• Bu konu 1 yanıt içerir, 1 izleyen vardır ve en son Anonim tarafından güncellenmiştir.
1 yazı görüntüleniyor (toplam 1)
  • Yazar
    Yazılar
  • #678870
    Anonim

      Gottesdienste oder die Nahrung der Seele

      بِسْمِ اللهِ الْرَحْمنِ الْرَحِیِم
      وَمَا خَلَقْتُ الْجِنَّ وَالإِنسَ إِلا لِیَعْبُدُونِ

      Bismillahirrahmanirrahim
      [Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]
      “Die Dschinn und den Menschen erschuf Ich nur, damit sie Mir dienen.”
      [Sure “Tin”, Vers 4]

      Verehrte Gläubige,

      alle Wesen im Universum, das vollendet ist in seiner Erschaffung, sind für einen
      bestimmten Zweck und eine bestimme Aufgabe erschaffen. Der Mensch, das nach
      koranischer Umschreibung “edelste der Wesen”,
      [1] ist erschaffen, damit er seines
      Schöpfers gewahr wird und Ihm dient. Einzig hierdrin ist der Grund und die
      Weisheit seiner Erschaffung zu suchen. So heißt es im Koran:

      “Die Dschinn und
      den Menschen erschuf Ich nur, damit sie Mir dienen.”
      [2]
      Und so schuf Allah den Menschen mit der Fähigkeit und der Veranlagung (
      fitra),

      Ihm zu dienen. Die Dienerschaft und das Anbeten liegen also in der Natur des
      Menschen, so dass er von selbst dorthin findet. Nur, kann er diese Veranlagung
      manchmal nicht richtig kanalisieren und setzt sie am falschen Ort ein. So können
      die Menschen manchmal Steine anbeten, oder Bäume, Sterne, andere Menschen,
      Tiere, den Mond, die Sonne oder weitere Anbetungsgegenstände, die der Anbetung
      eigentlich nie und nimmer würdig, sondern vielmehr selbst Geschöpfe Gottes und
      als solche schwach und unfähig sind. Plötzlich sehen wir aber Menschen die
      genannten Geschöpfe erheben zu solchen, die sie dem Schöpfer beigesellen. In
      diesen Fällen können wir dann davon reden, dass die natürliche Veranlagung des
      Menschen degeneriert und er auf Irrwegen ist.

      Verehrte Muslime,

      glauben bedeutet, sich mit der Zunge zum Islam zu bekennen und diesen Glauben
      gleichzeitig auch mit dem Herzen zu bestätigen. Und richtig glauben können wir
      nur, wenn wir dieses reine Glauben im Inneren auch ergänzen mit Gottesdiensten.
      – “Mein Herz ist sauber und ich habe reine Absichten. So wichtig ist das mit den
      Gottesdiensten nicht”, hören wir so manchen sagen. Dies ist jedoch nichts anderes
      als der Versuch, einen Teil der Religion und der Religiösität zu untergraben und
      zu Nichte zu machen. Denn die Herzen finden nur Läuterung mit dem Gedenken
      Gottes und dem Verrichten der Gottesdienste. In dem Maße, in dem unser Körper
      Nahrung braucht, braucht auch unsere Seele Nahrung und die Nahrung der Seele
      besteht aus Gottesdiensten. Denn sie stärken unseren Glauben und machen uns zu
      vollkommenen, tugendhaften Gläubigen, die moralisch-etschische Werte haben

      sowie einen guten Charakter. Sie verhelfen uns somit zu Glückseligkeit im Dies-,
      wie im Jenseits.
      Das rituelle Gebet, das Fasten, die Pflichtabgabe, der Hadsch, all diese
      Grundpfeiler des Islam können wir auch bezeichnen als das Fundament der
      Gottesdienste. Anschließen müssen wir hierdran jedoch weitere Gottesdienste und
      auf diesem Fundament das eigentliche Gebäude weiter hoch ziehen.
      Bezüglich der Einstellung des Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, zu
      den Gottesdiensten berichtete uns seine Ehefrau Aischa Folgendes:

      “Der
      Gottesgesandte verrichtete des Nachts so lange Gottesdienste, bis seine Füße
      anschwollen. Als ich ihn fragte ‘O Gesandter Allahs, all deine vergangenen und
      eventuell künftig noch eintretenden Sünden sind dir von Allah, dem Erhabenen,
      vergeben. Weshalb übst du dich dann noch in Gottesdiensten?’ sagte er nur ‘O
      Aischa, soll ich denn als Diener Gottes Ihm nicht meine Dankbarkeit zeigen?’”
      [3]
      Dieses Prophetenwort sollte uns an dieser Stelle allen zu überlegen geben.
      Es gibt nur einen einzigen Weg, um im Dies-, wie im Jenseits Glück und
      Zufriedenheit zu finden und dieser führt über das Befolgen der vorgeschriebenen
      Gottesdienste.
      Ich möchte an dieser Stelle meine Predigt beenden mit der ungefähren Bedeutung
      eines Koranverses:

      “O ihr Menschen! Dient eurem Herrn, der euch erschuf, wie
      er diejenigen vor euch erschaffen hat. Vielleicht werdet ihr dann errettet.”
      [4]
      [1] Tin, 95/4.
      [2] Zariyat, 51/56.
      [3] Buhari, Teheccüt, 6; Müslim, Kitabu S
      ıfati’l Müsafirine ve Kasrihim, 18.
      [4] Bakara, 2/21.
      Mehmet CEBEC
      [FONT=TrebuchetMS,Bold][FONT=TrebuchetMS,Bold]İ[/FONT][/FONT]
      [FONT=TrebuchetMS,Bold][FONT=TrebuchetMS,Bold][/FONT][/FONT]Religionsbeauftragter der Zentralmoschee von Bielefeld

    1 yazı görüntüleniyor (toplam 1)
    • Bu konuyu yanıtlamak için giriş yapmış olmalısınız.