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Risale-i Nur Gesamtwerk
Risale-i Nur lesen -Dreiunddreißigstes Wort - Mensch und Kosmos
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<blockquote data-quote="ABDULLAH4" data-source="post: 284451" data-attributes="member: 1004566"><p><strong>Cevap: Risale-i Nur lesen -</strong></p><p></p><p>[h=1]Elftes Fenster[/h]</p><p></p><p> »...und es gibt nur im Gedenken Gottes (dhikru'llah) die Geborgenheit der Herzen.« (Sure 13, 28)</p><p></p><p></p><p></p><p>Die Befreiung aller Geister und Herzen von den Leiden und Wirren, die aus Irrtümern entstehen, von den seelischen Schmerzen, die aus der Verwirrung entstehen, ist nur in der Erkenntnis des Einen und Einzigen Schöpfers (Haliq) möglich. Sie finden ihre Ruhe, wenn sie die ganze Schöpfung einem einzigen Meister zuschreiben, Geborgenheit im Gedenken an Gott, den Einen und Einzigen. Denn führt man die zahllosen Geschöpfe nicht auf einen einzigen Herrn zurück (wofür wir im <a href="https://risaleforum.net/index.php?id=wort22" target="_blank">»Zweiundzwanzigsten Wort«</a> sichere Beweise erbracht haben), so müsste man jedes einzelne Ding auf zahllose Ursachen zurückführen. In diesem Falle würde jedoch das Ins-Daseintreten eines einzigen Dinges so schwierig wie das der gesamten Schöpfung. Denn wer sie auf Gott zurückführt, der führt die zahllosen Dinge auf einen einzigen Herrn (Dhat) zurück.</p><p>Führt er sie nicht auf Ihn zurück, dann muss er jedes einzelne Ding auf zahllose Ursachen zurückführen. Dann erreicht aber (die Entstehung) einer einzigen Frucht den Schwierigkeitsgrad (der Entstehung) des ganzen Kosmos, ja würde sogar noch schwieriger als das. Denn bekanntlich entstehen einem einzelnen Soldaten, wollte man ihn unter das Kommando von hundert verschiedenen Leuten stellen, hundert Schwierigkeiten. Unterstellt man dagegen hundert Soldaten unter das Kommando eines einzigen Offiziers, so ist dies ebenso leicht wie die Führung eines einzigen Soldaten. Genauso entsteht aus der Vereinigung ganz verschiedener Ursachen zur Entstehung eines einzigen Dinges eine hundertfache Schwierigkeit. Die Erschaffung sehr vieler Dinge, führt man sie auf einen einzigen Herrn (Dhat) zurück, wird dagegen hundertmal leicht. So ist denn also das, was von zahllosen Leiden befreit, die aus dem im menschlichen Wesen begründeten Verlangen und Streben nach Wahrheit entstehen, ist allein die Einheit des Schöpfers (Tauhidi Haliq) und die Erkenntnis Gottes (ma'rifeti Ilahiye). Da es aber nun im Unglauben (kufr) und in der Abgötterei (shirk) zahllose Schwierigkeiten und Leiden gibt, ist dieser Weg sicherlich absurd und enthält keine Wahrheit (haqiqat). Da es aber nun in der Einheit Gottes (Tauhid) eine unendliche Einfachheit und Leichtigkeit gibt, so wie dies der Leichtigkeit in der Erschaffung aller Dinge, ihrer Vielfalt und all ihrer Kunstwerke entspricht, so ist dieser Weg mit Sicherheit notwendig und wahr.</p><p>Wohlan denn, oh du unglückseliger Mensch des Irrwegs! Sieh doch einmal wie finster und leidvoll der Irrweg ist! Willst du denn auf dem Wege gehen, der so mühevoll ist? Siehe doch, wie der Weg des Glaubens und der Einheit dagegen leicht und mühelos ist...ihn schlage ein und befreie dich!...</p><p> </p><p>[h=2]Zwölftes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Lobpreise den Namen deines hohen Herrn, der geschaffen und gestaltet hat, der Maß und Weg bestimmt hat!« (Sure 86, 13)</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayat wurde allen Dingen Harmonie, Ordnung und eine Form in einer Weisheit gegeben, als wären alle Dinge, besonders aber die Kunstwerke in der belebten Natur einer weisheitsgemäßen Form entstiegen. Und in dieser Form und Harmonie finden sich entsprechend ihren Zielen und Zwecken Umgrenzungen, die in ihrem Verlauf verkrümmt und verwinkelt sind. Es findet sich überdies bei der Veränderung, welche die äußeren Kleider (= Aussehen) und Maße der Dinge im Verlauf ihres Lebens erfahren, in der schrittweisen Entfaltung des Lebens, wie es wiederum seiner Weisheit und Zweckmäßigkeit entspricht, ein geistigharmonisches Bild, ein innerer Maßstab, was offensichtlich zeigt, dass diese zahllosen Kunstwerke, deren Aussehen und Form im Rahmen der Bestimmung des Einen Majestätischen Allmächtigen (qadir-i Dhu lDjelal), des Einen Vollkommenen Allweisen (Hakiemi Dhu lKemal) angefertigt werden und deren Körper am Werktisch der Macht verfertigt wurden, die Notwendigkeit der Existenz des Herrn (Dhat) zeigen und für Seine Gegenwart und die Vollendung Seiner Macht mit zahllosen Zungen Zeugnis ablegen. Betrachte deinen eigenen Körper und seine Organe und den fruchtbaren Gewinn und Nutzen, den du aus ihm aus jenen Stellen (Auge, Ohr, Herz, Magen usw. - A.d.Ü.) ziehst, die (in ihrer äußerlichen Linienführung) verkrümmt und verwinkelt sind! Betrachte die Vollkommenheit der Macht (Qudret), derer sich die Vollkommene Weisheit (Hikmet) bedient!</p><p> </p><p>[h=2]Dreizehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Und siehe, nichts ist da unter allen Dingen, das nicht mit Dank Ihn lobpreist!« (Sure 17, 44)</p><p></p><p></p><p></p><p>Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayah ruft uns jede Zunge in der ihr eigenen Weise den Schöpfer (Haliq) in Erinnerung und ruft uns zugleich zu Seiner Heiligung (taqdis) auf. Es weist uns in der Tat der Lobpreis (tesbihat), den die ganze Natur unausgesprochen (d.h. durch ihr bloßes Dasein) oder in der (ihr eigenen) Sprache der Natur (d.h. in den Geräuschen der unbelebten und in den Lauten der belebten Natur - A.d.Ü.) darbringt, auf die Existenz des Einen Einzigen Herrn, des Heiligen (Dhati Muqaddes) hin. Man kann dieses Zeugnis der Natur (fitrat) nicht zurückweisen. Was diese Beweislage betrifft, so lässt diese, besonders wenn sie von so vielen Seiten herbeigeführt wird, keinen Zweifel zu. Siehe, wie diese vollendeten Formen allen Daseins, welche zahllose natürliche Zeugnisse beinhalten und mit zahllosen verschiedenen Arten unausgesprochen auf (ihren Schöpfer) hinweisen und sich wie in konzentrischen Kreisen nach einem einzigen Zentrum ausrichten, jede für sich einer Zunge gleich sind! Und in ihrer harmonisch abgestimmten Gestaltung ist jede einzelne (dieser Formen als Ganzes betrachtet) eine Zunge, die (ihren Schöpfer) bezeugt. Auch das Leben (jedes Geschöpfes) in seiner Ganzheit und Vollendung ist wie eine Zunge (und jedes einzelne Geschöpf) ein Lobpreis (tesbih), wofür wir im <a href="https://risaleforum.net/index.php?id=wort24" target="_blank">»Vierundzwanzigsten Wort«</a> sichere Beweise angeführt haben, wie auch dafür, dass alle diese Zungen (die Natur, die Geschöpfe, in ihrer Ganzheit, in ihren Organen, in der Vollendung ihres Lebens - A.d.Ü.) in aller Klarheit ihren Lobpreis (tesbihat), ihr Leben (tahiyyat) und ihr Zeugnis (shehadet) für den Einen Einzigen heiligen Herrn (muqaddes) darbringen. Dies alles aber weist klar wie das Sonnenlicht auf den Einen Herrn, der da notwendiger Weise sein muss, und auf Seine Göttliche Vollkommenheit (Kemali Uluhiyet) hin.</p><p> </p><p>[h=2]Vierzehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Sage: In wessen Hand ruht die Herrschaft (malakut) über alle Dinge?« (Sure 23, 88) »Und siehe, es gibt kein Ding, wovon wir nicht einen Vorrat hätten.« (Sure 15, 21) »Es gibt kein Tier, dass Er nicht bei seinem Schopfe hielte.« (Sure 11, 56) »Und siehe, mein Herr gibt auf alle Dinge Acht« (Hafiz, Sure 11, 57)</p><p></p><p></p><p></p><p>Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayat bedarf alles in jedem Fall und in jedem Zustande des Einen Einzigen Schöpfers in Seiner Majestät (Haliqi Dhu lDjelal). Wenn wir die Dinge im All betrachten, so sehen wir in der Tat, dass in einer nicht mehr zu unterbietenden (mutlak) Schwäche eine nicht mehr zu überbietende (mutlak) Stärke sichtbar wird. Und in einer nicht mehr zu unterbietenden (mutlak) Ohnmacht erkennen wir eine nicht mehr zu überbietende (mutlak) Macht.</p><p><strong>Zum Beispiel:</strong> Wenn die Pflanzen (im Frühjahr) in ihren Samenkörnern und aus dem Knoten ihres Lebens in ihren Wurzeln (vom Winterschlaf) erwachen und ihren Zauber offenbaren, so wird in ihnen sowohl ein überwältigender (mutlak) Reichtum in einer überwältigenden (mutlak) Armut und Dürre sichtbar (gleich der Armseligkeit der Erde und der Bäume im Winter und der Pracht, dem Vermögen, dem Reichtum im Frühling), als auch eine Spur vollendeten (mutlak) Lebens in der völligen (mutlak) Erstarrung (gleich der Verwandlung toter Materie in belebte Natur), als auch das Erscheinen eines umfassenden Bewusstseins in der völligen (mutlak) Unwissenheit (gleich wie alle Dinge von den Atomen bis hin zu den Sternen in ihren Bewegungen gemäß der Ordnung der Welt, zum Besten (messalih) des Lebens und aller Weisheit entsprechend agieren und sich einem (höheren!) Bewusstsein entsprechend verhalten). So öffnen sich denn mit dieser Stärke in der Schwäche, dieser Macht in der Ohnmacht, diesem Reichtum und Vermögen in aller Armseligkeit, diesem Leben und Bewusstsein in aller Unwissenheit und Erstarrung offensichtlich und zwangsläufig von allen Seiten Fenster zu der Notwendigkeit der Existenz und Gegenwart des einen Herrn (Dhat), des Allmächtigen (qadir-i Mutlaq ve Qaviyyi Mutlaq), Allvermögenden (Ghaniyyi Mutlaq), Allwissenden (Alimi Mutlaq), des LebendigBeständigen (Hayyi Qayyum). So zeigt uns denn (der Kosmos) in seiner Gesamtheit in großem Maßstab eine leuchtende Straße.</p><p>Wohlan denn, oh du, der du in deiner Gottvergessenheit in den Sumpf der Natur(philosophie) gefallen bist! Wenn du deine (Natur)philosophie nicht aufgeben und die Allmacht Gottes nicht anerkennen willst, so musst du annehmen, dass jedem Ding, ja sogar jedem Atom eine grenzenlose Macht, Stärke und eine unendliche Weisheit, eine Fähigkeit, ja sogar das Vermögen innewohnt, die meisten Dinge zu sehen, zu wissen, zu lenken und zu leiten.</p><p> </p><p>[h=2]Fünfzehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Er hat alles gut gemacht, was Er erschaffen hat.« (Sure 32, 6)</p><p></p><p></p><p></p><p>Siehe wie (Gott) dem Geheimnis dieser Ayah entsprechend alle Dinge ihren gottgegebenen Anlagen und Fähigkeiten in vollendeter Ordnung und Ausgewogenheit zugeschnitten und sie in bester, kunstvoller Manier zusammengefügt hat, auf dem einfachsten Wege, in schönster Form, auf die leichteste Art, zugleich auch leicht und einfach im Gebrauch. So betrachte zum Beispiel das Kleid der Vögel und das Spiel ihrer Flügel und wie sie sie zu jeder Zeit leicht bewegen und gebrauchen können! (Gott) hat ihnen auf zweckmäßige Weise ein Dasein gegeben, ohne jede Verschwendung und sie mit einer Gestalt bekleidet, was alles für die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allweisen (Hakiem) Meisters mit so vielen Zungen Zeugnis ablegt, wie es Formen des Daseins gibt, und auf den Einen Allwissenden (Alim) Allmächtigen (Qadir) hinweist.</p><p> </p><p>[h=2]Sechzehntes Fenster[/h] </p><p>Überall auf dem Erdenrund weisen Ordnung und Regelmaß in der Erschaffung, Lenkung und Leitung der Schöpfung, wie sie sich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder erneuert, ganz offensichtlich auf eine allumfassende Weisheit (hikmet) hin. Da es eine Eigenschaft ohne ihren Träger nicht geben kann, weist sicherlich diese allumfassende Weisheit zwangsläufig auch auf den Allweisen (Hakiem) hin. Und weiter weist die wundervolle Schönheit, hinter der sich (Gottes) Weisheit wie hinter einem Schleier verbirgt, ganz offensichtlich auf eine vollendete Güte (inayet) hin. Und diese vollendete Güte weist zwangsläufig auf den Einen AllgütigenFreigiebigen Schöpfer (Haliqi Keriem) hin. Ein alles und jeden umfassender Willkommensgruß in Freundschaft und mit Geschenken, hinter dem sich (Gottes) Güte wie hinter einem Schleier verbirgt, weist ganz offensichtlich auf eine allumfassende Barmherzigkeit (rahmet) hin. Und diese alles umfassende Barmherzigkeit verweist zwangsläufig auf den Einen BarmherzigenErbarmer (Rahmani Rahim). Der Unterhalt und die Versorgung aller Lebewesen, in einer vollkommenen Weise, wie sie ihnen entspricht und wie sie dieser Versorgung bedürfen, hinter der sich die göttliche Barmherzigkeit wie hinter einem Schleier verbirgt, aber weist offensichtlich auf eine Art göttliche Versorgung hin, die sie zugleich auch schult und ausbildet, und auf Gottes liebevolle (shefqat) Herrschaft. Ihre Ausbildung aber und die göttliche Planung <a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank">idare, die jedem Tier und jeder Pflanze ihren richtigen Platz anweist. (A.d.Ü.)</a> verweist zwangsläufig auf den Freigiebigen Versorger (Rezzaqi Kerim).</p><p>Alle Geschöpfe auf dem ganzen Erdenrund, die in vollendeter Weisheit (hikmet) ausgebildet, in vollendeter Güte (inayet) mit dem Schönsten und Besten ausgestattet, in vollendeter Barmherzigkeit (rahmet) beschenkt und freudig empfangen und in vollendeter Liebe (shefqat) versorgt werden, legen in der Tat, insgesamt und jedes einzelne von ihnen, Zeugnis für die Notwendigkeit des Einen Allweisen, Freigiebigen, Barmherzigen, Allnährenden Meisters ab, verweisen auf Seine Gegenwart. So betrachte denn einmal die allumfassende Weisheit (hikmet), die sich überall auf dem Antlitz der Erde zeigt und in allen Geschöpfen sichtbar ist und offensichtlich mit einem zielbewussten Entscheidungswillen einhergeht, die vollkommene Güte (inayet), welche auch die Weisheit mit einschließt und alle Kunstwerke der Schöpfung umspannt, das allumgreifende Erbarmen (rahmet), das Güte und Weisheit mit einschließt und alle Geschöpfe auf Erden umfasst und die ganze Ernährung und Versorgung, welche auch Barmherzigkeit, Weisheit und Güte mit einschließt und die, während sie alle Lebewesen umfasst und doch zugleich überaus freigiebig ist! So wie sich bekanntlich das (weiße) Licht aus sieben Farben zusammensetzt und dieses Licht, welches das Erdenrund erhellt, ohne Zweifel auf die Sonne hinweist, genauso weist auch die Güte in Weisheit, die Barmherzigkeit in Güte und die Versorgung und Ernährung in Barmherzigkeit, in einer, in großem Maßstab und in hohem Grade glänzenden Weise auf die Gegenwart des Einen Allweisen, Freigiebigen, Barmherzigen Allernährer hin, der da notwendigerweise sein muss, und auf die Vollkommenheit Seiner Herrschaft.</p><p>Wohlan denn, oh du Gottesleugner, der du in deiner Verblendung Gott vergessen hast! Wie könntest du das erklären, was wir als eine solche Weisheit, Freigiebigkeit, Barmherzigkeit, Versorgung durch (Gottes) Anleitung und als so einzigartig, so beispiellos und wunderbar vor unseren Augen sehen? etwa mit dem Zufall, der so blind ist wie du und dem es an jeder Voraussicht, Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit mangelt? oder mit der Macht des Schicksals, die so blind ist wie dein Herz? oder mit den Kräften der Natur, die so taub und hohl sind wie dein Kopf? oder mit Ursachen, die so geistlos unwissend, tot und hilflos sind wie du? Oder willst du den so unendlich über alles Allmächtigen, Allwissenden, Allhörenden, Allsehenden Herrn in Seiner Majestät (Dhati Dhu lDjelal), der so unendlich rein, heilig, hoch und erhaben ist, als »Natur« bezeichnen, die doch so unendlich schwach, unwissend, taub, blind, armselig und den Umständen unterworfen ist, und damit einen so unendlich großen Fehler begehen? Und mit welcher Kraft könntest du überdies eine solche Wahrheit auslöschen, die wie die Sonne erstrahlt? Unter welchem Schleier einer Gottvergessenheit könntest du sie verstecken?</p><p> </p><p>[h=2]Siebzehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Siehe, in den Himmeln und auf Erden sind Zeichen (Ayat) für die Gläubigen.« (Sure 45, 3)</p><p></p><p></p><p></p><p>Wenn wir im Sommer das Antlitz der Erde betrachten, so sehen wir, dass bei der Erschaffung der Dinge, in ihrer grenzenlosen Vielzahl und unbegrenzten Produktivität, die doch Ursache für Ungenauigkeiten sind und Verwirrung hervorrufen müsste, eine so überaus große Logik, Konsequenz und Ordnung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal das Pflanzenkleid, mit dem das Antlitz der Erde geschmückt ist.</p><p>Des Weiteren sehen wir auch, wie die bei der Erschaffung der Dinge trotz Höchstgeschwindigkeit, die doch Unausgewogenheit und Verwirrung zur Folge haben müsste, dennoch eine vollendete Harmonie sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Früchte, mit denen das Antlitz der Erde verziert ist.</p><p>Des Weiteren sehen wir auch, wie es trotz überwältigender Vielzahl, die doch eine Wertminderung, ja selbst den vollständigen Verlust der Schönheit zur Folge haben müsste, dennoch vollendet schöne Kunstwerke gibt. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Blumen, welche das Antlitz der Erde vergolden.</p><p>Des Weiteren sehen wir auch, wie in aller Erschaffung, trotz der ungeheuren Leichtigkeit, mit der sie geschieht, und die doch zur Folge haben müsste, dass sie uns als einfach, als primitiv und ohne jeden künstlerischen Wert erschiene, dennoch eine so unendlich große Kunstfertigkeit, Meisterschaft und Sorgfalt sichtbar wird. Dementsprechend schaue z.B. einmal aufmerksam alle die Samenkörner und Kerne an, welche einer Werkzeugkiste für alle Pflanzen auf Erden, Bäume und Sträucher gleichen, einem Dossier, das ihr Programm, die Geschichte ihres Lebens enthält.</p><p>Des Weiteren sehen wir auch eine völlige Übereinstimmung miteinander, wo doch Abstand und unendliche Entfernung eigentlich Verschiedenheiten und Divergenzen bewirken müssten. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Körner, die an allen vier Enden der Erde ausgesät sind.</p><p>Des Weiteren sehen wir auch, wie trotz einer völligen Vermischung, die doch zur Folge haben müsste, dass jedes aufeinander abfärbt und sich alles aufeinander überträgt, dennoch eine vollkommene Auslese und Absonderung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal, wie alle die Körner, die in bunter Mischung unter die Erde fallen und hinsichtlich ihrer materiellen Zusammensetzung doch einander gleichen, zur Erntezeit wieder vollständig voneinander getrennt werden, wie die verschiedenen Nährstoffe, die von den Bäumen aufgenommen werden, sich ganz und gar unterschiedlich auf Blätter, Blüten und Früchte verteilen, wie die verschiedenen Speisen, die in den Magen eingehen, den verschiedenen Zellen und Organen entsprechend voll und ganz ausgesondert und voneinander getrennt werden und erkenne darin die Vollkommenheit göttlicher Allmacht (Qudret) in der Vollkommenheit Seiner göttlichen Weisheit (Hikmet)!</p><p>Des Weiteren sehen wir, wie alles, obwohl es in überwältigender Fülle und dabei auch noch unendlich preisgünstig vorhanden ist und man daraus schließen sollte, dass es ohne Wert noch Bedeutung sei, dennoch auf dem ganzen Erdenrund vom handwerklichen wie vom künstlerischen Standpunkt aus in unendlichem Grade wertvoll und von außerordentlich kostbarer Qualität ist. Dementsprechend betrachte z.B. einmal unter all den zahllosen staunenswerten Kunstwerken besonders die verschiedenen Arten von Beeren, welche das Konfekt auf dem Tisch des Erdenrundes göttlicher Erbarmung darstellt! Siehe die Vollkommenheit der Erbarmung, die sich in vollendeter Kunstfertigkeit offenbart!</p><p>So legt denn alles auf dem Erdenrund durch seinen grenzenlos niedrigen Preis trotz seiner außerordentlichen Kostbarkeit, in seiner völligen Vermengung und Vermischung bei einem zugleich unendlich niedrigen Preis trotz unendlich hoher Differenzierung und Erlesenheit, in seiner völligen Entsprechung und Ähnlichkeit bei unendlich hoher Differenzierung und Erlesenheit trotz unendlicher Entfernung, in seiner überaus sorgfältigen Gestaltung bei einer vollendeten Leichtigkeit und Einfachheit trotz völliger Entsprechung und Ähnlichkeit, in seiner Harmonie und Ausgewogenheit in höchstem Grade unter konzentrierter und sparsamster Verwendung aller Mittel und Möglichkeiten bei Höchstgeschwindigkeit und Schnelligkeit trotz überaus sorgfältiger Gestaltung, durch alle die schönen Künste bei aller Vielzahl und Überfluss trotz aller Sparsamkeit der Mittel, durch seine vollkommene Ordnung bei einer unendlichen Freigiebigkeit trotz aller künstlerischen Schönheit... so wie der Tag für das Licht und das Licht für die Sonne Zeugnis für die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allmächtigen in Seiner Majestät, des Allweisen in Seiner Vollkommenheit, des Allbarmherzigen in Seiner Vollendung (Djemal) und für die Vollkommenheit Seiner Macht, die Vollendung Seiner Herrschaft, Seine Allgegenwart und Seine Einheit ab. Es zeigt das Geheimnis von:</p><p></p><p></p><p> »Alle schönen Namen sind Sein.« (Sure 20, 8)</p><p></p><p></p><p></p><p>Nun also, du armseliger Unwissender, Gottvergessener, Verbohrter Agnostiker (muattil)! Womit willst du nun diese gewaltige Wahrheit deuten? Womit willst du nun diese so unendlich wunderbaren, so über alles großartigen Gegebenheiten (keyfiyet) erklären? Und worauf willst du (die Erklärung) solcher höchst erstaunlichen Kunstwerke stützen? Und was für ein Schleier der Gottvergessenheit sollte das wohl sein, mit dem du dieses große und weltweite (17.) Fenster bedecken und verhüllen willst? Wo bleiben nun deine Zufälle? wo deine »Kollegin Natur«, der du alles zuschreibst, auf die du so stolz bist und die doch gar nichts beurteilen und entscheiden kann? wo die Stützpfeiler deines Irrtums? wo bleibt ihr nun, du und diese deine Weggefährtin (die Natur)? Ist es nicht hundertmal unmöglich, dass in diesen Dingen ein Zufall seine Hand mit im Spiel haben könnte? Und wäre es nicht tausendmal unvorstellbar, dass von all diesen wunderbaren Dingen auch nur ein Tausendstel der Natur zugeschrieben werden könnte?</p><p>Oder hat etwa diese armselige, blinde Natur in jedem Ding eine unsichtbare Maschine? so viele Maschinen und Druckereien wie es Dinge (in der Natur) gibt, um diese Dinge herzustellen (ihnen Form, Aussehen und Gestalt zu verleihen)?...</p><p> </p><p>[h=2]Achtzehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Haben sie denn etwa nicht über das Reich (Malakut) der Himmel und der Erden ihre Betrachtungen angestellt?« (Sure 7, 185)</p><p></p><p></p><p></p><p>Betrachte das Gleichnis, das im <a href="https://risaleforum.net/index.php?id=wort22" target="_blank">»Zweiundzwanzigsten Wort«</a> erklärt worden ist: Es weist ja bekanntlich ein vollkommenes, wohlgestaltetes Kunstwerk, wie ein Schloss offensichtlich auf eine vollendet gestaltete Arbeit hin. Das heißt also, dass in einem Gebäude die Baukunst sichtbar wird. Eine vollendet gestaltete Arbeit aber weist wiederum zwangsläufig auf einen genialen Architekten, einen hochtalentierten Konstrukteur, einen vollkommenen Baumeister hin. Und diese Bezeichnung »genialer Architekt, Konstrukteur oder Baumeister« verweist ganz offensichtlich auf eine vollendete Fähigkeit, nämlich die Beherrschung einer Kunst hin. Und diese vollendete Fähigkeit, diese vollendete Kunstbeherrschung weist wiederum ganz offensichtlich auf einen Vorzug, das Dasein einer Qualität hin. Vollkommene Vorzüge aber sind der Beweis für das Dasein eines erhabenen Geistes (ruh) und die Existenz einer hohen Persönlichkeit.</p><p>In gleicher Weise zeigen uns auch die sich ständig erneuernden Kunstwerke, von denen die Erde, ja sogar das Weltall erfüllt ist, ganz offensichtlich eine Arbeit, die in höchstem Grade vollendet ist. Und diese Arbeit, die im Bereich einer im höchstem Grade vollendeten Form und Weisheit gestaltet wurde, verweist ganz offensichtlich auf den Träger von vollendeten Eigenschaften und zuhöchst ausgezeichneten Titeln (isim). Denn wie bekannt steht mit Sicherheit fest, dass wohlgestaltete Arbeiten und Werke voll Weisheit ohne ihren Werkmeister nicht sein können. Und solche zuhöchst ausgezeichnete Titel verweisen auf die in höchstem Grade vollendeten Vorzüge und Qualitäten dieses Werkmeisters. Denn nach den Regeln der (arab.) Grammatik wird das Subjekt (ismi fail) vom Verbum abgeleitet. So sind auch Qualitäten Quelle und Ursprung der Namen und Bezeichnungen. Und diese zuhöchst ausgezeichneten Qualitäten verweisen zweifelsfrei auf den Urgrund des Wesens (shu'unati dhatiye) im äußersten Grade seiner Vollendung. Und dieser zutiefst innerliche Grundzug, dieser Urgrund, diese Vollendung seines Wesens, wie sie sich kaum darstellen lässt, verweist mit wahrhaftiger Gewissheit auf dieses Wesen selbst in der Unendlichkeit Seiner Vollkommenheit.</p><p>Da also nun alle Kunstwerke der Welt und alle ihre Geschöpfe, und zwar jedes einzelne von ihnen, ein vollkommenes Werk ist und jedes einzelne von ihnen gleichsam wie ein Prädikat für sein Nomen, das Nomen für sein Subjekt, das Subjekt für die Eigenschaft, die es verkörpert, die Eigenschaft für den Urgrund allen Seins und dieser Urgrund für das Sein selbst Zeugnis ablegt, so legen sie auch entsprechend ihrer Anzahl Zeugnis ab für die Notwendigkeit der Existenz des Meisters und weisen auf Seine Einheit (Ahadiyet) hin, so wie sie auch in ihrer Gesamtheit eine Sprossenleiter (mi'radj) zur Erkenntnis (der Einheit = Tauhid) sind, stark wie die Kette aller Geschöpfe (silsilei mahlukat), (die in ihrer Zusammengehörigkeit gleichfalls einander zu einer stets größeren Einheit ergänzen. - A.d.Ü.). Sie bilden das aneinander gereihte Zeugnis für die Wahrheit (müteselsil bir bürhani haqiqat), das in gar keiner Weise irgendeinen Zweifel mehr offen lässt.</p><p>Nun also denn du gottvergessener Leugner! Wie willst du jetzt noch diese Kette der Zeugen zerbrechen, die so stark ist wie das All (silsilei kainat)! Womit willst du nun dieses (18.) Fenster (groß und hoch wie ein ganzes Gebäude aus Glas - A.d.Ü.) verhüllen, das sich so vielen Strahlen der Wahrheit öffnet, wie es Kunstwerke gibt und aus unendlich vielen einzelnen vergitterten Fenstern (so viel wie Strahlen einer gewahrten Wahrheit) besteht? Mit welchem Schleier willst du es überdecken, um so Gott zu vergessen?</p><p> </p><p>[h=2]Neunzehntes Fenster[/h]</p><p></p><p> »Die sieben Himmel und die Erde, und was sie umfassen, lobpreisen Ihn und nichts gibt es, was Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44)</p><p></p><p></p><p></p><p>Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayah hat der Meister in Seiner Herrlichkeit (Sanii Dhu lDjelal) die Himmelskörper dergestalt mit soviel Sinn und Weisheit versehen, dass die Himmel, geschmückt mit Sonnen, Monden und Sternen wie mit seinen Worten Seine Größe und Herrlichkeit (Djelal ve Djemal) zum Ausdruck bringen und auch alle Erscheinungen in der Himmelsatmosphäre dergestalt mit soviel Sinn, Weisheit und Zweckmäßigkeit versehen, dass Er die Himmelsatmosphäre mit Donner und Blitz, mit Wetterleuchten und Regentropfen gleich ihren Worten sprechen lässt. So erteilt Er in der Vollkommenheit Seiner Weisheit (Kemali Hikmet) und in der Herrlichkeit Seiner Erbarmung (Djemali Rahmet) Unterricht. Und so wie Er dem All die künstlerische Vollendung Seiner Werke dadurch zeigt, dass Er die Erde mit ihren Tieren und Pflanzen wie mit sinnreichen Worten sprechen lässt, so lässt Er auch die Bäume und alle die anderen Pflanzen, die jedes für sich eines ihrer Worte sind, mit Blättern, Blüten und Früchten wie mit ihren Worten sprechen, wodurch Er wiederum die Vollkommenheit Seiner Kunst und die Herrlichkeit Seiner Erbarmung verkündet. Er lässt auch die Blumen und die Früchte, von denen jede einzelne ein Wort ist, mit Blütenpollen und Samenkernen wie mit Worten sprechen, wodurch Er alle mit Bewusstsein begabten Wesen Seine Mikrokunstwerke und Seine Allherrschaft zu wissen lehrt. So wollen wir denn unter den zahllosen Worten der Lobpreisung nun wenigstens einem einzigen Grashalm, auch nur einer einzigen Blume unser Ohr leihen, hören, was sie für uns zum Ausdruck bringt, und erfahren, wie sie Zeugnis gibt.</p><p>Es weist in der Tat jede Pflanze auf ihren Meister hin, verkündet Ihn ein jeder Baum mit so vielen Zungen, dass alle Menschen bewundernd vor ihm stehen bleiben, ihn aufmerksam betrachten und durch ihn dazu veranlasst werden »Gepriesen sei Gott! Wie schön ist doch das Zeugnis, das er (von Gott) ablegt!« zu sagen.</p><p>Es ist in der Tat der Lobpreis (tesbih) den jede Pflanze mit einem Lächeln wortlos zum Ausdruck bringt, wenn sie ihre Blüten öffnet und ihre Halme sprießen lässt, so schön, klar und deutlich wie sie selbst. Denn durch das Gesetz (nizam), mit dem aus dem schönen Munde jeder Blume, in der prachtvollen Sprache eines jeden Halms, mit allen ihren Worten, die abgewogen wie die Körner und ausgewogen wie Samenkerne sind, zeigt sie uns jene Weisheit (hikmet), die ohne Zweifel in dem Maß (mizan) liegt, das auf die Erkenntnis (ilm) verweist. Was aber dieses Maß betrifft, so findet es sich inmitten jener kunstvollen Ornamente, welche auf eine künstlerische Fähigkeit verweisen. Diese kunstvollen Ornamente aber finden sich in jenen Verzierungen, welche Ausdruck der Gastfreundschaft und Freigiebigkeit sind. Diese Verzierungen aber finden sich in jenen Düften, die auf ihre feine Art von Erbarmen und Güte künden. Und diese geistigen Qualitäten, deren jede sich wieder in einer anderen, nächstfolgenden findet, ist Zeugnis in einer solchen Sprache, dass sie sowohl den Meister in Seiner Herrlichkeit (Djemal) durch Seine Namen zur Darstellung bringt, als Ihn auch mit Seinen Attributen beschreibt, Ihn auch in der Erscheinung Seiner Namen erklärt und dabei auch zum Ausdruck bringt, wie Er geliebt und erkannt werden möchte.</p><p>Wenn du also nun von einer einzigen Blume ein solches Zeugnis hörst und wenn du nun etwa alle Blumen in den Gärten des Herrn hören könntest, die es auf dem ganzen Erdenrund gibt, und wenn du nun hörtest, mit welch hoher Kraft sie die notwendige Existenz des Meisters in Seiner Herrlichkeit und Seine Gegenwart verkünden, wie kannst du dann noch bei deinem Zweifel, deinem Verdacht verharren und Gottes nicht eingedenk sein? Verharrst du aber dennoch darin, wie sollte man dich dennoch einen Menschen nennen und einen, der mit Bewusstsein begabt ist?</p><p>Nun aber komm und betrachte einmal aufmerksam einen Baum! Siehe, wie sich im Frühling seine Blätter gleichsam auf einen Wink entfalten, seine Blüten harmonisch öffnen, seine Früchte in Weisheit und Erbarmen heranwachsen und in den Händen der Zweige Kindern gleich mit dem Wehen des Windes spielen und erkenne darin verborgen seinen Mund! Betrachte, wie seine Blätter unter der Hand des Freigiebigen ergrünen und wie er mit ihnen wie mit Zungen spricht, wie er im Blütenschmuck der Güte Gottes lächelt und durch ihn zu uns redet und wie das Lachen seiner Früchte als eine Erscheinung Seiner Barmherzigkeit nach Maßgabe Seiner Gerechtigkeit (adilli mizan) die Weisheit des Gesetzes (hikmetli nisam) zum Ausdruck bringt!</p><p>Diese mit so viel Sorgfalt verfertigten Schmuckstücke und Kunstwerke, die in ihrer Ausgewogenheit (mizan) auf ihr (göttliches Lebens)recht verweisen, diese vielen verschiedenen geschmackvollen Kostproben, die in ihrer meisterhaften Ausgestaltung und Verzierung auf die Barmherzigkeit (rahmet) und Güte (ihsan) Gottes hinweisen, alle diese Samenkerne und Körner zeigen als ein Wunder der Macht Gottes mit ihren ganz verschiedenen Wohlgerüchen, ihrem Wohlgeschmack in klarer und deutlicher Weise die Notwendigkeit der Existenz eines allwiesen (Hakiem), freigiebigen (Kerim), allbarmherzigen (Rahiem), allgütigen (Muhsin), allschenkenden (Mun'im), alles vollendenden (Mudjemmil), alles erfüllenden (Mufaddil) Meisters, Seine Allgegenwart (Vahdet), die Vollendung Seiner Barmherzigkeit (Djemali Rahmet) und die Vollkommenheit Seiner Herrschaft (Kemali Rububiyet). Wenn du also nun plötzlich hören könntest, was alle die Bäume auf Erden in der ihnen eigenen Sprache sagen, dann würdest du bemerken und könntest verstehen, welch wunderschöne Juwelen es in der Schatzkammer der Ayah</p><p></p><p></p><p> »Es lobpreist Gott, was in den Himmeln und auf Erden ist.« (Sure 62, 1)</p><p></p><p></p><p></p><p>gibt.</p><p>Nun also, oh du unglückseliger Gottvergessener, der du dir in deiner Undankbarkeit vorstellst, dass du dir selbst überlassen wärest! Wolltest du den allein Freigiebigen in Seiner Herrlichkeit (Kerimi Dhu l'Djemal), der sich dir in so unendlich vielen Zungen kundgeben und von dir erkannt werden will und von dir geliebt werden möchte, nicht zur Kenntnis nehmen, du müsstest all diese Stimmen zum Schweigen bringen. Da man sie aber nun einmal nicht zum Verstummen bringen kann, muss man sie anhören. Verstopfst du dir in deiner Gottvergessenheit die Ohren, kannst du dich dennoch nicht retten, denn obwohl du dir die Ohren verstopft hast, schweigt das All dennoch nicht, die Geschöpfe schweigen nicht, die Stimmen der Zeugen göttlicher Allgegenwart (Vahdaniyet) verstummen nicht. Sie werden dich mit Sicherheit verurteilen...</p><p> </p><p>[h=2]Zwanzigstes Fenster[/h]<a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank">Die Wahrheit dieses Zwanzigsten Fensters kam einmal in der nachstehenden arabischen Form in mein Herz:</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Es erscheint das Licht aus deinem Lichtglanz und verkündet dich. Es wehen die Winde auf Dein Geheiß und dienen Dir.</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Gepriesen seist Du ob der Größe Deines Königtums! Es entspringen die Ströme aus Deinem Speicher zu Deinem Dienst.</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Es erhalten die Steine ihren Schmuck in Deinem Walten und Gestalten. Gepriesen seist Du in der Schönheit Deiner Weisheit!</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Es lächeln die Blumen als eine Zierde und Schönheit durch Dich. Es schmücken sich die Früchte mit Deiner Güte und Freigiebigkeit.</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Gepriesen seist Du ob der Schönheit Deiner Kunst! Es zwitschern die Vögel gesprächig durch Dich und gesellig in Dir.</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Es rauscht der Regen, den Du herabgesandt in Deiner Güte. Gepriesen seist Du ob Deines weltweiten Erbarmens!</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"> Es kreisen die Monde, wie Du es ihnen bestimmt und sie geheißen hast. So drehen sie sich und leuchten uns.</a></p><p><a href="https://risaleforum.net/#« class=" target="_blank"></a> </p><p></p><p></p><p> »Gepriesen seist Du! Erleuchtend sind Deine Zeugnisse und offensichtlich ist Dein Königtum. Gepriesen sei der, in dessen Händen die Herrschaft (malakut) über alle Dinge ruht.« (Sure 36, 83) »Und es gibt kein Ding, wovon Wir nicht einen Vorrat hätten. Davon senden Wir nur nach festgesetztem Maß. Und wir schicken die trächtigen Wolken und senden das Wasser vom Himmel herab als einen Segen, geben euch davon zu trinken. Nicht ihr seid dazu im Stande, es zu speichern.« (Sure 15, 21-22)</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>So wie man in all den kleinen Dingen, in allem, was Sinn und Zweck hat und überhaupt in jedemwEinzelexemplar die vollkommene Weisheit (Kemali Hikmet) und ihre künstlerische Schönheit (Djemal) erkennt, so nehmen auch die Elemente ihrer Gesamtheit, obwohl man sie für rein zufällig und völlig ungeordnet halten könnte, ja selbst diese riesigen (Himmels)körper, die uns so ungeschlacht und ungestaltet erscheinen, eine Form an, die kunstvoll und in Weisheit gestaltet wurde.</p><p>So zeigt uns denn die Sonne die Weisheit, mit der sie in Dienst gestellt wurde und ihre Strahlen lassen mit der Erlaubnis ihres Herrn überall auf der Erde die göttlichen Kunstwerke sichtbar werden und geben von ihnen Kunde. Das heißt aber, dass sie durch den einen allweisen (Hakiem) Meister eingesetzt ist. Dieser zeigt Seine wertvollen Kunstwerke auf dem Marktstand Seiner Ausstellung, welche die Welt ist.</p><p>Betrachte jetzt die Winde, wie sie neben ihrem Zeugnis, das sie durch Auftrag (vasifa) und Nutzen (faida) in Weisheit und Freigiebigkeit erbringen, noch zu vielen anderen überaus wichtigen und zahlreichen Aufgaben eilen. Das heißt, dass ihr Wehen ein Dienst, ein Auftrag ist, wodurch der allweise Meister über sie verfügt. Dieses Brausen aber bedeutet, dass sie sich eilends darum bemühen, rasch den Befehl ihres Herrn durchzuführen.</p><p>Betrachte jetzt die Quellen, Bäche, Flüsse, Ströme... Es ist kein Zufall, dass sie aus den Bergen und Felsen hervorsprudeln. Denn durch ihr Zeugnis als Frucht und Nutzen als Werk der Barmherzigkeit und mit ihr verbunden und als ein Ausdruck eines Speichers nach Maßgabe (mizan) der Not und als ein Beweis für das Maß an Weisheit (mizani hikmet) nach dem sie ausgesandt sind, zeigen sie, dass sie von dem einen Allweisen Herrn (Rabbi Hakiem) aufbewahrt und wieder in Dienst gestellt werden. Indem sie aber nun so hervorsprudeln, sind sie zugleich auch ein Beispiel für die Begeisterung, zu der ihnen Sein Befehl geworden ist.</p><p>Betrachte jetzt die Steine und Edelsteine, die Erze und alle die verschiedenen Arten von Mineralien in der Erde! Die Schönheit der einen und die praktischen Verwendungsmöglichkeiten der anderen sind das Werk des einen Allweisen Meisters (Sanii Hakiem), der ihnen ihre Schönheit verleiht, sie formt und gestaltet und der sie hütet. Darin zeigt sich uns der mit ihnen in Weisheit verbundene Nutzen und die Art, wie sie im Dienste des Lebens, für die Erfordernisse der Menschen und die Bedürfnisse der Tiere bereit gehalten sind.</p><p>Betrachte jetzt die Blumen und Früchte! Ihr Lächeln, ihr Geschmack, ihre Schönheit und Harmonie und ihr Duft sind ihnen gegeben, um auf dem Tisch des einen Freigiebigen Meisters (Sanii Kerim) und Allbarmherzigen Gastgebers (Mun'imi Rahim) Seine Visiten, Einladungs und Speisekarte zu sein. Jeder Art wurde Farbe, Geruch und Geschmack in Verschiedenheit gegeben, um so in jeweils unterschiedlicher Weise einer Vorstellung und Aufforderung zu dienen.</p><p>Betrachte jetzt die Vögel! Sie singen und zwitschern auf Geheiß des einen Allweisen Meisters, der sie Sprache und Gesang gelehrt hat, wofür ein sicherer Beweis ist, wie sie einander auf eine Art, die unsere Bewunderung erregt, mit ihren Stimmen ihre Seelenlage mitteilen und sich so all ihr Tun und Leben verdeutlichen.</p><p>Betrachte jetzt die Wolken! Das Rauschen des Regens ist kein Geräusch ohne jeden Sinn und ein Gewitter mit Blitz und Donner kein leeres Getöse. Dafür finden wir einen sicheren Beweis darin, wie derartige bemerkenswerte Phänomene hoch droben im leeren Luftraum zu Stande gebracht werden, wie dem Gewölk das Wasser des Lebens entmolken wird, wie die Not und Bedürftigkeit aller Lebewesen auf dem ganzen Erdenrund gestillt wird. Das alles zeigt, dass dieses Rauschen und Tosen voll tiefem Sinn ist und mit einer großen Weisheit erfüllt. Es ruft auf den Befehl seines freigiebigen Herrn (Rabbi Kerim) allen Bedürftigen zu: »Wir kommen mit einer frohen Botschaft für euch!...« Dies ist der Sinn, den sie so zum Ausdruck bringen.</p><p>Betrachte jetzt den Himmel! Wende dabei unter all den zahllosen Himmelskörpern allein dem Mond deine Aufmerksamkeit zu! Seine Bewegung ist so bedeutungsvoll und so viel Weisheit liegt in ihr, mit ihm verbunden und an die Erde geknüpft, und dies alles geschieht auf Befehl des AllmächtigenWeisen (qadir-i Hakiem), was wir jedoch an anderer Stelle schon einmal erklärt haben und weshalb wir uns hier kurz fassen können.</p><p>Siehe, so öffnet sich uns denn hier, vom Licht bis hin zum Mond mit all den oben aufgezählten Dingen das (20.) Fenster in außerordentlich breiter Weise und großem Rahmen. Das alles weist auf die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allgegenwärtigen (Vahdet), Seine Allmacht (Kemali Qudret) und die Größe Seines Reiches (Azameti Saltanat) hin und verkündet Ihn.</p><p>Wohlan denn, oh du Gottvergessener! Wenn du all diese vielen Stimmen gleich einem gewaltigen Donnergrollen zum Verstummen zu bringen vermagst, wenn du dieses Licht, dass so hell strahlt wie der Sonnenschein, auszulöschen vermagst, dann magst du auch Gottes vergessen! Anderenfalls besinne dich und sage:</p><p></p><p></p><p> »Die sieben Himmel und die Erde, und was sie umfassen, lobpreisen Ihn und nichts gibt es, was Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44)</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ABDULLAH4, post: 284451, member: 1004566"] [b]Cevap: Risale-i Nur lesen -[/b] [h=1]Elftes Fenster[/h] »...und es gibt nur im Gedenken Gottes (dhikru'llah) die Geborgenheit der Herzen.« (Sure 13, 28) Die Befreiung aller Geister und Herzen von den Leiden und Wirren, die aus Irrtümern entstehen, von den seelischen Schmerzen, die aus der Verwirrung entstehen, ist nur in der Erkenntnis des Einen und Einzigen Schöpfers (Haliq) möglich. Sie finden ihre Ruhe, wenn sie die ganze Schöpfung einem einzigen Meister zuschreiben, Geborgenheit im Gedenken an Gott, den Einen und Einzigen. Denn führt man die zahllosen Geschöpfe nicht auf einen einzigen Herrn zurück (wofür wir im [URL="https://risaleforum.net/index.php?id=wort22"]»Zweiundzwanzigsten Wort«[/URL] sichere Beweise erbracht haben), so müsste man jedes einzelne Ding auf zahllose Ursachen zurückführen. In diesem Falle würde jedoch das Ins-Daseintreten eines einzigen Dinges so schwierig wie das der gesamten Schöpfung. Denn wer sie auf Gott zurückführt, der führt die zahllosen Dinge auf einen einzigen Herrn (Dhat) zurück. Führt er sie nicht auf Ihn zurück, dann muss er jedes einzelne Ding auf zahllose Ursachen zurückführen. Dann erreicht aber (die Entstehung) einer einzigen Frucht den Schwierigkeitsgrad (der Entstehung) des ganzen Kosmos, ja würde sogar noch schwieriger als das. Denn bekanntlich entstehen einem einzelnen Soldaten, wollte man ihn unter das Kommando von hundert verschiedenen Leuten stellen, hundert Schwierigkeiten. Unterstellt man dagegen hundert Soldaten unter das Kommando eines einzigen Offiziers, so ist dies ebenso leicht wie die Führung eines einzigen Soldaten. Genauso entsteht aus der Vereinigung ganz verschiedener Ursachen zur Entstehung eines einzigen Dinges eine hundertfache Schwierigkeit. Die Erschaffung sehr vieler Dinge, führt man sie auf einen einzigen Herrn (Dhat) zurück, wird dagegen hundertmal leicht. So ist denn also das, was von zahllosen Leiden befreit, die aus dem im menschlichen Wesen begründeten Verlangen und Streben nach Wahrheit entstehen, ist allein die Einheit des Schöpfers (Tauhidi Haliq) und die Erkenntnis Gottes (ma'rifeti Ilahiye). Da es aber nun im Unglauben (kufr) und in der Abgötterei (shirk) zahllose Schwierigkeiten und Leiden gibt, ist dieser Weg sicherlich absurd und enthält keine Wahrheit (haqiqat). Da es aber nun in der Einheit Gottes (Tauhid) eine unendliche Einfachheit und Leichtigkeit gibt, so wie dies der Leichtigkeit in der Erschaffung aller Dinge, ihrer Vielfalt und all ihrer Kunstwerke entspricht, so ist dieser Weg mit Sicherheit notwendig und wahr. Wohlan denn, oh du unglückseliger Mensch des Irrwegs! Sieh doch einmal wie finster und leidvoll der Irrweg ist! Willst du denn auf dem Wege gehen, der so mühevoll ist? Siehe doch, wie der Weg des Glaubens und der Einheit dagegen leicht und mühelos ist...ihn schlage ein und befreie dich!... [h=2]Zwölftes Fenster[/h] »Lobpreise den Namen deines hohen Herrn, der geschaffen und gestaltet hat, der Maß und Weg bestimmt hat!« (Sure 86, 13) Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayat wurde allen Dingen Harmonie, Ordnung und eine Form in einer Weisheit gegeben, als wären alle Dinge, besonders aber die Kunstwerke in der belebten Natur einer weisheitsgemäßen Form entstiegen. Und in dieser Form und Harmonie finden sich entsprechend ihren Zielen und Zwecken Umgrenzungen, die in ihrem Verlauf verkrümmt und verwinkelt sind. Es findet sich überdies bei der Veränderung, welche die äußeren Kleider (= Aussehen) und Maße der Dinge im Verlauf ihres Lebens erfahren, in der schrittweisen Entfaltung des Lebens, wie es wiederum seiner Weisheit und Zweckmäßigkeit entspricht, ein geistigharmonisches Bild, ein innerer Maßstab, was offensichtlich zeigt, dass diese zahllosen Kunstwerke, deren Aussehen und Form im Rahmen der Bestimmung des Einen Majestätischen Allmächtigen (qadir-i Dhu lDjelal), des Einen Vollkommenen Allweisen (Hakiemi Dhu lKemal) angefertigt werden und deren Körper am Werktisch der Macht verfertigt wurden, die Notwendigkeit der Existenz des Herrn (Dhat) zeigen und für Seine Gegenwart und die Vollendung Seiner Macht mit zahllosen Zungen Zeugnis ablegen. Betrachte deinen eigenen Körper und seine Organe und den fruchtbaren Gewinn und Nutzen, den du aus ihm aus jenen Stellen (Auge, Ohr, Herz, Magen usw. - A.d.Ü.) ziehst, die (in ihrer äußerlichen Linienführung) verkrümmt und verwinkelt sind! Betrachte die Vollkommenheit der Macht (Qudret), derer sich die Vollkommene Weisheit (Hikmet) bedient! [h=2]Dreizehntes Fenster[/h] »Und siehe, nichts ist da unter allen Dingen, das nicht mit Dank Ihn lobpreist!« (Sure 17, 44) Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayah ruft uns jede Zunge in der ihr eigenen Weise den Schöpfer (Haliq) in Erinnerung und ruft uns zugleich zu Seiner Heiligung (taqdis) auf. Es weist uns in der Tat der Lobpreis (tesbihat), den die ganze Natur unausgesprochen (d.h. durch ihr bloßes Dasein) oder in der (ihr eigenen) Sprache der Natur (d.h. in den Geräuschen der unbelebten und in den Lauten der belebten Natur - A.d.Ü.) darbringt, auf die Existenz des Einen Einzigen Herrn, des Heiligen (Dhati Muqaddes) hin. Man kann dieses Zeugnis der Natur (fitrat) nicht zurückweisen. Was diese Beweislage betrifft, so lässt diese, besonders wenn sie von so vielen Seiten herbeigeführt wird, keinen Zweifel zu. Siehe, wie diese vollendeten Formen allen Daseins, welche zahllose natürliche Zeugnisse beinhalten und mit zahllosen verschiedenen Arten unausgesprochen auf (ihren Schöpfer) hinweisen und sich wie in konzentrischen Kreisen nach einem einzigen Zentrum ausrichten, jede für sich einer Zunge gleich sind! Und in ihrer harmonisch abgestimmten Gestaltung ist jede einzelne (dieser Formen als Ganzes betrachtet) eine Zunge, die (ihren Schöpfer) bezeugt. Auch das Leben (jedes Geschöpfes) in seiner Ganzheit und Vollendung ist wie eine Zunge (und jedes einzelne Geschöpf) ein Lobpreis (tesbih), wofür wir im [URL="https://risaleforum.net/index.php?id=wort24"]»Vierundzwanzigsten Wort«[/URL] sichere Beweise angeführt haben, wie auch dafür, dass alle diese Zungen (die Natur, die Geschöpfe, in ihrer Ganzheit, in ihren Organen, in der Vollendung ihres Lebens - A.d.Ü.) in aller Klarheit ihren Lobpreis (tesbihat), ihr Leben (tahiyyat) und ihr Zeugnis (shehadet) für den Einen Einzigen heiligen Herrn (muqaddes) darbringen. Dies alles aber weist klar wie das Sonnenlicht auf den Einen Herrn, der da notwendiger Weise sein muss, und auf Seine Göttliche Vollkommenheit (Kemali Uluhiyet) hin. [h=2]Vierzehntes Fenster[/h] »Sage: In wessen Hand ruht die Herrschaft (malakut) über alle Dinge?« (Sure 23, 88) »Und siehe, es gibt kein Ding, wovon wir nicht einen Vorrat hätten.« (Sure 15, 21) »Es gibt kein Tier, dass Er nicht bei seinem Schopfe hielte.« (Sure 11, 56) »Und siehe, mein Herr gibt auf alle Dinge Acht« (Hafiz, Sure 11, 57) Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayat bedarf alles in jedem Fall und in jedem Zustande des Einen Einzigen Schöpfers in Seiner Majestät (Haliqi Dhu lDjelal). Wenn wir die Dinge im All betrachten, so sehen wir in der Tat, dass in einer nicht mehr zu unterbietenden (mutlak) Schwäche eine nicht mehr zu überbietende (mutlak) Stärke sichtbar wird. Und in einer nicht mehr zu unterbietenden (mutlak) Ohnmacht erkennen wir eine nicht mehr zu überbietende (mutlak) Macht. [B]Zum Beispiel:[/B] Wenn die Pflanzen (im Frühjahr) in ihren Samenkörnern und aus dem Knoten ihres Lebens in ihren Wurzeln (vom Winterschlaf) erwachen und ihren Zauber offenbaren, so wird in ihnen sowohl ein überwältigender (mutlak) Reichtum in einer überwältigenden (mutlak) Armut und Dürre sichtbar (gleich der Armseligkeit der Erde und der Bäume im Winter und der Pracht, dem Vermögen, dem Reichtum im Frühling), als auch eine Spur vollendeten (mutlak) Lebens in der völligen (mutlak) Erstarrung (gleich der Verwandlung toter Materie in belebte Natur), als auch das Erscheinen eines umfassenden Bewusstseins in der völligen (mutlak) Unwissenheit (gleich wie alle Dinge von den Atomen bis hin zu den Sternen in ihren Bewegungen gemäß der Ordnung der Welt, zum Besten (messalih) des Lebens und aller Weisheit entsprechend agieren und sich einem (höheren!) Bewusstsein entsprechend verhalten). So öffnen sich denn mit dieser Stärke in der Schwäche, dieser Macht in der Ohnmacht, diesem Reichtum und Vermögen in aller Armseligkeit, diesem Leben und Bewusstsein in aller Unwissenheit und Erstarrung offensichtlich und zwangsläufig von allen Seiten Fenster zu der Notwendigkeit der Existenz und Gegenwart des einen Herrn (Dhat), des Allmächtigen (qadir-i Mutlaq ve Qaviyyi Mutlaq), Allvermögenden (Ghaniyyi Mutlaq), Allwissenden (Alimi Mutlaq), des LebendigBeständigen (Hayyi Qayyum). So zeigt uns denn (der Kosmos) in seiner Gesamtheit in großem Maßstab eine leuchtende Straße. Wohlan denn, oh du, der du in deiner Gottvergessenheit in den Sumpf der Natur(philosophie) gefallen bist! Wenn du deine (Natur)philosophie nicht aufgeben und die Allmacht Gottes nicht anerkennen willst, so musst du annehmen, dass jedem Ding, ja sogar jedem Atom eine grenzenlose Macht, Stärke und eine unendliche Weisheit, eine Fähigkeit, ja sogar das Vermögen innewohnt, die meisten Dinge zu sehen, zu wissen, zu lenken und zu leiten. [h=2]Fünfzehntes Fenster[/h] »Er hat alles gut gemacht, was Er erschaffen hat.« (Sure 32, 6) Siehe wie (Gott) dem Geheimnis dieser Ayah entsprechend alle Dinge ihren gottgegebenen Anlagen und Fähigkeiten in vollendeter Ordnung und Ausgewogenheit zugeschnitten und sie in bester, kunstvoller Manier zusammengefügt hat, auf dem einfachsten Wege, in schönster Form, auf die leichteste Art, zugleich auch leicht und einfach im Gebrauch. So betrachte zum Beispiel das Kleid der Vögel und das Spiel ihrer Flügel und wie sie sie zu jeder Zeit leicht bewegen und gebrauchen können! (Gott) hat ihnen auf zweckmäßige Weise ein Dasein gegeben, ohne jede Verschwendung und sie mit einer Gestalt bekleidet, was alles für die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allweisen (Hakiem) Meisters mit so vielen Zungen Zeugnis ablegt, wie es Formen des Daseins gibt, und auf den Einen Allwissenden (Alim) Allmächtigen (Qadir) hinweist. [h=2]Sechzehntes Fenster[/h] Überall auf dem Erdenrund weisen Ordnung und Regelmaß in der Erschaffung, Lenkung und Leitung der Schöpfung, wie sie sich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder erneuert, ganz offensichtlich auf eine allumfassende Weisheit (hikmet) hin. Da es eine Eigenschaft ohne ihren Träger nicht geben kann, weist sicherlich diese allumfassende Weisheit zwangsläufig auch auf den Allweisen (Hakiem) hin. Und weiter weist die wundervolle Schönheit, hinter der sich (Gottes) Weisheit wie hinter einem Schleier verbirgt, ganz offensichtlich auf eine vollendete Güte (inayet) hin. Und diese vollendete Güte weist zwangsläufig auf den Einen AllgütigenFreigiebigen Schöpfer (Haliqi Keriem) hin. Ein alles und jeden umfassender Willkommensgruß in Freundschaft und mit Geschenken, hinter dem sich (Gottes) Güte wie hinter einem Schleier verbirgt, weist ganz offensichtlich auf eine allumfassende Barmherzigkeit (rahmet) hin. Und diese alles umfassende Barmherzigkeit verweist zwangsläufig auf den Einen BarmherzigenErbarmer (Rahmani Rahim). Der Unterhalt und die Versorgung aller Lebewesen, in einer vollkommenen Weise, wie sie ihnen entspricht und wie sie dieser Versorgung bedürfen, hinter der sich die göttliche Barmherzigkeit wie hinter einem Schleier verbirgt, aber weist offensichtlich auf eine Art göttliche Versorgung hin, die sie zugleich auch schult und ausbildet, und auf Gottes liebevolle (shefqat) Herrschaft. Ihre Ausbildung aber und die göttliche Planung [URL="https://risaleforum.net/#« class="]idare, die jedem Tier und jeder Pflanze ihren richtigen Platz anweist. (A.d.Ü.)[/URL] verweist zwangsläufig auf den Freigiebigen Versorger (Rezzaqi Kerim). Alle Geschöpfe auf dem ganzen Erdenrund, die in vollendeter Weisheit (hikmet) ausgebildet, in vollendeter Güte (inayet) mit dem Schönsten und Besten ausgestattet, in vollendeter Barmherzigkeit (rahmet) beschenkt und freudig empfangen und in vollendeter Liebe (shefqat) versorgt werden, legen in der Tat, insgesamt und jedes einzelne von ihnen, Zeugnis für die Notwendigkeit des Einen Allweisen, Freigiebigen, Barmherzigen, Allnährenden Meisters ab, verweisen auf Seine Gegenwart. So betrachte denn einmal die allumfassende Weisheit (hikmet), die sich überall auf dem Antlitz der Erde zeigt und in allen Geschöpfen sichtbar ist und offensichtlich mit einem zielbewussten Entscheidungswillen einhergeht, die vollkommene Güte (inayet), welche auch die Weisheit mit einschließt und alle Kunstwerke der Schöpfung umspannt, das allumgreifende Erbarmen (rahmet), das Güte und Weisheit mit einschließt und alle Geschöpfe auf Erden umfasst und die ganze Ernährung und Versorgung, welche auch Barmherzigkeit, Weisheit und Güte mit einschließt und die, während sie alle Lebewesen umfasst und doch zugleich überaus freigiebig ist! So wie sich bekanntlich das (weiße) Licht aus sieben Farben zusammensetzt und dieses Licht, welches das Erdenrund erhellt, ohne Zweifel auf die Sonne hinweist, genauso weist auch die Güte in Weisheit, die Barmherzigkeit in Güte und die Versorgung und Ernährung in Barmherzigkeit, in einer, in großem Maßstab und in hohem Grade glänzenden Weise auf die Gegenwart des Einen Allweisen, Freigiebigen, Barmherzigen Allernährer hin, der da notwendigerweise sein muss, und auf die Vollkommenheit Seiner Herrschaft. Wohlan denn, oh du Gottesleugner, der du in deiner Verblendung Gott vergessen hast! Wie könntest du das erklären, was wir als eine solche Weisheit, Freigiebigkeit, Barmherzigkeit, Versorgung durch (Gottes) Anleitung und als so einzigartig, so beispiellos und wunderbar vor unseren Augen sehen? etwa mit dem Zufall, der so blind ist wie du und dem es an jeder Voraussicht, Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit mangelt? oder mit der Macht des Schicksals, die so blind ist wie dein Herz? oder mit den Kräften der Natur, die so taub und hohl sind wie dein Kopf? oder mit Ursachen, die so geistlos unwissend, tot und hilflos sind wie du? Oder willst du den so unendlich über alles Allmächtigen, Allwissenden, Allhörenden, Allsehenden Herrn in Seiner Majestät (Dhati Dhu lDjelal), der so unendlich rein, heilig, hoch und erhaben ist, als »Natur« bezeichnen, die doch so unendlich schwach, unwissend, taub, blind, armselig und den Umständen unterworfen ist, und damit einen so unendlich großen Fehler begehen? Und mit welcher Kraft könntest du überdies eine solche Wahrheit auslöschen, die wie die Sonne erstrahlt? Unter welchem Schleier einer Gottvergessenheit könntest du sie verstecken? [h=2]Siebzehntes Fenster[/h] »Siehe, in den Himmeln und auf Erden sind Zeichen (Ayat) für die Gläubigen.« (Sure 45, 3) Wenn wir im Sommer das Antlitz der Erde betrachten, so sehen wir, dass bei der Erschaffung der Dinge, in ihrer grenzenlosen Vielzahl und unbegrenzten Produktivität, die doch Ursache für Ungenauigkeiten sind und Verwirrung hervorrufen müsste, eine so überaus große Logik, Konsequenz und Ordnung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal das Pflanzenkleid, mit dem das Antlitz der Erde geschmückt ist. Des Weiteren sehen wir auch, wie die bei der Erschaffung der Dinge trotz Höchstgeschwindigkeit, die doch Unausgewogenheit und Verwirrung zur Folge haben müsste, dennoch eine vollendete Harmonie sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Früchte, mit denen das Antlitz der Erde verziert ist. Des Weiteren sehen wir auch, wie es trotz überwältigender Vielzahl, die doch eine Wertminderung, ja selbst den vollständigen Verlust der Schönheit zur Folge haben müsste, dennoch vollendet schöne Kunstwerke gibt. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Blumen, welche das Antlitz der Erde vergolden. Des Weiteren sehen wir auch, wie in aller Erschaffung, trotz der ungeheuren Leichtigkeit, mit der sie geschieht, und die doch zur Folge haben müsste, dass sie uns als einfach, als primitiv und ohne jeden künstlerischen Wert erschiene, dennoch eine so unendlich große Kunstfertigkeit, Meisterschaft und Sorgfalt sichtbar wird. Dementsprechend schaue z.B. einmal aufmerksam alle die Samenkörner und Kerne an, welche einer Werkzeugkiste für alle Pflanzen auf Erden, Bäume und Sträucher gleichen, einem Dossier, das ihr Programm, die Geschichte ihres Lebens enthält. Des Weiteren sehen wir auch eine völlige Übereinstimmung miteinander, wo doch Abstand und unendliche Entfernung eigentlich Verschiedenheiten und Divergenzen bewirken müssten. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Körner, die an allen vier Enden der Erde ausgesät sind. Des Weiteren sehen wir auch, wie trotz einer völligen Vermischung, die doch zur Folge haben müsste, dass jedes aufeinander abfärbt und sich alles aufeinander überträgt, dennoch eine vollkommene Auslese und Absonderung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal, wie alle die Körner, die in bunter Mischung unter die Erde fallen und hinsichtlich ihrer materiellen Zusammensetzung doch einander gleichen, zur Erntezeit wieder vollständig voneinander getrennt werden, wie die verschiedenen Nährstoffe, die von den Bäumen aufgenommen werden, sich ganz und gar unterschiedlich auf Blätter, Blüten und Früchte verteilen, wie die verschiedenen Speisen, die in den Magen eingehen, den verschiedenen Zellen und Organen entsprechend voll und ganz ausgesondert und voneinander getrennt werden und erkenne darin die Vollkommenheit göttlicher Allmacht (Qudret) in der Vollkommenheit Seiner göttlichen Weisheit (Hikmet)! Des Weiteren sehen wir, wie alles, obwohl es in überwältigender Fülle und dabei auch noch unendlich preisgünstig vorhanden ist und man daraus schließen sollte, dass es ohne Wert noch Bedeutung sei, dennoch auf dem ganzen Erdenrund vom handwerklichen wie vom künstlerischen Standpunkt aus in unendlichem Grade wertvoll und von außerordentlich kostbarer Qualität ist. Dementsprechend betrachte z.B. einmal unter all den zahllosen staunenswerten Kunstwerken besonders die verschiedenen Arten von Beeren, welche das Konfekt auf dem Tisch des Erdenrundes göttlicher Erbarmung darstellt! Siehe die Vollkommenheit der Erbarmung, die sich in vollendeter Kunstfertigkeit offenbart! So legt denn alles auf dem Erdenrund durch seinen grenzenlos niedrigen Preis trotz seiner außerordentlichen Kostbarkeit, in seiner völligen Vermengung und Vermischung bei einem zugleich unendlich niedrigen Preis trotz unendlich hoher Differenzierung und Erlesenheit, in seiner völligen Entsprechung und Ähnlichkeit bei unendlich hoher Differenzierung und Erlesenheit trotz unendlicher Entfernung, in seiner überaus sorgfältigen Gestaltung bei einer vollendeten Leichtigkeit und Einfachheit trotz völliger Entsprechung und Ähnlichkeit, in seiner Harmonie und Ausgewogenheit in höchstem Grade unter konzentrierter und sparsamster Verwendung aller Mittel und Möglichkeiten bei Höchstgeschwindigkeit und Schnelligkeit trotz überaus sorgfältiger Gestaltung, durch alle die schönen Künste bei aller Vielzahl und Überfluss trotz aller Sparsamkeit der Mittel, durch seine vollkommene Ordnung bei einer unendlichen Freigiebigkeit trotz aller künstlerischen Schönheit... so wie der Tag für das Licht und das Licht für die Sonne Zeugnis für die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allmächtigen in Seiner Majestät, des Allweisen in Seiner Vollkommenheit, des Allbarmherzigen in Seiner Vollendung (Djemal) und für die Vollkommenheit Seiner Macht, die Vollendung Seiner Herrschaft, Seine Allgegenwart und Seine Einheit ab. Es zeigt das Geheimnis von: »Alle schönen Namen sind Sein.« (Sure 20, 8) Nun also, du armseliger Unwissender, Gottvergessener, Verbohrter Agnostiker (muattil)! Womit willst du nun diese gewaltige Wahrheit deuten? Womit willst du nun diese so unendlich wunderbaren, so über alles großartigen Gegebenheiten (keyfiyet) erklären? Und worauf willst du (die Erklärung) solcher höchst erstaunlichen Kunstwerke stützen? Und was für ein Schleier der Gottvergessenheit sollte das wohl sein, mit dem du dieses große und weltweite (17.) Fenster bedecken und verhüllen willst? Wo bleiben nun deine Zufälle? wo deine »Kollegin Natur«, der du alles zuschreibst, auf die du so stolz bist und die doch gar nichts beurteilen und entscheiden kann? wo die Stützpfeiler deines Irrtums? wo bleibt ihr nun, du und diese deine Weggefährtin (die Natur)? Ist es nicht hundertmal unmöglich, dass in diesen Dingen ein Zufall seine Hand mit im Spiel haben könnte? Und wäre es nicht tausendmal unvorstellbar, dass von all diesen wunderbaren Dingen auch nur ein Tausendstel der Natur zugeschrieben werden könnte? Oder hat etwa diese armselige, blinde Natur in jedem Ding eine unsichtbare Maschine? so viele Maschinen und Druckereien wie es Dinge (in der Natur) gibt, um diese Dinge herzustellen (ihnen Form, Aussehen und Gestalt zu verleihen)?... [h=2]Achtzehntes Fenster[/h] »Haben sie denn etwa nicht über das Reich (Malakut) der Himmel und der Erden ihre Betrachtungen angestellt?« (Sure 7, 185) Betrachte das Gleichnis, das im [URL="https://risaleforum.net/index.php?id=wort22"]»Zweiundzwanzigsten Wort«[/URL] erklärt worden ist: Es weist ja bekanntlich ein vollkommenes, wohlgestaltetes Kunstwerk, wie ein Schloss offensichtlich auf eine vollendet gestaltete Arbeit hin. Das heißt also, dass in einem Gebäude die Baukunst sichtbar wird. Eine vollendet gestaltete Arbeit aber weist wiederum zwangsläufig auf einen genialen Architekten, einen hochtalentierten Konstrukteur, einen vollkommenen Baumeister hin. Und diese Bezeichnung »genialer Architekt, Konstrukteur oder Baumeister« verweist ganz offensichtlich auf eine vollendete Fähigkeit, nämlich die Beherrschung einer Kunst hin. Und diese vollendete Fähigkeit, diese vollendete Kunstbeherrschung weist wiederum ganz offensichtlich auf einen Vorzug, das Dasein einer Qualität hin. Vollkommene Vorzüge aber sind der Beweis für das Dasein eines erhabenen Geistes (ruh) und die Existenz einer hohen Persönlichkeit. In gleicher Weise zeigen uns auch die sich ständig erneuernden Kunstwerke, von denen die Erde, ja sogar das Weltall erfüllt ist, ganz offensichtlich eine Arbeit, die in höchstem Grade vollendet ist. Und diese Arbeit, die im Bereich einer im höchstem Grade vollendeten Form und Weisheit gestaltet wurde, verweist ganz offensichtlich auf den Träger von vollendeten Eigenschaften und zuhöchst ausgezeichneten Titeln (isim). Denn wie bekannt steht mit Sicherheit fest, dass wohlgestaltete Arbeiten und Werke voll Weisheit ohne ihren Werkmeister nicht sein können. Und solche zuhöchst ausgezeichnete Titel verweisen auf die in höchstem Grade vollendeten Vorzüge und Qualitäten dieses Werkmeisters. Denn nach den Regeln der (arab.) Grammatik wird das Subjekt (ismi fail) vom Verbum abgeleitet. So sind auch Qualitäten Quelle und Ursprung der Namen und Bezeichnungen. Und diese zuhöchst ausgezeichneten Qualitäten verweisen zweifelsfrei auf den Urgrund des Wesens (shu'unati dhatiye) im äußersten Grade seiner Vollendung. Und dieser zutiefst innerliche Grundzug, dieser Urgrund, diese Vollendung seines Wesens, wie sie sich kaum darstellen lässt, verweist mit wahrhaftiger Gewissheit auf dieses Wesen selbst in der Unendlichkeit Seiner Vollkommenheit. Da also nun alle Kunstwerke der Welt und alle ihre Geschöpfe, und zwar jedes einzelne von ihnen, ein vollkommenes Werk ist und jedes einzelne von ihnen gleichsam wie ein Prädikat für sein Nomen, das Nomen für sein Subjekt, das Subjekt für die Eigenschaft, die es verkörpert, die Eigenschaft für den Urgrund allen Seins und dieser Urgrund für das Sein selbst Zeugnis ablegt, so legen sie auch entsprechend ihrer Anzahl Zeugnis ab für die Notwendigkeit der Existenz des Meisters und weisen auf Seine Einheit (Ahadiyet) hin, so wie sie auch in ihrer Gesamtheit eine Sprossenleiter (mi'radj) zur Erkenntnis (der Einheit = Tauhid) sind, stark wie die Kette aller Geschöpfe (silsilei mahlukat), (die in ihrer Zusammengehörigkeit gleichfalls einander zu einer stets größeren Einheit ergänzen. - A.d.Ü.). Sie bilden das aneinander gereihte Zeugnis für die Wahrheit (müteselsil bir bürhani haqiqat), das in gar keiner Weise irgendeinen Zweifel mehr offen lässt. Nun also denn du gottvergessener Leugner! Wie willst du jetzt noch diese Kette der Zeugen zerbrechen, die so stark ist wie das All (silsilei kainat)! Womit willst du nun dieses (18.) Fenster (groß und hoch wie ein ganzes Gebäude aus Glas - A.d.Ü.) verhüllen, das sich so vielen Strahlen der Wahrheit öffnet, wie es Kunstwerke gibt und aus unendlich vielen einzelnen vergitterten Fenstern (so viel wie Strahlen einer gewahrten Wahrheit) besteht? Mit welchem Schleier willst du es überdecken, um so Gott zu vergessen? [h=2]Neunzehntes Fenster[/h] »Die sieben Himmel und die Erde, und was sie umfassen, lobpreisen Ihn und nichts gibt es, was Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44) Entsprechend dem Geheimnis dieser Ayah hat der Meister in Seiner Herrlichkeit (Sanii Dhu lDjelal) die Himmelskörper dergestalt mit soviel Sinn und Weisheit versehen, dass die Himmel, geschmückt mit Sonnen, Monden und Sternen wie mit seinen Worten Seine Größe und Herrlichkeit (Djelal ve Djemal) zum Ausdruck bringen und auch alle Erscheinungen in der Himmelsatmosphäre dergestalt mit soviel Sinn, Weisheit und Zweckmäßigkeit versehen, dass Er die Himmelsatmosphäre mit Donner und Blitz, mit Wetterleuchten und Regentropfen gleich ihren Worten sprechen lässt. So erteilt Er in der Vollkommenheit Seiner Weisheit (Kemali Hikmet) und in der Herrlichkeit Seiner Erbarmung (Djemali Rahmet) Unterricht. Und so wie Er dem All die künstlerische Vollendung Seiner Werke dadurch zeigt, dass Er die Erde mit ihren Tieren und Pflanzen wie mit sinnreichen Worten sprechen lässt, so lässt Er auch die Bäume und alle die anderen Pflanzen, die jedes für sich eines ihrer Worte sind, mit Blättern, Blüten und Früchten wie mit ihren Worten sprechen, wodurch Er wiederum die Vollkommenheit Seiner Kunst und die Herrlichkeit Seiner Erbarmung verkündet. Er lässt auch die Blumen und die Früchte, von denen jede einzelne ein Wort ist, mit Blütenpollen und Samenkernen wie mit Worten sprechen, wodurch Er alle mit Bewusstsein begabten Wesen Seine Mikrokunstwerke und Seine Allherrschaft zu wissen lehrt. So wollen wir denn unter den zahllosen Worten der Lobpreisung nun wenigstens einem einzigen Grashalm, auch nur einer einzigen Blume unser Ohr leihen, hören, was sie für uns zum Ausdruck bringt, und erfahren, wie sie Zeugnis gibt. Es weist in der Tat jede Pflanze auf ihren Meister hin, verkündet Ihn ein jeder Baum mit so vielen Zungen, dass alle Menschen bewundernd vor ihm stehen bleiben, ihn aufmerksam betrachten und durch ihn dazu veranlasst werden »Gepriesen sei Gott! Wie schön ist doch das Zeugnis, das er (von Gott) ablegt!« zu sagen. Es ist in der Tat der Lobpreis (tesbih) den jede Pflanze mit einem Lächeln wortlos zum Ausdruck bringt, wenn sie ihre Blüten öffnet und ihre Halme sprießen lässt, so schön, klar und deutlich wie sie selbst. Denn durch das Gesetz (nizam), mit dem aus dem schönen Munde jeder Blume, in der prachtvollen Sprache eines jeden Halms, mit allen ihren Worten, die abgewogen wie die Körner und ausgewogen wie Samenkerne sind, zeigt sie uns jene Weisheit (hikmet), die ohne Zweifel in dem Maß (mizan) liegt, das auf die Erkenntnis (ilm) verweist. Was aber dieses Maß betrifft, so findet es sich inmitten jener kunstvollen Ornamente, welche auf eine künstlerische Fähigkeit verweisen. Diese kunstvollen Ornamente aber finden sich in jenen Verzierungen, welche Ausdruck der Gastfreundschaft und Freigiebigkeit sind. Diese Verzierungen aber finden sich in jenen Düften, die auf ihre feine Art von Erbarmen und Güte künden. Und diese geistigen Qualitäten, deren jede sich wieder in einer anderen, nächstfolgenden findet, ist Zeugnis in einer solchen Sprache, dass sie sowohl den Meister in Seiner Herrlichkeit (Djemal) durch Seine Namen zur Darstellung bringt, als Ihn auch mit Seinen Attributen beschreibt, Ihn auch in der Erscheinung Seiner Namen erklärt und dabei auch zum Ausdruck bringt, wie Er geliebt und erkannt werden möchte. Wenn du also nun von einer einzigen Blume ein solches Zeugnis hörst und wenn du nun etwa alle Blumen in den Gärten des Herrn hören könntest, die es auf dem ganzen Erdenrund gibt, und wenn du nun hörtest, mit welch hoher Kraft sie die notwendige Existenz des Meisters in Seiner Herrlichkeit und Seine Gegenwart verkünden, wie kannst du dann noch bei deinem Zweifel, deinem Verdacht verharren und Gottes nicht eingedenk sein? Verharrst du aber dennoch darin, wie sollte man dich dennoch einen Menschen nennen und einen, der mit Bewusstsein begabt ist? Nun aber komm und betrachte einmal aufmerksam einen Baum! Siehe, wie sich im Frühling seine Blätter gleichsam auf einen Wink entfalten, seine Blüten harmonisch öffnen, seine Früchte in Weisheit und Erbarmen heranwachsen und in den Händen der Zweige Kindern gleich mit dem Wehen des Windes spielen und erkenne darin verborgen seinen Mund! Betrachte, wie seine Blätter unter der Hand des Freigiebigen ergrünen und wie er mit ihnen wie mit Zungen spricht, wie er im Blütenschmuck der Güte Gottes lächelt und durch ihn zu uns redet und wie das Lachen seiner Früchte als eine Erscheinung Seiner Barmherzigkeit nach Maßgabe Seiner Gerechtigkeit (adilli mizan) die Weisheit des Gesetzes (hikmetli nisam) zum Ausdruck bringt! Diese mit so viel Sorgfalt verfertigten Schmuckstücke und Kunstwerke, die in ihrer Ausgewogenheit (mizan) auf ihr (göttliches Lebens)recht verweisen, diese vielen verschiedenen geschmackvollen Kostproben, die in ihrer meisterhaften Ausgestaltung und Verzierung auf die Barmherzigkeit (rahmet) und Güte (ihsan) Gottes hinweisen, alle diese Samenkerne und Körner zeigen als ein Wunder der Macht Gottes mit ihren ganz verschiedenen Wohlgerüchen, ihrem Wohlgeschmack in klarer und deutlicher Weise die Notwendigkeit der Existenz eines allwiesen (Hakiem), freigiebigen (Kerim), allbarmherzigen (Rahiem), allgütigen (Muhsin), allschenkenden (Mun'im), alles vollendenden (Mudjemmil), alles erfüllenden (Mufaddil) Meisters, Seine Allgegenwart (Vahdet), die Vollendung Seiner Barmherzigkeit (Djemali Rahmet) und die Vollkommenheit Seiner Herrschaft (Kemali Rububiyet). Wenn du also nun plötzlich hören könntest, was alle die Bäume auf Erden in der ihnen eigenen Sprache sagen, dann würdest du bemerken und könntest verstehen, welch wunderschöne Juwelen es in der Schatzkammer der Ayah »Es lobpreist Gott, was in den Himmeln und auf Erden ist.« (Sure 62, 1) gibt. Nun also, oh du unglückseliger Gottvergessener, der du dir in deiner Undankbarkeit vorstellst, dass du dir selbst überlassen wärest! Wolltest du den allein Freigiebigen in Seiner Herrlichkeit (Kerimi Dhu l'Djemal), der sich dir in so unendlich vielen Zungen kundgeben und von dir erkannt werden will und von dir geliebt werden möchte, nicht zur Kenntnis nehmen, du müsstest all diese Stimmen zum Schweigen bringen. Da man sie aber nun einmal nicht zum Verstummen bringen kann, muss man sie anhören. Verstopfst du dir in deiner Gottvergessenheit die Ohren, kannst du dich dennoch nicht retten, denn obwohl du dir die Ohren verstopft hast, schweigt das All dennoch nicht, die Geschöpfe schweigen nicht, die Stimmen der Zeugen göttlicher Allgegenwart (Vahdaniyet) verstummen nicht. Sie werden dich mit Sicherheit verurteilen... [h=2]Zwanzigstes Fenster[/h][URL="https://risaleforum.net/#« class="]Die Wahrheit dieses Zwanzigsten Fensters kam einmal in der nachstehenden arabischen Form in mein Herz:[/URL] [URL="https://risaleforum.net/#« class="] Es erscheint das Licht aus deinem Lichtglanz und verkündet dich. Es wehen die Winde auf Dein Geheiß und dienen Dir. Gepriesen seist Du ob der Größe Deines Königtums! Es entspringen die Ströme aus Deinem Speicher zu Deinem Dienst. Es erhalten die Steine ihren Schmuck in Deinem Walten und Gestalten. Gepriesen seist Du in der Schönheit Deiner Weisheit! Es lächeln die Blumen als eine Zierde und Schönheit durch Dich. Es schmücken sich die Früchte mit Deiner Güte und Freigiebigkeit. Gepriesen seist Du ob der Schönheit Deiner Kunst! Es zwitschern die Vögel gesprächig durch Dich und gesellig in Dir. Es rauscht der Regen, den Du herabgesandt in Deiner Güte. Gepriesen seist Du ob Deines weltweiten Erbarmens! Es kreisen die Monde, wie Du es ihnen bestimmt und sie geheißen hast. So drehen sie sich und leuchten uns. [/URL] »Gepriesen seist Du! Erleuchtend sind Deine Zeugnisse und offensichtlich ist Dein Königtum. Gepriesen sei der, in dessen Händen die Herrschaft (malakut) über alle Dinge ruht.« (Sure 36, 83) »Und es gibt kein Ding, wovon Wir nicht einen Vorrat hätten. Davon senden Wir nur nach festgesetztem Maß. Und wir schicken die trächtigen Wolken und senden das Wasser vom Himmel herab als einen Segen, geben euch davon zu trinken. Nicht ihr seid dazu im Stande, es zu speichern.« (Sure 15, 21-22) So wie man in all den kleinen Dingen, in allem, was Sinn und Zweck hat und überhaupt in jedemwEinzelexemplar die vollkommene Weisheit (Kemali Hikmet) und ihre künstlerische Schönheit (Djemal) erkennt, so nehmen auch die Elemente ihrer Gesamtheit, obwohl man sie für rein zufällig und völlig ungeordnet halten könnte, ja selbst diese riesigen (Himmels)körper, die uns so ungeschlacht und ungestaltet erscheinen, eine Form an, die kunstvoll und in Weisheit gestaltet wurde. So zeigt uns denn die Sonne die Weisheit, mit der sie in Dienst gestellt wurde und ihre Strahlen lassen mit der Erlaubnis ihres Herrn überall auf der Erde die göttlichen Kunstwerke sichtbar werden und geben von ihnen Kunde. Das heißt aber, dass sie durch den einen allweisen (Hakiem) Meister eingesetzt ist. Dieser zeigt Seine wertvollen Kunstwerke auf dem Marktstand Seiner Ausstellung, welche die Welt ist. Betrachte jetzt die Winde, wie sie neben ihrem Zeugnis, das sie durch Auftrag (vasifa) und Nutzen (faida) in Weisheit und Freigiebigkeit erbringen, noch zu vielen anderen überaus wichtigen und zahlreichen Aufgaben eilen. Das heißt, dass ihr Wehen ein Dienst, ein Auftrag ist, wodurch der allweise Meister über sie verfügt. Dieses Brausen aber bedeutet, dass sie sich eilends darum bemühen, rasch den Befehl ihres Herrn durchzuführen. Betrachte jetzt die Quellen, Bäche, Flüsse, Ströme... Es ist kein Zufall, dass sie aus den Bergen und Felsen hervorsprudeln. Denn durch ihr Zeugnis als Frucht und Nutzen als Werk der Barmherzigkeit und mit ihr verbunden und als ein Ausdruck eines Speichers nach Maßgabe (mizan) der Not und als ein Beweis für das Maß an Weisheit (mizani hikmet) nach dem sie ausgesandt sind, zeigen sie, dass sie von dem einen Allweisen Herrn (Rabbi Hakiem) aufbewahrt und wieder in Dienst gestellt werden. Indem sie aber nun so hervorsprudeln, sind sie zugleich auch ein Beispiel für die Begeisterung, zu der ihnen Sein Befehl geworden ist. Betrachte jetzt die Steine und Edelsteine, die Erze und alle die verschiedenen Arten von Mineralien in der Erde! Die Schönheit der einen und die praktischen Verwendungsmöglichkeiten der anderen sind das Werk des einen Allweisen Meisters (Sanii Hakiem), der ihnen ihre Schönheit verleiht, sie formt und gestaltet und der sie hütet. Darin zeigt sich uns der mit ihnen in Weisheit verbundene Nutzen und die Art, wie sie im Dienste des Lebens, für die Erfordernisse der Menschen und die Bedürfnisse der Tiere bereit gehalten sind. Betrachte jetzt die Blumen und Früchte! Ihr Lächeln, ihr Geschmack, ihre Schönheit und Harmonie und ihr Duft sind ihnen gegeben, um auf dem Tisch des einen Freigiebigen Meisters (Sanii Kerim) und Allbarmherzigen Gastgebers (Mun'imi Rahim) Seine Visiten, Einladungs und Speisekarte zu sein. Jeder Art wurde Farbe, Geruch und Geschmack in Verschiedenheit gegeben, um so in jeweils unterschiedlicher Weise einer Vorstellung und Aufforderung zu dienen. Betrachte jetzt die Vögel! Sie singen und zwitschern auf Geheiß des einen Allweisen Meisters, der sie Sprache und Gesang gelehrt hat, wofür ein sicherer Beweis ist, wie sie einander auf eine Art, die unsere Bewunderung erregt, mit ihren Stimmen ihre Seelenlage mitteilen und sich so all ihr Tun und Leben verdeutlichen. Betrachte jetzt die Wolken! Das Rauschen des Regens ist kein Geräusch ohne jeden Sinn und ein Gewitter mit Blitz und Donner kein leeres Getöse. Dafür finden wir einen sicheren Beweis darin, wie derartige bemerkenswerte Phänomene hoch droben im leeren Luftraum zu Stande gebracht werden, wie dem Gewölk das Wasser des Lebens entmolken wird, wie die Not und Bedürftigkeit aller Lebewesen auf dem ganzen Erdenrund gestillt wird. Das alles zeigt, dass dieses Rauschen und Tosen voll tiefem Sinn ist und mit einer großen Weisheit erfüllt. Es ruft auf den Befehl seines freigiebigen Herrn (Rabbi Kerim) allen Bedürftigen zu: »Wir kommen mit einer frohen Botschaft für euch!...« Dies ist der Sinn, den sie so zum Ausdruck bringen. Betrachte jetzt den Himmel! Wende dabei unter all den zahllosen Himmelskörpern allein dem Mond deine Aufmerksamkeit zu! Seine Bewegung ist so bedeutungsvoll und so viel Weisheit liegt in ihr, mit ihm verbunden und an die Erde geknüpft, und dies alles geschieht auf Befehl des AllmächtigenWeisen (qadir-i Hakiem), was wir jedoch an anderer Stelle schon einmal erklärt haben und weshalb wir uns hier kurz fassen können. Siehe, so öffnet sich uns denn hier, vom Licht bis hin zum Mond mit all den oben aufgezählten Dingen das (20.) Fenster in außerordentlich breiter Weise und großem Rahmen. Das alles weist auf die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allgegenwärtigen (Vahdet), Seine Allmacht (Kemali Qudret) und die Größe Seines Reiches (Azameti Saltanat) hin und verkündet Ihn. Wohlan denn, oh du Gottvergessener! Wenn du all diese vielen Stimmen gleich einem gewaltigen Donnergrollen zum Verstummen zu bringen vermagst, wenn du dieses Licht, dass so hell strahlt wie der Sonnenschein, auszulöschen vermagst, dann magst du auch Gottes vergessen! Anderenfalls besinne dich und sage: »Die sieben Himmel und die Erde, und was sie umfassen, lobpreisen Ihn und nichts gibt es, was Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist.« (Sure 17, 44) [/QUOTE]
Adı
İnsan doğrulaması
Peygamber Efendimiz a.s.v.'ın kabri nerededir? (Sadece şehir adını küçük harfler ile giriniz)
Cevap yaz
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