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Risale-i Nur Gesamtwerk
Risale-i Nur lesen -Fünfundzwanzigstes Wort - Abhandlung über die Wunder des Qur'an
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<blockquote data-quote="ABDULLAH4" data-source="post: 284421" data-attributes="member: 1004566"><p><strong>Cevap: Risale-i Nur lesen -Fünfundzwanzigstes Wort - Abhandlung über die Wunder des Qur'an</strong></p><p></p><p><strong>Eine Blume aus Emirdag</strong></p><p></p><p></p><p style="text-align: center"><strong>Die Zehnte Problemstellung aus der »Frucht-Abhandlung«, die der Elfte Strahl ist:</strong> </p><p><strong> Eine Blume aus Emirdag</strong></p><p>(Eine besonders überzeugende Antwort auf die Kritik, die sich auf Wiederholungen im Qur'an beziehen.)</p><p>Meine lieben und getreuen Mitbrüder. Eigentlich ist diese Abhandlung auf Grund meiner zerrütteten Verhältnisse ein bisschen unklar ausgefallen und gar nicht elegant, doch habe ich trotz meiner mangelhaften Ausdrucksweise mit Sicherheit ein besonders kostbares Wunder (im Qur'an) gefunden. Leider war ich nicht dazu in der Lage, es in die rechten Worte zu kleiden. Doch wie schwach auch meine Ausdrucksweise sein möge, bleiben meine Erwägungen in ihrer Beziehung auf den Qur'an, dennoch sowohl eine Form des Gottesdienstes, als auch die Mutter einer Perle, glanzvoll, heilig und erhabenen. Nicht das zerrissene Kleid möge man darum betrachten, sondern den Diamant in meiner Hand! Übrigens war ich sehr krank, unzureichend versorgt und ungenügend ernährt. In nur ein, zwei Tagen musste ich im Ramadan sehr viele Wahrheiten und verschiedene Zeugnisse mit einem Satz kurz zusammenfassen. Man möge mir also verzeihen! * Meine lieben und treuen Brüder! Ich las im heiligen Monat Ramadan den Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist. Aber auf welchen Vers der 33 Ayat ich auch immer stieß, die auf die Risale-i Nur hinweisen, was im »Ersten Strahl« erklärt wurde, und welche Hinweise ich nun deuten wollte: ich bemerkte jedes Mal, dass sich die Seite, der Abschnitt und der Inhalt im Zusammenhang mit einem dieser Verse gewissermaßen auch auf die Risale-i Nur und ihre Schüler bezieht. Es beziehen sich besonders die Verse in der Sure »Nur« (Licht), in denen das Wort »Nur« (Licht) vorkommt, auf die Risale-i Nur, während die Verse, die danach folgen und in denen das Wort »Finsternis« vorkommt, genau ihre Gegner treffen. Diese Verse messen der Risale-i Nur eine große Bedeutung bei, gewinnen sogar über ihre historische Bedeutung hinaus Allgemeingültigkeit. Dabei hatte ich das Empfinden, dass die Risale-i Nur und ihre Schüler in unserem Jahrhundert wieder ein Beispiel dafür sind. In der Tat spricht (hitab) der Qur'an vor allem auf Grund der allumfassenden Bedeutung (maqam) dessen, der von Ewigkeit her spricht, dem Herrscher über alles Sein, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung dessen, der im Namen der Menschheit, ja sogar im Namen der ganzen Schöpfung angesprochen (muhatab) worden ist, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung der ganzen Menschheit, der Söhne Adams, die in allen Jahrhunderten der Rechtleitung bedürfen, des Weiteren auf Grund der Bedeutung der überaus erhabenen und alles umfassenden Auslegung der Gesetze des Schöpfers des Kosmos und Seiner Herrschaft zur Erhaltung dieser und jener Welt, der Erde und der Himmel und aller Ewigkeiten und zur Erhaltung aller Geschöpfe. Auf Grund dieser allumfassenden, allumspannenden, erhabenen Bedeutung spricht (hitab) (der Qur'an) in der ganzen Höhe, der Tiefe und der Weite seines Wunders. (Der Qur'an) schließt mit seiner konkreten und allgemein verständlichen Ausdrucksweise, die dem gewöhnlichen Verständnis der einfachen Volksschichten entgegenkommt, welche die Mehrheit der Angeredeten bilden, in seiner Unterweisung auch die höchsten Schichten mit ein. Und dies nicht um aus einer Erzählung nur eine Lehre zu ziehen, oder nur um anhand eines geschichtlichen Ereignisses ein Beispiel anführen zu wollen, sondern auch um (den Qur'an) gleichsam wieder neu zu offenbaren, wobei er mit einem einzelnen Beispiel in jedem Jahrhundert jede Volksschicht anspricht, um ihr so ein allumfassendes Gesetz zu zeigen. Besonders aber lässt uns (der Qur'an), indem er stets drohend</p><p></p><p></p><p>»Die Tyrannen, die Tyrannen...«</p><p></p><p></p><p></p><p>wiederholt, und dabei all die Katastrophen, die vom Himmel herab die Menschen treffen, und die Unglücksfälle, die hier auf Erden geschehen, als Strafe für die Ungerechtigkeiten der Menschen nachdrücklich erklärt, und die Strafe, die über das Volk des Ad, des Thamud und des Pharao hereingebrochen waren, die beispiellosen Ungerechtigkeiten unseres Jahrhunderts betrachten und tröstet die Gläubigen, die unter diesen Ungerechtigkeiten leiden, durch die Errettung der Gottesgesandten wie Abraham und Moses, mit denen der Friede sei.</p><p> Über die ganze vergangene Zeit, Jahrhunderte verstorbener Generationen, welche in den Augen derer, die Gott vergessen haben und in die Irre gegangen sind, in das öde und fürchterliche Land des Nichts und der Gräber, voll Schmerz und Zerstörung hinabgestiegen sind, unterweist in der Tat der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, die Menschen jedes Jahrhunderts und jeder Bildungsschicht und zeigt sie (die Zeit) ihnen in wunderbarer Weise gleichsam wie auf einer Leinwand als jeweils eine lebendige Seite mit Lehrbeispielen, als eine einzigartige Welt, durch und durch beseelt und lebendig, und als ein Land des Herrn, dem wir verbunden sind und versetzt uns so manchmal in diese Zeiten zurück und versetzt diese Zeiten manchmal in unsere Gegenwart. In gleicher wunderbarer Weise macht der hochehrenwerte Qur'an diesen Kosmos, der in den Augen der Irrenden seelenlos, unverständlich, tot, eine unendliche Öde ist und zwischen Trennung und Untergang hin und her schlingert, zu einem Buch des Einzigartigen (Samed), zu einer Stadt des Erbarmers und zu einem Ausstellungsort der Kunstwerke des Herrn. Er macht diese leblosen Dinge lebendig. Er lässt jedes von ihnen als Seinen Beauftragten sich untereinander austauschen und einander zu Hilfe eilen. So unterrichtet er Menschen, Engel und Dschinnen in der Weisheit, wahrheitsgemäß, sehr einleuchtend und ganz und gar angenehm. Zu seinen erhabenen Besonderheiten gehört es, dass jeder seiner Buchstaben zehn, manchmal hundert, manchmal tausend, selbst viele Tausend Segnungen (sevab) bringt. Auch wenn alle Menschen und Dschinnen zusammenkämen, könnten sie nichts zu Stande bringen, was ihm gleichwertig wäre. Er spricht zu allen Adamssöhnen und der ganzen Welt mit Worten am rechten Ort und zur rechten Zeit. Mit Freude werden sie zu allen Zeiten Millionen, die den ganzen Qur'an auswendig kennen und rezitieren können, ins Herz geschrieben. Viele Wiederholungen im Qur'an lassen keinerlei Überdruss (bei den Menschen) aufkommen, selbst dann nicht, wenn sie ihn stets wieder rezitieren. Auch in den empfindsamen Gehirnen und einfachen Vorstellungen der Kinder findet der Qur'an seinen Platz, trotz vieler Stellen und Sätze, die sie miteinander verwechseln könnten. Er klingt denen, die krank sind oder im Sterben liegen und sich schon von wenigen Worten gestört fühlen, angenehm in den Ohren und ist für sie wohltuend wie Zem-Zem (Wasser). Aus ihm gehen all diese Besonderheiten hervor und durch ihn gewinnen seine Schüler die Glückseligkeit in beiden Welten (Diesseits und Jenseits). Es liegt in seinem Sinne, auf den volkhaften Bildungsgrad seines Dolmetschers (eines Analphabeten) Rücksicht zu nehmen, gar keine Gezwungenheit, keine Künstelei und keine Schauspielerei aufkommen zu lassen. In seiner Weisheit öffnen der natürliche Fluss und die Klarheit seiner Sprache, seine unmittelbare Herkunft aus dem Himmel und die Herabkunft seines Wortes, die dem grundlegenden Verständnis der einfachen Volksschichten schmeichelt, den Himmel und die Erde, jene klar und offensichtlichen und eindeutigen Seiten (im Buche der Natur) und unterrichtet die einzigartigen Wundertaten der Macht Gottes, die hinter den Alltäglichkeiten verborgen sind, und lehrt Seine Weisheit in den sinnvollen Zeilen (des Buches der Natur) und zeigt damit die Gnade der Rechtleitung als ein schönes Wundwerk seiner Macht.</p><p> Auch in dem Sinne, dass er mitteilen möchte, dass er ein Buch des Gebets und der Einladung (zum Islam), des Gedenkens (dhikr) und der Einheit (Gottes) ist, weshalb Wiederholungen erforderlich sind; auch dass er mit guten und treffenden Wiederholungen in einem einzigen Satz und einer einzigen Geschichte viele völlig verschiedene Bedeutungen für die vielen völlig verschiedenen von ihm angesprochenen Bevölkerungsschichten verständlich macht; auch in dem Sinne, dass er mitteilen möchte, dass unter seinen barmherzigen Augen auch bei ganz persönlichen und ganz gewöhnlichen Ereignissen selbst noch die persönlichsten und unbedeutendsten Dinge seiner Leitung und seinem Willen unterstehen, genauso wie in der Entstehung des Islam, wie bei der Zusammenstellung der Scharia, auch die kleinsten Erlebnisse der Sahabis als wichtig betrachtet wurden; so findet sich (in ihm) ein abgeschlossenes Grundgesetz und darüber hinaus wirken solche kleinen Ereignisse gleich Saatkörnern, die recht bedeutende Früchte hervorbringen, bei der Entstehung des Islam und der Scheriah, die allgemeingültig ist; und auch in dieser Hinsicht zeigt er wiederum einen Aspekt seines Wunders.</p><p> So entstand denn immer wieder das Bedürfnis und wurde eine Wiederholung immer wieder notwendig, weil für sehr viele verschiedene Volksschichten innerhalb von zwanzig Jahren immer wieder eine Unterweisung als Antwort auf sehr viele wiederholt gestellte Fragen erfolgte und um eine so unbegrenzte und grenzenlose, allumfassende fürchterliche Umwandlung, die bewirkt, dass das riesige Universum in Stücke zerfällt, am Tage der Wiederauferstehung seine Gestalt verliert und die Welt (gleich einer Ausstellung) aufgehoben und an ihrer Stelle das gewaltige Jenseits aufgerichtet wird und die beweist, dass alles, das Kleine wie das Große, von den Atomen bis zu den Sternen in der Hand und in der Macht des einen Herrn liegt, und den Zorn Gottes und die Wut des Herrn, um des Ergebnisses der Erschaffung des Universums willen zeigt, über die Grausamkeiten des Menschengeschlechts, weshalb auch das ganze Universum, die Erde, die Himmel und alle Elemente in Zorn und Wut geraten, einzuprägen, ist es kein Fehler, manche Sätze zu wiederholen, die in tausendfacher Hinsicht eine gewaltige Wirkung haben, einen Teil der Verse, welche das Ergebnis zahllos vieler Zeugnisse sind, vielmehr ein überaus machtvolles Wunder, eine hohe Kunst flüssiger Redeführung und eine Klarheit, die den Umständen genau entspricht und erforderlich ist.</p><p> Zum Beispiel: Der Satz</p><p></p><p></p><p>»Im Namen Allahs, des Erbarmers des Barmherzigen.«</p><p></p><p></p><p></p><p> ein Vers, der im Qur'an einhundertvierzehnmal wiederholt wird, wie im »Vierzehnten Blitz« der Risale-i Nur erklärt wird, ist eine solche Wahrheit, dass sie den Thron Gottes mit der Erde verbindet und den Kosmos mit Licht erfüllt und jeder ihrer in jeder Minute bedarf. Hätte man ihn auch Millionen Male wiederholt, bedürfe man ihrer dennoch wieder nicht nur wie das tägliche Brot, vielmehr bedarf man ihrer wie der Luft und sehnt sich nach ihr in jeder Minute gleich wie nach dem Licht.</p><p> Und zum Beispiel: In der Sure</p><p></p><p></p><p>»Ta Sin Mim.«</p><p></p><p></p><p></p><p> wird der Vers</p><p></p><p></p><p>»Und siehe, dein Herr, wahrlich, Er ist der Mächtige, der Barmherzige.« (Sure 26, 9)</p><p></p><p></p><p></p><p>achtmal wiederholt. In dieser Sure wird erzählt, wie die Gottesgesandten errettet und ihre Völker bestraft werden. Um des Ergebnisses der Erschaffung des Kosmos willen und zu Gunsten der allgemeinen Herrschaft wird dieser Vers, der so machtvoll wie tausend Wahrheiten ist, wiederholt. Auch wenn er tausend Male wiederholt würde, um darüber zu belehren, dass die Würde des Herrn die Bestrafung jener grausamen Völker und zugleich auch die Barmherzigkeit Gottes die Errettung der Propheten erfordert, braucht man ihn und wünscht ihn sich. Es ist eine wunderbare, schöne und erhabene Kunst der Redeführung.</p><p> Und zum Beispiel: In der Sure Rahman wird der Vers</p><p></p><p></p><p>»Und welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr wohl leugnen?« (Sure 55, 13)</p><p></p><p></p><p></p><p> und in der Sure Murselat der Vers</p><p></p><p></p><p>»Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären!« (Sure 77, 15)</p><p></p><p></p><p></p><p>wiederholt. Diese beiden Verse klagen Menschen und Dschinnen vor den Jahrhunderten, vor der Erde und den Himmeln mit lauten Drohungen wegen ihres Unglaubens, ihrer Undankbarkeit und Grausamkeit und ihrer Verletzung der Rechte aller Geschöpfe an. Darüber gerät der Kosmos in Wut, erzürnen sich Himmel und Erde, der Sinn der Erschaffung der Welt geht zu Grunde. Der Erhabenheit des Königreichs Gottes begegnen sie mit Verleugnung und Herabwürdigung. Auch wenn diese beiden Verse in einem weltweiten Unterricht tausend Fragen mächtig über tausend Wahrheiten tausend Male wiederholt würden, bedarf es doch noch erneut einer Wiederholung. Dies ist ein Wunder der Redekunst in seiner Majestät, Schönheit und Kürze.</p><p> Zum Beispiel: Eine Art wahres und vollständiges Bittgebet des Qur'an ist Djaushanu l-Kabir, das Gebet des Propheten, mit dem Friede und Segen sei. Es entstand aus dem Qur'an und ist eine Art Zusammenfassung. Dort wird der Satz</p><p></p><p></p><p>»Gepriesen seist Du, außer dem es keinen Gott gibt! Unser Schutz, unser Hort, errette, schütze und bewahre uns vor dem Feuer!«</p><p></p><p></p><p></p><p>hundert Mal wiederholt. In seiner Wiederholung liegt die größte Wahrheit des Kosmos, die die Erkenntnis der Einheit Gottes ist; und die wichtigsten von drei gewaltigen Aufgaben aller Geschöpfe gegenüber der Herrschaft Gottes: Lobpreis, Dank und die Heiligung Gottes; und das furchtbarste Problem des Menschengeschlechtes: die Errettung vor der ewigen Qual; und das natürliche Erfordernis des Menschen sowohl in seinem Dienst vor Gott und Seiner Anbetung als auch in seiner Schwäche. Darum wäre es noch wenig, würde es auch tausendmal wiederholt.</p><p> So beziehen sich die Wiederholungen im Qur'an auf dergleichen Grundsätze. Die Wahrheit von der Einheit Gottes wird zuweilen sogar zwanzigmal auf einer Seite teils direkt teils indirekt zum Ausdruck gebracht, je nachdem wie es der Zusammenhang erfordert, wie es für das Verständnis notwendig ist und wie es der Schönheit der Verkündigung entspricht. Sie vermitteln nicht Überdruss, sondern Überzeugungskraft und Begeisterung. In der Risale-i Nur wurde schon mit Beweisen erklärt, wie sehr die Wiederholungen im Qur'an am Platz sind, wie angemessen und wie hochgeschätzt sie in der Rhetorik sind.</p><p> Geheimnis und Weisheit der Verschiedenheit zwischen den Suren im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, die in Mekka offenbart wurden, und den Suren, die in Medina offenbart wurden, hinsichtlich ihrer Rhetorik und in Anbetracht dieses Wunders, sowie dem Aspekt der Ausführlichkeit, bzw. der Zusammenfassung, sind wie folgt: Weil damals in Mekka die Götzendiener und die Ungebildeten vom Stamme Kuraisch die in erster Linie die Angeredeten bzw. Gegner waren und weil damals hinsichtlich der Rhetorik ein erhabener und gewaltiger Stil, eine wunderbare, überzeugende, sehr beredte Prägnanz, als auch Wiederholungen zur Befestigung notwendig waren, drücken die meisten mekkaner Suren die Glaubensgrundsätze und die Stufen der Einheit (Gottes) wiederholt mit einer überaus starken, erhabenen und wunderbaren Prägnanz aus und beweisen Ausgang und Rückkehr, Allah und das Jenseits, nicht nur auf einer Seite, mit einem Vers, mit einem Satz oder mit einem Wort, ja sogar mit nur einem Buchstaben, durch syntaktische Umstellung, Inversion, Determination, Gebrauch des Artikels, durch Ellipsen und Teilhinweise, so nachdrücklich, dass sich die Koryphäen der Wissenschaft, der Dichtkunst und der Redekunst dafür begeisterten. In der Risale-i Nur und besonders im »Fünfundzwanzigsten Wort« mit dem gesamten Anhang, worin das vierzigfache Wunder des Qur'an bewiesen wurde, und in dem arabisch verfassten Kommentarbuch aus der Risale-i Nur »Zeichen der Wunderhaftigkeit« (Isharatu l-i´djaz), worin bewiesen wurde, wie wunderbar der Qur'an in seiner Ordnung ist, wird anhand von Beispielen gezeigt, dass der dichterische Stil in den Suren und in den Versen, die in Mekka offenbart wurden, hocherhaben und ein Wunder an höchster Prägnanz ist.</p><p> Was nun aber die medinensischen Suren und Verse betrifft, waren die dort in erster Linie Angeredeten bzw. Gegner die Leute der Schrift, Juden wie Christen, welche die Existenz Gottes (arab. Allah) bestätigten und für welche die Erfordernisse der Dichtkunst, die Rechtleitung, Umstände und Zusammenhänge notwendig waren, weniger um den Leuten der Schrift die tiefen Wurzeln der Religion und die Grundpfeiler des Glaubens in einfachen Worten klar und ausführlich zu erklären, als vielmehr die Einzelheiten in der Gesetzgebung (Scharia) und den Rechtsbestimmungen und die Ursprünge und Gründe aller Einzelheiten und die allgemeinen Gesetze darzulegen, worin der Grund ihrer Auseinandersetzung bestanden hatte. Bei den medinensischen Suren und Versen, wird meistens in einfachem Stil inmitten ausführlicher Erklärungen und Erläuterungen, in jener beispiellosen Ausdrucksweise, wie sie dem Qur'an zu Eigen ist, plötzlich mitten in einem Einzelfall, eine Aussage von hoher Prägnanz, ein Resümee, ein Schlusswort, ein Beweis, ein Satz angeführt, der die Einheit, den Glauben oder das Jenseits betrifft, der einen das Gesetz betreffenden Vorfall verallgemeinert und der durch den Glauben an Allah die Befolgung des Gesetzes zu Wege bringt. Dadurch wird der betreffende Zusammenhang in ein höheres und erhabeneres Licht gerückt. Die Risale-i Nur beweist, welch hohe Vortrags- und Redekunst, welche Eleganz und welch tiefe Bedeutung in den Schlussworten und Zusammenfassungen zu finden ist, die von der Einheit und vom Jenseits handeln, wie</p><p></p><p></p><p>»Gott hat zu allem die Macht.« (Sure 2, 20) »Gott weiß über alles Bescheid.« (Sure 58, 7) »Er ist der Mächtige und Weise.« (Sure 14, 4) »Er ist der Mächtige und Barmherzige.« (Sure 30, 5)<img src="https://risaleforum.net/newreply.php?do=postreply&t=75862" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p></p><p></p><p></p><p> die meistens als Abschluss eines Verses erscheinen. Besonders in dem »Zweiten Licht« der »Zweiten Flamme« des »Fünfundzwanzigsten Wortes« werden zehn Beispiele für sehr viele tiefe Bedeutungen und Besonderheiten dieser Schlussworte und Zusammenfassungen erklärt, wodurch auch noch den Verblendeten bewiesen wird, dass in derartigen Zusammenfassungen ein großes Wunder erkennbar wird.</p><p> In der Tat erhebt der Qur'an den Blick des Angeredeten von den Erklärungen über die Einzelheiten und über die Grundlagen der Gesellschaft plötzlich zu einem hohen und allgemeinen Betrachtungspunkt empor und während sich sein einfacher Stil in einen erhabenen Stil und seine Unterweisung im Gesetz verwandelt in die Unterweisung in der Einheit, erweist sich der Qur'an als ein Gesetzbuch, ein Buch der Urteile und der Weisheit, als ein Buch des Bekenntnisses und des Glaubens, als ein Buch des Gottesgedenkens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr) und als ein Buch des Gebetes und der Einladung (zum Islam). In jedem Zusammenhang unterweist der Qur'an über viele Ziele seiner Rechtleitung. Anders als die Schönheit der Ausdrucksweise Mekkaner Verse zeigen sich seine glänzenden und wunderbaren Redewendungen (in den medinensischen Versen).</p><p> Manchmal wird in zwei Worten, zum Beispiel in</p><p></p><p></p><p>»Der Herr der Welten.« (Sure 7, 54)</p><p></p><p></p><p></p><p> und</p><p></p><p></p><p>»Dein Herr.« (Sure 2, 30)</p><p></p><p></p><p></p><p> mit dem Ausdruck</p><p></p><p></p><p>»Dein Herr.« (Sure 2, 30)</p><p></p><p></p><p></p><p> die Einheit im Wesen Gottes (Ahadiyet = die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Beziehung des Einzelnen zu Ihm) und mit dem</p><p></p><p></p><p>»Herr der Welten.« (Sure 7, 54)</p><p></p><p></p><p></p><p>die Einheit in Seinen Eigenschaften (Vahidiyet = die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Beziehung eines Kollektivs zu Ihm) kundgetan. So kommt die Einheit Gottes, die in der Beziehung aller Geschöpfe zu Ihm (Vahidiyet) erkannt wird, durch die Einheit Gottes, die in der persönlichen Beziehung des Menschen zu Ihm (Ahadiyet) liegt, zum Ausdruck. Der Qur'an beschreibt in einem seiner Verse sogar die Atome in der Linse hinter der Pupille des Auges und setzt sie dort ein. Und in der gleichen Art setzt er im selben Vers die Sonne als Auge des Himmels ein. Zum Beispiel folgt dem Vers</p><p></p><p></p><p>»Er ist es, der Himmel und Erde... geschaffen hat.« (Sure 57, 5)</p><p></p><p></p><p></p><p> der Vers</p><p></p><p></p><p>»Er lässt die Nacht dem Tage folgen, und lässt den Tag auf die Nacht folgen.« (Sure 57, 6)</p><p></p><p></p><p></p><p> der mit der Aussage</p><p></p><p></p><p>»Und Er weiß, was im Innern der Brust ist.« (Sure 57, 6)</p><p></p><p></p><p></p><p>endet. Dies besagt: »Bei aller Majestät der Erschaffung der Erde und der Himmel kennt Er doch die feinsten Regungen des Herzens und wacht über sie.« Dieses einfache und persönliche Gespräch (zwischen Gott und Seinem Propheten) auf der Stufe eines reinen und unverbildeten Verständnisses, unter Berücksichtigung der einfachen Leute, verwandelt sich durch diese Art Aussage in eine alles umfassende, fesselnde, lehrreiche und dennoch erhabene Konversation.</p><p></p><p> <strong>Frage:</strong> Da eine grundlegende Wahrheit von oberflächlichen Betrachtern nicht bemerkt und der Zusammenhang mancher Stellen nicht ersichtlich ist, wie auf Grund eines kleinen, alltäglichen Vorfalls eine so hochgeschraubte Schlussfolgerung über die Einheit (Tauhid) gezogen werden, bzw. zum universellen Grundsatz erklärt werden kann, halten (oberflächliche Betrachter diese Schlussfolgerung) manchmal für einen Fehler. Zum Beispiel: Inmitten der Erzählung, worin der ägyptische Josef, mit dem Friede sei, die Abreise seines Bruders mit einer List verhinderte, um ihn bei sich zu behalten, wird die folgende große Schlussfolgerung:</p><p></p><p></p><p>»Und über jedem, der Wissen besitzt, steht Er, der mehr weiß.« (Sure 12, 76)</p><p></p><p></p><p></p><p>gezogen. Ein Zusammenhang ist aber bei aller Kunst der Redeführung nicht ersichtlich. Was ist hier das Geheimnis und wo liegt hier die Weisheit?</p><p></p><p> <strong>Antwort:</strong> Da der Qur'an in seinen langen und auch in den mittleren Suren, deren jede als ein Qur'an im Kleinen gilt, auf vielen Seiten und an vielen Stellen (maqam) nicht nur zwei, drei Ziele verfolgt, sondern seinem Wesen nach sowohl ein Buch des Gottesgedenkens, des Glaubens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr), als auch ein Buch der Gesetzgebung, der Weisheit und der Rechtleitung ist und noch viele andere, ähnliche Bücher und Unterweisungen umfasst, um so die alles umspannende Herrschaft Gottes und das Aufscheinen Seiner Majestät zum Ausdruck zu bringen, der Qur'an also als eine Art Lesung aus dem großen Buch des Kosmos sicherlich an jeder Stelle (maqam), ja sogar auf jeder Seite vielen Zielen folgt, und in Anbetracht dessen, dass er verschiedene Stufen der Erkenntnis und der Einheit Gottes und der Wahrheiten des Glaubens unterweist, beginnt der Qur'an an einer anderen Stelle (maqam) zum Beispiel durch eine, zwar äußerlich nicht besonders deutliche, Überleitung eine neue Unterweisung und infolge dieser, wenn auch undeutlichen Überleitung, kommen neue um so klarere Zusammenhänge hinzu. Das aber entspricht ganz und gar dieser Stelle (maqam), und so wird der Grad seiner Ausdruckskraft und -kunst erhöht.</p><p></p><p> <strong>Zweite Frage:</strong> Was ist der Sinn dessen, dass im Qur´-an direkt oder indirekt oder durch ein Zeichen auf tausen-derlei Weise das Jenseits, die Einheit Gottes, der Lohn und die Strafe für den Menschen bewiesen, ins Blickfeld gerückt und in jeder Sure, auf jeder Seite, ja in jedem Zusammenhang (maqam) darüber unterrichtet wird?</p><p></p><p> <strong>Antwort:</strong> Es ist wiederum keine Verschwendung, wenn der Qur'an diese Dinge im Rahmen des Möglichen und was das Weltgeschehen betrifft, bezüglich der großen Umwälzungen und im Rahmen der Aufgabe, welche die Quelle der Qual oder ewiger Glückseligkeit des Menschen ist, der das große Pfand und den gewaltigen Auftrag auf Erden auf seine Schultern genommen hat, um über die gewaltigsten unter den bedeutendsten, größten und erschütterndsten Probleme zu unterrichten, zahllose Zweifel zu beseitigen, die hartnäckigsten und verbohrtesten Verdrehungen zu zerbrechen, mit dem Ziel, diese schrecklichen kommenden Umwälzungen zu bestätigen und zu bezeugen, dass diese Umwälzungen in ihrem Ausmaß gleich gewaltig sind, wie diese Probleme für den Menschen wichtig und bedeutend sind, nicht nur tausendmal, nein Millionen Mal zu betrachten gibt, wenn vielmehr der Qur'an diese Erzählungen Millionen Mal lesen und wiederholen lässt. Das verursacht keinen Überdruss, nimmt nicht das Bedürfnis (nach weiteren Wiederholungen) weg.</p><p> Zum Beispiel:</p><p></p><p></p><p>»Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf ewig verweilen.« (Sure 4, 122)</p><p></p><p></p><p></p><p>Da dieser Vers die Wahrheit der Ewigen Glückseligkeit als frohe Botschaft verkündet, indem er sagt: »Die Wahrheit des Todes, die sich einem armen Menschen in jeder Minute zeigt, rettet sowohl den Menschen selbst als auch seine Welt, als auch alle seine Lieben vor der Hinrichtung auf ewig und lässt ihn ein immerwährendes Königreich gewinnen«, wäre es dennoch keine Verschwendung, auch wenn er Milliarden Male wiederholt und ihm soviel Wert wie der ganzen Welt beigemessen würde, und verliert er nichts von seinem Wert. Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, unterrichtet über zahllose, wertvolle Fakten solcher Art und versucht, den Menschen vom Anbruch der erschütternden Umwälzungen, die den Kosmos so leicht wie ein Haus umformen und seine ganze Erscheinung zerstören, zu überzeugen und sie ihm zu beweisen. Mit Sicherheit ist es keine Verschwendung, wenn er direkt und indirekt und mit Zeichen tausend Male die Aufmerksamkeit auf sie lenkt, vielmehr erneuert es jeweils die Gnadenerweise Gottes, die wir so lebensnotwendig brauchen wie Brot, wie alle Lebens- und Heilmittel, wie Luft und Licht.</p><p> Zum Beispiel: Was die Weisheit betrifft, dass der Qur'an solche von Zorn erfüllte Verse wie</p><p></p><p></p><p>»Bestimmt ist für die Ungläubigen die Pein des Feuers.« (Sure 8, 14) »Für die, die Unrecht tun, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.« (Sure 14, 22)</p><p></p><p></p><p></p><p>äußerst heftig und zornig und mit besonderem Nachdruck, immer wieder erwähnt, so ist der Unglaube des Menschen - wie es schon in der Risale-i Nur unwiderlegbar bewiesen wurde - eine solche Verletzung der Rechte des Kosmos und der meisten Geschöpfe, dass sie die Himmel und die Erde in Zorn und die Elemente in Wut versetzt, sodass die Tyrannen mit sintflutartigen (Katastrophen) geschlagen werden.</p><p></p><p></p><p>»Wenn sie (d.h. die Ungläubigen) hinein geworfen werden, hören sie sie (d.h. die Hölle) laut aufheulen, während sie (gleichzeitig) in Wallung gerät und vor Wut beinahe birst.« (Sure 67, 7-8)</p><p></p><p></p><p></p><p>Den eindeutigen Aussagen dieser Verse entsprechend gerät die Hölle über die verlogenen Unterdrücker in eine solche Wut, dass sie in ihrer Wut, rasend vor Zorn, in eine solche Raserei gerät, dass sie beinahe platzt. Wenn nun der König des Kosmos wegen eines solchen Verbrechens gegen alle und der grenzenlosen Überschreitungen, nicht etwa wegen der Winzigkeit und Bedeutungslosigkeit eines Menschen, sondern hinsichtlich des Umfangs seiner verbrecherischen Tyrannei und der schrecklichen Überschreitung durch seinen Unglauben in Seinem Erlass überaus zornig und wütend dieses Verbrechen und die Strafe dafür nicht nur tausendmal, sondern Millionen und Milliarden Male wiederholt hätte, um die Wichtigkeit der Rechte Seiner Untertanen und die grenzenlose Hässlichkeit des Unglaubens und der Tyrannei dieser Lügner und Leugner zu zeigen, ist dies wiederum keine Verschwendung und kein Fehler, weshalb Millionen von Menschen seit tausend Jahren jeden Tag das Bedürfnis haben, diese Verse mit einer tiefen inneren Anteilnahme zu lesen, ohne dass sie dabei ihrer überdrüssig würden.</p><p> Da nun jeden Tag, jeder Zeit, in der Tat für einen jeden eine Welt vergeht und sich ihm zugleich das Tor zu einer neuen Welt öffnet, wiederholt man, um jede der vorübergehenden Welten zu erleuchten, aus seiner Bedürftigkeit und Zuversicht heraus tausendmal den Satz</p><p></p><p></p><p>»Es gibt keine Gottheit außer Allah.«</p><p></p><p></p><p></p><p> und macht so jedes</p><p></p><p></p><p>»Es gibt keine Gottheit außer Allah.«</p><p></p><p></p><p></p><p>für jeden dieser wechselnden Theatervorhänge zu einer Theaterbeleuchtung. Genauso sind die Wiederholungen des Qur'an sehr sinnvoll, damit diese vielen, vorüber gleitenden Vorhänge und die sich ständig erneuernden, vorüber segelnden Welten, nicht im Dunkeln bleiben und damit die Bilder, die sich in dem Spiegel seines Lebens reflektieren, nicht hässlich werden und die Umstände, die seine Gäste waren und für ihn Zeugnis ablegen können, nicht zu seinen Gegnern werden und (damit der Mensch), der den Qur'an liest, die Strafen für die Verbrechen und die nachdrücklichen Drohungen des urewigen Königs, den Trotz zu brechen, würdigt, indem er sich bemüht, sich vor der Aufsässigkeit der eigenen Seele zu retten, sodass selbst der Teufel davor zurückschreckt, diese mächtigen, nachdrücklichen, wiederholten Drohungen des Qur'an für unwahr zu halten, was zeigt, dass die Strafe der Hölle die wahre Gerechtigkeit für die Leugner ist, die nicht hören wollen.</p><p></p><p> Zum Beispiel: Wenn der Qur'an die Geschichte Mosis, mit dem Friede sei, welche viele Weisheiten und Nutzanwendungen enthält, wie die des Stabes Mosis, und die Geschichten anderer Propheten, mit denen Friede sei, vielmals wiederholt, so will er das Prophetentum aller Gottesgesandten als einen Beweis für die Wahrhaftigkeit des Prophetentums Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, anführen. Wer dieses in seiner Gesamtheit nicht zurückzuweisen vermag, kann in Anbetracht dieser Tatsache auch das Prophetentum dieser Persönlichkeit (des Propheten) nicht in Abrede stellen. Da nicht jeder stets den ganzen Qur'an durchlesen will und kann, werden solche Geschichten, genauso wie die bedeutenden Pfeiler des Glaubens wiederholt, um jede lange und mittlere Sure wie einen Qur'an im Kleinen zu gestalten, was nicht eine Verschwendung sondern ein Erfordernis der Redekunst ist, und dazu dient, über die Geschichte Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, zu unterweisen, welche Begebenheit die größte der Kinder Adams und das gewaltigste Ereignis im Kosmos darstellt.</p><p> In der Tat wird die Aussage im Qur'an:</p><p></p><p></p><p>»Es gibt keine Gottheit außer Allah.«</p><p></p><p></p><p></p><p> mit</p><p></p><p></p><p>»Mohammed ist der Gesandte Gottes.«</p><p></p><p></p><p></p><p>dadurch in der Waage gehalten, dass (diese Aussage) vier Glaubenspfeiler enthält. Dadurch wird der Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, im Qur'an der höchste Rang (maqam) verliehen. Das Prophetentum Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, ist die größte Wahrheit in der Schöpfung und die Persönlichkeit Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, die würdigste unter allen Schöpfungen und seine geistige Persönlichkeit, mit ihrem allumfassenden Einfluss, und sein heiliger Rang (maqam), der als die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, bekannt ist, die glänzendste Sonne der beider Welten und dieses wunderbaren Ranges (maqam) würdig. Das ist anhand vieler Zeugnisse und Zeichen in der Risale-i Nur mit Sicherheit bewiesen. Ein Beweis unter Tausend ist der folgende:</p><p> Nach dem Grundsatz von</p><p></p><p></p><p>»Derjenige, der verursacht, ist gleich dem Täter.«</p><p></p><p></p><p></p><p>werden so viele Segenspunkte (hasanat), wie die guten Taten seiner ganzen Gemeinde in allen Zeiten bringen, auch im Buch der guten Taten Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, gutgeschrieben. Mit dem Licht, das er brachte, erhellte er alle Gegebenheiten im ganzen Kosmos und wurde so nicht nur Dschinnen, Menschen, Engeln, sondern allen lebenden Wesen, ja dem Kosmos, Himmel und Erde ein Anlass zur Dankbarkeit. Die Gebete, welche die Pflanzen in ihren naturgemäßen Eigenschaften darbringen, und die Gebete, welche die Tiere in ihren jeweiligen Bedürfnissen darbringen, werden vor unseren Augen tatsächlich erhört. Dadurch rufen Millionen, ja sogar Milliarden Aufrichtige seiner Gemeinde, deren Gebete Gott erhört, nicht zurückweist, weil sie ihrer Natur entsprechen, jeden Tag mit Gebeten des Friedens und des Segens Erbarmen über diese Persönlichkeit, mit der Frieden und Segen sei, herab. Sie schenken ihre geistigen Verdienste zuallererst dieser Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei. Jeder von den dreihunderttausend Buchstaben des Qur'an, den die ganze Gemeinde liest, bringt manchmal zehn Segenspunkte, manchmal hundert und manchmal tausend Segenspunkte (hasanat) und Früchte ein. Allein durch die Rezitation des Qur'an werden zahlreiche Lichter in das Buch seiner Taten eingetragen. Derjenige, der alle verborgenen Dinge kennt, (Allamu l-ghuyub) hatte schon gewusst und gesehen, dass die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, die die geistige Körperschaft seiner Persönlichkeit ist, in der Zukunft einem paradiesischen Tuba-Baum gleich werden wird. Diesem Zusammenhang entsprechend misst Er ihm eine so großartige Bedeutung in Seinem Qur'an bei und erklärt es in Seinem Erlass für die wichtigste Sache des Menschen, ihm zu folgen und durch die Einhaltung seiner gelobten Sitte (Sünnet-i seniye) ihn zu veranlassen, sein Fürsprecher zu sein. Sogar im Qur'an wird manchmal selbst seine Persönlichkeit als Mensch und seine Haltung als Mensch, welche zu Beginn (des Islam) steht, welcher der Kern zu jenem herrlichen Tuba-Baum ist, zum Thema der Betrachtung. Da die Wahrheiten, die im Qur'an wiederholt werden, diese Bedeutung haben, können Menschen von gesundem Verstand und Gemüt bezeugen, dass sich die Wiederholungen im Qur'an als ein überaus starkes und umfassendes spirituelles Wunder erweisen, es sei denn dass sie durch die Pest des Materialismus von der Krankheit im Herzen und im Gewissen befallen sind, was die folgende Aussage belegt:</p><p></p><p></p><p>»Man bestreitet doch die Dinge, die man im Lichte der Sonne mit eigenen Augen sehen könnte, wenn die Augen entzündet sind, und der Mund erkennt nicht, den Geschmack des Wassers, wenn er krank ist.«</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ABDULLAH4, post: 284421, member: 1004566"] [b]Cevap: Risale-i Nur lesen -Fünfundzwanzigstes Wort - Abhandlung über die Wunder des Qur'an[/b] [B]Eine Blume aus Emirdag[/B] [CENTER][B]Die Zehnte Problemstellung aus der »Frucht-Abhandlung«, die der Elfte Strahl ist:[/B] [/CENTER] [B] Eine Blume aus Emirdag[/B] (Eine besonders überzeugende Antwort auf die Kritik, die sich auf Wiederholungen im Qur'an beziehen.) Meine lieben und getreuen Mitbrüder. Eigentlich ist diese Abhandlung auf Grund meiner zerrütteten Verhältnisse ein bisschen unklar ausgefallen und gar nicht elegant, doch habe ich trotz meiner mangelhaften Ausdrucksweise mit Sicherheit ein besonders kostbares Wunder (im Qur'an) gefunden. Leider war ich nicht dazu in der Lage, es in die rechten Worte zu kleiden. Doch wie schwach auch meine Ausdrucksweise sein möge, bleiben meine Erwägungen in ihrer Beziehung auf den Qur'an, dennoch sowohl eine Form des Gottesdienstes, als auch die Mutter einer Perle, glanzvoll, heilig und erhabenen. Nicht das zerrissene Kleid möge man darum betrachten, sondern den Diamant in meiner Hand! Übrigens war ich sehr krank, unzureichend versorgt und ungenügend ernährt. In nur ein, zwei Tagen musste ich im Ramadan sehr viele Wahrheiten und verschiedene Zeugnisse mit einem Satz kurz zusammenfassen. Man möge mir also verzeihen! * Meine lieben und treuen Brüder! Ich las im heiligen Monat Ramadan den Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist. Aber auf welchen Vers der 33 Ayat ich auch immer stieß, die auf die Risale-i Nur hinweisen, was im »Ersten Strahl« erklärt wurde, und welche Hinweise ich nun deuten wollte: ich bemerkte jedes Mal, dass sich die Seite, der Abschnitt und der Inhalt im Zusammenhang mit einem dieser Verse gewissermaßen auch auf die Risale-i Nur und ihre Schüler bezieht. Es beziehen sich besonders die Verse in der Sure »Nur« (Licht), in denen das Wort »Nur« (Licht) vorkommt, auf die Risale-i Nur, während die Verse, die danach folgen und in denen das Wort »Finsternis« vorkommt, genau ihre Gegner treffen. Diese Verse messen der Risale-i Nur eine große Bedeutung bei, gewinnen sogar über ihre historische Bedeutung hinaus Allgemeingültigkeit. Dabei hatte ich das Empfinden, dass die Risale-i Nur und ihre Schüler in unserem Jahrhundert wieder ein Beispiel dafür sind. In der Tat spricht (hitab) der Qur'an vor allem auf Grund der allumfassenden Bedeutung (maqam) dessen, der von Ewigkeit her spricht, dem Herrscher über alles Sein, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung dessen, der im Namen der Menschheit, ja sogar im Namen der ganzen Schöpfung angesprochen (muhatab) worden ist, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung der ganzen Menschheit, der Söhne Adams, die in allen Jahrhunderten der Rechtleitung bedürfen, des Weiteren auf Grund der Bedeutung der überaus erhabenen und alles umfassenden Auslegung der Gesetze des Schöpfers des Kosmos und Seiner Herrschaft zur Erhaltung dieser und jener Welt, der Erde und der Himmel und aller Ewigkeiten und zur Erhaltung aller Geschöpfe. Auf Grund dieser allumfassenden, allumspannenden, erhabenen Bedeutung spricht (hitab) (der Qur'an) in der ganzen Höhe, der Tiefe und der Weite seines Wunders. (Der Qur'an) schließt mit seiner konkreten und allgemein verständlichen Ausdrucksweise, die dem gewöhnlichen Verständnis der einfachen Volksschichten entgegenkommt, welche die Mehrheit der Angeredeten bilden, in seiner Unterweisung auch die höchsten Schichten mit ein. Und dies nicht um aus einer Erzählung nur eine Lehre zu ziehen, oder nur um anhand eines geschichtlichen Ereignisses ein Beispiel anführen zu wollen, sondern auch um (den Qur'an) gleichsam wieder neu zu offenbaren, wobei er mit einem einzelnen Beispiel in jedem Jahrhundert jede Volksschicht anspricht, um ihr so ein allumfassendes Gesetz zu zeigen. Besonders aber lässt uns (der Qur'an), indem er stets drohend »Die Tyrannen, die Tyrannen...« wiederholt, und dabei all die Katastrophen, die vom Himmel herab die Menschen treffen, und die Unglücksfälle, die hier auf Erden geschehen, als Strafe für die Ungerechtigkeiten der Menschen nachdrücklich erklärt, und die Strafe, die über das Volk des Ad, des Thamud und des Pharao hereingebrochen waren, die beispiellosen Ungerechtigkeiten unseres Jahrhunderts betrachten und tröstet die Gläubigen, die unter diesen Ungerechtigkeiten leiden, durch die Errettung der Gottesgesandten wie Abraham und Moses, mit denen der Friede sei. Über die ganze vergangene Zeit, Jahrhunderte verstorbener Generationen, welche in den Augen derer, die Gott vergessen haben und in die Irre gegangen sind, in das öde und fürchterliche Land des Nichts und der Gräber, voll Schmerz und Zerstörung hinabgestiegen sind, unterweist in der Tat der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, die Menschen jedes Jahrhunderts und jeder Bildungsschicht und zeigt sie (die Zeit) ihnen in wunderbarer Weise gleichsam wie auf einer Leinwand als jeweils eine lebendige Seite mit Lehrbeispielen, als eine einzigartige Welt, durch und durch beseelt und lebendig, und als ein Land des Herrn, dem wir verbunden sind und versetzt uns so manchmal in diese Zeiten zurück und versetzt diese Zeiten manchmal in unsere Gegenwart. In gleicher wunderbarer Weise macht der hochehrenwerte Qur'an diesen Kosmos, der in den Augen der Irrenden seelenlos, unverständlich, tot, eine unendliche Öde ist und zwischen Trennung und Untergang hin und her schlingert, zu einem Buch des Einzigartigen (Samed), zu einer Stadt des Erbarmers und zu einem Ausstellungsort der Kunstwerke des Herrn. Er macht diese leblosen Dinge lebendig. Er lässt jedes von ihnen als Seinen Beauftragten sich untereinander austauschen und einander zu Hilfe eilen. So unterrichtet er Menschen, Engel und Dschinnen in der Weisheit, wahrheitsgemäß, sehr einleuchtend und ganz und gar angenehm. Zu seinen erhabenen Besonderheiten gehört es, dass jeder seiner Buchstaben zehn, manchmal hundert, manchmal tausend, selbst viele Tausend Segnungen (sevab) bringt. Auch wenn alle Menschen und Dschinnen zusammenkämen, könnten sie nichts zu Stande bringen, was ihm gleichwertig wäre. Er spricht zu allen Adamssöhnen und der ganzen Welt mit Worten am rechten Ort und zur rechten Zeit. Mit Freude werden sie zu allen Zeiten Millionen, die den ganzen Qur'an auswendig kennen und rezitieren können, ins Herz geschrieben. Viele Wiederholungen im Qur'an lassen keinerlei Überdruss (bei den Menschen) aufkommen, selbst dann nicht, wenn sie ihn stets wieder rezitieren. Auch in den empfindsamen Gehirnen und einfachen Vorstellungen der Kinder findet der Qur'an seinen Platz, trotz vieler Stellen und Sätze, die sie miteinander verwechseln könnten. Er klingt denen, die krank sind oder im Sterben liegen und sich schon von wenigen Worten gestört fühlen, angenehm in den Ohren und ist für sie wohltuend wie Zem-Zem (Wasser). Aus ihm gehen all diese Besonderheiten hervor und durch ihn gewinnen seine Schüler die Glückseligkeit in beiden Welten (Diesseits und Jenseits). Es liegt in seinem Sinne, auf den volkhaften Bildungsgrad seines Dolmetschers (eines Analphabeten) Rücksicht zu nehmen, gar keine Gezwungenheit, keine Künstelei und keine Schauspielerei aufkommen zu lassen. In seiner Weisheit öffnen der natürliche Fluss und die Klarheit seiner Sprache, seine unmittelbare Herkunft aus dem Himmel und die Herabkunft seines Wortes, die dem grundlegenden Verständnis der einfachen Volksschichten schmeichelt, den Himmel und die Erde, jene klar und offensichtlichen und eindeutigen Seiten (im Buche der Natur) und unterrichtet die einzigartigen Wundertaten der Macht Gottes, die hinter den Alltäglichkeiten verborgen sind, und lehrt Seine Weisheit in den sinnvollen Zeilen (des Buches der Natur) und zeigt damit die Gnade der Rechtleitung als ein schönes Wundwerk seiner Macht. Auch in dem Sinne, dass er mitteilen möchte, dass er ein Buch des Gebets und der Einladung (zum Islam), des Gedenkens (dhikr) und der Einheit (Gottes) ist, weshalb Wiederholungen erforderlich sind; auch dass er mit guten und treffenden Wiederholungen in einem einzigen Satz und einer einzigen Geschichte viele völlig verschiedene Bedeutungen für die vielen völlig verschiedenen von ihm angesprochenen Bevölkerungsschichten verständlich macht; auch in dem Sinne, dass er mitteilen möchte, dass unter seinen barmherzigen Augen auch bei ganz persönlichen und ganz gewöhnlichen Ereignissen selbst noch die persönlichsten und unbedeutendsten Dinge seiner Leitung und seinem Willen unterstehen, genauso wie in der Entstehung des Islam, wie bei der Zusammenstellung der Scharia, auch die kleinsten Erlebnisse der Sahabis als wichtig betrachtet wurden; so findet sich (in ihm) ein abgeschlossenes Grundgesetz und darüber hinaus wirken solche kleinen Ereignisse gleich Saatkörnern, die recht bedeutende Früchte hervorbringen, bei der Entstehung des Islam und der Scheriah, die allgemeingültig ist; und auch in dieser Hinsicht zeigt er wiederum einen Aspekt seines Wunders. So entstand denn immer wieder das Bedürfnis und wurde eine Wiederholung immer wieder notwendig, weil für sehr viele verschiedene Volksschichten innerhalb von zwanzig Jahren immer wieder eine Unterweisung als Antwort auf sehr viele wiederholt gestellte Fragen erfolgte und um eine so unbegrenzte und grenzenlose, allumfassende fürchterliche Umwandlung, die bewirkt, dass das riesige Universum in Stücke zerfällt, am Tage der Wiederauferstehung seine Gestalt verliert und die Welt (gleich einer Ausstellung) aufgehoben und an ihrer Stelle das gewaltige Jenseits aufgerichtet wird und die beweist, dass alles, das Kleine wie das Große, von den Atomen bis zu den Sternen in der Hand und in der Macht des einen Herrn liegt, und den Zorn Gottes und die Wut des Herrn, um des Ergebnisses der Erschaffung des Universums willen zeigt, über die Grausamkeiten des Menschengeschlechts, weshalb auch das ganze Universum, die Erde, die Himmel und alle Elemente in Zorn und Wut geraten, einzuprägen, ist es kein Fehler, manche Sätze zu wiederholen, die in tausendfacher Hinsicht eine gewaltige Wirkung haben, einen Teil der Verse, welche das Ergebnis zahllos vieler Zeugnisse sind, vielmehr ein überaus machtvolles Wunder, eine hohe Kunst flüssiger Redeführung und eine Klarheit, die den Umständen genau entspricht und erforderlich ist. Zum Beispiel: Der Satz »Im Namen Allahs, des Erbarmers des Barmherzigen.« ein Vers, der im Qur'an einhundertvierzehnmal wiederholt wird, wie im »Vierzehnten Blitz« der Risale-i Nur erklärt wird, ist eine solche Wahrheit, dass sie den Thron Gottes mit der Erde verbindet und den Kosmos mit Licht erfüllt und jeder ihrer in jeder Minute bedarf. Hätte man ihn auch Millionen Male wiederholt, bedürfe man ihrer dennoch wieder nicht nur wie das tägliche Brot, vielmehr bedarf man ihrer wie der Luft und sehnt sich nach ihr in jeder Minute gleich wie nach dem Licht. Und zum Beispiel: In der Sure »Ta Sin Mim.« wird der Vers »Und siehe, dein Herr, wahrlich, Er ist der Mächtige, der Barmherzige.« (Sure 26, 9) achtmal wiederholt. In dieser Sure wird erzählt, wie die Gottesgesandten errettet und ihre Völker bestraft werden. Um des Ergebnisses der Erschaffung des Kosmos willen und zu Gunsten der allgemeinen Herrschaft wird dieser Vers, der so machtvoll wie tausend Wahrheiten ist, wiederholt. Auch wenn er tausend Male wiederholt würde, um darüber zu belehren, dass die Würde des Herrn die Bestrafung jener grausamen Völker und zugleich auch die Barmherzigkeit Gottes die Errettung der Propheten erfordert, braucht man ihn und wünscht ihn sich. Es ist eine wunderbare, schöne und erhabene Kunst der Redeführung. Und zum Beispiel: In der Sure Rahman wird der Vers »Und welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr wohl leugnen?« (Sure 55, 13) und in der Sure Murselat der Vers »Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären!« (Sure 77, 15) wiederholt. Diese beiden Verse klagen Menschen und Dschinnen vor den Jahrhunderten, vor der Erde und den Himmeln mit lauten Drohungen wegen ihres Unglaubens, ihrer Undankbarkeit und Grausamkeit und ihrer Verletzung der Rechte aller Geschöpfe an. Darüber gerät der Kosmos in Wut, erzürnen sich Himmel und Erde, der Sinn der Erschaffung der Welt geht zu Grunde. Der Erhabenheit des Königreichs Gottes begegnen sie mit Verleugnung und Herabwürdigung. Auch wenn diese beiden Verse in einem weltweiten Unterricht tausend Fragen mächtig über tausend Wahrheiten tausend Male wiederholt würden, bedarf es doch noch erneut einer Wiederholung. Dies ist ein Wunder der Redekunst in seiner Majestät, Schönheit und Kürze. Zum Beispiel: Eine Art wahres und vollständiges Bittgebet des Qur'an ist Djaushanu l-Kabir, das Gebet des Propheten, mit dem Friede und Segen sei. Es entstand aus dem Qur'an und ist eine Art Zusammenfassung. Dort wird der Satz »Gepriesen seist Du, außer dem es keinen Gott gibt! Unser Schutz, unser Hort, errette, schütze und bewahre uns vor dem Feuer!« hundert Mal wiederholt. In seiner Wiederholung liegt die größte Wahrheit des Kosmos, die die Erkenntnis der Einheit Gottes ist; und die wichtigsten von drei gewaltigen Aufgaben aller Geschöpfe gegenüber der Herrschaft Gottes: Lobpreis, Dank und die Heiligung Gottes; und das furchtbarste Problem des Menschengeschlechtes: die Errettung vor der ewigen Qual; und das natürliche Erfordernis des Menschen sowohl in seinem Dienst vor Gott und Seiner Anbetung als auch in seiner Schwäche. Darum wäre es noch wenig, würde es auch tausendmal wiederholt. So beziehen sich die Wiederholungen im Qur'an auf dergleichen Grundsätze. Die Wahrheit von der Einheit Gottes wird zuweilen sogar zwanzigmal auf einer Seite teils direkt teils indirekt zum Ausdruck gebracht, je nachdem wie es der Zusammenhang erfordert, wie es für das Verständnis notwendig ist und wie es der Schönheit der Verkündigung entspricht. Sie vermitteln nicht Überdruss, sondern Überzeugungskraft und Begeisterung. In der Risale-i Nur wurde schon mit Beweisen erklärt, wie sehr die Wiederholungen im Qur'an am Platz sind, wie angemessen und wie hochgeschätzt sie in der Rhetorik sind. Geheimnis und Weisheit der Verschiedenheit zwischen den Suren im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, die in Mekka offenbart wurden, und den Suren, die in Medina offenbart wurden, hinsichtlich ihrer Rhetorik und in Anbetracht dieses Wunders, sowie dem Aspekt der Ausführlichkeit, bzw. der Zusammenfassung, sind wie folgt: Weil damals in Mekka die Götzendiener und die Ungebildeten vom Stamme Kuraisch die in erster Linie die Angeredeten bzw. Gegner waren und weil damals hinsichtlich der Rhetorik ein erhabener und gewaltiger Stil, eine wunderbare, überzeugende, sehr beredte Prägnanz, als auch Wiederholungen zur Befestigung notwendig waren, drücken die meisten mekkaner Suren die Glaubensgrundsätze und die Stufen der Einheit (Gottes) wiederholt mit einer überaus starken, erhabenen und wunderbaren Prägnanz aus und beweisen Ausgang und Rückkehr, Allah und das Jenseits, nicht nur auf einer Seite, mit einem Vers, mit einem Satz oder mit einem Wort, ja sogar mit nur einem Buchstaben, durch syntaktische Umstellung, Inversion, Determination, Gebrauch des Artikels, durch Ellipsen und Teilhinweise, so nachdrücklich, dass sich die Koryphäen der Wissenschaft, der Dichtkunst und der Redekunst dafür begeisterten. In der Risale-i Nur und besonders im »Fünfundzwanzigsten Wort« mit dem gesamten Anhang, worin das vierzigfache Wunder des Qur'an bewiesen wurde, und in dem arabisch verfassten Kommentarbuch aus der Risale-i Nur »Zeichen der Wunderhaftigkeit« (Isharatu l-i´djaz), worin bewiesen wurde, wie wunderbar der Qur'an in seiner Ordnung ist, wird anhand von Beispielen gezeigt, dass der dichterische Stil in den Suren und in den Versen, die in Mekka offenbart wurden, hocherhaben und ein Wunder an höchster Prägnanz ist. Was nun aber die medinensischen Suren und Verse betrifft, waren die dort in erster Linie Angeredeten bzw. Gegner die Leute der Schrift, Juden wie Christen, welche die Existenz Gottes (arab. Allah) bestätigten und für welche die Erfordernisse der Dichtkunst, die Rechtleitung, Umstände und Zusammenhänge notwendig waren, weniger um den Leuten der Schrift die tiefen Wurzeln der Religion und die Grundpfeiler des Glaubens in einfachen Worten klar und ausführlich zu erklären, als vielmehr die Einzelheiten in der Gesetzgebung (Scharia) und den Rechtsbestimmungen und die Ursprünge und Gründe aller Einzelheiten und die allgemeinen Gesetze darzulegen, worin der Grund ihrer Auseinandersetzung bestanden hatte. Bei den medinensischen Suren und Versen, wird meistens in einfachem Stil inmitten ausführlicher Erklärungen und Erläuterungen, in jener beispiellosen Ausdrucksweise, wie sie dem Qur'an zu Eigen ist, plötzlich mitten in einem Einzelfall, eine Aussage von hoher Prägnanz, ein Resümee, ein Schlusswort, ein Beweis, ein Satz angeführt, der die Einheit, den Glauben oder das Jenseits betrifft, der einen das Gesetz betreffenden Vorfall verallgemeinert und der durch den Glauben an Allah die Befolgung des Gesetzes zu Wege bringt. Dadurch wird der betreffende Zusammenhang in ein höheres und erhabeneres Licht gerückt. Die Risale-i Nur beweist, welch hohe Vortrags- und Redekunst, welche Eleganz und welch tiefe Bedeutung in den Schlussworten und Zusammenfassungen zu finden ist, die von der Einheit und vom Jenseits handeln, wie »Gott hat zu allem die Macht.« (Sure 2, 20) »Gott weiß über alles Bescheid.« (Sure 58, 7) »Er ist der Mächtige und Weise.« (Sure 14, 4) »Er ist der Mächtige und Barmherzige.« (Sure 30, 5)[IMG]https://risaleforum.net/newreply.php?do=postreply&t=75862[/IMG] die meistens als Abschluss eines Verses erscheinen. Besonders in dem »Zweiten Licht« der »Zweiten Flamme« des »Fünfundzwanzigsten Wortes« werden zehn Beispiele für sehr viele tiefe Bedeutungen und Besonderheiten dieser Schlussworte und Zusammenfassungen erklärt, wodurch auch noch den Verblendeten bewiesen wird, dass in derartigen Zusammenfassungen ein großes Wunder erkennbar wird. In der Tat erhebt der Qur'an den Blick des Angeredeten von den Erklärungen über die Einzelheiten und über die Grundlagen der Gesellschaft plötzlich zu einem hohen und allgemeinen Betrachtungspunkt empor und während sich sein einfacher Stil in einen erhabenen Stil und seine Unterweisung im Gesetz verwandelt in die Unterweisung in der Einheit, erweist sich der Qur'an als ein Gesetzbuch, ein Buch der Urteile und der Weisheit, als ein Buch des Bekenntnisses und des Glaubens, als ein Buch des Gottesgedenkens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr) und als ein Buch des Gebetes und der Einladung (zum Islam). In jedem Zusammenhang unterweist der Qur'an über viele Ziele seiner Rechtleitung. Anders als die Schönheit der Ausdrucksweise Mekkaner Verse zeigen sich seine glänzenden und wunderbaren Redewendungen (in den medinensischen Versen). Manchmal wird in zwei Worten, zum Beispiel in »Der Herr der Welten.« (Sure 7, 54) und »Dein Herr.« (Sure 2, 30) mit dem Ausdruck »Dein Herr.« (Sure 2, 30) die Einheit im Wesen Gottes (Ahadiyet = die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Beziehung des Einzelnen zu Ihm) und mit dem »Herr der Welten.« (Sure 7, 54) die Einheit in Seinen Eigenschaften (Vahidiyet = die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Beziehung eines Kollektivs zu Ihm) kundgetan. So kommt die Einheit Gottes, die in der Beziehung aller Geschöpfe zu Ihm (Vahidiyet) erkannt wird, durch die Einheit Gottes, die in der persönlichen Beziehung des Menschen zu Ihm (Ahadiyet) liegt, zum Ausdruck. Der Qur'an beschreibt in einem seiner Verse sogar die Atome in der Linse hinter der Pupille des Auges und setzt sie dort ein. Und in der gleichen Art setzt er im selben Vers die Sonne als Auge des Himmels ein. Zum Beispiel folgt dem Vers »Er ist es, der Himmel und Erde... geschaffen hat.« (Sure 57, 5) der Vers »Er lässt die Nacht dem Tage folgen, und lässt den Tag auf die Nacht folgen.« (Sure 57, 6) der mit der Aussage »Und Er weiß, was im Innern der Brust ist.« (Sure 57, 6) endet. Dies besagt: »Bei aller Majestät der Erschaffung der Erde und der Himmel kennt Er doch die feinsten Regungen des Herzens und wacht über sie.« Dieses einfache und persönliche Gespräch (zwischen Gott und Seinem Propheten) auf der Stufe eines reinen und unverbildeten Verständnisses, unter Berücksichtigung der einfachen Leute, verwandelt sich durch diese Art Aussage in eine alles umfassende, fesselnde, lehrreiche und dennoch erhabene Konversation. [B]Frage:[/B] Da eine grundlegende Wahrheit von oberflächlichen Betrachtern nicht bemerkt und der Zusammenhang mancher Stellen nicht ersichtlich ist, wie auf Grund eines kleinen, alltäglichen Vorfalls eine so hochgeschraubte Schlussfolgerung über die Einheit (Tauhid) gezogen werden, bzw. zum universellen Grundsatz erklärt werden kann, halten (oberflächliche Betrachter diese Schlussfolgerung) manchmal für einen Fehler. Zum Beispiel: Inmitten der Erzählung, worin der ägyptische Josef, mit dem Friede sei, die Abreise seines Bruders mit einer List verhinderte, um ihn bei sich zu behalten, wird die folgende große Schlussfolgerung: »Und über jedem, der Wissen besitzt, steht Er, der mehr weiß.« (Sure 12, 76) gezogen. Ein Zusammenhang ist aber bei aller Kunst der Redeführung nicht ersichtlich. Was ist hier das Geheimnis und wo liegt hier die Weisheit? [B]Antwort:[/B] Da der Qur'an in seinen langen und auch in den mittleren Suren, deren jede als ein Qur'an im Kleinen gilt, auf vielen Seiten und an vielen Stellen (maqam) nicht nur zwei, drei Ziele verfolgt, sondern seinem Wesen nach sowohl ein Buch des Gottesgedenkens, des Glaubens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr), als auch ein Buch der Gesetzgebung, der Weisheit und der Rechtleitung ist und noch viele andere, ähnliche Bücher und Unterweisungen umfasst, um so die alles umspannende Herrschaft Gottes und das Aufscheinen Seiner Majestät zum Ausdruck zu bringen, der Qur'an also als eine Art Lesung aus dem großen Buch des Kosmos sicherlich an jeder Stelle (maqam), ja sogar auf jeder Seite vielen Zielen folgt, und in Anbetracht dessen, dass er verschiedene Stufen der Erkenntnis und der Einheit Gottes und der Wahrheiten des Glaubens unterweist, beginnt der Qur'an an einer anderen Stelle (maqam) zum Beispiel durch eine, zwar äußerlich nicht besonders deutliche, Überleitung eine neue Unterweisung und infolge dieser, wenn auch undeutlichen Überleitung, kommen neue um so klarere Zusammenhänge hinzu. Das aber entspricht ganz und gar dieser Stelle (maqam), und so wird der Grad seiner Ausdruckskraft und -kunst erhöht. [B]Zweite Frage:[/B] Was ist der Sinn dessen, dass im Qur´-an direkt oder indirekt oder durch ein Zeichen auf tausen-derlei Weise das Jenseits, die Einheit Gottes, der Lohn und die Strafe für den Menschen bewiesen, ins Blickfeld gerückt und in jeder Sure, auf jeder Seite, ja in jedem Zusammenhang (maqam) darüber unterrichtet wird? [B]Antwort:[/B] Es ist wiederum keine Verschwendung, wenn der Qur'an diese Dinge im Rahmen des Möglichen und was das Weltgeschehen betrifft, bezüglich der großen Umwälzungen und im Rahmen der Aufgabe, welche die Quelle der Qual oder ewiger Glückseligkeit des Menschen ist, der das große Pfand und den gewaltigen Auftrag auf Erden auf seine Schultern genommen hat, um über die gewaltigsten unter den bedeutendsten, größten und erschütterndsten Probleme zu unterrichten, zahllose Zweifel zu beseitigen, die hartnäckigsten und verbohrtesten Verdrehungen zu zerbrechen, mit dem Ziel, diese schrecklichen kommenden Umwälzungen zu bestätigen und zu bezeugen, dass diese Umwälzungen in ihrem Ausmaß gleich gewaltig sind, wie diese Probleme für den Menschen wichtig und bedeutend sind, nicht nur tausendmal, nein Millionen Mal zu betrachten gibt, wenn vielmehr der Qur'an diese Erzählungen Millionen Mal lesen und wiederholen lässt. Das verursacht keinen Überdruss, nimmt nicht das Bedürfnis (nach weiteren Wiederholungen) weg. Zum Beispiel: »Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf ewig verweilen.« (Sure 4, 122) Da dieser Vers die Wahrheit der Ewigen Glückseligkeit als frohe Botschaft verkündet, indem er sagt: »Die Wahrheit des Todes, die sich einem armen Menschen in jeder Minute zeigt, rettet sowohl den Menschen selbst als auch seine Welt, als auch alle seine Lieben vor der Hinrichtung auf ewig und lässt ihn ein immerwährendes Königreich gewinnen«, wäre es dennoch keine Verschwendung, auch wenn er Milliarden Male wiederholt und ihm soviel Wert wie der ganzen Welt beigemessen würde, und verliert er nichts von seinem Wert. Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, unterrichtet über zahllose, wertvolle Fakten solcher Art und versucht, den Menschen vom Anbruch der erschütternden Umwälzungen, die den Kosmos so leicht wie ein Haus umformen und seine ganze Erscheinung zerstören, zu überzeugen und sie ihm zu beweisen. Mit Sicherheit ist es keine Verschwendung, wenn er direkt und indirekt und mit Zeichen tausend Male die Aufmerksamkeit auf sie lenkt, vielmehr erneuert es jeweils die Gnadenerweise Gottes, die wir so lebensnotwendig brauchen wie Brot, wie alle Lebens- und Heilmittel, wie Luft und Licht. Zum Beispiel: Was die Weisheit betrifft, dass der Qur'an solche von Zorn erfüllte Verse wie »Bestimmt ist für die Ungläubigen die Pein des Feuers.« (Sure 8, 14) »Für die, die Unrecht tun, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.« (Sure 14, 22) äußerst heftig und zornig und mit besonderem Nachdruck, immer wieder erwähnt, so ist der Unglaube des Menschen - wie es schon in der Risale-i Nur unwiderlegbar bewiesen wurde - eine solche Verletzung der Rechte des Kosmos und der meisten Geschöpfe, dass sie die Himmel und die Erde in Zorn und die Elemente in Wut versetzt, sodass die Tyrannen mit sintflutartigen (Katastrophen) geschlagen werden. »Wenn sie (d.h. die Ungläubigen) hinein geworfen werden, hören sie sie (d.h. die Hölle) laut aufheulen, während sie (gleichzeitig) in Wallung gerät und vor Wut beinahe birst.« (Sure 67, 7-8) Den eindeutigen Aussagen dieser Verse entsprechend gerät die Hölle über die verlogenen Unterdrücker in eine solche Wut, dass sie in ihrer Wut, rasend vor Zorn, in eine solche Raserei gerät, dass sie beinahe platzt. Wenn nun der König des Kosmos wegen eines solchen Verbrechens gegen alle und der grenzenlosen Überschreitungen, nicht etwa wegen der Winzigkeit und Bedeutungslosigkeit eines Menschen, sondern hinsichtlich des Umfangs seiner verbrecherischen Tyrannei und der schrecklichen Überschreitung durch seinen Unglauben in Seinem Erlass überaus zornig und wütend dieses Verbrechen und die Strafe dafür nicht nur tausendmal, sondern Millionen und Milliarden Male wiederholt hätte, um die Wichtigkeit der Rechte Seiner Untertanen und die grenzenlose Hässlichkeit des Unglaubens und der Tyrannei dieser Lügner und Leugner zu zeigen, ist dies wiederum keine Verschwendung und kein Fehler, weshalb Millionen von Menschen seit tausend Jahren jeden Tag das Bedürfnis haben, diese Verse mit einer tiefen inneren Anteilnahme zu lesen, ohne dass sie dabei ihrer überdrüssig würden. Da nun jeden Tag, jeder Zeit, in der Tat für einen jeden eine Welt vergeht und sich ihm zugleich das Tor zu einer neuen Welt öffnet, wiederholt man, um jede der vorübergehenden Welten zu erleuchten, aus seiner Bedürftigkeit und Zuversicht heraus tausendmal den Satz »Es gibt keine Gottheit außer Allah.« und macht so jedes »Es gibt keine Gottheit außer Allah.« für jeden dieser wechselnden Theatervorhänge zu einer Theaterbeleuchtung. Genauso sind die Wiederholungen des Qur'an sehr sinnvoll, damit diese vielen, vorüber gleitenden Vorhänge und die sich ständig erneuernden, vorüber segelnden Welten, nicht im Dunkeln bleiben und damit die Bilder, die sich in dem Spiegel seines Lebens reflektieren, nicht hässlich werden und die Umstände, die seine Gäste waren und für ihn Zeugnis ablegen können, nicht zu seinen Gegnern werden und (damit der Mensch), der den Qur'an liest, die Strafen für die Verbrechen und die nachdrücklichen Drohungen des urewigen Königs, den Trotz zu brechen, würdigt, indem er sich bemüht, sich vor der Aufsässigkeit der eigenen Seele zu retten, sodass selbst der Teufel davor zurückschreckt, diese mächtigen, nachdrücklichen, wiederholten Drohungen des Qur'an für unwahr zu halten, was zeigt, dass die Strafe der Hölle die wahre Gerechtigkeit für die Leugner ist, die nicht hören wollen. Zum Beispiel: Wenn der Qur'an die Geschichte Mosis, mit dem Friede sei, welche viele Weisheiten und Nutzanwendungen enthält, wie die des Stabes Mosis, und die Geschichten anderer Propheten, mit denen Friede sei, vielmals wiederholt, so will er das Prophetentum aller Gottesgesandten als einen Beweis für die Wahrhaftigkeit des Prophetentums Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, anführen. Wer dieses in seiner Gesamtheit nicht zurückzuweisen vermag, kann in Anbetracht dieser Tatsache auch das Prophetentum dieser Persönlichkeit (des Propheten) nicht in Abrede stellen. Da nicht jeder stets den ganzen Qur'an durchlesen will und kann, werden solche Geschichten, genauso wie die bedeutenden Pfeiler des Glaubens wiederholt, um jede lange und mittlere Sure wie einen Qur'an im Kleinen zu gestalten, was nicht eine Verschwendung sondern ein Erfordernis der Redekunst ist, und dazu dient, über die Geschichte Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, zu unterweisen, welche Begebenheit die größte der Kinder Adams und das gewaltigste Ereignis im Kosmos darstellt. In der Tat wird die Aussage im Qur'an: »Es gibt keine Gottheit außer Allah.« mit »Mohammed ist der Gesandte Gottes.« dadurch in der Waage gehalten, dass (diese Aussage) vier Glaubenspfeiler enthält. Dadurch wird der Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, im Qur'an der höchste Rang (maqam) verliehen. Das Prophetentum Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, ist die größte Wahrheit in der Schöpfung und die Persönlichkeit Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, die würdigste unter allen Schöpfungen und seine geistige Persönlichkeit, mit ihrem allumfassenden Einfluss, und sein heiliger Rang (maqam), der als die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, bekannt ist, die glänzendste Sonne der beider Welten und dieses wunderbaren Ranges (maqam) würdig. Das ist anhand vieler Zeugnisse und Zeichen in der Risale-i Nur mit Sicherheit bewiesen. Ein Beweis unter Tausend ist der folgende: Nach dem Grundsatz von »Derjenige, der verursacht, ist gleich dem Täter.« werden so viele Segenspunkte (hasanat), wie die guten Taten seiner ganzen Gemeinde in allen Zeiten bringen, auch im Buch der guten Taten Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, gutgeschrieben. Mit dem Licht, das er brachte, erhellte er alle Gegebenheiten im ganzen Kosmos und wurde so nicht nur Dschinnen, Menschen, Engeln, sondern allen lebenden Wesen, ja dem Kosmos, Himmel und Erde ein Anlass zur Dankbarkeit. Die Gebete, welche die Pflanzen in ihren naturgemäßen Eigenschaften darbringen, und die Gebete, welche die Tiere in ihren jeweiligen Bedürfnissen darbringen, werden vor unseren Augen tatsächlich erhört. Dadurch rufen Millionen, ja sogar Milliarden Aufrichtige seiner Gemeinde, deren Gebete Gott erhört, nicht zurückweist, weil sie ihrer Natur entsprechen, jeden Tag mit Gebeten des Friedens und des Segens Erbarmen über diese Persönlichkeit, mit der Frieden und Segen sei, herab. Sie schenken ihre geistigen Verdienste zuallererst dieser Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei. Jeder von den dreihunderttausend Buchstaben des Qur'an, den die ganze Gemeinde liest, bringt manchmal zehn Segenspunkte, manchmal hundert und manchmal tausend Segenspunkte (hasanat) und Früchte ein. Allein durch die Rezitation des Qur'an werden zahlreiche Lichter in das Buch seiner Taten eingetragen. Derjenige, der alle verborgenen Dinge kennt, (Allamu l-ghuyub) hatte schon gewusst und gesehen, dass die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, die die geistige Körperschaft seiner Persönlichkeit ist, in der Zukunft einem paradiesischen Tuba-Baum gleich werden wird. Diesem Zusammenhang entsprechend misst Er ihm eine so großartige Bedeutung in Seinem Qur'an bei und erklärt es in Seinem Erlass für die wichtigste Sache des Menschen, ihm zu folgen und durch die Einhaltung seiner gelobten Sitte (Sünnet-i seniye) ihn zu veranlassen, sein Fürsprecher zu sein. Sogar im Qur'an wird manchmal selbst seine Persönlichkeit als Mensch und seine Haltung als Mensch, welche zu Beginn (des Islam) steht, welcher der Kern zu jenem herrlichen Tuba-Baum ist, zum Thema der Betrachtung. Da die Wahrheiten, die im Qur'an wiederholt werden, diese Bedeutung haben, können Menschen von gesundem Verstand und Gemüt bezeugen, dass sich die Wiederholungen im Qur'an als ein überaus starkes und umfassendes spirituelles Wunder erweisen, es sei denn dass sie durch die Pest des Materialismus von der Krankheit im Herzen und im Gewissen befallen sind, was die folgende Aussage belegt: »Man bestreitet doch die Dinge, die man im Lichte der Sonne mit eigenen Augen sehen könnte, wenn die Augen entzündet sind, und der Mund erkennt nicht, den Geschmack des Wassers, wenn er krank ist.« [/QUOTE]
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