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YazarYazılar
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17 Ekim 2012: 22:10 #678396
Anonim
Die Auswanderung aus Mekka
Der Koran, Sure „Tevbe“, Vers 20 (Tevbe:20)
Diejenigen, welche gläubig wurden und auswanderten und sich auf Allahs Weg bemühten, indem sie ihr Hab und Gut, sowie ihr Leben in seinen Dienst gestellt haben, nehmen die höchste Rangstufe bei Allah ein. Und sie – sie sind die Sieger.Verehrte Muslime,
Verehrte Gläubige,
Unser geliebter Prophet (Gottes Segen und Heil seien über ihm), der herabgesandt wurde, um der Menschheit Frieden und Glück zu bescheren und seine Anhänger, waren in Mekka allerlei Ungerechtigkeit, Beleidigungen und Folter durch die Polytheisten ausgesetzt. Die Muslime in Mekka sind, nachdem sie, trotz all der Schwierigkeiten und dem Druck, dem sie ausgesetzt waren, die Auswanderung aus Mekka, die sog. Hidschra, zunächst in den Köpfen und den Herzen vorbereitet hatten, nach Abessinien, danach nach Taif und zum Schluss nach Medina ausgewandert, um eine Gemeinschaft bilden zu können, die sich auf die Offenbarungen beruft.Verehrte Muslime,
Zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte des Islam und im Leben des Propheten gehört ohne Zweifel die Auswanderung aus Mekka. Denn die Auswanderung stellt in jeder Hinsicht einen Wendepunkt dar, aus der man eine Lehre ziehen kann, um sowohl den Islam, als auch den Propheten besser zu verstehen und dies dann besser weiter zu geben. Deshalb sollten wir die Auswanderung nicht nur als historisches Ereignis betrachten, sondern als Aufforderung, unser Leben immer und überall nach Gottes Wohlgefallen zu gestalten und das Exempel, das unser Prophet statuiert hat, in die heutige Zeit hinüber zu transportieren. In dieser Hinsicht ist die Auswanderung der zur Legende gewordene Ausdruck des Glaubens, des Gehorsams gegenüber Gott und seinem Gesandten, der Opferbereitschaft für den Islam und des, wenn Zeit und Ort danach verlangen, Verzichts auf die Eltern, das Hab und Gut und sogar das Leben. Die Auswanderung stellt die lehrreiche Geschichte der Mekkaner, die für ihren Glauben das Land, in dem sie zur Welt kamen und aufgewachsen sind, ihre Familienangehörigen und alles andere verlassen haben, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken und der Ansar, der Anhänger des Propheten in Medina, dar, die alles, was sie in den Händen hatten mit den Muslimen aus Mekka geteilt haben. Die Auswanderung ist eine erste Tür, die sich öffnet, um eine neue, islamische Zivilisation und einen neuen, islamischen Staat zu gründen. Die Auswanderung steht für den historischen Sieg, mit dem die Geduld in einem Moment belohnt wird, in dem sie ihren Zenith erreicht, das Einhalten von Versprechen symbolisiert wird, Solidarisierung und Brüderlichkeit alle möglichen Schwierigkeiten. überwinden und mit dem Regeln für gute Umgangsformen aufgestellt werden Die Auswanderung ist zu verstehen als Umgehung all dessen, was Gott nicht gefällt, um dadurch sein Wohlgefallen zu erlangen. Sie ist keinesfalls gleichzusetzen mit einer Flucht vor den Schwierigkeiten, sondern mit einer grundlegenden Suche für das ewige Glück. Dieser Suche liegen Grundprinzipien wie Liebe, Brüderlichkeit, das Einhalten von Versprechen, Treue, Einheit, Gerechtigkeit und Toleranz zu Grunde, die dem Islam und den Muslimen immer zu Erfolg verholfen haben.
Verehrte Gläubige,
Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben, das die Bedeutung der Auswanderung verdeutlicht. Süheyip bin Sinan, ein reicher und angesehener Kaufmann aus Mekka, ließ all sein Hab und Gut und seinen Reichtum in Mekka zurück und wanderte eines Nachts heimlich aus. Die Polytheisten aus Mekka fingen ihn aber ein und sagten: „Süheyip! Du kannst nirgendwohin, ohne uns all dein Reichtum zu überlassen. Andernfalls bringen wir dich um.“ Süheyip antwortete: „O ihr Menschen! Ihr sollt all mein Hab und Gut haben, mir genügt mein Gott.“ Er rettete damit sein Leben, aber nur um aus Mekka auswandern zu können, was ihm wichtiger und heiliger war. Aber wie schaut es mit uns aus: können wir Muslime heutzutage auf allen unrechtmäßigen Gewinn und auf alles Verbotene verzichten? Sind wir reif genug, auf alles, was wir uns durch Falschaussagen und ohne eigenen Kraftaufwand aneignen und uns dabei an den Rechten anderer Menschen und der ganzen Gemeinschaft vergehen, verzichten? Denken wir zur Genüge daran, dass wir für das Übertreten von Verboten, für verletzte und einbehaltene Rechte anderer Menschen und der ganzen Gemeinschaft, d.h. für das unrechtmäßige Aneignen öffentlicher Sach- und Finanzmittel im Jüngsten Gericht bestraft werden? Die Auswanderung aus Mekka, die Hidschra, ist nicht irgendein historisches Ereignis. Betrachten wir ihn vor dem oben genannten Hintergrund, sollte er uns dazu verhelfen, uns erneut unserer eigenen islamischen Identität zu besinnen.
Verehrte Gläubige,
Wir sollten unsere Herzen, die durch die Nöte und Probleme unserer Zeit verhärtet sind, durch die menschlichen und islamischen Werte, die ihren Anfang in der Hidschra gefunden haben und durch sie erblüht sind, erneut beleben. Wir sollten an den Hadis, die Aussage unseres Propheten denken, der gesagt hat, dass die wahre Hidschra das Verlassen von schlechten Taten und Angewohnheiten sei.[1] Wir sollten uns also vergegenwärtigen, dass unsere Auswanderung darin besteht, dass wir uns von allen Verboten fern halten und uns mit Liebe und gottesdienstlichen Handlungen unserer aufrichtigen und bewusst vollbrachten Gottesdienerschaft widmen.
Meine Predigt möchte ich mit einem Koranvers beenden:
„Diejenigen, welche gläubig wurden und auswanderten und sich auf Allahs Weg bemühten, indem sie ihr Hab und Gut, sowie ihr Leben in seinen Dienst gestellt haben, nehmen die höchste Rangstufe bei Allah ein. Und sie – sie sind die Sieger.“
Şaban KONDI
Religionsbeauftragter DITIB Köln
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1 – İbni Mace, Fitne :2
2 – Tevbe, 9/20. -
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