisters hervor tritt und sich im Auftrag und nach dem Gesetz Seiner Bestimmung bewegt. Zum Beispiel: Wenn die Steine der Kuppel der Hagia Sophia nicht dem Befehl und der Baukunst eines Baumeisters unterständen, dann müssten sie selber, wie der Architekt Sinan, hochbegabte Baumeister sein und von den anderen Steinen sowohl beherrscht werden, als auch über sie herrschen, also gewissermaßen befehlen können, indem sie sagen: »Kommt, wollen wir uns Kopf an Kopf aneinander legen, damit wir nicht hinunterfallen!« Genauso müsste man auch jedem kleinen Teilchen eines Kunstwerkes, welches noch tausendfach kunstvoller, erstaunlicher und zweckmäßiger ist als die Kuppel der Hagia Sophia, so es denn nicht den Befehlen des Baumeisters dieses Kosmos folgen sollte, so viele vollkommene Eigenschaften zuschreiben, wie sie der Baumeister des Kosmos hat.</p><p>Gepriesen seist Du, oh Gott! Da die verbohrten Materialisten den einen Notwendig-Seienden nicht annehmen wollen, müssen sie ihrer Schule (mesheb) entsprechend so viele falsche Götter annehmen, wie es solche kleinen Teilchen gibt. In dieser Hinsicht befindet sich also ein Ungläubiger, der als Philosoph doch ein gebildeter (Mensch) sein sollte, in unendlichem Grade in einer gewaltigen, tiefen Torheit und ist ein vollkommener Tor.</p><p><strong>Dritter Punkt:</strong> Dieser Abschnitt ist nun der Hinweis auf die sechste große Weisheit, den ich bereits am Ende des ersten Punktes versprochen hatte. Es ist dies wie folgt:</p><p>In der Anmerkung zur Antwort auf die zweite Frage des <a href="https://risaleforum.net/wort28" target="_blank">»Achtundzwanzigsten Wortes«</a> wurde gesagt: Es ist eine unter Tausenden von Weisheiten, die in den Umwandlungen der kleinsten Teilchen und in ihren Bewegungen in den lebendigen Körpern liegen, diesen kleinen Teilchen Leuchtkraft zu verleihen, sie zu verlebendigen und ihnen einen Sinn zu geben, damit sie sich als Bauelemente für den Aufbau der jenseitigen Welt qualifizieren können. Es ist, als wären die Körper der Menschen und Tiere, ja sogar die der Pflanzen ein Gasthaus, eine Kaserne, eine Schule für diejenigen, die kommen, um eine Ausbildung zu erhalten, sodass diese leblosen kleinen Teilchen in sie eintreten und Leuchtkraft erlangen können. Sie erhalten Unterricht, werden unterwiesen in Kultur und Bildung. Jedes einzelne (Teilchen) versieht seine Aufgabe und qualifiziert sich, ein Teilchen in der ewigen Welt zu werden, der jenseitigen Welt, die in allen ihren Teilchen lebendig ist.</p><p><strong>Frage:</strong> Woran erkennt man diese Weisheit, die wir in den Bewegungen dieser kleinen Teilchen finden?</p><p><strong>Antwort:</strong></p><p><strong>Erstens:</strong> Man erkennt sie an der Weisheit des Schöpfers, die der Wohlordnung und Zweckmäßigkeit der ganzen Schöpfung zu Grunde liegt. Denn die Weisheit, die so ein kleines Teilchen als Ganzes erfüllt, lässt die Bewegungen solcher kleinen Teilchen nicht ohne jene Weisheit allein, die im Strom der Schöpfung eine überaus große Aktivität entfalten und die Quelle all ihres sinnreichen Schmuckes sind. Eine Weisheit, eine Herrschaft (hikmet ve hakimiyyet), die auch das kleinste Geschöpf nicht ohne seinen Lohn, ohne Gehalt, ohne Würde lässt, lässt auch die große Zahl ihrer angestammten Beamten und Diener nicht ohne Licht und Führung.</p><p><strong>Zweitens:</strong> Wenn der allweise Schöpfer die (vier Ur)Elemente in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt und (ihnen als Lohn entsprechend ihrer Würde) auf die Stufe der Mineralwelt erhebt und sie in Gebeten unterweist, wie sie den Mineralien zu Eigen sind, und wenn Er dann die Mineralien in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt, sie in den Rang (maqam) der Pflanzenwelt, auf die Stufe des Lebendigen erhebt und wenn Er dann die Pflanzen als Nahrungsmittel in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt und sie so in der Tierwelt mit der Stufe eines fühlenden (Wesens) beschenkt, und wenn Er dann den Zellen, den Molekülen (serrat) der Tiere ihre Aufgabe gibt und sie auf dem Wege der Versorgung auf die Stufe der Menschenwelt emporhebt, und wenn Er dann diese Zellen, diese Moleküle im menschlichen Körper reinigt und verfeinert, sie immer wieder sichtet und siebt, bis Er endlich ihnen in dem so äußerst empfindsamen und feinfühligen Gehirn und im Herzen ihren Platz anweist, so erkennt man daraus, dass die Bewegungen der kleinsten Teilchen (der Zellen, Moleküle, Atome) nicht sinnlos sind, dass sie vielmehr so einer Art Vervollkommnung entgegen geführt werden, wie sie ihnen entspricht.</p><p><strong>Drittens:</strong> Unter den kleinsten Teilchen lebendiger Körper erreichen einige, (die Gene) in den Samenkernen und Körnern eine solch geistige Ausstrahlung, eine Erlesenheit, eine quantitative Besonderheit, dass sie als der Geist für einen riesig großen Baum und König über alle anderen Teilchen gelten können. Da nun einige Gene unter den kleinen Teilchen eines riesigen Baumes nur dadurch zu dieser Stufe empor gelangen können, dass sie in den verschiedenen Lebensabschnitten dieses Baumes viele Phasen durchlaufen und dabei die diffizilsten Aufgaben versehen, zeigt sich uns also, dass sie auf Befehl des allweisen Meisters (einerseits und zugleich) im Auftrag und zur Ehre der Namen (Gottes), die (nun andererseits) in ihrem von Natur aus gegebenen Aufgaben der Art der Bewegung dieser Teilchen entsprechend in Erscheinung treten, ihre geistige Feinheit, ein geistiges Licht, einen gewissen Rang (maqam) und geistige Unterweisung erhalten.</p><p><strong>Zusammenfassung:</strong> Da nun einmal der allweise Meister für jedes Ding einen Gipfel der ihm entsprechenden Vervollkommnung und die ihm gebührende Freude in seiner Daseinsstufe bestimmt und ihm die Fähigkeit gibt, sich anzustrengen, zu diesem Gipfel der Vervollkommnung empor zu gelangen, führt Er es in diese Richtung. Dieses Gesetz der Göttlichen Herrschaft (Rububiyyet) hat bei allen Pflanzen und Tieren seine Gültigkeit, ja sogar in der unbelebten Natur, sodass Er ganz gewöhnlichen Sand auf die Stufe eines Edelsteines, eines kostbaren Juwels emporhebt. In dieser Tatsache können wir den Leitfaden des Gesetzes allgewaltiger Göttlicher Herrschaft erblicken.</p><p>Des Weiteren gibt der freigiebige Schöpfer (Haliq-i Kerim) den Tieren, die Er unter das allgewaltige Gesetz der Vermehrung gestellt hat, als Lohn einen ihm eigenen Genuss. Er schenkt Tieren, wie Biene oder Nachtigall, als Lohn für ihre Dienste (im Auftrage ihres) Herrn Vollkommenheit als Lohn. Er verleiht ihnen ihren Rang (maqam) als Quellgrund zu ihrem Genuss für ihre Begeisterung und darin erscheint der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Freigiebigkeit.</p><p>Was nun das Wesen (haqiqat) jedes einzelnen Dinges betrifft, so handelt es sich dabei um die Erscheinung eines Namens Gottes des Gerechten, ist an ihn gebunden und dient ihm als Spiegel. Welch schöne Form auch immer dieses Ding annehmen mag: es dient damit der Ehre des Namens Gottes und so will es dieser Name. Ob dieses Ding sich nun dessen bewusst sein mag oder nicht, so ist doch in Wahrheit diese seine schöne Form erwünscht und dieser Wahrheit entsprechend wird hier der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Schönheit und Vollkommenheit sichtbar.</p><p>Des Weiteren nimmt der freigiebige Schöpfer einen Rang (maqam) oder eine Vollendung, die Er einem Ding als ein Erfordernis des Gesetzes Seiner Freigiebigkeit verliehen hat, nachdem dessen Lebenszeit abgelaufen, beendigt ist, nicht wieder zurück. Vielmehr verleiht Er den Früchten, den Ergebnissen, den Merkmalen, der Bedeutung des Trägers der Vollkommenheit, und insoweit es sich dabei um ein beseeltes Wesen handelt, seinem Geist (ruh) die Beständigkeit. So verleiht Er z.B. dem, (was in seinem Leben von) Bedeutung war, seinen Früchten, seiner Reife (kemalat), die er erlangt hat, Beständigkeit. Ja, Er lässt sogar eine vergängliche Frucht, die ein dankbarer Gläubiger gegessen hat, wegen dessen Danksagungen und Lobpreisungen sich als Frucht im Paradies wieder verkörpern und schenkt sie ihm aufs Neue. Und in dieser Wahrheit wird der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Barmherzigkeit sichtbar.</p><p>Des Weiteren verschwendet der einzigartige Schöpfer nichts und nichts, was er tut, ist sinnlos. Ja selbst für die stofflichen Überreste Seiner Geschöpfe, die im Herbst ihre Aufgaben beendet haben, hat Er für Seine Kunstwerke im Frühling wieder Verwendung. Er setzt sie in deren Gebilde wieder ein. Dem tiefen Sinn von</p><p></p><p></p><p> »Am Tag, da die Welt gegen eine andere Welt eingetauscht wird,...« (Sure 14, 48)</p><p></p><p></p><p></p><p>und entsprechend dem Hinweis von</p><p></p><p></p><p> »Und es ist in der Tat das Haus des Jenseits von Leben erfüllt.« (Sure 29, 64)</p><p></p><p></p><p></p><p>ist es mit Sicherheit ein Erfordernis der Weisheit, dass die kleinsten Teilchen der Erde, welche in dieser Welt ohne Leben und Bewusstsein sind und dennoch wichtige Aufgaben versehen, in einem Teil der Gebilde im Jenseits, in dem Steine, Bäume und alles, was es da gibt, von Leben und Bewusstsein erfüllt sind, wieder eingesetzt und verwendet werden. Denn die nach der Zerstörung der Welt übrig gebliebenen Atome in dieser Welt zurück zu lassen oder in der Vernichtung anheim zu geben, wäre Verschwendung. Und in dieser Wahrheit wird der Leitfaden des Gesetzes einer allumfassenden Weisheit sichtbar.</p><p>Des Weiteren werden sehr viele Kunstwerke und geistige Werte, Früchte dieser Welt und Gewebe aus guten Werke verantwortungsbewusster Menschen und Dschinnen und die Logbücher ihrer Handlungen, ihre Leiber und Seelen auf den Markt des Jenseits gesandt. Sicherlich haben die Atome dieser Welt ihren Früchten und dem, was sie bedeuten, gedient und sie auf ihrem Weg begleitet. Nachdem diese kleinsten Teilchen sich hinsichtlich ihrer Aufgaben ihrem Wesen entsprechend vervollkommnet haben, d.h. nachdem sie dem Licht des Lebens vielmals gedient und es ausgestrahlt haben und ein Brunnen der Lobpreisungen alles Lebendigen gewesen waren, ist es ein Erfordernis der Gerechtigkeit und der Weisheit, sie aus den Ruinen unserer zerstörten Erde herauszulösen und für den Aufbau einer (neuen), jenseitigen Welt wieder einzusetzen. In dieser Wahrheit wird der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Gerechtigkeit sichtbar.</p><p>Des Weiteren herrscht der Geist über den Körper und so herrschen auch die Seinsbefehle (die Naturgesetze), die durch Qader (Gottes Vorherbestimmung) der leblosen Materie eingeschrieben sind, über die Materie. Diese Materie kann nur nach der verborgenen Schrift der Vorherbestimmung Gottes ihren ordnungsgemäßen Platz einnehmen. Zum Beispiel nehmen (die Moleküle) in den verschiedenen Sorten von Eiern, Spermien, Kernen und Körnern entsprechend den Naturgesetzen, die die Vorherbestimmung Gottes für jedes (von ihnen) im besonderen vorgezeichnet hat, einen eigenen Platz ein, für den sie wie ein Licht (qualifiziert) sind. Diese Moleküle, deren Struktur Demnach sind also diese kleinsten Teilchen <strong>Ein Wort zum Schluss:</strong> Hinter jedem dieser nun sichtbar gewordenen Leitfäden zu sehr vielen allumfassenden Gesetzen, nämlich den oben erwähnten sieben Gesetzen, d.h. dem Gesetz der Herrschaft (Gottes), dem Gesetz der Freigiebigkeit, dem Gesetz der Schönheit und Vollkommenheit, dem Gesetz der Barmherzigkeit, dem Gesetz der Weisheit, dem Gesetz der Gerechtigkeit, dem Gesetz des allumfassenden Wissens, erscheint ein Gewaltiger Name und die Gewaltige Erscheinung dieses Gewaltigen Namens. Durch diese Erscheinung wird es verständlich, dass sich auch die kleinsten Teilchen in dieser Welt (in der ständigen Bewegung) ihrer Umwandlungen genauso wie alle anderen Daseinsformen entlang der Schiene, die die Vorherbestimmung einer überaus hohen Weisheit vorgegeben hat, den Befehlen des Seins entsprechend, die die Macht erteilt, und entsprechend der hochempfindlichen Waage Seines Wissens bewegen. Es ist, als ob sie sich darauf vorbereiteten, in eine andere, höhere Welt</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ABDULLAH4, post: 284436, member: 1004566"] [B]Zweites Kapitel[/B] [B](Die Umwandlung der kleinsten Teilchen) [/B]Dieses Kapitel verweist auf ein Teilchen (dherre) aus dem Schatz der folgenden Ayah »Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: Die Stunde des Gerichts wird nicht über uns kommen. Sag: Doch, bei meinem Herrn, der das Verborgene kennt, sie wird bestimmt über euch kommen. Ihm entgeht auch nicht das unwägbar kleinste Teilchen, weder in den Himmeln noch auf der Erde. Und es gibt nichts, was kleiner ist als dies, und nichts, was größer ist, das nicht in einer deutlichen Schrift verzeichnet wäre.« (Sure 34, 3) (Dieses Kapitel behandelt aus dem riesigen Schatz dieses Qur'anverses das unwägbar kleinste Teilchen, das heißt, den Juwel aus der Schatulle dieses kleinsten Teilchens, und befasst sich ein wenig mit der Bewegung und dem Auftrag eines Atoms. Dieses Kapitel besteht aus einer Einführung und umfasst drei Punkte.) [B]Einführung[/B] Die Umwandlungen der Teilchen kommen durch Schwingungen und Frequenzen zu Stande, die entstehen, wenn der urewige Designer mit der Feder Seiner Macht die Verse des Seins in das Buch des Kosmos schreibt. Es ist jedoch nicht so, wie die Materialisten und Naturalisten sich das vorstellen, dass diese Bewegungen (der Teilchen) ein Spiel des Zufalls, ein sinnloses Durcheinander wären. Denn das ganze Sein in allen seinen Teilchen und jedes einzelne Teilchen für sich spricht zu Beginn seiner Bewegung: Bismillah (Im Namen Gottes). Denn es trägt unendlich schwere Lasten, die seine Kräfte übersteigen; z.B. nimmt ein Same, (klein wie) ein Weizenkörnchen, die ganze Last eines riesigen Tannenbaumes auf seine Schultern. Nach der Erfüllung seines Auftrags sagt es: Elhamdulillah (Alles Lob gebührt Gott!). Denn es zeigt ein Werk, das in seiner Weisheit und Schönheit alle (Menschen) von Verstand in Begeisterung versetzt, ein zweckmäßiges und schönes Kunstwerk eines glorreichen Meisters, das einem Lobgesang (Kasside) auf Gott gleicht. Betrachte einmal als (weitere) Beispiele einen Granatapfel oder einen Maiskolben! Die Umwandlung der einzelnen Teilchen Diese Anmerkung bezieht sich auf obigen langen Satz, indem die Umwandlung der kleinen Teilchen beschrieben wird.<br/> In dem weisen Qur'an wird mehrmals von »einem Klaren Vorbild (Imam-i Mubin, Sure 36, 12)« und von »einer Klaren Schrift (Kitab-i Mubin, Sure 6, 59)« gesprochen. Ein Teil der Kommentatoren meint: »Beide bedeuten das gleiche.«, ein anderer Teil hingegen: »Sie sind völlig verschieden.« Ihre Aussagen über deren Bedeutung sind also verschieden. Kurz gesagt meinen sie jedoch: »Es sind Bezeichnungen für das Wissen Gottes. Mit den Segen des Qur'an kam ich zu der Überzeugung, dass mit dem Klaren Vorbild eine Art Wissen (ilm) und ein Befehl (emir) Gottes bezeichnet werden soll und sich mehr auf die unsichtbare Welt (alem-i gayb) als auf die sichtbare Welt (alem-i shehadet) bezieht, d. h. mehr auf die Vergangenheit und die Zukunft als auf die Gegenwart. (Dieser Ausdruck) bezieht sich mehr auf die Ursprünge, die Wurzeln, die Samen und Früchte und die Nachkommen als auf die äußerliche Erscheinungsform der Dinge, bezeichnet ein Buch Seiner Vorherbestimmung. Die Existenz dieses Buches wurde bereits im 26. Wort und in einer Anmerkung des 10. Wortes bewiesen. So ist das Klare Vorbild (Imam-i Mubin) in der Tat eine Bezeichnung für eine Art Wissen und Befehl Gottes. Da die Anfänge aller Dinge, ihre Wurzeln und ihre Ursprünge alles mit einer solchen Meisterschaft und in so vollkommener Ordnung zu Ende führen, beweist auf jeden Fall, dass sie auf Grund der Prinzipien göttlichen Wissens und nach Seinem Plan bestimmt worden sind. Und da die Ergebnisse aller Dinge, die Samen und Früchte (der Pflanzen) und die Nachkommen (der Tiere) die Programme, Verzeichnisse allen künftigen Seins in sich tragen, lässt uns begreifen, dass sie Katalogen der Befehle Gottes gleichen. Man kann sagen, dass zum Beispiel ein Kern, der die Programme und Inhaltsverzeichnisse für das Wachstum eines ganzen Baumes und die Befehle des Seins (= die Naturgesetze) enthält, welche diese Inhaltsverzeichnisse und Programme bestimmen, deren winzig kleine Verkörperung ist.<br/> Zusammenfassung: Imam-i Mubin (das Klare Vorbild) gleicht einem Programm oder Inhaltsverzeichnis des Schöpfungsbaumes, der seine Äste und Zweige in die Vergangenheit und die Zukunft und in alle Richtungen der unsichtbaren Welt hinein ausbreitet. In diesem Sinne ist das Klare Vorbild ein Buch, eine Sammlung der Prinzipien der Vorherbestimmung Gottes. Nach der Aufzeichnung dieser Prinzipien und nach ihren Bestimmungen werden die kleinen Teilchen in den Körpern der Dinge in Dienst gestellt und ihren Funktionen zugeführt.<br/> Was aber die Klare Schrift (Kitab-i Mubin) betrifft, so bezieht sie sich mehr auf die sichtbare als auf die unsichtbare Welt. Sie ist mehr auf die gegenwärtige Zeit, als auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet. Sie ist mehr ein Heft, ein Buch, eine Bezeichnung für die Macht und die Entscheidungsgewalt Gottes als für Sein Wissen und Seinen Befehl. Wie das Klare Vorbild (Imam-i Mubin) das Buch der Vorherbestimmung Gottes ist, so ist die Klare Schrift (Kitab-i Mubin) das Buch Seiner Macht. Das Wesen, die Eigenschaften und Begabungen im Körper eines jeden Dinges sind vollkommen kunstvoll und wohlgeordnet. Das zeigt uns, dass jedes Ding nach den Prinzipien einer vollkommenen Macht und nach den Gesetzen eines einflussreichen Entscheidungswillens mit seiner Form bekleidet wird. Seine Gestalt wird bestimmt und festgelegt. Sie bekommt ein bestimmtes Maß und eine individuelle Form. Also hat diese Macht und dieser Entscheidungswille eine umfassende, allgemeine Gesetzessammlung, ein Hauptbuch, nach dem eine geeignete Form für jedes Ding und ein ihm eigenes Aussehen zugeschnitten, geschneidert und ihm angezogen wird. Die Existenz dieses Buches ist bei der Abhandlung über das Vorherwissen (Qader) und die Entscheidungsfreiheit (djüz-i ihtiyari) wie auch die des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin) bewiesen. Siehe die Torheit der Gottvergessenen und der Leute des Irrweges und der Philosophen, wie sie die »Wohlverwahrte Tafel« (Lauh-i Mahfudh) der Macht des Schöpfers und die Erscheinungen, Reflexionen und Nachbildungen dieses Buches der Weisheit und des Entscheidungswillen des Herrn in den Dingen verspürten und - Gott bewahre! - mit »Natur« bezeichneten und aus dem Blickfeld gerückt haben. Also schreibt die Macht Gottes mit der Aufzeichnung des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin), d.h. mit der Geltung und dem Gesetz des Vorherwissens (Qader) bei der Erschaffung der Dinge die Wogen allen Seins, deren jede ein klares Zeichen ist, auf die Seite der Zeit, die die Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat) genannt wird. Sie erschafft und bringt die kleinsten Teilchen in Bewegung.<br/> Also ist die Umwandlung der kleinsten Teilchen eine Schwingung, eine Bewegung, die während dieser Aufzeichnung, dieser Niederschrift entsteht, und alles Sein geht aus der Welt des Unsichtbaren in die bezeugte Welt und aus dem Wissen (Gottes) in Seine Macht hinüber. Was die Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat) betrifft, so dient sie der verwahrten Tafel von gewaltiger Größe (Lauh-i Mahfudh-u A'zam), die beständig und fortdauernd ist, als ein Buch, eine Tafel im Bereich der Möglichkeiten, d. h. in den Dingen, die dem Tod und dem Leben, dem Dasein und dem Vergehen ständig ausgesetzt sind, was ja auch der Sinn der Zeit ist. Wie jedes Ding seine eigene Wahrheit hat, so gilt auch die Wahrheit des gewaltigen Flusses im Kosmos, den wir Zeit nennen, als Blatt und Tinte für die Niederschrift der Macht auf der Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat). geschieht in der Tat durch eine Bewegung, eine Schwingung, die ihre besondere Bedeutung hat und die unter den Prinzipien und der Orthographie des Klaren Vorbildes (Imam-i Mubin), das eine Bezeichnung für das Wissen (ilm) und den Befehl (emir) Gottes ist und die Quelle der Wohlordnung aller Dinge in vergangenen wie künftigen Zeiten und kommenden Geschlechtern, und aus der Klaren Schrift (Kitab-i Mubin) erwächst, die eine Bezeichnung für die Macht und den Willen Gottes ist und sich auf die gegenwärtige Zeit und die bezeugte Welt bezieht und die Quelle für die Erschaffung aller Dinge ist, und auf der Tafel vom Aufbau und der Zerstörung (Lauh-i Mahv-Isbat), welche die Leinwand ist, auf der die Wahrheit über den Fluss der Zeit zur Darstellung gelangt, auf der die Worte der Macht geschrieben und gezeichnet werden. [B]Erster Punkt:[/B] zwei Abschnitte [B]Erster Abschnitt:[/B] Bei jedem kleinsten Teilchen, sowohl bei seinen Bewegungen als auch bei seinem Stillstehen lassen zwei sonnengleiche Strahlen die Einheit (Gottes) erkennen. Denn:mwenn jedes kleinste Teilchen kein Beamter Gottes wäre und sich nicht mit Seiner Erlaubnis, Lenkung und Leitung bewegte und nicht mit Seinem Wissen und Seiner Macht umwandelte, dann müsste jedes kleinste Teilchen über ein unendliches Wissen, eine unbegrenzte Macht, ein alles sehendes Auge, ein nach allem schauendes Gesichtmund über ein alles bewirkendes Wort verfügen, wie es schon im ersten Hinweis des [URL="https://risaleforum.net/wort10_01.html"]»Zehnten Wortes«[/URL] zusammengefasst und im [URL="https://risaleforum.net/wort22_01.html"]»Zweiundzwanzigsten Wort«[/URL] ausführlich bewiesen wurde. Denn: jedes kleinste Teilchen der Elemente kann im Körper eines Lebewesens perfekt arbeiten und tut das auch. Die einzelnen Dinge unterscheiden sich je nach ihrer Funktion und den Grundlagen ihres Aufbaus voneinander. Kennt man ihre Funktionsweise nicht, kann man auch nicht mit ihnen arbeiten. Arbeitet man mit ihnen, kann man es jedoch nicht fehlerfrei tun. Und doch geschieht alles fehlerfrei. Also sind diese kleinen Teilchen, die im Dienst stehen, entweder mit der Erlaubnis, auf Befehl, mit dem Wissen und der Entscheidungsgewalt dessen tätig, der über ein allumfassendes Wissen verfügt, oder aber sie müssen selbst ein allumfassendes Wissen und Macht besitzen. Und es kann in der Tat ein jedes Luftmolekül in den Körper jedes einzelnen Lebewesens, in die Frucht jeder einzelnen Blüte, in den Bau eines jeden Blattes eintreten und dort tätig werden. Ihre Systeme sind aber voneinander verschieden und haben eine unterschiedliche Ordnung. Wenn also, angenommen, eine Fabrik, in der die Früchte eines Feigenbaumes hergestellt werden, wie eine Webmaschine aussehen würde, so sollte auch die Fabrik, in der die Früchte eines Granatapfelbaums produziert werden, wie eine Fabrik, in der Zucker hergestellt wird, aussehen, usw... Die Programme ihres Aufbaus, ihres Körpers sind voneinander verschieden. Jetzt tritt also ein Luftmolekül in alle diese Dinge ein, oder kann in sie eintreten, nimmt seinen Platz ein und wird mit großer Weisheit und Meisterschaft tätig. (Es arbeitet) einwandfrei und nachdem es seine Aufgabe beendet hat, steht es auf und geht wieder. So müssen also die beweglichen Moleküle der beweglichen Luft entweder alle Formen, mit der die Pflanzen und Tiere, ja sogar deren Früchte und Blüten bekleidet werden, und die Maße, kennen, nach denen sie gebildet und zugeschnitten werden... oder sie müssen Beamte sein, die unter dem Befehl und dem Willen eines Wissenden arbeiten. Genauso ist die sesshafte Erde und sind ihre kleinsten Teilchen, die auch sesshaft sind, fähig, den Samen aller blühenden Pflanzen und der früchtetragenden Bäume als Grund und Quelle zu dienen. Welcher Same auch kommen mag: er findet in diesem Teilchen, sozusagen in einer Handvoll Erde, welche wegen ihrer Ähnlichkeit als die gleichen Teilchen gelten, eine Fabrik, die ihm gehört, und alle Geräte, die für alle seine Bedürfnisse und Bauvorhaben notwendig sind. In diesem kleinsten Teilchen und in dieser einen Handvoll Erde, die sein kleines Häuschen ist, müssen so viele wohlgeordnete, unsichtbare Maschinen und Fabriken vorhanden sein, wie es Arten von Bäumen und Pflanzen und Blüten und Früchten gibt, oder aber muss diese eine Handvoll Erde über eine wunderbare Macht, die alles aus dem Nichts zu erschaffen vermag, und über ein Wissen verfügen, das von allen Dingen alles und jedes und alle ihre Seiten kennt. Oder aber diese Aufgaben werden auf den Befehl und mit der Erlaubnis, aus der Macht und Kraft eines absolut Allmächtigen und Allwissenden erfüllt. Da geht ein ganz gewöhnlicher, blinder, unerfahrener und ungebildeter Mann nach Europa. Er betritt alle Fabriken und Werkstätten und arbeitet in jedem Gebäude und in allen Berufen meisterhaft und einwandfrei. Er vollbringt Werke, die in unendlichem Grade zweckmäßig und kunstvoll sind, und versetzt damit jeden in Erstaunen. Wer auch nur ein Fünkchen Verstand hat, weiß, dass dieser Mann nicht selbständig arbeitet. Vielmehr unterrichtet ihn ein Meister des gesamten Betriebes und setzt ihn an die Arbeit. Und da ist auch noch ein Mann, der blind und hilflos ist und sich nicht von seinem Platz erheben kann. Der sitzt in seiner einfachen Hütte. Und doch sehen wir, wie in diese Hütte ein kleines Steinchen oder ein Knochen oder bisschen Baumwolle und dergleichen andere Dinge hineingebracht werden, während aus dieser Hütte zentnerweise Zucker, Stoffe in Ballen, Tausende von Edelsteinen, äußerst kunstvoll zugeschnittene, geschmackvoll verzierte Kleidung und auch delikate Speisen heraus gebracht werden. Sagt dann nicht jeder, der ein bisschen Verstand besitzt: »Dieser Mann, der selber nichts hat, ist der Pförtner in einer Fabrik, die für einen wunderwirkenden Herrn den Export Seiner Wunderwerke bedient.« Genauso bewegen sich die kleinsten Teilchen der Luft und dienen in den Bäumen und in allen Pflanzen, in ihren Blüten und Früchten, welche Briefe des Einzigartigen (Samad), kostbare Kunstwerke des Herrn, Wunderwerke der Macht und einzigartige Stücke der Weisheit sind, mit dem Befehl und dem Entscheidungswillen eines Meisters, des glorreichen Herrschers, des Schöpfers, des vollkommenen Freigiebigen. Und auch die kleinsten Teilchen der Erde dienen als Beet und Pflanzgrund für die winzigen Samenkörner und Kerne der Ähren wie der Bäume, deren jede eine Maschine, ein Webstuhl, ein Drucker, eine Schatzkammer, ein kostbares Kunstwerk und eine Bekanntmachung der Namen des glorreichen Meisters und ein Lobgedicht ist, welches Seine Vollkommenheit in verschiedenen Farben und Formen verkündet. Es ist so klar, wie zwei mal zwei vier ist, dass dies nur mit dem Befehl, der Erlaubnis, der Entscheidung und aus der Kraft eines glorreichen Meisters sein kann, der über den Befehl »Sei! Und es ist!« verfügt und dessen Befehl alle Dinge gehorchen. Daran glauben wir (Amenna)! [B]Zweiter Abschnitt:[/B] Ein kurzer Hinweis auf die Aufgaben und Weisheiten, die in den Bewegungen der kleinsten Teilchen liegen. Tatsächlich sehen die Materialisten, denen der Verstand in die Augen gerutscht ist, mit ihrer weisheitslosen Lehre, in Anbetracht ihrer Philosophie, die auf der Grundlage der Absurdität beruht, die Umwandlungen der kleinsten Teilchen als nur vom Zufall abhängig, den sie für das Grundprinzip all ihrer Gedankengänge halten und als den Ursprung aller Kunstwerke Gottes erklären. Was für ein Unverstand es ist, die Kunstwerke, geschmückt mit unendlich vielen Weisheiten, einem Wirrwarr von einem Etwas ohne Weisheit und Bedeutung zuzuschreiben, weiß ein jeder, der auch nur ein Fünkchen Verstand besitzt. Vom Blickpunkt der Weisheit des weisen Qur'an findet sich in der Umwandlung der kleinen Teilchen ihre Aufgabe und liegt darin sehr viel von ihrem Sinn und Zweck und ihrer Bedeutung. Er weist mit vielen Versen wie »Und kein Ding ist, das Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44) darauf hin, dass (in den Dingen) eine Weisheit (liegt) und sie ihre Aufgabe (haben). Hier wollen wir nur auf einige von ihnen als Beispiele hinweisen. [B]Erstens:[/B] Der Herr, der Notwendig-Seiende macht jede einzelne Seele wie ein Modell, an dem in Erscheinung tritt, was Er aus dem Nichts erschafft und immer wieder erneuert. Er, der glorreiche Schöpfer setzt mit Seiner Macht die kleinsten Teilchen in Bewegung und beauftragt sie damit, jedes Jahr den Wunderwerken Seiner Macht einen neuen Körper anzuziehen, aus jedem einzelnen Buch tausend verschiedene Bücher Seiner Weisheit abzuschreiben, eine einzige Wahrheit in vielen verschiedenen Formen zu zeigen, für die Schöpfungen, Welten und alles Dasein, die Schar um Schar hintereinander kommen, Platz zu machen und den Boden für sie vorzubereiten. [B]Zweitens:[/B] Der glorreiche Herrscher über allen Besitz erschuf diese Welt, besonders den Acker dieser Erde als Sein Besitztum. Das heißt, Er gab ihr die Fähigkeit, eine Pflanzenwelt wachsen zu lassen und immer wieder frisch und neu Ernten hervorzubringen, um so (auf Seiner Erde) unendlich viele Wunderwerke Seiner Macht säen und ernten zu können. So bringt Er denn in Seinem Acker auf dieser Erde die kleinsten Teilchen mit Weisheit in Bewegung, lässt sie nach Seiner Ordnung arbeiten und führt immer wieder neue Welten in jedem Jahrhundert, in jeder Jahreszeit, in jedem Monat, ja sogar an jedem Tag, ja sogar in jeder Stunde als Wunderwerk Seiner Macht vor und lässt den Garten der Erde ganz verschiedene Ernten hervorbringen. Er bringt Geschenke aus der Schatzkammer Seiner unendlichen Barmherzigkeit und Musterstücke Seiner unendlichen Macht durch die Umwandlungen dieser kleinsten Teilchen in Erscheinung. [B]Drittens[/B]: Während Er die Ornamente der Erscheinungen Seiner göttlichen Namen vorführt, um den Erscheinungen dieser Namen Ausdruck zu verleihen, werden auf der begrenzten Erde grenzenlos viele Ornamente gezeigt. Um auf ein kleines Blatt unendlich viele Verse zu schreiben, um unbegrenzte Bedeutungen auszudrücken, bringt der urewige Designer die kleinsten Teilchen mit vollkommener Weisheit in Bewegung und lässt sie wohlgeordnet arbeiten. In der Tat ist die Ernte des vergangenen Jahres von ihrem Wesen her gleich mit der dieses Jahres, doch ist ihre Bedeutung verschieden. Wenn sich der unsichtbare Tatbestand ändert, ändert sich auch ihre Bedeutung und entfaltet sich. Obwohl sich der unsichtbare Tatbestand und der vorübergehend sichtbar werdende Körper (z.B. das Laub) verändert und äußerlich vergänglich ist, wird doch die Bedeutung ihrer Schönheit gespeichert, bleibt sie unveränderlich und beständig. Eines Baumes Blätter, Blüten und Früchte vom vergangenen Frühling, die keine Seele (ruh) haben, sind ihren Nachbildungen dieses Frühlings wirklich gleich. Nur in ihrer unsichtbaren Form (in unserer Erinnerung) unterscheiden sich voneinander. Was aber diese unsichtbare Form betrifft, so ist in diesem Frühling eine neue Form an ihre Stelle getreten, um den Bedeutungen der Eigenschaften der göttlichen Namen Ausdruck zu verleihen, deren Erscheinungen sich jedes Mal (im Frühling) wieder zu erneuern. [B]Viertens[/B]: Um für die unendlich weiten Welten der Engel und für die wie unsere Traumwelt unbegrenzten anderen jenseitigen Welten Ernten, Schmuck und Werkzeuge und dergleichen dort geeigneten Dinge zu erzeugen, setzt der glorreiche Herrscher in diesem schmalen Acker der Erde, an der Werkbank und dem Feld der Erdoberfläche die kleinen Teilchen in Bewegung. Er macht die ganze Welt zu einem Ozean und lässt alles Sein wie Fahrzeuge über ihn dahin ziehen. So zieht Er auch auf dieser kleinen Erde für jene unendlich großen (jenseitigen) Welten sehr viele unsichtbare Dinge heran. Aus der unendlichen Schatzkammer Seiner Macht lässt Er einen grenzenlosen Fluss aus der Erde quellen und in die Welt des Verborgenen und einen Teil auch in die jenseitigen Welten strömen. [B]Fünftens:[/B] Um die unendliche Vollkommenheit Seiner Gottheit, grenzenlose Erscheinungen Seiner Schönheit, unendlich viele Erscheinungen Seiner Größe und zahllose Lobpreisungen Seiner Herrschaft in dieser kleinen, begrenzten Erde, in einer begrenzten und knappen Zeit zu zeigen, bringt Er die kleinen Teilchen durch Seine Macht in vollkommener Zweckmäßigkeit in Bewegung und lässt sie wohlgeordnet arbeiten. So lässt Er in einer begrenzten Zeit auf einer begrenzten Erde einen unbegrenzten Gottesdienst (tesbihat) veranstalten. Er zeigt die grenzenlosen Erscheinungen Seiner Schönheit (Djemal), Größe (Djelal) und Vollkommenheit (Kemal). So bringt Er viele Wahrheiten aus dem Verborgenen, viele Früchte des Jenseits, sehr viele Stickereien und bedeutungsvolle Webmuster der ewigen Urbilder und Formen für die vergängliche Welt ins Dasein. Das heißt also, dass derjenige, der die kleinen Teilchen in Bewegung setzt, der Herr ist, der diese gewaltigen Ziele verwirklicht und dabei diese großen Weisheiten zum Ausdruck bringt. Sonst müsste sich in einem jedem kleinsten Teilchen ein Gehirn (von der Ausstrahlungskraft) der Sonne befinden. So werden denn die kleinen Teilchen, diesen fünf Beispielen entsprechend in Weisheit, ja vielleicht fünftausend Weisheiten, in Bewegung gesetzt, welche jedoch jene unverständigen Philosophen gar nicht für weise halten, vielmehr fälschlicherweise annehmen, diese kleinen Teilchen würden ganz für sich alleine wie Betrunkene umher torkeln, wo sie sich doch in Wirklichkeit wie ein Mevlevi-Dervish ekstatisch im Tanze drehen und Gottes gedenken (dhikr) und Ihn lobpreisen (tesbih). So versteht sich denn aus dem oben gesagten, dass ihre Kenntnisse keine wahren Erkenntnisse sind, sondern Unvernunft, und ihre Weisheit Unverstand. (In dem folgenden dritten Punkt werden wir noch eine »sechste Weisheit« erwähnen, die jedoch etwas umfangreicher ist.) [B]Zweiter Punkt:[/B] In jedem kleinsten Teilchen finden sich zwei zuverlässige Zeugnisse für die Existenz und Einheit des Notwendig-Seienden. In der Tat legt ein kleines Teilchen für die Existenz des Notwendig-Seienden dadurch Zeugnis ab, dass es große Lasten emporhebt und große Aufgaben erfüllt, als hätte es ein Bewusstsein, obwohl es doch nur (ein Stückchen) tote Materie ist, genauso wie es auch für die Allgegenwart des Notwendig-Seienden Zeugnis ablegt, für die Einheit des Herrn, der über das Reich aller sichtbaren und aller unsichtbaren Dinge herrscht, indem es sich bei seinen Bewegungen der allgemeinen Ordnung entsprechend verhält und an jedem Ort, wo es eintrifft, auf die jeweiligen dortigen Anordnungen achtet und sich an jedem Platz niederlässt, als wäre er seine Heimat. Das heißt, wem dieses kleine Teilchen gehört, dem gehören auch alle Gebiete, die dieses kleine Teilchen durchwandert. Da eines dieser kleinen Teilchen schwach, seine Last aber unendlich schwer ist und seine Aufgaben unendlich viele sind, macht es uns also klar, dass es im Namen und Auftrag des absolut Mächtigen einen Rückhalt hat und sich in Ihm bewegt. Des Weiteren hält es die allgemeine Anordnung im Kosmos ein, als hätte es sie schon zuvor gekannt, und tritt überall ungehindert ein. Das zeigt, dass es durch die Macht und Weisheit des einen absoluten Wissenden tätig ist. So wie ein Soldat mit seinem Zug, seiner Kompanie, seinem Bataillon, seiner Division, seiner Armee, seinem Heer usw. in Verbindung steht, so hat er in der Tat entsprechend seiner Verbindung auch eine Funktion in allen Heeresgruppen und insoweit er diese Verbindungen und Aufgaben kennt, kann er sich auch entsprechend verhalten, wenn er in den militärischen Anordnungen geübt ist und darin ausgebildet wurde, wobei er sich den Befehlen und Anordnungen eines einzigen Oberkommandierenden unterwirft, der über alle diese Heeresgruppen das Kommando führt. Genauso hat auch jedes kleinste Teilchen in den ineinander verschachtelten Zusammensetzungen seinen ihm entsprechenden Platz, seine unterschiedlichen, zweckmäßigen Verbindungen, seine ganz verschieden angeordneten Aufgaben mit unterschiedlichen Folgen und einer ebenso unterschiedlichen, weisen Zweckmäßigkeit. Diese Teilchen in einer solchen Zusammensetzung in der Weise zu platzieren, dass es den Umständen entsprechend seine Aufgaben erledigt, ohne dabei das Ergebnis und seine Weisheit zu stören, ist mit Sicherheit einem Herrn zuzuschreiben, der den ganzen Kosmos unter der Macht Seiner Lenkung und Leitung führt. Ein kleines Teilchen, das zum Beispiel im Augapfel von Tevfik Des Weiteren arbeitet jedes einzelne kleine Teilchen in einem solch kunstvollen Ornament, dass es entweder dazu in der Lage ist, mit allen Teilchen in Verbindung zu stehen und über jedes einzelne von ihnen und alle gemeinsam sowohl zu herrschen, als auch von ihnen beherrscht zu werden und dass es dieses erstaunlich kunstvolle Ornament und dieses zweckmäßig ausgestaltete Kunstwerk kennt und ins Dasein ruft, was aber tausendfach unmöglich ist, oder aber: es ist ein Punkt, der aus der Feder der Macht des allweisen Meisters hervor tritt und sich im Auftrag und nach dem Gesetz Seiner Bestimmung bewegt. Zum Beispiel: Wenn die Steine der Kuppel der Hagia Sophia nicht dem Befehl und der Baukunst eines Baumeisters unterständen, dann müssten sie selber, wie der Architekt Sinan, hochbegabte Baumeister sein und von den anderen Steinen sowohl beherrscht werden, als auch über sie herrschen, also gewissermaßen befehlen können, indem sie sagen: »Kommt, wollen wir uns Kopf an Kopf aneinander legen, damit wir nicht hinunterfallen!« Genauso müsste man auch jedem kleinen Teilchen eines Kunstwerkes, welches noch tausendfach kunstvoller, erstaunlicher und zweckmäßiger ist als die Kuppel der Hagia Sophia, so es denn nicht den Befehlen des Baumeisters dieses Kosmos folgen sollte, so viele vollkommene Eigenschaften zuschreiben, wie sie der Baumeister des Kosmos hat. Gepriesen seist Du, oh Gott! Da die verbohrten Materialisten den einen Notwendig-Seienden nicht annehmen wollen, müssen sie ihrer Schule (mesheb) entsprechend so viele falsche Götter annehmen, wie es solche kleinen Teilchen gibt. In dieser Hinsicht befindet sich also ein Ungläubiger, der als Philosoph doch ein gebildeter (Mensch) sein sollte, in unendlichem Grade in einer gewaltigen, tiefen Torheit und ist ein vollkommener Tor. [B]Dritter Punkt:[/B] Dieser Abschnitt ist nun der Hinweis auf die sechste große Weisheit, den ich bereits am Ende des ersten Punktes versprochen hatte. Es ist dies wie folgt: In der Anmerkung zur Antwort auf die zweite Frage des [URL="https://risaleforum.net/wort28"]»Achtundzwanzigsten Wortes«[/URL] wurde gesagt: Es ist eine unter Tausenden von Weisheiten, die in den Umwandlungen der kleinsten Teilchen und in ihren Bewegungen in den lebendigen Körpern liegen, diesen kleinen Teilchen Leuchtkraft zu verleihen, sie zu verlebendigen und ihnen einen Sinn zu geben, damit sie sich als Bauelemente für den Aufbau der jenseitigen Welt qualifizieren können. Es ist, als wären die Körper der Menschen und Tiere, ja sogar die der Pflanzen ein Gasthaus, eine Kaserne, eine Schule für diejenigen, die kommen, um eine Ausbildung zu erhalten, sodass diese leblosen kleinen Teilchen in sie eintreten und Leuchtkraft erlangen können. Sie erhalten Unterricht, werden unterwiesen in Kultur und Bildung. Jedes einzelne (Teilchen) versieht seine Aufgabe und qualifiziert sich, ein Teilchen in der ewigen Welt zu werden, der jenseitigen Welt, die in allen ihren Teilchen lebendig ist. [B]Frage:[/B] Woran erkennt man diese Weisheit, die wir in den Bewegungen dieser kleinen Teilchen finden? [B]Antwort:[/B] [B]Erstens:[/B] Man erkennt sie an der Weisheit des Schöpfers, die der Wohlordnung und Zweckmäßigkeit der ganzen Schöpfung zu Grunde liegt. Denn die Weisheit, die so ein kleines Teilchen als Ganzes erfüllt, lässt die Bewegungen solcher kleinen Teilchen nicht ohne jene Weisheit allein, die im Strom der Schöpfung eine überaus große Aktivität entfalten und die Quelle all ihres sinnreichen Schmuckes sind. Eine Weisheit, eine Herrschaft (hikmet ve hakimiyyet), die auch das kleinste Geschöpf nicht ohne seinen Lohn, ohne Gehalt, ohne Würde lässt, lässt auch die große Zahl ihrer angestammten Beamten und Diener nicht ohne Licht und Führung. [B]Zweitens:[/B] Wenn der allweise Schöpfer die (vier Ur)Elemente in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt und (ihnen als Lohn entsprechend ihrer Würde) auf die Stufe der Mineralwelt erhebt und sie in Gebeten unterweist, wie sie den Mineralien zu Eigen sind, und wenn Er dann die Mineralien in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt, sie in den Rang (maqam) der Pflanzenwelt, auf die Stufe des Lebendigen erhebt und wenn Er dann die Pflanzen als Nahrungsmittel in Bewegung versetzt, ihnen ihre Aufgabe gibt und sie so in der Tierwelt mit der Stufe eines fühlenden (Wesens) beschenkt, und wenn Er dann den Zellen, den Molekülen (serrat) der Tiere ihre Aufgabe gibt und sie auf dem Wege der Versorgung auf die Stufe der Menschenwelt emporhebt, und wenn Er dann diese Zellen, diese Moleküle im menschlichen Körper reinigt und verfeinert, sie immer wieder sichtet und siebt, bis Er endlich ihnen in dem so äußerst empfindsamen und feinfühligen Gehirn und im Herzen ihren Platz anweist, so erkennt man daraus, dass die Bewegungen der kleinsten Teilchen (der Zellen, Moleküle, Atome) nicht sinnlos sind, dass sie vielmehr so einer Art Vervollkommnung entgegen geführt werden, wie sie ihnen entspricht. [B]Drittens:[/B] Unter den kleinsten Teilchen lebendiger Körper erreichen einige, (die Gene) in den Samenkernen und Körnern eine solch geistige Ausstrahlung, eine Erlesenheit, eine quantitative Besonderheit, dass sie als der Geist für einen riesig großen Baum und König über alle anderen Teilchen gelten können. Da nun einige Gene unter den kleinen Teilchen eines riesigen Baumes nur dadurch zu dieser Stufe empor gelangen können, dass sie in den verschiedenen Lebensabschnitten dieses Baumes viele Phasen durchlaufen und dabei die diffizilsten Aufgaben versehen, zeigt sich uns also, dass sie auf Befehl des allweisen Meisters (einerseits und zugleich) im Auftrag und zur Ehre der Namen (Gottes), die (nun andererseits) in ihrem von Natur aus gegebenen Aufgaben der Art der Bewegung dieser Teilchen entsprechend in Erscheinung treten, ihre geistige Feinheit, ein geistiges Licht, einen gewissen Rang (maqam) und geistige Unterweisung erhalten. [B]Zusammenfassung:[/B] Da nun einmal der allweise Meister für jedes Ding einen Gipfel der ihm entsprechenden Vervollkommnung und die ihm gebührende Freude in seiner Daseinsstufe bestimmt und ihm die Fähigkeit gibt, sich anzustrengen, zu diesem Gipfel der Vervollkommnung empor zu gelangen, führt Er es in diese Richtung. Dieses Gesetz der Göttlichen Herrschaft (Rububiyyet) hat bei allen Pflanzen und Tieren seine Gültigkeit, ja sogar in der unbelebten Natur, sodass Er ganz gewöhnlichen Sand auf die Stufe eines Edelsteines, eines kostbaren Juwels emporhebt. In dieser Tatsache können wir den Leitfaden des Gesetzes allgewaltiger Göttlicher Herrschaft erblicken. Des Weiteren gibt der freigiebige Schöpfer (Haliq-i Kerim) den Tieren, die Er unter das allgewaltige Gesetz der Vermehrung gestellt hat, als Lohn einen ihm eigenen Genuss. Er schenkt Tieren, wie Biene oder Nachtigall, als Lohn für ihre Dienste (im Auftrage ihres) Herrn Vollkommenheit als Lohn. Er verleiht ihnen ihren Rang (maqam) als Quellgrund zu ihrem Genuss für ihre Begeisterung und darin erscheint der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Freigiebigkeit. Was nun das Wesen (haqiqat) jedes einzelnen Dinges betrifft, so handelt es sich dabei um die Erscheinung eines Namens Gottes des Gerechten, ist an ihn gebunden und dient ihm als Spiegel. Welch schöne Form auch immer dieses Ding annehmen mag: es dient damit der Ehre des Namens Gottes und so will es dieser Name. Ob dieses Ding sich nun dessen bewusst sein mag oder nicht, so ist doch in Wahrheit diese seine schöne Form erwünscht und dieser Wahrheit entsprechend wird hier der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Schönheit und Vollkommenheit sichtbar. Des Weiteren nimmt der freigiebige Schöpfer einen Rang (maqam) oder eine Vollendung, die Er einem Ding als ein Erfordernis des Gesetzes Seiner Freigiebigkeit verliehen hat, nachdem dessen Lebenszeit abgelaufen, beendigt ist, nicht wieder zurück. Vielmehr verleiht Er den Früchten, den Ergebnissen, den Merkmalen, der Bedeutung des Trägers der Vollkommenheit, und insoweit es sich dabei um ein beseeltes Wesen handelt, seinem Geist (ruh) die Beständigkeit. So verleiht Er z.B. dem, (was in seinem Leben von) Bedeutung war, seinen Früchten, seiner Reife (kemalat), die er erlangt hat, Beständigkeit. Ja, Er lässt sogar eine vergängliche Frucht, die ein dankbarer Gläubiger gegessen hat, wegen dessen Danksagungen und Lobpreisungen sich als Frucht im Paradies wieder verkörpern und schenkt sie ihm aufs Neue. Und in dieser Wahrheit wird der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Barmherzigkeit sichtbar. Des Weiteren verschwendet der einzigartige Schöpfer nichts und nichts, was er tut, ist sinnlos. Ja selbst für die stofflichen Überreste Seiner Geschöpfe, die im Herbst ihre Aufgaben beendet haben, hat Er für Seine Kunstwerke im Frühling wieder Verwendung. Er setzt sie in deren Gebilde wieder ein. Dem tiefen Sinn von »Am Tag, da die Welt gegen eine andere Welt eingetauscht wird,...« (Sure 14, 48) und entsprechend dem Hinweis von »Und es ist in der Tat das Haus des Jenseits von Leben erfüllt.« (Sure 29, 64) ist es mit Sicherheit ein Erfordernis der Weisheit, dass die kleinsten Teilchen der Erde, welche in dieser Welt ohne Leben und Bewusstsein sind und dennoch wichtige Aufgaben versehen, in einem Teil der Gebilde im Jenseits, in dem Steine, Bäume und alles, was es da gibt, von Leben und Bewusstsein erfüllt sind, wieder eingesetzt und verwendet werden. Denn die nach der Zerstörung der Welt übrig gebliebenen Atome in dieser Welt zurück zu lassen oder in der Vernichtung anheim zu geben, wäre Verschwendung. Und in dieser Wahrheit wird der Leitfaden des Gesetzes einer allumfassenden Weisheit sichtbar. Des Weiteren werden sehr viele Kunstwerke und geistige Werte, Früchte dieser Welt und Gewebe aus guten Werke verantwortungsbewusster Menschen und Dschinnen und die Logbücher ihrer Handlungen, ihre Leiber und Seelen auf den Markt des Jenseits gesandt. Sicherlich haben die Atome dieser Welt ihren Früchten und dem, was sie bedeuten, gedient und sie auf ihrem Weg begleitet. Nachdem diese kleinsten Teilchen sich hinsichtlich ihrer Aufgaben ihrem Wesen entsprechend vervollkommnet haben, d.h. nachdem sie dem Licht des Lebens vielmals gedient und es ausgestrahlt haben und ein Brunnen der Lobpreisungen alles Lebendigen gewesen waren, ist es ein Erfordernis der Gerechtigkeit und der Weisheit, sie aus den Ruinen unserer zerstörten Erde herauszulösen und für den Aufbau einer (neuen), jenseitigen Welt wieder einzusetzen. In dieser Wahrheit wird der Leitfaden zum Gesetz einer allumfassenden Gerechtigkeit sichtbar. Des Weiteren herrscht der Geist über den Körper und so herrschen auch die Seinsbefehle (die Naturgesetze), die durch Qader (Gottes Vorherbestimmung) der leblosen Materie eingeschrieben sind, über die Materie. Diese Materie kann nur nach der verborgenen Schrift der Vorherbestimmung Gottes ihren ordnungsgemäßen Platz einnehmen. Zum Beispiel nehmen (die Moleküle) in den verschiedenen Sorten von Eiern, Spermien, Kernen und Körnern entsprechend den Naturgesetzen, die die Vorherbestimmung Gottes für jedes (von ihnen) im besonderen vorgezeichnet hat, einen eigenen Platz ein, für den sie wie ein Licht (qualifiziert) sind. Diese Moleküle, deren Struktur Demnach sind also diese kleinsten Teilchen [B]Ein Wort zum Schluss:[/B] Hinter jedem dieser nun sichtbar gewordenen Leitfäden zu sehr vielen allumfassenden Gesetzen, nämlich den oben erwähnten sieben Gesetzen, d.h. dem Gesetz der Herrschaft (Gottes), dem Gesetz der Freigiebigkeit, dem Gesetz der Schönheit und Vollkommenheit, dem Gesetz der Barmherzigkeit, dem Gesetz der Weisheit, dem Gesetz der Gerechtigkeit, dem Gesetz des allumfassenden Wissens, erscheint ein Gewaltiger Name und die Gewaltige Erscheinung dieses Gewaltigen Namens. Durch diese Erscheinung wird es verständlich, dass sich auch die kleinsten Teilchen in dieser Welt (in der ständigen Bewegung) ihrer Umwandlungen genauso wie alle anderen Daseinsformen entlang der Schiene, die die Vorherbestimmung einer überaus hohen Weisheit vorgegeben hat, den Befehlen des Seins entsprechend, die die Macht erteilt, und entsprechend der hochempfindlichen Waage Seines Wissens bewegen. Es ist, als ob sie sich darauf vorbereiteten, in eine andere, höhere Welt [/QUOTE]
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Peygamber Efendimiz a.s.v.'ın kabri nerededir? (Sadece şehir adını küçük harfler ile giriniz)
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