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    Anonim

      Das reumütige büßen (tevbe)
      بِسْمِ اللهِ الْرَحْمنِ الْرَحِیِم
      یَا اَیُّھَا الذِینَ امَنُوا تُوبُو الَى اللهِ تَوْبَةً نَصُوحاً عَسَى رَبُّكُمْ اَنْ یُكَفَّرَ عَنْكُمْ سَیَّئاتِكُمْ وَ یَدْخُلََكُمْ
      جَنَّاتِ تَجْريِ مِنْ تَحْتِھَا الانْھارُ

      Bismillahirrahmanirrahim
      [Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]
      “O ihr, die ihr glaubt! Wendet euch reuevoll wieder Allah zu, damit Er eure
      Sünden deckt und euch in Gärten aufnimmt, die von Bächen durchwirkt sind.”
      [Sure “Tahrim”, Vers 8]


      Verehrte Muslime!

      Der Mensch ist das vollkommenste Wesen und hat als solches Eigenschaften, die ihn
      von den anderen unterscheiden. So kann er sowohl Gutes ausüben, als auch
      Schlechtes. Er kann etwas richtig machen, aber auch dem Falschen nachgehen und
      er kann sowohl gute Taten verrichten, als auch Sünden begehen. Nach islamischer
      Vorstellung ist der Mensch, wenn er auf die Welt kommt, frei von Sünden, kann
      aber, unter Einfluss unterschiedlichster Faktoren, Sünden begehen.
      Allah, der Erhabene, der den Menschen genau und in allen seinen Facetten kennt,
      weiß natürlich auch, dass er zu Sünden neigt, und hat ihm daher auch den Weg der
      reumütigen Buße (

      tevbe) und damit die Möglichkeit gewährt, sich seiner Sünden zu
      entledigen. Jeder Mensch hat in diesem Sinne den Bedarf, seine Sünden bereuend
      um Vergebung zu bitten und sich ihrer zu entledigen. So sagte unser Prophet
      (A.s.s.H.*) einst:

      “Der beste unter denjenigen, die Sünden begehen, ist der, der
      diese auch bereut und um Vergebung bittet.”
      [1]


      Verehrte Gläubige!

      Für gläubige Menschen, die aus ganzem Herzen an die Vergebung ihrer Sünden
      durch ihren Schöpfer glauben, ist die reumütige Buße eine wichtige Pflicht und
      Möglichkeit, sich ihrer Sünden, die innerlich an ihrem Gewissen nagen, zu
      entledigen und sich mit diesem Befreiungsschlag geistig klärend ihr Leben wieder
      diszipliniert in die Hand nehmen zu können.
      In dieser Eigenschaft ist die reumütige Buße eines der wichtigsten Mittel und Wege,
      um uns wieder gewahr zu werden, dass wir Diener Allahs sind und dass wir uns
      jederzeit nur Ihm zuwenden müssen. Auch der Koran weist uns darauf hin, wenn es
      hier heißt:

      “O ihr, die ihr glaubt! Wendet euch reuevoll wieder Allah zu, damit
      Er eure Sünden deckt und euch in Gärten aufnimmt, die von Bächen durchwirkt
      sind.”
      [2]

      Reumütig büßen heißt, dass man sich von einem Fehler, einem falschen Verhalten,
      von dem man weiß, dass man sich mit dem Begehen ihrer versündigt, in Reue
      abwendet. Angenommen wird diese, wenn man dabei auch die ihr eigenen
      Bedingungen einhält und eine Reue aufbietet, die im eingangs genannten
      Koranvers, mit “tavbatan nasuchan”, “aufrichtiger Reue” bezeichnet wird. Denn
      erst eine solche verleiht der Reue einen Sinn. Und Vers 31, Sure “Nur” weist uns
      darauf hin, dass Glückseligkeit im Dies- und im Jenseits nur möglich ist mit der
      Reue:
      “O ihr Gläubigen! Kehrt euch in Reue Allah zu, damit ihr errettet
      werdet.”


      Verehrte Gläubige!

      In diesem Sinne sollten auch wir die Institution der “reumütigen Buße” bemühen,
      um Vergebung für unsere Sünden bitten und uns in jeder Lebenslage ausschließlich
      Allah zuwenden. Ganz, wie es uns einst unser Prophet Muhammad (A.s.s.H.)
      geheißen hat:
      “O ihr Menschen! Wendet euch in reumütiger Buße Allah zu und
      bittet um Vergebung. Ich mache dies hundert mal am Tag.”
      [3]
      Nicht vergessen dürfen wir, dass wir in einer vergänglichen Welt leben und hier
      geprüft werden. Wir sollten uns bemühen, das Jenseits und damit das ewige Leben
      zu verdienen. Dazu gehört, dass wir unsere Pflichten als Diener Allahs erfüllen, uns
      in reumütiger Buße Ihm zuwendend und Ihn um Vergebung bittend uns läutern und
      schließlich Sein Wohlwollen erlangen.

      [1] Ibn Madsche, Zuhd, 30. No: 4251, II, 1420.
      [2] Tahrim, 8.
      [3] Riyazü’ s-Salihin Bd. 1, S.19.
      *
      Allah segne ihn und schenke ihm Heil
      Vahid Eker, Religionsbeauftragter der DITIB Ulu-Moschee von Goslar

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