Ana sayfa
Forumlar
Yeni mesajlar
Forumlarda ara
Blog
Neler yeni
Yeni mesajlar
Son aktiviteler
Giriş yap
Kayıt ol
Neler yeni
Ara
Ara
Sadece başlıkları ara
Kullanıcı:
Yeni mesajlar
Forumlarda ara
Menü
Giriş yap
Kayıt ol
Install the app
Yükle
Forumlar
Islamic Forum in Different Languages
Deutsch Islamische Forum
Risale-i Nur Gesamtwerk
Risale-i Nur lesen -Vierundzwanzigstes Wort - Fünf Äste des Lichtbaumes
JavaScript devre dışı. Daha iyi bir deneyim için, önce lütfen tarayıcınızda JavaScript'i etkinleştirin.
Çok eski bir web tarayıcısı kullanıyorsunuz. Bu veya diğer siteleri görüntülemekte sorunlar yaşayabilirsiniz..
Tarayıcınızı güncellemeli veya
alternatif bir tarayıcı
kullanmalısınız.
Konuya cevap cer
Mesaj
<blockquote data-quote="ABDULLAH4" data-source="post: 284414" data-attributes="member: 1004566"><p>[h=1]Vierter Ast[/h]</p><p></p><p> »Siehst du nicht, dass alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, sich vor Allah niederwirft, die Sonne, der Mond, die Sterne, die Berge, die Bäume und die Tiere und viele unter den Menschen. Viele aber erhielten ihre Strafe zu Recht. Und wen Allah schmäht, hat keinen, der ihn ehrt. Siehe, Allah tut, was Er will.« (Sure 22, 18)</p><p></p><p></p><p></p><p>Aus der großen und umfangreichen Schatzkammer dieser Ayah wollen wir nur auf einen einzigen Edelstein hinweisen. Es ist dies wie folgt:</p><p>Der weise Qur'an erklärt ausdrücklich, dass alles, was es von dem Thron Gottes bis zu der Erde, von den Sternen bis zu den Mücken, von den Engeln bis zu den Fischen, von den Planeten bis zu den Atomen gibt, sich vor Gott dem Gerechten niederwirft, Ihm dient und Ihn anbetet, lobt und preist. Aber ihr Dienst und ihre Anbetung sind entsprechend ihrer Begabung und den Namen Gottes, die an ihnen offenbar werden, völlig unterschiedlichâ?¦ ganz voneinander verschieden. Wir wollen hier eine von den Verschiedenheiten in ihrem Dienst, ihrer Anbetung mit einem Gleichnis erklären. Zum Beispiel:</p><p></p><p></p><p> »Gott ist erhaben über alle Gleichnisse.«</p><p></p><p></p><p></p><p>Baut ein großer und mächtiger Herrscher seines Reiches, eine große Stadt oder ein prächtiges Schloss, so stellt dieser König vier verschiedene Arten von Arbeitern für diesen Bau ein und nimmt sie in seinen Dienst.</p><p><strong>Die erste Art</strong> sind seine Sklaven. Diese Art erhält weder Lohn noch Gehalt. Vielmehr empfangen sie bei allen Arbeiten, die sie auf Befehl ihres Herrn ausführen, eine zutiefst innere Freude und eine hohe Begeisterung. Wenn sie ihren Herrn loben und von seinen Eigenschaften reden, steigert sich noch ihre Freude und Begeisterung. Sie betrachten ihre Beziehung zu ihrem heiligen Herrn als eine große Ehre und begnügen sich damit. Außerdem verspüren sie eine innerliche Freude, während sie im Namen dieses Herrn, in Seinem Auftrag, unter Seiner Aufsicht ihre Arbeit leisten. Sie benötigen weder Lohn, noch Rang oder Gehalt.</p><p><strong>Die zweite Art</strong> bilden einige ungeschulte Arbeiter. Sie wissen nicht, worum es sich bei dieser Arbeit handelt. Vielmehr arbeiten sie im Dienste ihres Herrn. Er lässt sie nach Seiner Vorstellung und Seinen Plänen arbeiten. Er gibt ihnen auch einen entsprechenden Lohn. Diese Diener wissen nicht, welch umfangreichem Ziel, welch hohem Sinn und Nutzen ihr Tätigkeiten dienen. Manche stellen sich sogar vor, dass ihre Tätigkeit kein anderes Ziel außer dem ihnen zustehenden Lohn und Gehalt hat.</p><p><strong>Die dritte Art:</strong> Dieser Herrscher, der über sein Eigentum verfügt, hat eine bestimmte Art Tiere. Er lässt sie einige Tätigkeiten bei dem Bau jener Stadt, jenes Schlosses verrichten. Er gibt ihnen nur Futter. Diese finden auch ihre Freude daran, dass sie ihren Begabungen entsprechende Tätigkeiten verrichten können. Wenn eine potentielle Fähigkeit, eine Begabung sich in eine Tätigkeit, eine Arbeit umsetzt, dehnt sie sich aus und atmet und bringt Freude. Die Freude an jeder Tätigkeit entspringt aus diesem Geheimnis. Der Lohn und Gehalt dieser Art Diener ist nur das Futter und ihre innere Freude. Sie begnügen sich damit.</p><p><strong>Die vierte Art</strong> sind solche Arbeiter, die wissen, was sie tun und worum es sich bei ihrer Arbeit handelt und für wen sie arbeiten und worum es sich bei den Tätigkeiten der anderen Arbeiter handelt und was das Ziel dieses Herrschers, der über sein Eigentum verfügt, ist und warum er arbeiten lässt. Diese Sorte Arbeiter haben eine Führungs- und Überwachungsposition über andere Arbeiter. Sie haben ihrer Stufe und ihrem Rang entsprechend ein Gehalt. Genauso stellt der Herr der Welten, der der majestätische Herrscher der Himmel und der Erde ist und der Vollkommene Erbauer der diesseitigen und der jenseitigen Welt, in diesem kosmischen Schloss, innerhalb des Rahmens dieser Ursachen, sowohl die Engel als auch die Tiere, die Pflanzen, die unbelebten Dinge und auch die Menschen, nicht um Seines Bedürfnisses Willen in den Dienst, Er ist ja der Schöpfer aller Dinge, sondern um mancher Weisheiten Willen, wie um Seiner Würde und Größe und der Wirkung Seiner Herrschaft willen. Er veranlasst sie dazu, Ihm zu dienen und Ihn anzubeten. Diese vier Arten hat Er zu ganz verschiedenen Aufgaben und zu Seiner Anbetung in Dienst genommen.</p><p><strong>Erste Art:</strong> In unserem Beispiel sind mit den Sklaven die Engel gemeint. Was die Engel betrifft, so gibt es unter ihnen keine Anstrengungen und keine Bemühungen zu ihrer weiteren Entwicklung. Jeder Engel hat eine bestimmte Stellung (maqam) und einen festen Rang. Doch in den ihnen zugewiesenen Tätigkeiten finden sie die ihnen entsprechende Freude. In ihrem Dienst und ihrer Anbetung empfangen sie je nach ihrer Stufe auch ihren Segen. D.h. also, dass der Lohn für ihre Dienste und für ihre Hingabe in ihrem Dienst selbst liegt. Wie der Mensch sich mit Wasser, Luft, Licht und Nahrungsmitteln ernährt und erhält und sie genießt, so ernähren sich die Engel und genießen das Licht, das ihnen aus dem Gottesgedenken, dem Lobpreis, der Danksagung, der Anbetung, der Gotteserkenntnis und der Liebe aufleuchtet. Denn da sie aus dem Licht erschaffen sind, genügt ihnen Licht als alleinige Nahrung. Selbst gute Düfte, die mit dem Licht nahe verwandt sind, gelten ihnen als eine Art Nahrung, die sie gleichfalls zu schätzen wissen.</p><p>In der Tat lieben die Guten Geister die guten Gerüche. Des Weiteren empfangen die Engel durch die Tätigkeiten, die sie auf Befehl des Angebeteten verrichten, durch die Arbeiten, die sie in Seinem Auftrag ausführen, durch die Dienste, die sie in Seinem Namen versehen, in Anbetracht der Dinge, die sie mit Seinen Augen betrachten, in der Ehre, die sie in der Verbundenheit mit Ihm erwerben, durch die Reisen, die sie zum Studium Seines Herrschaftsbereiches (Mulk) und des Reiches Seiner Namen (Melekut) unternehmen, in der Begeisterung, die in ihnen bei dem Betrachten der Erscheinungen Seiner Schönheit (Djemal) und Majestät (Djelal) wach wird, eine solch gewaltige Glückseligkeit, dass es der menschliche Verstand nicht zu fassen vermag und die keiner - er sei denn ein Engel - zu wissen vermag.</p><p>Ein Teil der Engel obliegt dem Dienst der reinen Anbetung, ein anderer Teil drückt ihren Dienst und ihre Anbetung in ihren Arbeiten aus. Der dem irdischen Dienst verpflichtete Teil Arbeitsengel ist in etwa den Menschen vergleichbar. Sie arbeiten, wenn man das so sagen darf, als eine Art Hirten. Ein anderer Teil arbeitet nach Art der Bauern. Denn die Erde ist gewissermaßen ein gemeinschaftlicher Acker für sie alle. Über alle Tierarten, die auf ihr leben, wacht ein zuständiger Engel unter dem Befehl des majestätischen Schöpfers, mit Seiner Erlaubnis, in Seinem Auftrag, kraft Seiner Macht und Stärke. Eine Stufe unter ihm stehen wieder andere Engel, welche die Hüteengel für nur eine bestimmte Tierart sind. Darüber hinaus ist die Erde auch ein Acker, auf dem alle Pflanzen bestellt werden. Es gibt einen zuständigen Engel, der im Namen Gottes des Gerechten und mit Seiner Kraft über allen wacht. Wieder ein anderer Engel, abermals eine Stufe unter ihm, wacht über nur eine bestimmte Pflanzenart. Solche Engel dienen Gott dem Gerechten auf diese Weise, beten Ihn an, loben und preisen Ihn. Der Erzengel Michael, mit dem Friede sei, gehört zu den Trägern des Thrones der Versorgung (Rezzaqiyet). Er führt unter ihnen die Aufsicht und ist der größte unter ihnen.</p><p>Die Engel, die als Bauern und Hirten dienen, sind nicht mit den Menschen zu vergleichen. Denn ihr Aufsichtsdienst geschieht allein im Auftrag Gottes des Gerechten, in Seinem Namen, in Seiner Kraft und in Seinem Auftrag. Ihr Aufsichtsdienst besteht also nur darin, dass sie die Erscheinungen Seiner Herrschaft für die Art, für die sie beauftragt sind, beaufsichtigen, die Erscheinung der Macht und der Barmherzigkeit in dieser Art erkennen, die Befehle Gottes für diese Art sozusagen eingeben und die freien Handlungen dieser Art gewissermaßen ordnen. Und ihr Aufsichtsdienst über die Pflanzen im Acker der Erde besteht insbesondere darin, die Lobpreisungen, die die Pflanzen auf ihre Art darbringen, mit Engelszungen darzustellen und die lebendigen Geschenke, die sie mit ihrem Leben dem majestätischen Schöpfer darbieten, mit Engelszungen zu verkünden und mit den gegebenen Anlagen gut umzugehen und sie auf bestimmte Ziele hin auszurichten, sozusagen zu ordnen.</p><p>Diese Dienste der Engel sind eine Art Werk, das sie aus freiem Willen verrichten, ja es ist Gottesdienst und ihre Art der Anbetung. Eine tatsächliche Herrschaft über diese Dinge haben sie aber nicht. Denn alle Dinge sind mit dem besonderen Siegel des Schöpfers aller Dinge versehen. Andere können sich mit ihren Händen nicht an der Schöpfung beteiligen. Das heißt, was die Art Tätigkeit der Engel betrifft, so ist es ihr Dienst und ihre Anbetung, nicht ihre Gewohnheit wie bei den Menschen .</p><p><strong>Die zweite Art Arbeiter</strong> in diesem kosmischen Schloss sind die Tiere. Da die Tiere eine hungrige Seele und ein klein wenig freien Willen haben, können ihre Werke nicht allein um Gottes Willen geschehen. Sie gewinnen dabei in gewissem Grade etwas für ihre Seele. Der Herr des Reiches, dem alle Majestät und Ehre zu Eigen ist (Maliku l-Mulki Dhu l-Djelali ve l-Ikram), schenkt ihnen in Seiner Freigiebigkeit einen Lohn, der schon in ihrer Tätigkeit selbst enthalten ist, um ihrer Seele einen Anteil zu geben. Zum Beispiel: Die uns bekannte Nachtigall, berühmt geworden durch ihre Liebe zu einer Rose, nimmt der allweise Schöpfer in Seinen Dienst. <strong>Erstens:</strong> Sie ist eine Beauftragte, die im Namen der verschiedenen Tiergattungen die intime Beziehung zu den Pflanzenarten bekannt gibt.</p><p><strong>Zweitens:</strong> Sie ist seitens der Tiere, dieser der Versorgung bedürftigen Gäste des Erbarmens, eine Rednerin des Herrn, beauftragt, die Geschenke, die der freigiebige Versorger schickt, mit Jubelgesang (in Empfang zu nehmen) und ihre Freude darüber zum Ausdruck zu bringen.</p><p><strong>Drittens:</strong> Sie gibt den Pflanzen, welche ihren Artgenossen zu Hilfe gesandt worden sind, vor allen anderen einen guten Empfang.</p><p><strong>Viertens:</strong> Sie teilt den gesegneten Häuptern der Pflanzen um ihrer schönen Gesichter willen die große Bedürftigkeit der Tiere mit, die sich bis zum Grade der Liebe steigert.</p><p><strong>Fünftens:</strong> Sie bringt den anmutigsten Lobgesang, vor der Schwelle der Barmherzigkeit des Herrn des Reiches (Maliku l-Mulk), des Majestätischen (Djelal) in Seiner Vollkommenheit (Djemal) und Gastfreundschaft (Ikram), in der innersten Begeisterung, vor dem anmutigsten Gesicht, wie dem einer Rose, zum Ausdruck.</p><p>Außer diesen oben genannten fünf verschiedenen Absichten gibt es auch noch andere Deutungsmöglichkeiten. Diese Deutungsmöglichkeiten und Absichten sind das Ziel des Werkes, das die Nachtigall im Auftrag Gottes des Gerechten, des Gepriesenen, des Erhabenen verrichtet. Die Nachtigall spricht in ihrer eigenen Sprache. Wir verstehen deren Bedeutung aus ihrem melancholischen Gesang. Auch wenn sie die Bedeutung ihres eigenen Gesanges nicht vollständig versteht, hindert dies uns nicht daran, ihn zu verstehen, so wenig wie es auch die Engel und Geister nicht daran hindert. Es ist ja bekannt, dass »Der, welcher hört, besser versteht, als der, der spricht.« Wenn die Nachtigall diese Bedeutungen nicht ausführlich kennt, ist das kein Beweis dafür, dass es sie nicht gibt. Sie tut doch wenigstens gleich der Uhr, wenn sie uns die Stunden anzeigt. Auch sie weiß selbst nicht, dass sie dies tut. Wenn sie es nicht weiß, stört das nicht, wenn du es weißt. Was aber den geringen Lohn betrifft, den die Nachtigall dafür empfängt, so besteht er in der Freude, die sie in der Betrachtung jener schönen und lieblichen, lächelnden Rosen erhält, und in dem Genuss, der ihr im vertrauten Gespräch mit ihnen zuteil wird, wenn sie ihnen ihr Herz ausschüttet. Das heißt, ihr melancholischer Gesang ist nicht die Klage über das Leid der Tiere, sondern eine Danksagung, die aus (dem Empfang) einer Gabe des Erbarmens erwächst.</p><p>Vergleiche nun die Nachtigall (als Sprecherin der Vögel) mit der Bienenkönigin (welche gleich der Nachtigall die Sprecherin der Bienen ist), (dem Vertreter) der männlichen Tiere, der Spinnen, der Ameisen und der kleinen und kleinsten Tiere. Jedes von ihnen hat in seinem Tun vielerlei Bedeutungen gleich der Nachtigall. Auch für sie ist als eine kleine Entlohnung die ihnen entsprechende Freude in ihrem Dienst und an ihrem Tun gegeben. Mit dieser Freude erfüllen sie zugleich wichtige Aufgaben in diesem Kleinod des Herrn. So wie ein Mann, der auf einem Schiff des Königs seinen Dienst als Steuermann versieht und dafür seinen Anteil an der Heuer erhält, genauso erhalten auch die Tiere, die im Dienst des Hochgelobten stehen, den ihnen entsprechenden Lohn.</p><p><strong>Eine Ergänzung zu dem Abschnitt mit der Nachtigall:</strong> Gib Acht, dass du nicht etwa denkst, diese Art, bekannt zu machen, zu veröffentlichen und ihren Lobgesang anzustimmen, sei nur typisch für den Schlag der Nachtigall. Vielmehr haben die meisten Tierarten solche Vertreter, die der Nachtigall ähneln. Sie kennen ein oder mehrere besonders prächtige Exemplare, die ihre Art mit all ihren anmutigen Empfindungen, mit ihren anmutigen Lobpreisungen und mit ihren anmutigen Lauten vorstellen. Die Nachtigallen unter den Insekten und den Käfern sind besonders zahl- und artenreich. Sie lassen über den Häuptern aller Tiere, die ein Gehör haben, von dem Kleinsten bis zu dem Größten, ihre Lobpreisungen mit den schönsten Klängen und Lauten hören und erfreuen sie damit. Ein Teil von ihnen sind Nachttiere. Sie sind die Freunde aller kleinen Tiere, die in die Stille der Nacht eingetaucht und auf ihrem Lager ruhen, und sie rezitieren ihnen Lobgedichte. In nächtlicher Stille, während die Schöpfung ihren Atem anhält, tragen sie ihnen mit süßen Worten ihre Lesungen vor. Sie sind wie geistige Pole, um die sich die Einsamen im Kreise versammeln und Gottes im Stillen gedenken. Jeder hört ihnen zu und gedenkt des majestätischen Schöpfers in seinem Herzen und lobt Ihn auf seine Art. Ein anderer Teil von ihnen lebt im Licht und macht am Tage von den Kanzeln der Bäume über den Häuptern aller Lebewesen, im Frühling und im Sommer mit lauter Stimme, mit anmutigen Gesängen und melodischen Lobpreisungen, die Barmherzigkeit des gnädigen Erbarmers bekannt.</p><p>Es ist, als ob sie - gleich einem Chorleiter - in einer Dhikr-Feier ihre Zuhörer mit erhobener Stimme in Begeisterung versetzten, sodass jeder von den Hörern in der Sprache seiner Art, mit dem besonderen Klang (seiner eigenen Stimme), des majestätischen Schöpfers zu gedenken beginnt. Das heißt, dass alles Sein und Leben (maudjudat), ja sogar die Sterne ihren Dhikr-Leiter, eine Art lichtstrahlender Nachtigall, haben.</p><p>Aber unter allen diesen Nachtigallen ist der Beste, der Würdigste, der Leuchtenste, der Klarste, der Großartigste und der Freigiebigste, der Stimmgewaltigste, der Glänzendste in den Eigenschaften, der Vollständigste im Gottesgedenken, der Umfassendste in der Danksagung, der Vollkommenste in seinem Wesen, der Schönste nach seinem Aussehen, der im Garten des Kosmos, alles Sein im Himmel und auf Erden mit seinen anmutigen Gesängen, seiner voll- und wohltönenden Stimme, mit seinen hohen Lobpreisungen in Begeisterung und in Ekstase versetzt, die ruhmreiche Nachtigall des Menschengeschlechtes und die Nachtigall der Adamssöhne mit dem Qur'an, Mohammed, der Araber.</p><p></p><p></p><p> »Möge sein und seiner Familie und seiner Gefährten Gebet auf das schönste und seine Hingabe auf das edelste gewürdigt sein!«</p><p></p><p></p><p></p><p>Zusammenfassung: Die Tiere, die in dem kosmischen Schloss dienen, folgen in vollkommenem Gehorsam den Befehlen des Seins (den Naturgesetzen) und zeigen den Sinn ihrer Natur (den Plan Gottes) in ihrem schönen Erscheinungsbild und als ein Werk Gottes des Gerechten. Die Aufträge ihres Lebens führen sie auf schönste Art mit der Kraft Gottes des Gerechten aus. Die Lobpreisungen und Gottesdienste, die sie auf diese Weise darbringen, gelten als ihre Gaben und lebendigen Gastgeschenke, die sie dem majestätischen Schöpfer und an der Schwelle dessen, der das Leben schenkt, überreichen.</p><p><strong>Die dritte Art Arbeiter:</strong> Es sind die Pflanzen und die unbelebte Natur. Da sie keine freie Entscheidung haben, können sie auch keine Belohnung erhalten. Ihre Werke sind rein um Allahs Willen und geschehen durch den Willen Gottes des Gerechten, in Seinem Namen, in Seinem Auftrag, in Seiner Macht und Kraft. Beobachtet man jedoch die Reaktion der Pflanzen, so spürt man, dass sie in der Erfüllung ihrer Aufgaben, in der Bestäubung, der Befruchtung, beim Heranwachsen und Reifen ihrer Früchte eine Art von Genuss empfinden. Doch empfinden sie überhaupt keinen Schmerz. Ein Tier, das einen freien Willen hat, empfindet außer Freude auch Schmerz. Da die unbelebte Natur und die Pflanzen bei ihren Tätigkeiten über keinen freien Willen verfügen können, sind ihre Werke viel vollkommener als die Handlungen der Tiere, die im Besitz ihrer freien Entscheidungen sind. Unter denen, die über einen freien Willen verfügen, sind die Werke derer, die gleich der Biene, mit Eingebung und Erleuchtung begnadet sind, weit vollkommener als die Werke derer, die auf ihrem freien Willen bauen.</p><p>Auf dem Acker dieser Welt beten alle Pflanzenarten zu dem Allweisen Schöpfer und bitten Ihn im wortlosen Ausdruck ihrer naturgegebenen Anlagen: »Oh Herr! Gib uns die Kraft, überall auf der Erde die Fahne unserer Gattung aufzurichten und so das Königreich Deiner Herrschaft auf unsere Weise zu verkünden. Verleihe uns Erfolg, damit wir in allen Ecken der Moschee dieser Erde Dich anbeten. Schenke uns Kraft, wenn wir uns ausbreiten, wenn wir verreisen wollen, damit wir überall auf dem Ausstellungsort »Erde« die Ornamente Deiner schönen Namen, Deine einzigartigen, hinreißend schönen Kunstwerke in unserer Sprache bekannt machen.«</p><p>Der Allweise Schöpfer nimmt ihre Gebete der beabsichtigten Meinung entsprechend an, indem Er den Samen eine Art Flügelchen oder Fallschirmchen von kleinen Federchen gibt, womit sie in alle Richtungen fliegen und sich verbreiten. Im Namen ihrer Gattung lässt Er sie Seine Namen vortragen, (wie die meisten der dornigen Pflanzen und ein Teil der Samen der gelben Blumen). Einem Teil (der Pflanzen) verleiht Er (Früchte) von schönem (fruchtigen) Fleisch, das die Menschen nötig haben und gerne mögen. Er lässt den Menschen ihnen dienlich sein, sodass dieser sie überall anbaut. Manche Samenarten sind unverdaulich und hart wie Knochen. Er überzieht sie mit dem Fruchtfleisch, welches dann die Tiere fressen, und so diese Samen in verschiedene Richtungen verbreiten. Er verleiht manchen auch Häkchen, die sich an jeden anheften, der sie berührt. So kommen sie wieder in eine neue Gegend und pflanzen dort die Fahne ihrer Gattung ein. Sie stellen die einzigartigen Kunstwerke des glorreichen Meisters aus. Einem anderen Teil, wie z.B. einer Pflanzenart, die man »Spritzgurke« nennt, verleiht Er die Kraft einer Schrotflinte. Ist ihre Reifezeit gekommen, fällt ihre Frucht, die Gurke, ab und verschießt ihre Samen wie Schrotkörner mehrere Meter im Umkreis und sät sie (auf diese Weise aus). Sie arbeiten dafür, dass die Leute des majestätischen Schöpfers in vielen Sprachen gedenken und Ihn lobpreisen. Finde noch andere, ähnliche Beispiele.</p><p>Der allweise Schöpfer, der Allwissende, der Allmächtige, erschafft alles in vollkommener Ordnung aufs schönste, stattet es aufs schönste aus und richtet es für Seine schönsten Zwecke her, beauftragt es mit den schönsten Aufgaben, lässt es den schönsten Lobpreis darbringen und die Gottesdienste aufs schönste verrichten.</p><p>Oh Mensch! Wenn du ein wahrer Mensch bist, lass die Natur, den Zufall, die Sinnlosigkeit, den Irrtum sich nicht in diese schönen Tätigkeiten einmischen; mache (Gottes wunderbare Schöpfung nicht auf diese Weise) hässlich, handle nicht hässlich, werde nicht (selbst dadurch) hässlich.</p><p><strong>Die vierte Art Arbeiter:</strong> Es sind die Menschen. Die Menschen die in diesem kosmischen Schloss eine Art Diener sind, ähneln sowohl den Engeln als auch den Tieren. Der Mensch ähnelt den Engeln in seinem universellen Dienst und in der Anbetung Gottes, in seinem umfangreichen Aufsichtsdienst, in seiner umfassenden Kenntnis und als öffentlicher Ausrufer der Herrschaft Gottes. Ja, der Mensch ist (in seinen Aufgaben) sogar noch vielseitiger. Aber da der Mensch eine Seele hat, die unersättlich und zum Bösen geneigt ist, werden in ihm - im Gegensatz zu den Engeln - sehr bedeutende Vor- und Rückschritte bemerkbar. Da der Mensch durch seine Handlungen eine Freude für seine Seele und auch einen Anteil für sich selbst sucht, gleicht er den Tieren. Weil dies aber so ist, erhält der Mensch auch zweierlei Lohn: Der eine ist für ihn persönlich, leiblich und wird in dieser Zeitlichkeit ausbezahlt. Die andere (Art Lohn) gleicht dem der Engel, umfasst (die Menschheit als) Ganzes, gilt für die Ewigkeit. Nun wurden der Lohn des Menschen für seine Leistung, seine Vor- und Rückschritte schon zum Teil in den vorangegangenen »dreiundzwanzig Worten« erwähnt. Besonders im Elften und Dreiundzwanzigsten (Wort) wurde eingehend darauf hingewiesen. Deswegen kommen wir hier nun zum Ende und schließen die Türe (hinter uns) zu. Wir bitten den gnädigen Erbarmer inständig darum, dass Er die Tore zur Barmherzigkeit für uns öffne, uns bei der Vollendung dieses Wortes führe und uns den Erfolg zum Reisegefährten gewähre. Wir schließen mit der Bitte um Verzeihung unserer Fehler und Nachlässigkeiten.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ABDULLAH4, post: 284414, member: 1004566"] [h=1]Vierter Ast[/h] »Siehst du nicht, dass alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, sich vor Allah niederwirft, die Sonne, der Mond, die Sterne, die Berge, die Bäume und die Tiere und viele unter den Menschen. Viele aber erhielten ihre Strafe zu Recht. Und wen Allah schmäht, hat keinen, der ihn ehrt. Siehe, Allah tut, was Er will.« (Sure 22, 18) Aus der großen und umfangreichen Schatzkammer dieser Ayah wollen wir nur auf einen einzigen Edelstein hinweisen. Es ist dies wie folgt: Der weise Qur'an erklärt ausdrücklich, dass alles, was es von dem Thron Gottes bis zu der Erde, von den Sternen bis zu den Mücken, von den Engeln bis zu den Fischen, von den Planeten bis zu den Atomen gibt, sich vor Gott dem Gerechten niederwirft, Ihm dient und Ihn anbetet, lobt und preist. Aber ihr Dienst und ihre Anbetung sind entsprechend ihrer Begabung und den Namen Gottes, die an ihnen offenbar werden, völlig unterschiedlichâ?¦ ganz voneinander verschieden. Wir wollen hier eine von den Verschiedenheiten in ihrem Dienst, ihrer Anbetung mit einem Gleichnis erklären. Zum Beispiel: »Gott ist erhaben über alle Gleichnisse.« Baut ein großer und mächtiger Herrscher seines Reiches, eine große Stadt oder ein prächtiges Schloss, so stellt dieser König vier verschiedene Arten von Arbeitern für diesen Bau ein und nimmt sie in seinen Dienst. [B]Die erste Art[/B] sind seine Sklaven. Diese Art erhält weder Lohn noch Gehalt. Vielmehr empfangen sie bei allen Arbeiten, die sie auf Befehl ihres Herrn ausführen, eine zutiefst innere Freude und eine hohe Begeisterung. Wenn sie ihren Herrn loben und von seinen Eigenschaften reden, steigert sich noch ihre Freude und Begeisterung. Sie betrachten ihre Beziehung zu ihrem heiligen Herrn als eine große Ehre und begnügen sich damit. Außerdem verspüren sie eine innerliche Freude, während sie im Namen dieses Herrn, in Seinem Auftrag, unter Seiner Aufsicht ihre Arbeit leisten. Sie benötigen weder Lohn, noch Rang oder Gehalt. [B]Die zweite Art[/B] bilden einige ungeschulte Arbeiter. Sie wissen nicht, worum es sich bei dieser Arbeit handelt. Vielmehr arbeiten sie im Dienste ihres Herrn. Er lässt sie nach Seiner Vorstellung und Seinen Plänen arbeiten. Er gibt ihnen auch einen entsprechenden Lohn. Diese Diener wissen nicht, welch umfangreichem Ziel, welch hohem Sinn und Nutzen ihr Tätigkeiten dienen. Manche stellen sich sogar vor, dass ihre Tätigkeit kein anderes Ziel außer dem ihnen zustehenden Lohn und Gehalt hat. [B]Die dritte Art:[/B] Dieser Herrscher, der über sein Eigentum verfügt, hat eine bestimmte Art Tiere. Er lässt sie einige Tätigkeiten bei dem Bau jener Stadt, jenes Schlosses verrichten. Er gibt ihnen nur Futter. Diese finden auch ihre Freude daran, dass sie ihren Begabungen entsprechende Tätigkeiten verrichten können. Wenn eine potentielle Fähigkeit, eine Begabung sich in eine Tätigkeit, eine Arbeit umsetzt, dehnt sie sich aus und atmet und bringt Freude. Die Freude an jeder Tätigkeit entspringt aus diesem Geheimnis. Der Lohn und Gehalt dieser Art Diener ist nur das Futter und ihre innere Freude. Sie begnügen sich damit. [B]Die vierte Art[/B] sind solche Arbeiter, die wissen, was sie tun und worum es sich bei ihrer Arbeit handelt und für wen sie arbeiten und worum es sich bei den Tätigkeiten der anderen Arbeiter handelt und was das Ziel dieses Herrschers, der über sein Eigentum verfügt, ist und warum er arbeiten lässt. Diese Sorte Arbeiter haben eine Führungs- und Überwachungsposition über andere Arbeiter. Sie haben ihrer Stufe und ihrem Rang entsprechend ein Gehalt. Genauso stellt der Herr der Welten, der der majestätische Herrscher der Himmel und der Erde ist und der Vollkommene Erbauer der diesseitigen und der jenseitigen Welt, in diesem kosmischen Schloss, innerhalb des Rahmens dieser Ursachen, sowohl die Engel als auch die Tiere, die Pflanzen, die unbelebten Dinge und auch die Menschen, nicht um Seines Bedürfnisses Willen in den Dienst, Er ist ja der Schöpfer aller Dinge, sondern um mancher Weisheiten Willen, wie um Seiner Würde und Größe und der Wirkung Seiner Herrschaft willen. Er veranlasst sie dazu, Ihm zu dienen und Ihn anzubeten. Diese vier Arten hat Er zu ganz verschiedenen Aufgaben und zu Seiner Anbetung in Dienst genommen. [B]Erste Art:[/B] In unserem Beispiel sind mit den Sklaven die Engel gemeint. Was die Engel betrifft, so gibt es unter ihnen keine Anstrengungen und keine Bemühungen zu ihrer weiteren Entwicklung. Jeder Engel hat eine bestimmte Stellung (maqam) und einen festen Rang. Doch in den ihnen zugewiesenen Tätigkeiten finden sie die ihnen entsprechende Freude. In ihrem Dienst und ihrer Anbetung empfangen sie je nach ihrer Stufe auch ihren Segen. D.h. also, dass der Lohn für ihre Dienste und für ihre Hingabe in ihrem Dienst selbst liegt. Wie der Mensch sich mit Wasser, Luft, Licht und Nahrungsmitteln ernährt und erhält und sie genießt, so ernähren sich die Engel und genießen das Licht, das ihnen aus dem Gottesgedenken, dem Lobpreis, der Danksagung, der Anbetung, der Gotteserkenntnis und der Liebe aufleuchtet. Denn da sie aus dem Licht erschaffen sind, genügt ihnen Licht als alleinige Nahrung. Selbst gute Düfte, die mit dem Licht nahe verwandt sind, gelten ihnen als eine Art Nahrung, die sie gleichfalls zu schätzen wissen. In der Tat lieben die Guten Geister die guten Gerüche. Des Weiteren empfangen die Engel durch die Tätigkeiten, die sie auf Befehl des Angebeteten verrichten, durch die Arbeiten, die sie in Seinem Auftrag ausführen, durch die Dienste, die sie in Seinem Namen versehen, in Anbetracht der Dinge, die sie mit Seinen Augen betrachten, in der Ehre, die sie in der Verbundenheit mit Ihm erwerben, durch die Reisen, die sie zum Studium Seines Herrschaftsbereiches (Mulk) und des Reiches Seiner Namen (Melekut) unternehmen, in der Begeisterung, die in ihnen bei dem Betrachten der Erscheinungen Seiner Schönheit (Djemal) und Majestät (Djelal) wach wird, eine solch gewaltige Glückseligkeit, dass es der menschliche Verstand nicht zu fassen vermag und die keiner - er sei denn ein Engel - zu wissen vermag. Ein Teil der Engel obliegt dem Dienst der reinen Anbetung, ein anderer Teil drückt ihren Dienst und ihre Anbetung in ihren Arbeiten aus. Der dem irdischen Dienst verpflichtete Teil Arbeitsengel ist in etwa den Menschen vergleichbar. Sie arbeiten, wenn man das so sagen darf, als eine Art Hirten. Ein anderer Teil arbeitet nach Art der Bauern. Denn die Erde ist gewissermaßen ein gemeinschaftlicher Acker für sie alle. Über alle Tierarten, die auf ihr leben, wacht ein zuständiger Engel unter dem Befehl des majestätischen Schöpfers, mit Seiner Erlaubnis, in Seinem Auftrag, kraft Seiner Macht und Stärke. Eine Stufe unter ihm stehen wieder andere Engel, welche die Hüteengel für nur eine bestimmte Tierart sind. Darüber hinaus ist die Erde auch ein Acker, auf dem alle Pflanzen bestellt werden. Es gibt einen zuständigen Engel, der im Namen Gottes des Gerechten und mit Seiner Kraft über allen wacht. Wieder ein anderer Engel, abermals eine Stufe unter ihm, wacht über nur eine bestimmte Pflanzenart. Solche Engel dienen Gott dem Gerechten auf diese Weise, beten Ihn an, loben und preisen Ihn. Der Erzengel Michael, mit dem Friede sei, gehört zu den Trägern des Thrones der Versorgung (Rezzaqiyet). Er führt unter ihnen die Aufsicht und ist der größte unter ihnen. Die Engel, die als Bauern und Hirten dienen, sind nicht mit den Menschen zu vergleichen. Denn ihr Aufsichtsdienst geschieht allein im Auftrag Gottes des Gerechten, in Seinem Namen, in Seiner Kraft und in Seinem Auftrag. Ihr Aufsichtsdienst besteht also nur darin, dass sie die Erscheinungen Seiner Herrschaft für die Art, für die sie beauftragt sind, beaufsichtigen, die Erscheinung der Macht und der Barmherzigkeit in dieser Art erkennen, die Befehle Gottes für diese Art sozusagen eingeben und die freien Handlungen dieser Art gewissermaßen ordnen. Und ihr Aufsichtsdienst über die Pflanzen im Acker der Erde besteht insbesondere darin, die Lobpreisungen, die die Pflanzen auf ihre Art darbringen, mit Engelszungen darzustellen und die lebendigen Geschenke, die sie mit ihrem Leben dem majestätischen Schöpfer darbieten, mit Engelszungen zu verkünden und mit den gegebenen Anlagen gut umzugehen und sie auf bestimmte Ziele hin auszurichten, sozusagen zu ordnen. Diese Dienste der Engel sind eine Art Werk, das sie aus freiem Willen verrichten, ja es ist Gottesdienst und ihre Art der Anbetung. Eine tatsächliche Herrschaft über diese Dinge haben sie aber nicht. Denn alle Dinge sind mit dem besonderen Siegel des Schöpfers aller Dinge versehen. Andere können sich mit ihren Händen nicht an der Schöpfung beteiligen. Das heißt, was die Art Tätigkeit der Engel betrifft, so ist es ihr Dienst und ihre Anbetung, nicht ihre Gewohnheit wie bei den Menschen . [B]Die zweite Art Arbeiter[/B] in diesem kosmischen Schloss sind die Tiere. Da die Tiere eine hungrige Seele und ein klein wenig freien Willen haben, können ihre Werke nicht allein um Gottes Willen geschehen. Sie gewinnen dabei in gewissem Grade etwas für ihre Seele. Der Herr des Reiches, dem alle Majestät und Ehre zu Eigen ist (Maliku l-Mulki Dhu l-Djelali ve l-Ikram), schenkt ihnen in Seiner Freigiebigkeit einen Lohn, der schon in ihrer Tätigkeit selbst enthalten ist, um ihrer Seele einen Anteil zu geben. Zum Beispiel: Die uns bekannte Nachtigall, berühmt geworden durch ihre Liebe zu einer Rose, nimmt der allweise Schöpfer in Seinen Dienst. [B]Erstens:[/B] Sie ist eine Beauftragte, die im Namen der verschiedenen Tiergattungen die intime Beziehung zu den Pflanzenarten bekannt gibt. [B]Zweitens:[/B] Sie ist seitens der Tiere, dieser der Versorgung bedürftigen Gäste des Erbarmens, eine Rednerin des Herrn, beauftragt, die Geschenke, die der freigiebige Versorger schickt, mit Jubelgesang (in Empfang zu nehmen) und ihre Freude darüber zum Ausdruck zu bringen. [B]Drittens:[/B] Sie gibt den Pflanzen, welche ihren Artgenossen zu Hilfe gesandt worden sind, vor allen anderen einen guten Empfang. [B]Viertens:[/B] Sie teilt den gesegneten Häuptern der Pflanzen um ihrer schönen Gesichter willen die große Bedürftigkeit der Tiere mit, die sich bis zum Grade der Liebe steigert. [B]Fünftens:[/B] Sie bringt den anmutigsten Lobgesang, vor der Schwelle der Barmherzigkeit des Herrn des Reiches (Maliku l-Mulk), des Majestätischen (Djelal) in Seiner Vollkommenheit (Djemal) und Gastfreundschaft (Ikram), in der innersten Begeisterung, vor dem anmutigsten Gesicht, wie dem einer Rose, zum Ausdruck. Außer diesen oben genannten fünf verschiedenen Absichten gibt es auch noch andere Deutungsmöglichkeiten. Diese Deutungsmöglichkeiten und Absichten sind das Ziel des Werkes, das die Nachtigall im Auftrag Gottes des Gerechten, des Gepriesenen, des Erhabenen verrichtet. Die Nachtigall spricht in ihrer eigenen Sprache. Wir verstehen deren Bedeutung aus ihrem melancholischen Gesang. Auch wenn sie die Bedeutung ihres eigenen Gesanges nicht vollständig versteht, hindert dies uns nicht daran, ihn zu verstehen, so wenig wie es auch die Engel und Geister nicht daran hindert. Es ist ja bekannt, dass »Der, welcher hört, besser versteht, als der, der spricht.« Wenn die Nachtigall diese Bedeutungen nicht ausführlich kennt, ist das kein Beweis dafür, dass es sie nicht gibt. Sie tut doch wenigstens gleich der Uhr, wenn sie uns die Stunden anzeigt. Auch sie weiß selbst nicht, dass sie dies tut. Wenn sie es nicht weiß, stört das nicht, wenn du es weißt. Was aber den geringen Lohn betrifft, den die Nachtigall dafür empfängt, so besteht er in der Freude, die sie in der Betrachtung jener schönen und lieblichen, lächelnden Rosen erhält, und in dem Genuss, der ihr im vertrauten Gespräch mit ihnen zuteil wird, wenn sie ihnen ihr Herz ausschüttet. Das heißt, ihr melancholischer Gesang ist nicht die Klage über das Leid der Tiere, sondern eine Danksagung, die aus (dem Empfang) einer Gabe des Erbarmens erwächst. Vergleiche nun die Nachtigall (als Sprecherin der Vögel) mit der Bienenkönigin (welche gleich der Nachtigall die Sprecherin der Bienen ist), (dem Vertreter) der männlichen Tiere, der Spinnen, der Ameisen und der kleinen und kleinsten Tiere. Jedes von ihnen hat in seinem Tun vielerlei Bedeutungen gleich der Nachtigall. Auch für sie ist als eine kleine Entlohnung die ihnen entsprechende Freude in ihrem Dienst und an ihrem Tun gegeben. Mit dieser Freude erfüllen sie zugleich wichtige Aufgaben in diesem Kleinod des Herrn. So wie ein Mann, der auf einem Schiff des Königs seinen Dienst als Steuermann versieht und dafür seinen Anteil an der Heuer erhält, genauso erhalten auch die Tiere, die im Dienst des Hochgelobten stehen, den ihnen entsprechenden Lohn. [B]Eine Ergänzung zu dem Abschnitt mit der Nachtigall:[/B] Gib Acht, dass du nicht etwa denkst, diese Art, bekannt zu machen, zu veröffentlichen und ihren Lobgesang anzustimmen, sei nur typisch für den Schlag der Nachtigall. Vielmehr haben die meisten Tierarten solche Vertreter, die der Nachtigall ähneln. Sie kennen ein oder mehrere besonders prächtige Exemplare, die ihre Art mit all ihren anmutigen Empfindungen, mit ihren anmutigen Lobpreisungen und mit ihren anmutigen Lauten vorstellen. Die Nachtigallen unter den Insekten und den Käfern sind besonders zahl- und artenreich. Sie lassen über den Häuptern aller Tiere, die ein Gehör haben, von dem Kleinsten bis zu dem Größten, ihre Lobpreisungen mit den schönsten Klängen und Lauten hören und erfreuen sie damit. Ein Teil von ihnen sind Nachttiere. Sie sind die Freunde aller kleinen Tiere, die in die Stille der Nacht eingetaucht und auf ihrem Lager ruhen, und sie rezitieren ihnen Lobgedichte. In nächtlicher Stille, während die Schöpfung ihren Atem anhält, tragen sie ihnen mit süßen Worten ihre Lesungen vor. Sie sind wie geistige Pole, um die sich die Einsamen im Kreise versammeln und Gottes im Stillen gedenken. Jeder hört ihnen zu und gedenkt des majestätischen Schöpfers in seinem Herzen und lobt Ihn auf seine Art. Ein anderer Teil von ihnen lebt im Licht und macht am Tage von den Kanzeln der Bäume über den Häuptern aller Lebewesen, im Frühling und im Sommer mit lauter Stimme, mit anmutigen Gesängen und melodischen Lobpreisungen, die Barmherzigkeit des gnädigen Erbarmers bekannt. Es ist, als ob sie - gleich einem Chorleiter - in einer Dhikr-Feier ihre Zuhörer mit erhobener Stimme in Begeisterung versetzten, sodass jeder von den Hörern in der Sprache seiner Art, mit dem besonderen Klang (seiner eigenen Stimme), des majestätischen Schöpfers zu gedenken beginnt. Das heißt, dass alles Sein und Leben (maudjudat), ja sogar die Sterne ihren Dhikr-Leiter, eine Art lichtstrahlender Nachtigall, haben. Aber unter allen diesen Nachtigallen ist der Beste, der Würdigste, der Leuchtenste, der Klarste, der Großartigste und der Freigiebigste, der Stimmgewaltigste, der Glänzendste in den Eigenschaften, der Vollständigste im Gottesgedenken, der Umfassendste in der Danksagung, der Vollkommenste in seinem Wesen, der Schönste nach seinem Aussehen, der im Garten des Kosmos, alles Sein im Himmel und auf Erden mit seinen anmutigen Gesängen, seiner voll- und wohltönenden Stimme, mit seinen hohen Lobpreisungen in Begeisterung und in Ekstase versetzt, die ruhmreiche Nachtigall des Menschengeschlechtes und die Nachtigall der Adamssöhne mit dem Qur'an, Mohammed, der Araber. »Möge sein und seiner Familie und seiner Gefährten Gebet auf das schönste und seine Hingabe auf das edelste gewürdigt sein!« Zusammenfassung: Die Tiere, die in dem kosmischen Schloss dienen, folgen in vollkommenem Gehorsam den Befehlen des Seins (den Naturgesetzen) und zeigen den Sinn ihrer Natur (den Plan Gottes) in ihrem schönen Erscheinungsbild und als ein Werk Gottes des Gerechten. Die Aufträge ihres Lebens führen sie auf schönste Art mit der Kraft Gottes des Gerechten aus. Die Lobpreisungen und Gottesdienste, die sie auf diese Weise darbringen, gelten als ihre Gaben und lebendigen Gastgeschenke, die sie dem majestätischen Schöpfer und an der Schwelle dessen, der das Leben schenkt, überreichen. [B]Die dritte Art Arbeiter:[/B] Es sind die Pflanzen und die unbelebte Natur. Da sie keine freie Entscheidung haben, können sie auch keine Belohnung erhalten. Ihre Werke sind rein um Allahs Willen und geschehen durch den Willen Gottes des Gerechten, in Seinem Namen, in Seinem Auftrag, in Seiner Macht und Kraft. Beobachtet man jedoch die Reaktion der Pflanzen, so spürt man, dass sie in der Erfüllung ihrer Aufgaben, in der Bestäubung, der Befruchtung, beim Heranwachsen und Reifen ihrer Früchte eine Art von Genuss empfinden. Doch empfinden sie überhaupt keinen Schmerz. Ein Tier, das einen freien Willen hat, empfindet außer Freude auch Schmerz. Da die unbelebte Natur und die Pflanzen bei ihren Tätigkeiten über keinen freien Willen verfügen können, sind ihre Werke viel vollkommener als die Handlungen der Tiere, die im Besitz ihrer freien Entscheidungen sind. Unter denen, die über einen freien Willen verfügen, sind die Werke derer, die gleich der Biene, mit Eingebung und Erleuchtung begnadet sind, weit vollkommener als die Werke derer, die auf ihrem freien Willen bauen. Auf dem Acker dieser Welt beten alle Pflanzenarten zu dem Allweisen Schöpfer und bitten Ihn im wortlosen Ausdruck ihrer naturgegebenen Anlagen: »Oh Herr! Gib uns die Kraft, überall auf der Erde die Fahne unserer Gattung aufzurichten und so das Königreich Deiner Herrschaft auf unsere Weise zu verkünden. Verleihe uns Erfolg, damit wir in allen Ecken der Moschee dieser Erde Dich anbeten. Schenke uns Kraft, wenn wir uns ausbreiten, wenn wir verreisen wollen, damit wir überall auf dem Ausstellungsort »Erde« die Ornamente Deiner schönen Namen, Deine einzigartigen, hinreißend schönen Kunstwerke in unserer Sprache bekannt machen.« Der Allweise Schöpfer nimmt ihre Gebete der beabsichtigten Meinung entsprechend an, indem Er den Samen eine Art Flügelchen oder Fallschirmchen von kleinen Federchen gibt, womit sie in alle Richtungen fliegen und sich verbreiten. Im Namen ihrer Gattung lässt Er sie Seine Namen vortragen, (wie die meisten der dornigen Pflanzen und ein Teil der Samen der gelben Blumen). Einem Teil (der Pflanzen) verleiht Er (Früchte) von schönem (fruchtigen) Fleisch, das die Menschen nötig haben und gerne mögen. Er lässt den Menschen ihnen dienlich sein, sodass dieser sie überall anbaut. Manche Samenarten sind unverdaulich und hart wie Knochen. Er überzieht sie mit dem Fruchtfleisch, welches dann die Tiere fressen, und so diese Samen in verschiedene Richtungen verbreiten. Er verleiht manchen auch Häkchen, die sich an jeden anheften, der sie berührt. So kommen sie wieder in eine neue Gegend und pflanzen dort die Fahne ihrer Gattung ein. Sie stellen die einzigartigen Kunstwerke des glorreichen Meisters aus. Einem anderen Teil, wie z.B. einer Pflanzenart, die man »Spritzgurke« nennt, verleiht Er die Kraft einer Schrotflinte. Ist ihre Reifezeit gekommen, fällt ihre Frucht, die Gurke, ab und verschießt ihre Samen wie Schrotkörner mehrere Meter im Umkreis und sät sie (auf diese Weise aus). Sie arbeiten dafür, dass die Leute des majestätischen Schöpfers in vielen Sprachen gedenken und Ihn lobpreisen. Finde noch andere, ähnliche Beispiele. Der allweise Schöpfer, der Allwissende, der Allmächtige, erschafft alles in vollkommener Ordnung aufs schönste, stattet es aufs schönste aus und richtet es für Seine schönsten Zwecke her, beauftragt es mit den schönsten Aufgaben, lässt es den schönsten Lobpreis darbringen und die Gottesdienste aufs schönste verrichten. Oh Mensch! Wenn du ein wahrer Mensch bist, lass die Natur, den Zufall, die Sinnlosigkeit, den Irrtum sich nicht in diese schönen Tätigkeiten einmischen; mache (Gottes wunderbare Schöpfung nicht auf diese Weise) hässlich, handle nicht hässlich, werde nicht (selbst dadurch) hässlich. [B]Die vierte Art Arbeiter:[/B] Es sind die Menschen. Die Menschen die in diesem kosmischen Schloss eine Art Diener sind, ähneln sowohl den Engeln als auch den Tieren. Der Mensch ähnelt den Engeln in seinem universellen Dienst und in der Anbetung Gottes, in seinem umfangreichen Aufsichtsdienst, in seiner umfassenden Kenntnis und als öffentlicher Ausrufer der Herrschaft Gottes. Ja, der Mensch ist (in seinen Aufgaben) sogar noch vielseitiger. Aber da der Mensch eine Seele hat, die unersättlich und zum Bösen geneigt ist, werden in ihm - im Gegensatz zu den Engeln - sehr bedeutende Vor- und Rückschritte bemerkbar. Da der Mensch durch seine Handlungen eine Freude für seine Seele und auch einen Anteil für sich selbst sucht, gleicht er den Tieren. Weil dies aber so ist, erhält der Mensch auch zweierlei Lohn: Der eine ist für ihn persönlich, leiblich und wird in dieser Zeitlichkeit ausbezahlt. Die andere (Art Lohn) gleicht dem der Engel, umfasst (die Menschheit als) Ganzes, gilt für die Ewigkeit. Nun wurden der Lohn des Menschen für seine Leistung, seine Vor- und Rückschritte schon zum Teil in den vorangegangenen »dreiundzwanzig Worten« erwähnt. Besonders im Elften und Dreiundzwanzigsten (Wort) wurde eingehend darauf hingewiesen. Deswegen kommen wir hier nun zum Ende und schließen die Türe (hinter uns) zu. Wir bitten den gnädigen Erbarmer inständig darum, dass Er die Tore zur Barmherzigkeit für uns öffne, uns bei der Vollendung dieses Wortes führe und uns den Erfolg zum Reisegefährten gewähre. Wir schließen mit der Bitte um Verzeihung unserer Fehler und Nachlässigkeiten. [/QUOTE]
Adı
İnsan doğrulaması
Peygamber Efendimiz a.s.v.'ın kabri nerededir? (Sadece şehir adını küçük harfler ile giriniz)
Cevap yaz
Forumlar
Islamic Forum in Different Languages
Deutsch Islamische Forum
Risale-i Nur Gesamtwerk
Risale-i Nur lesen -Vierundzwanzigstes Wort - Fünf Äste des Lichtbaumes
Bu site çerezler kullanır. Bu siteyi kullanmaya devam ederek çerez kullanımımızı kabul etmiş olursunuz.
Accept
Daha fazla bilgi edin.…
Üst