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YazarYazılar
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24 Nisan 2010: 19:37 #769865
Anonim
Desweiteren hat das Kamel des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, das Adba hieß, nach dem Verscheiden des Propheten, vor Kummer nichts mehr gefressen noch getrunken, bis es starb. Außerdem berichten einige bedeutende Imame, wie Abu Ishaq Isfarani, daß dieses Kamel mit dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, über eine wichtige Angelegenheit gesprochen habe.
Desweiteren wird aus authentischer Quelle berichtet, daß Dschabir ibn Abdullahs Kamel während einer Reise so erschöpft wurde, daß es nicht mehr weiter gehen konnte. Da stieß es der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, leicht an. Durch diese Zuwendung Ahmeds gewann dieses Kamel eine solche Behendigkeit und Freudigkeit, daß man es vor Schnelligkeit nicht mehr zügeln und in seinem Lauf nicht mehr einholen konnte. Das berichtet uns Hasret Dschabir.
Vierter Bericht: Hadithkundige Imame, vor allem aber Buchari berichten: Es gingen einmal in einer Nacht so wilde Gerüchte um, als stüiıde draußen vor der Glanzvollen Stadt (=Medina, der Feind zum Angriff bereit. Tapfere Reiter saßen nun auf und ritten hinaus. Das sahen sie eine Gestalt auf sich zukommen. Es war der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei. Er unterrichtete sie: “Es ist alles in Ordnung.” Er war auf das Pferd des berühmten Abu Talha gestiegen, war so wie es seiner heiligmäßigen Tapferkeit entsprach, allen vorangeritten und nach Beendigung seiner Patrouille wieder zurückgekehrt Sodann sagte er zu Abu Talha:
“Dein Pferd flog geschwind wie ein Pfeil dahin.” Abu Tallhas Pferd jedoch war eine armselige Mähre und langsam wie ein Ackergaul. Seit dieser Nacht aber konnte es ihm kein Pferd mehr an Schnelligkeit gleich tun.
Desweiteren wird aus zuverlässiger Quelle berichtet, daß der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, einmal während einer Reise zur Gebetszeit seinem Pferd ein “Halt!” zugerufen hat. Daraufhin war das Pferd stehen geblieben und hatte mit keinem Muskel mehr gezuckt, bis der Prophet das Gebet beendet hatte.
Fünfter Bericht: Ssafina, ein Diener des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, der zu Mu’adh Ibn Dschebel, dem Statthalter des Jemen reisen sollte, hatte Befehl von dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, erhalten und sich auf den Weg gemacht. Unterwegs aber begegnete er einem Löwen. Ssafına sprach zu ihm: “Ich bin ein Diener des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei.” Da wandte sich der Löwe von ihm ab, gab zwar noch einen Laut von sich, ließ ihn jedöch unbehelligt.
Eine andere Überlieferung berichtet hingegen, Ssafina habe sich auf dem Rückweg verlaufen, den Löwen getroffen und der Löwe habe ihn unbehindert ziehen lassen, ja ihm sogar noch den Weg gewiesen.
Desweiteren wird von Hasret Omar folgendes enählt: Zu dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, kam einmal ein Beduine mit einer Eidechse in seiner Hand und sagte zu ihm: “Wenn dieses Tier vor dir die Schehada (= das Zeugnis des Glaubens) ablegt, werde ich vor dir meinen Glauben (=iman) bekennen. Anderenfalls werde ich dir keinen Glauben schenken.” Da befragte der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, das Tier und die Eidechse legte vor ihm mit klarer und deutlicher Stimme Zeugnis für seine Sendung ab.
Desweiteren berichtet Umm Ssalama, die Mutter der Gläubigen: Eine Gazelle hat mit dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, gesprochen und vor ihm Zeugnis für seine Sendung abgelegt.
So gibt es denn viele Geschehnisse dieser Art. Wir haben hier einige Berichte darüber, die beri.ihmt geworden sind und als gesichert gelten können, als Musterbeispiele angefiihrt. Darum wollen wir auch all denen, die den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, nicht anerkennen und ihm nicht Gehorsam leisten wollen, sagen:
“Oh ihr Menschen! Lasset euch ermahnen und nehmt euch ein Beispiel! Wolf und Löwe haben den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, anerkannt und wurden ihm gehorsam. Bemüht euch vielmehr darum, nicht noch tierischer als die Tiere, als die Wölfe zu sein!”
Zweiter Abschnitt: Auch das Reich der Toten, der Geister (Dschinn) und der Engel haben den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, anerkannt.Auch darüber gibt es viele Berichte. Als Beispiel wollen wir einige Berichte, die besonders bekannt geworden und von zuverlässigen Imamen erzählt wurden, anführen. Wir wollen dabei zu erst ein paar Beispiele anführen, die das Totenreich betreffen. Soweit sie Dschinnen und Engel betreffen, gelten sie als ganz allgemein überliefert. Für sie gibt es nicht nur ein, nein tausend Beispiele. Doch hier zunächst ein Beispiel für eine Stimme aus dem Totenreich:
Erster Bericht: Hasan Basri, welcher zur Zeit der Tabüne der Fürst der großen und bedeutenden Gelehrten unter den Theologen und Mystikem, und ein treuer und zuverlässiger Schüler von Imam Ali war, berichtet: “Ein Mann kam zu dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, weinte und klagte ihm: “Ich hatte eine kleine Tochter. Sie starb dort drüben an jenem Bach. Der hat sie auch mitgenommen.” Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, sprach ihm sein Beileid aus und sagte dann zu ihm: “Komm, gehen wir dorthin!” Da gingen sie dorthin. Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, rief nun die Seele des verstorbenen Mädchens bei ihrem Namen. Sofort antwortete ihm das verstorbene Mädchen:
“Hier bin ich und bin bereit!”
Da befragte sie der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei: “Hast du den Wunsch, zu deinem Vater und zu deiner Mutter zurückzukehren?” Sie aber entgegnete:
“Nein, ich habe es hier besser gefunden als dort.
Zweitens: Einige bedeutende Imame, wie der Imam Beyhaqi uııd Imam Ibn Adiy berichten von Hasret Ennes Ibn Malik: Ennes sagt: Eine alte Frau hatte einen einzigen Sohn, der aber plötzlich verstarb. Diese fromme Frau war darüber sehr betrübt und betete: “Oh Herr! Um Deines Wohlgefallens willen bin ich ausgewandert und hierher gekommen, um durch Deinen Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, den Bund zu schließen und ihm zu dienen. Um der Ehre dieses Deines Propheten willen erbitte ich von Dir mein Söhnchen, welcher mir der einzige Trost in meinem Alter war.”Ennes sagt: “Da stand der Verstorbene auf und aß mit uns.
So entstand denn das folgende Zitat von Imam Busiri (eine Kasside für die er von dem Propheten ein Gewand, eine Burda, zum Geschenk erhielt und die deshalb Kasside el-Burda genannt wird – d.Ü.), mit dem er auf dieses Ereignis hinweist und es besingt:
“Würden seine Wunder der Größe und Bedeutung seines Ansehens und seiner Vorzüge entsprechen, so würden in seinem Namen nicht nur die soeben verstorbenen, ja sogar längst vermoderte Gebeine wieder auferstehen.”
Dritter Bericht: Überlieferer wie vor allem Imam Beyhaqi berichten von Abdullah Ibn Ubeydullatı alEnsari: Abdullah sagt: Als Ssabit Ibn Qays ibn Schemmas in der Schlacht von Jamama fiel und ins Grab gebettet werden sollte, war auch ich einer der Anwesenden. Noch während wir dabei waren, ihn ins Grab zu legen, vernahmen wir plötzlich seine Stimme, die da sagte
“Mohammed ist der Prophed Gottes, Abu Bakr der Getreue, Omar ein Märtyrer und Othman ein Frommer und ein Erbarmer.”
Da öffneten wir noch einmal das Leichentuch und sahen nach. Doch er lag darinnen, tot und entseelt. So hatte er denn, noch ehe bevor Hasret Omar zum Kalifen erwählt worden war, dessen Märtyrertod vorausgesagt.
Vierter Bericht: Imam Taberani berichtet von Nu’man Ibn Beshir und auch Abu Nu’aym berichtet von diesem in seinem Buch Delaili Nübüvvet (=Beweise des Prophetentums): Seyd Ibn Hasidsch war plötzlich auf dem Marktplatz umgefallen und verstorben. Wir brachten ihn nach Hause. Während aber zwischen dem Abendgebet und dem Nachtgebet die Frauen alle um ihn herum weinten, sagte er plötzlich:
“‘Schweigt doch! Seid doch still!” und fügte dann mit klarer Stimme hinzu:
“Mohammed ist der Gesandte Gottes. Friede sei mit dir , oh Prophet Gottes!”
So redete er noch eine Weile weiter. Doch als wir dann nach ihm sahen, da war seine Seele entflohen, dahingeschieden.
Wenn also nun die entseelten Leiber der Verstorbenen seine Botschaft bestätigen, die Lebenden aber sie nicht bestätigen, so sind doch diese lebendigen Räuber des Lebens seelenloser als die Entseelten und erstorbener als die schon Verstorbenen.
Was aber die Engel, ihre Erscheinung und den Dienst betrifft, den sie dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, erwiesen haben, sowie die Dschinnen, die aus seiner Hand den Glauben empfangen und ihm Gehorsam geleistet haben, so sind diese Dinge allgemein überliefert. Sie werden im Quran mit vielen Ayat dargelegt und beschrieben. So haben ihm nach Aussage des Qurans in der Schlacht von Badr fünftausend Engel, den Ssahabis gleich, jedoch in vorderster Front als Soldaten gedient. Ja, diese Engel sind sogar unter den übrigen Engeln gleichfalls der Ehre der “Ashab-i Badr (Kameraden von Badr)” teilhaftig geworden.
In dieser Hinsicht müssen zwei Gesichtspunkte in Betracht gezogen werden:
Erster Gesichtspunkt: Die Existenz des Engelreiches und der Dschinnen ist ebenso wie die Existenz des Tierreiches und der Menschen eine feststehende Tatsache. Dies und welches unsere Verbindungen mit ihnen sind, haben wir bereits im Neunundzwanzigsten Wort so sicher bewiesen wie zwei mal zwei vier ist. Was diesen Beweis anbelangt, so verweisen wir auf dieses Wort.
Zweiter Gesichtspunkt: Zu Ehren des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und infolge der Wirkung seines Wunders haben Menschen aus seiner Ummah sie gesehen und mit ihnen gesprochen.
So berichten alle hadithkundigen Imame, vor allem aber Buchari und Imam Moslim übereinstimmend:So kam einmal ein Engel in Menschengestalt zu ihm, gekleidet in weiß. Es war dies der Erzengel Gabriel. Während der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, inmitten seiner Ssahabis saß, kam er zu ihm und fragte ihn:
“Was ist Islam? Was ist Glaube? Was ist Güte? Erkläre das!” Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, erklärte es ihm. Die dort anwesende Gemeinde der Ssahabis erhielten nicht nur eine Vorlesung, sie konnten auch diese Persönlichkeit recht deutlich sehen. Obwohl sie ein Reisender zu sein schien, konnte man doch keine Spuren einer Reise an ihr bemerken. Schließlich stand sie auf und war plötzlich verschwunden. Da geruhte der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, anzumerken: “Es war dies Gabriel, der so gehandelt hat, um euch zu unterrichten.”
Desweiteren berichten die hadithkundigen Imame mit zuverlässigen Quellenangaben im Grade einer sinngemäßen allgemeinen Überlieferung: “Hasret Gabriel wurde des öfteren von den Ssahabis in der Gestalt von Dihya, einem Ssahabi von vollendeter Schönheit, in der Nähe des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, gesehen. So steht mit Sicherheit fest, daß Hasret Omar, Ibn Abbas, Ussama ibn Sayd, Haris, Ayshe Ssiddika und Umm Ssalama zuverlässig berichten: “Wir sehen Hasret Gabriel des öfteren an der Seite des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, in der Gestalt von Dihya.”
Ja wäre es denn etwa möglich, daß diese Menschen “wir haben gesehen” gesagt und nichts gesehen hätten?
Desweiteren berichtet Ssa’d ibn Ebi Waqqas, einer der Zehn Empfänger (der Verheißung des Paradieses) und Erobererdes Iran, unter Angabe einer authentischen Quelle:
“In der Schlacht von Uhud haben wir zu beiden Seiten des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zwei weißgekleidete Gestalten gleich Wächtern gesehen, die ihn beschützten. Es war uns klar, daß dies zwei Engel waren und gelangten zu der Überzeugung, daß es Gabriel und Michael waren.” Ja wäre es denn möglich, daß dieser Streiter für den Islam “wir haben gesehen”sagen sollte und sie nichts gesehen hätten?
Desweiteren berichtet Abu Ssufyan ibn Kharith ibn Abdul Muttalib (der Neffe des Propheten), wie zuverlässig überliefert wird: “Wir haben in der Schlacht von Badr zwischen Himmel und Erde weißgekleidete Reiter gesehen.
Desweiteren bat Hasret Hamsa einmal den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei: “Ich möchte Gabriel sehen.” Da zeigte er ihn ihm in der Kaaba. Doch er konnte es nicht ertragen, verlor das Bewußtsein und stürzte zur Erde.
Dergleichen Ereignisse, wo Engel sichtbar wurden, gibt es viele. Doch alle diese Ereignisse zeigen nur einen Aspekt der Wunder Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, und beweisen, daß vor dem Licht seines Prophetentums selbst Engel wie Falter sind.
Was aber die Dschinnen betrifft, so gibt es viele Ereignisse, wo nicht nur Ssahabis sie gesehen und mit ihnen gesprochen haben, sondern selbst einfache Leute aus der Gemeinde mit vielen von ihnen verkehrt haben. Derjenige Bericht jedoch, welcher durch hadithkundige Imame bestens gesichert und bestätigt ist und von Ibn Mes’ud überliefert: “Ich habe einmal bei Batn Nachl in der Nacht eine Bekehrung von Dschinnen miterlebt. Diese Dschinnen, die ich gesehen habe, glichen den hochgewachsenen Gestalten aus jenem Stamme im Sudan, den man die Sutt nennt.
Desweiteren wurde der folgende Bericht von Hasret Khaled Ibn Walid berühmt, den die hadithkundigen Imame anführen und bestätigen: “Zu der Zeit, da der Götze namens Usa zerstöıt wurde, kam aus diesem Götzen eine Dschinn in Gestalt einer schwarzen Frau heraus. Hasret Khaled schlug diese Dschinn mit seinem Schweıt entzwei. Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, sagte über dieses Ereignis: “Man hatte sie in diesem Götzen Usa angebetet. Doch von nun an wird man sie nicht mehr anbeten.
Desweiteren gibt es von Hasret Omar folgende berühmte Überlieferung: “Als wir einmal mit dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, beisammen waren, kam ein Dschinn namens Hama in der Gestalt eines Greises, einen Stock in seiner Hand, und nahm den Glauben an. Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, unterrichtete ihn über einige Suren von den kurzen Suren.Nachdem er die Unterweisung empfangen hatte, ging er wieder. Obwohl einige hadithkundige Imame die Authentizität dieses letzten Berichtes anzweifeln, gibt es andere, nahmhafte Imame, welche dessen Glaubhaftigkeit bestätigen. Wie dem auch sei: es ist nicht notwendig, sich in langen Erörterungen darüber aufzuhalten, da es genügend andere Beispiele dafür gibt.24 Nisan 2010: 19:37 #769866Anonim
Was wir dem nur noch hinzusetzen wollen, ist folgendes:
Im Lichte des Etırenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, durch seine Belehrung und die seiner Nachfolger haben tausende Pole (des Geisteslebens) und Theologen wie Scheich Geylani mit Engeln und Dschinnen verkehrt und tun es noch heute und solche Geschehnisse haben durch ihre Vielzahl hundertfach den Wert allgemeiner Überlieferungen (Tavatur). Dieser vertraute Umgang der Gemeinde (Ummah) Mohammeds (ASM)mit Engeln und Dschinnen und ihre Gespräche mit ihnen sind jedoch in der Tat ein Werk des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und ein Wunder seiner Erziehung, Bildung und Rechtleitung.
Dritter Abschnitt: Der Schutz, unter dem der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, stand, seine Unangreifbarkeitund Ehrenhaftigkeit, waren ein offensichtliches Wunder und die ebenso offensichtliche Wahrheit der ehrwürdigen Ayah :
“Gott wird dich vor den Menschen beschützen.”
kommt in vielen Wundem zum Ausdruck. Als der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, an die Öffentlichkeit trat, da trat er in der Tat nicht nur gegen ein einzelnes Volk oder eine Nation, einige wenige Parteien oder eine besondere Religion an, vielmehr trat er ganz allein gegen alle Könige und die Anhänger aller Religionen auf. Denn obwohl sein Onkel sein größter Feind war und auch sein Stamm und sein Volk ihm feindlich gesinnt waren, konnte er dennoch nach dreiundzwanzig Jahren ohne Wächter, ohne Maßnahmen zu seinem Schutz oder Beschützer und obwohl erdoch mannigfachen Attentaten ausgesetzt gewesen war, in vollendeter Zufriedenheit auf seinem Ruhelager sterben und über die Welt der Engel emporsteigen. Welch eine Macht und Wahrheit in diesem Schutz, seiner Unangreifbarkeit und Ehrenhaftigkeit durch die ehrwürdige Ayah:
“Gott wird dich vor den Menschen beschützen.”
zum Ausdruck kommt und welch ein festes Fundament in ihr gelegt ist, das wird hierin sonnenklar gezeigt. Hier wollen wir nur einige Berichte, die als authentisch überliefert sind, als Beispiele dafür anführen.
Erster Bericht: Hadithkundige und Biographen (ehli ssiyer ve hadith)berichten übereinstimmend: Der Stamm der Qureysch hatte sich zusammengetan, entschlossen, den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zu töten. Ja auf den Vorschlag eines Mannes, in den der Teufel gefahren war, wählten sie aus jeder Sippe mindestens einen Mann, damit es später nicht etwa unter den Qureyshiten zu einer Spaltung käme, aus. Das waren insgesamt etwa zweihundert Leute. Unter der Führung von Abu Dschahil und Abu Leheb zogen sie zu dem seligen Hause des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und wollten es umstellen. An der Seite des Ehrenwerten Gesandten, mit dem der Friede und Segen sei, befand sich Ali. Zu diesem sagte er: “Schlafe du diese Nacht auf meinem Lager.” Sodann wartete der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, bis die Qureyshiten herangerückt waren und das ganze Haus umzingelt hatten. Erst danach trat er heraus, warf ein wenig Erde über sie, worauf niemand ihn erkannte, ging dann mitten durch sie hindurch und verschwand.In der Höhle von Hira wurden ihm dann zwei Tauben und eine Spinne allen Qurey-shiten entgegen zum Wächter und gaben ihm Schutz.
Zweiter Bericht: Dieser gilt als zuverlässig überliefert und erzählt, daß die Anführer der Qureysh nun, als sie die Höhle wieder verließen und sich in Richtung Medina wandten, ihnen gegen ein bedeutendes Vermögen einen besonders tapferen Mann namens Ssuraqa nachsandten, der sie verfolgen und umbringen sollte. Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, und Abu Bakr asSiddiq hatten jedoch, als sie miteinander die Höhle verließen, bereits erkannt, daß Ssuraqa ihnen folgte. Wiederum verfiel Abu Bakr isSiddiq in große Sorge und Bedrängnis. Doch wie zuvor in der Höhle sagte der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zu ihm:
“Bekümmere dich nicht! Gott ist mit uns”
Er sah Ssuraqa nur an. Das Pferd von Ssuraqa aber blieb mit seinen Hufen wie an die Erde angewurzelt stehen. Er befreite sich und wiederum verfolgte er sie. Doch diesmal stieg aus der Erde, dort wo die Hufe des Pferdes angefesselt waren, etwas wie Rauch empor. Diesmal begriff er:”Es ist nicht in deine noch in irgendjemand anderen Hand gegeben, Hand an ihn zu legen.” – “Gnade!” schrie er da, und der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, schenkte ihm Gnade, sagte aber zu ihm: “Geh nun! Aber sorge dafür, daß kein weiterer mehr kommt!”
In Ergänzung zu diesem Bericht möchten wir auch noch das folgende mitteilen: in einer authentischen Erzählung wird berichtet: Ein Hirte, der sie gesehen hatte, eilte nach Mekka, um den Qureyshiten davon zu berichten. Als er jedoch in Mekka angekommen war, da hatte er vergessen, wozu er gekommen war. Wie sehr er sich auch darum bemühte, er konnte es sich nicht mehr ins Gedächtnis zurückrufen. Gezwungenermaßen mußte er umkehren. Da erst begriff er, daß ihm das Vergessen, dem er anheim gefallen, eingegeben worden war.
Dritter Bericht: Die hadithkundigen Imame geben von der Schlacht bei Gatafan und Enmar den folgenden Bericht, den sie durch verschiedene Kanäle erhalten haben: Ein tapferer Stammesführer namens Ghauras hatte sich dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, unbemerkt genähert und sagte, dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem der Friede und Segen sei, das blanke Schwert über sein Haupt haltend: “Wer wird dich nun vor mir retten?” Jener sagte: “Allah!” und betete sodann:
“Oh Gott, sei Du mir mein Genügen, so Du es willst!”
Da empfıng Ghauras plötzlich mitten zwischen seine beiden Schultem einen Streich aus dem Unsichtbaren, sodaß ihm das Schwert aus der Hand fiel und er zur Erde stürzte. Da ergriff der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, das Schwert mit seiner Hand und fragte zurück: “Und wer ist es, der dich nun retten wird?” Doch dann verzieh er ihm. Da ging dieser Mann zu seinem Stamm zurück. Jeder war über diesen so kühnen und tapferen Mann erstaunt. “Was ist mit dir geschehen?” fragten sie ihn, “Wanım hast du denn nichts ausrichten können?” Da erzählte er ihnen, wie die Ereignisse verlaufen waren und fügte noch hinzu: “Ich komme gerade von dem besten aller Menschen zurück.”
Desgleichen kam einmal, wie in der obigen Erzählung, einer der Ungläubigen in der Schlacht von Badr, zu dem Ehrwürdigen Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, ohne daß dies jemand bemerkt oder es einer gesehen hätte, trat hinter ihn und hob das Schwert zum Schlag, als plötzlich der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, den Kopf wandte und ihn ansah. Da befiel ihn ein Zittern und das Schwert entfiel seinen Händen.
Vierter Bericht: Auch dieser Vorfall ist ebenso beıühmt geworden wie eine sinngemäße Überlieferung und wird von den meisten Kommentatoren als Grund für die Offenbarung dieser Ayah angesehen:24 Nisan 2010: 19:38 #769867Anonim
Siehe, wir haben ihnen die Halsfesseln bis an das Kinn hinauf angelegt, sodaß sie nun ihre Nasen hoch tragen müssen. Und wir haben vor ihnen einen Wall aufgerichtet und einen Wall hinter ihnen, der ihnen den Blickverstellt, sodaß sie nicht sehen können.” So berichten denn die Fachgelehrten unter den Kommentatoren und die hadithkundigen Imame wie folgt: Abu Dschehil hatte sich geschworen: “Sobald ich sehe, daß Mohammed sich zum Gebet niedergeworfen (Ssedschde) hat, will ich ihn mit diesem Stein erschlagen!” Sodann nahm er diesen Stein und machte sich mit ihm auf den Weg. Als er jedoch den Propheten in der Ssedschde erblickte und den Stein emporhob, um zuzuschlagen, verharrten seine Arme weiterhin emporgereckt. Erst nachdem der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, das Gebet vollendet hatte und wieder aufgestanden war, bekam Abu Dschehil seine Hände endlich wieder frei. Sei es nun, daß der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, ihm die Erlaubnis dazu erteilt hatte, sei es, daß fiir das Gegenteilige keine weitere Notwendigkeit mehr gegeben war, wurden ihm nun die Hände entbunden.
Desweiteren hatte einmal, und dies soll nach einer der Überlieferungen Velid ibn Mughira gewesen sein, und zwar wiederum aus dem Stamme Abu Dschehils, den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, erschlagen wollen und der sich dazu einen großen Stein aussuchte und ging, um den Propheten während der Ssedschde damit zu erschlagen. Doch da waren ihm die Augen verschlossen. Da er den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, in der Mesdschid al-Haram (= die Kaaba, d.h. die Verbotene Moschee, in der auch kein Verfolgter erschlagen werden durfte -d.Ü.-) nicht sehen konnte, kehrte er um, konnte jedoch auch die, welche ihn ausgeschickt hatten, nicht mehr wahrnehmen, hörte vielmehr nur ihre Stimmen. Als danach dann der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, nach dem Gebet wieder herauskam und somit die Notsituation vorüber gegangen war, gingen auch Velid ibn Mughira die Augen auf.
Desweiteren wird auch von Abu Bakr asSiddiq der folgende Bericht als authentisch überliefert:
Nach der Offenbarung der Sure 111:
“Verderben der Hand des Abu Leheb!”
nahm Umm Dschemil (Mutter der Schönheit), die Frau des Abu Leheb, genannt die “Holzträgerin”
einen Stein und ging zur Mesdschid al-Haram. Dort saß Abu Bekr isSiddiq mit dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei. Sie erblickte dort Abu Bekr isSiddiq und fragte ihn: “Oh Abu Bekr! Wo ist dein Freund? Ich habe gehört, daß er über mich gespottet hätte. Wenn ich ihn sehe, werde ich ihm mit diesem Stein auf den Mund schlagen.” Den neben ihm sitzenden Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, aber sah sie nicht. Natürlich konnte sie, der Hölle Holzträgerin, ihn, Sultan Laulaak (der König mit dem Titel: “Um deinetwillen habe ich die Welt erschaffen.” – d. Ü.), der unter Gottes Schutz stand, nicht sehen, nicht in seine friedvolle Gegenwart (Husur) gelangen. Und sie sollte auch nie zu Gegenwart dessen mündig werden, in dessen Mund das Wort gegen sie von Gott gelegt worden war.
Fünfter Bericht: Einer zuverlässigen Überlieferung zufolge wird berichtet, daß Amir Ibn Tuffeyl und Erbed Ibn Qais übereingekommen waren, zu dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zu gehen. Dabei sagte Amir: “Ich werde ihn ablenken und während dessen erschlägst du ihn.” Doch dann sah er, daß sein Kamerad nichts dergleichen tat. So fragte er ihn denn, nachdem sie wieder gegangen waren: “Warum hast du ihn nicht erschlagen?” Der erwiderte ihm: “Wie sollte ich denn? Wie sehr ich auch dazu entschlossen gewesen war, so sah ich doch ständig dich dazwischentreten. Wie aber hätte ich dich erschlagen können?”
Sechster Bericht: Einer zuverlässigen Überlieferung zufolge wird berichtet: Während der Schlacht von Uhud oder Huneyn kam Sheyba ibn Othman Al-Hadschebi, dessen Onkel und dessen Vater von Hasret Hamsa umgebracht worden waren, heimlich herbeigeschlichen, um Rache zu nehmen. Als er jedoch bereits sein blankes Schwert hinter dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, erhob, fıel ihm plötzlich das Schwert aus den Händen. Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, blickte ihn an und legte ihm seine Hand auf die Brust. Sheyba erzälılte später: “In diesem Augenblick hätte es keinen Menschen auf der Welt geben können, der mir teurer gewesen wäre als er.” Er nahm den Glauben an und der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, befahl ihm: “Jetzt geh und kämpfe!” Und Sheyba erzählt weiter: “Da ging ich und kämpfte vor dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei.Wäre mir zu der Zeit mein eigener Vater entgegengetreten, ich hätte selbst ihn erschlagen.”
Desweiteren kam am Tag der Eroberung von Mekka ein Mann namens Fedala zu dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, ihn umzubringen. Doch der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, blickte ihn lächelnd an und fragte ihn: “Was hattest du dir in deiner Seele gesagt?” Dabei tat er für Fedala den Wunsch um Vergebung. Fedala gelangte zum Glauben und erzählte darüber später: “In diesem Augenblick gab es niemanden mehr auf der Welt, der mir teurer gewesen wäre als er.”
Siebenter Bericht: Einer zuverlässigen Überlieferung entsprechend hatten die Juden einmal geplant, ein Attentat gegen den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zu verüben. Als er sich jedoch einmal an einem Platz niedergelassen hatte, und sie gerade von oben einen Felsbrocken auf ihn herabschleudem wollten, da hieß Gott, der Beschützer, ihn im gleichen Augenblick aufstehen und machte so ihren Anschlag zunichte.
So wie diese sieben Beispiele gibt es noch viele andere Berichte. So überliefern vor allem Imam Buchari und Imam Moslim und die hadithkundigen Imame von Hasret Aysha: Nach der Offenbarung der Ayah :
“Gott wird dich vor den Menschen beschützen.”
sagte der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zu den Leuten, die ihn gelegentlich bewachten:
“Oh ihr Leute! Laßt mich nur! Denn Gott in Seiner Größe und Majestät behütet mich.”
So zeigt denn auch diese Abhandlung von Anfang an bis hierher: Alle die Welten und Reiche im All kennen den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und stehen mit ihm in Verbindung. In all diesen Welten wurden seine Wunder offenbar. Das also heißt, daß diese Persönlichkeit, Ahmed (ASM), von Gott dem Gerechten eingesetzt und beauftragt ist, dies jedoch in Hinblick auf den Schöpfer des Alls, unter dem Titel des Herrn aller Geschöpfe und als sein Gesandter. Es ist ja der hochgestellte Inspektor und Revisor des Königs in jedem seiner Verwaltungsbereiche bekannt und geachtet und, wo immer er eintritt, berechtigt, Anweisungen zu erteilen, weil er der oberste Beamte im Dienste des Königs ist. Wäre er dagegen nur ein Justizinspektor, könnte er seine Anweisungen nur im Justizbereich erteilen. In anderen Abteilungen wäre er hingegen kaum bekannt. In ähnlicher Weise könnte ein Beamter der Militäıverwaltung im Bereich der Zivilverwaltung unbekannt sein. In gleicher Weise wird nun auch verständlich, daß er, der in allen Bereichen des Königreiches Gottes bekannt und geachtet ist, bzw. bekannt gemacht worden ist, von den Engeln angefangen bis zu den Mücken und Spinnen, dem entsprechend das Siegel der Propheten und der Gesandte des Herrn der Welten ist und seine Sendung erstreckt sich über die all Seiner Botschafter.
Sechzehnter Hinweis
Die Wunder, die “Irhasat” genannt werden und sich noch vor dem Beginrı seines Prophetentums jedoch in Bezug auf sein Prophetentum ereignet haben, gelten gleichfalls als ein Beweis für sein Prophetentum. Es gibt ihrer drei Arten.
Erste Art: Diese umfaßt, wie dies auch im Quran ausdrücklich bestätigt wird, Hinweise in der Thora, den Evangelien, dem Psalter und den Prophetischen Schriften auf das Prophetentums Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei. Da es sich hierbei jedoch um Heilige Schriften handelt, die vom Himmel herab gesandt worden und von Gottes Gesandten der Menschheit verkündet worden sind, müssen sie ja auch mit Sicherheit und Notwendigkeit jene Persönlichkeit vorherverkündigt haben, der ihren Glauben von Grund auf reformieren, den Kosmos anders erscheinen las sen und mit seinem Licht die halbe Menschheit erleuchten werde. Ja wäre es denn möglich, daß Propheten, die in diesen Büchern kleine Ereignisse voraussagen, das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit, das Erscheinen Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, nicht schon vorausgesagt hätten? Da sie also ganz offensichtlich eine derartige Voraussage gemacht haben, werden sie in jedem Fall entweder seinen Anspruch, ein Prophet zu sein, bestreiten, um die Menschen davor zu beschützen, ihren Glauben zu verlieren und die Heiligen Bücher davor zu bewahren, ihre Gültigkeit zu verlieren, oder aber sie werden ihn in seinem Prophetentum bestätigen, sodaß der wahre Glaube durch die Wahrhaftigkeit einer solchen Persönlichkeit vor Aberglaube und Verfälschung bewahrt bleibe. Denn da nun einmal Freund und Feind darin übereinstimmen, daß es in keiner der Heiligen Schriften einen Hinweis auf dessen Widerlegung gibt, muß sich also eine derartige Bestätigung in ihnen finden. Da sich aber nun einınal eine derartige Bestätigung in ihnen fınden muß, weil es also einen ganz bestimmten Grund und eine grundsätzliche Notwendigkeit für eine solche Bestätigung gibt, wollen auch wir hier drei Beweise als unwiderlegbare Zeugnisse für das Vorhandensein derartiger Bestätigungen anführen.24 Nisan 2010: 19:39 #769868Anonim
Erster Beweis: Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, sagt in der Sprache des Qurans:
“Eure Bücher verweisen auf mich und bestätigen mich und das, was ich euch verkündige, das bestätigen euch auch eure Bücher.”
Sage: Bringt doch einmal eure Thora herbei und lest darin, wenn ihr wahrhaftig seid!
Sage: Kommt! Wir wollen unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen zusammenrufen und alle unsere Leute und die eurigen. Dann wollen wir schwören, daß der Fluch Gottes herabkommen solle über diejenigen, welche lügen.
Mit dergleichen Versen forderte er sie heraus. Doch obwohl er sie ilınen beständig um die Ohren schlug, konnte ihm kein jüdischer Gelehrter oder christlicher Geistlicher einen Irrtum nachweisen. Hätten sie ihm einen aufzeigen können, hätten diese verstockten Ungläubigen in ihrem Neid, und von ihnen gab es sehr viele, die Heuchler unter den Juden und diese ganze ungläubige Welt es all überall bekannt gemacht.
Und weiter sagte ihnen der Prophet: “Entweder ihr findet meinen Irrtum heraus, oder aber ich werde in Heiligem Bestreben (Dschihad) bis zu eurer Niederlage nicht nachlassen.” Doch da sie den Kampf, den Untergang und die Auswanderung wählten, heißt dies, daß sie keinen Irrtum bei ihm entdecken konnten. Hätten sie einen Irrtum bei ihm entdeckt, es wäre ihre Rettung gewesen.
Zweiter Beweis: Die Ausdrucksweise in der Thora, den Evangelien und dem Psalter weisen nicht jenen selben wunderbaren Charakter auf wie ihn der Quran hat, diese sind auch immer wieder und wieder neu übersetzt worden, wobei dann jedes Mal wieder sehr viele fremde Worte unter den alten Text gemischt wurden. Ebenso sind die Auslegungen und Mißdeutungen der Kommentatoren unter die urspriznglichen Verse geraten. Außerdem wurden dem auch noch die Verfälschungen einiger Ungebildeter und einiger übel gesinnter Leute hinzugefügt. Auf diese Weise vermehrten sich in diesen Büchern die Irrtümer und die Fälschungen. Ja Scheich Rahmatullah el-Hindi (ein berühmter Gelehrter) hat sogar einmal den jüdischen wie den christlichen Geistlichen und Gelehrten in den Büchern der Alten an tausenden von Stellen Verfälschungen nachgewiesen und sie so zum Verstummen gebracht: Dennoch hat schon in damaliger Zeit der berühmte Huseyn al-Dschisri (Gottes Erbarmen über ihn) in diesen Büchern einhundertundvierzehn Stellen entdeckt, welche Beweise für das Prophetentum Ahmeds betreffen und sie in seiner “Risale-i Hamidiye” zusammengefaßt. Diese Risala ist von Ismail Haqqi aus Manastir ins Osmanische übersetzt. Jeder, der will, kann in diesem Buch nachschlagen und -lesen.
Desweiteren haben sehr viele jüdische Gelehrte und auch christliche Gelehrte eingestanden und zugegeben:”In unseren Büchern werden die Kennzeichen des Arabers Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, beschrieben.” Unter den Nicht-Moslimen war es vor allem der berühmte Kaiser Heraklios, der dies zugab, indem er sagte: “Jesus, mit dem der Friede sei, hat uns von Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, Kunde gebracht.”
Ein anderer byzantinischer Herrscher, Muqauqis, Stadthalter von Ägypten und die berühmtesten jüdischen Gelehrten, wie Ibn Ssuriya und Ibn Ahtab und sein Bruder Ka’b Ibn Asad und Subeyr ibn Batiya, aber auch andere berühmte Gelehrte und führende Persönlichkeiten, haben, obwohl sie Nicht-Moslime blieben, dennoch zugegeben: “Es gibt in unseren Büchern in der Tat Stellen, die von ihm künden.”
Desweiteren haben diejenigen unter den berühmten jüdischen Gelehrten, wie auch unter den berühmten christlichen Geistlichen, die in den Schriften der Alten die Hinweise auf Mohammed (Friede und Segen sei mit ihm! ) gefunden hatten, ihren Widerstand aufgegeben und den Glauben angenommen, sodann auf diese Hinweise in der Thora und in den Evangelien aufmerksam gemacht und so die jüdischen und christlichen Gelehrten zum Verstummen gebracht. Unter ihnen waren die berühmten Abdullah Ibn Sselam, Veheb Ibn Munabbih, Abu Jasir, Schamul (dieser lebte in der Zeit vonTubba’, König von Jemen. Tubba’ nahm den Glauben noch vor der Berufung des Propheten und in dessen Abwesenheit an, desgleichen Schamul.) und die beiden Söhne von Ssa’ye, namens Essid und Ssa’lebe. Auch war einmal ein Bekenner des Einen Gottes, Ibn Heyban genannt, noch in vorprophetischer Zeit zu Gast bei dem Stamme der Bani Nadir. Diesen sagte er·24 Nisan 2010: 19:39 #769869Anonim
Die Zeit der Erscheinung eines Propheten ist nahe. Zu diesem Platz hier wird er auswandern.” Dann starb er dort. Während dann später dieser Stamm gegen den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, kämpfte, traten Essid und Ssa’lebe hervor und riefen ihrem Stamme zu:
“Bei Gott! Dieser ist es, dessen Ankunft Ibn Heyban vorausgesagt hatte.” Sie sollten nicht mit ihm kämpfen. Doch sie haben nicht auf sie gehört und so ihr Unheil heraufbeschworen.
Desweiteren sind jüdische Gelehrte wie Ibn Bunyamin, Muchayriq und Ka’b Al-Achbar und viele andere jüdische Gelehrte, nachdem sie in ihren Büchern die Kennzeichen des Propheten gesehen hatten, zum Glauben gelangt und haben so die übrigen, welche nicht zum Glauben gelangt waren, zum Verstummen gebracht.
Was den bekannten Vorfall mit dem beriihmten Mönch Bahira, einem christlichen Gelehrten betrifft, so war der Ehrwürdige Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, als er damals mit seinem Onkel nach Damaskus reiste, gerade erst zwölf Jahre alt. Der Mönch Bahira lud damals um seinetwillen die Qureyshiten zu sich ein. Er hatte jedoch bemerkt, daßjenes Wölkchen, das der Karawane Schatten spendete, auch weiterhin seinen Schatten auf diese Karawane warf, sagte er sich: “Dies bedeutet, daß der Mann, den ich suche, dort geblieben ist.” So sandte er einen Mann, um auch ihn herbeiholen zu lassen. Zu Abu Talib aber sagte er: “Kehre um! Reise zurück nach Mekka! Die Juden sind eifersüchtig. In der Thora werden die Hinweise auf ihn beschrieben. Sie könnten ihn verraten.”
Desgleichen haben Nasturu-1’Habesch und der Negus von Äthiopien, als sie in ihren Büchern die Hinweise auf den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, entdeckten, beide gemeinsam den Glauben angenommen.”
Desgleichen hat ein berühmter christlicher Wissenschafter namens Daghatir diese Hinweise gesehen und den Glauben angenommen. Diesen verkündigte er dann unter den Byzantinern und erlitt dafür den Märtyrertod.”
Desgleichen haben Harith Ibn Abu Schumar A1-Ghassani, ein christlicher Herrscher und große religiöse Führer und Könige, nämlich Ssahib Ilya, Heraklios, Itın Natur, Dscharud und dergleichen berühmte Persönlichkeiten in ihren Büchern diese Hinweise gesehen und den Glauben angenommen. Nur Heraklios bekannte sich um seines irdischen Reiches willen nicht offen zum Glauben.
Desgleichen war auch Ssalman al-Farissi (= der Perser) zuvor Christ gewesen. Nachdem er die Zeichen gefunden hatte, welche auf den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, hinweisen, suchte er ihn auf.
Desgleichen erklärten ein bedeutender Gelehrter, namens Temim, auch der berühmte Negus von Abessinien und die abessinischen Christen und die Priester von Nedschran alle übereinstimmend: “Wir haben die Zeichen seines Prophetentums in unseren Büchern gesehen. Darum haben wir den Glauben angenommen.”
Dritter Beweis: Als Beispiel wollen wir hier einige Verse aus der Thora, den Evangelien und dem Psalter anführen, die wir in ihrer Beziehung zu dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, anschaulich machen wollen.
Erstens: Unter den Psalmen fındet sich der Vers:
“Oh Gott sende uns einen, der nach diesem Verfall der Sitten das Gesetz wieder aufrichten wird.”
“Muqim asSunna” ist einer der Namen Ahmeds (ASM). Und in den Evangelien heißt es:
“Es sprach der Messias: Ich gehe zumeinem Vater und zu eurem Vater. damit Er euch den Paraklet sende.”
Das heißt, “Ich gehe, damit der Paraklet zu euch kommen kann,” das heißt, damit Ahmed (dann nach mir) kommen kann.
Ein weiterer Vers:
“Ich erbitte von meinem Herrn einen Paraklet, der für ewig bei euch bleiben soll.”
Hierbei bezeichnet “Paraklet” in der Bedeutung eines ,der zwischen Recht und Unrecht unterscheidet, in diesen Büchern den Namen des Propheten.
In der Thora lautet ein Vers:
“Gott sprach fürwahr zu Abraham: Hagar wird fürwahr empfangen und die Hand ihres Sohnes wird über allen sein und die Hände aller werden sich ihm in Ergebung auftun. “
Ein anderer Vers in der Thora heißt:
“Und er sagte: Oh Moses, ich werde ihnen einen Propheten wie dich aus den Söhnen ihrer Brüder senden und werde Mein Wort in seinen Mund legen. Den Mann aber, der das Wort Meines Propheten, das er in Meinem Namen sprechen wird, nicht annimmt, werde ich zur Rechenschaft ziehen.”
Und hier noch ein dritter Vers aus der Thora:
“Moses sprach: Mein Herr, ich fınde in der Thora eine Gemeinde (Ummah), welchedie beste Gemeinde ist, diezum Wohle der Menschheit entstehen wird.
Sie wird gebieten, was recht ist und verbieten, was unrecht ist. Sie werden an Allah glauben und ich werde sie zu Meiner Gemeinde machen. Er sprach: Dies ist die Gemeinde Mohammeds.”
Der Name “Mohammed” wird in diesen Büchern in der Form syrischer Namen, wie Himyata, oder A1-Munhamenna oder auch Muscheffah wiedergegeben, was in Form hebräischer Namengebung “Mohammed” bedeutet. Im übrigen wird der Name “Mohammed” nur an wenigen Stellen ausdrücklich erwähnt, welche ebenfalls von den neidischen Juden verändert worden sind.24 Nisan 2010: 19:39 #769870Anonim
Ein weiterer Vers aus dem Psalter:
“Oh David, nach dir wird ein Prophet kommen, der Ahmed oder Mohammed heißen wird. Er wird ein Getreuer sein und ein Herr. Seine Gemeinde wird Erbarmen fınden.'”‘
Desweiteren haben die sieben Abdullahs, sowie Abdullah Ibn Amr Ibn As, der in den Büchem der Alten viel geforscht hat, Abdullah Ibn Sselam, welcher der erste unter den berühmten jüdischen Gelehrten war, die den Islam angenommen haben, der berühmte Ka’b Al-Achbar, ebenfalls einer der jüdischen Gelehrten, den folgenden Vers aus der Thora, die damals noch nicht so verfälscht war, aufgezeigt und bekannt gemacht. Darin wird zunächst Moses angesprochen, wonach dann das Wort an den künftigen Propheten lautet:
“Oh Prophet! Wirhaben dich gesandt als Zeugen, als Verkündereinerfrohen Botschaft, als Ermahner und aIs Stütze für Unwissende. Du bist mein Diener und Verehrer. Ich habe dich als “der Vertraute” genannt. Ich habe dich als ein solcher gemacht, der auf mich vertraut, nicht schroff noch finster ist, noch aufden Straffen arrogant geht, nicht Böses mit Bösem vergeltet, sondern verzeiht und vergibt. Gott wird sein Leben nicht nehmen, bis er den Weg des Glaubens, der in krumme Bahnen geraten war, wieder richtigstellt, bis jeder sagt: Es gibt keine Gottheit außer dem Einen Gott!”
Ein weiterer Vers aus der Thora:
“Mohammed ist der Gesandte Gottes,geboren in Mekka, ausgewandert nach Tayba, sein Reich schließtt Damaskus ein und seine Gemeinde wird gepriesen
In diesem Vers erscheint das Wort “Mohammed” als ein syrischer Name mit der Bedeutung “der Gepriesene”.
Ein weiterer Vers aus der Thora:
“Du bist mein Diener, Verehrer und Gesandter, der auf mich vertraut.”
In diesem Vers wird der Prophet, der aus den Söhnen Ismaels, den Brüdern der Söhnen Isaaks und nach Moses kommen wird, angesprochen.
Ein weiterer Vers aus der Thora:
“Mein auserwählter (muchtar) Diener und Verehrer wird nicht schroff und ,f inster sein.”
Hier ist die Bedeutung von “Muchtar (Auserwählter)” gleich “Mustafa” und dies ist auch ein Name des Propheten.
In den Evangelien findet sich die Beschreibung des Propheten, der nach Jesus kommen wird und den er in einigen Versen mit dem Titel “der Herr der Welt” verkündet:
“Er wird ein Eisenstab haben, womit er schlagen wird, und seine Gemeinde auch.”
Dieser Vers zeigt: “Der Prophet, welcher der Herr über das Schwert ist, wird mit Dschihad beauftragt kommen.”
“Kadib-i hadid (Eisenstab)” ist die Bezeichnung für ein Schwert. Seine Gemeinde wird auch wie er Herr über das Schwert sein, das heißt, daß sie mit dem Dschihad beauftragt werden.
“Und im Evangelium werden sie mit Getreide verglichen, dessen Triebe Er (aus dem Boden) hervorkommen und (immer) stärker werden Iäßt, woraufes verdickt und aufrecht auf den Halmen steht, zur Freude derer, die (vorher) die Saat ausgestreut hoben, damit Er mit ihnen den Groll der Ungläubigen hervorruft, (worin sie vergrämen).”
Diese Ayah aus der Sure “Feth (der Sieg)” weist auf noch andere Verse aus dem Evangelium wie dieser Vers hin und gibt durch das Evangelium bekannt, daß Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der Herr über das Schwert ist und mit Dschihad beauftragt wird.
Im dreiunddreißigsten Kapitel aus dem fünften Buch der Thora findet sich ein solcher Vers: “Die Wahrheit ist vom Berge Sinai gekommen und ist uns aufgegangen von Seir (ein Gebirge in Palästina) und erschienen vom Gebirge Pharan.”
Hiermit verkündet dieser Vers das Prophetentum Mosis mit dem Ausdruck “Die Wahrheit ist vom Berge Sinai gekommen. und das Prophetentum Jesu mit dem Ausdruck “Die Wahrheit ist vom Seir aufgegangen.”Genauso benachrichtigt er die Sendung Ahmeds (ASM) mit dem Ausdruck “Die Wahrheit ist erschienen vom Gebire Pharan”, das allgemein bekannt unter dem Namen Hidschas-Gebirge (arab. Küstengebirge am Roten Meer) ist. Desweiteren steht der folgende Vers in der Thora über die Ssahabis (= Jünger) des Propheten vom Gebirge Pharan, um den Ausdruck in der letzten Ayah von der Sure “Feth (der Sieg)”
“So werden sie in der Thora beschrieben.”
zu bestätigen: “Die Fahnen der Heiligen sind mit ihm und an seiner Rechten.” Darin sind sie als “Heiligen” beschrieben. Das heißt: “Seine Ssahabis sind heilige, wahrhaftige Gottesfreunde.”
Im Buche des Propheten Jesajas, Kap. 42 steht der Vers:
“Gott der Gerechte und der Gepriesene wird in der letzten Zeit Seinen auserwählten und auserlesenen Diener senden. Er wird zu ihm Hasret Gabriel, den Vertrauten Geist schicken und ihm (durch ihn) Seinen Eingott-Glaube (din) lehren. Er wird auch das, was der Vertraute Geist ihm lehrte, den Menschen lehren. Er wird den Völkern das Recht bringen. Er ist das Licht und wird die Völker aus der Finsternis erretten. Das, was der Herr mir offenbart hat bevor es in Erscheinung tritt, mache ich euch bekannt.”
So gibt dieser Vers ganz offensichtlich die Beschreibung Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, welcher der Prophet der Endzeit ist.
Im Buche des Propheten Micha in dem 4. Kapitel gibt es diesen Vers: “Am Ende der Tage wird eine wohltätige Gemeinde vorhanden sein. Sie werden den heiligen Berg wählen, um Gott dem Gerechten zu dienen und Ihn anzubeten. Viele Völker von allen Klimazonen werden sich dort versammeln, um den Einen Herrn zu lobpreisen und Ihn anzubeten. Sie gesellen Ihm keine anderen Götter bei.”
So beschreibt dieser Vers in offensichtlicher Weise den Berg Arafat als heiligsten Berg der Welt und wie die Pilger dort, die von allen Klimazonen kommen und Gott mit den Rufen: “Gott ist der größte!” anbeten und als die wohltätige Gemeinde Mohammeds (Friede und Segen sei mit ihm) berühmt ist.
In dem Psalter im 72. Kapitel steht folgender Vers: “Er wird von Meer zu Meer Untertanen haben und von den Strömen bis zu den Enden der Erde. . . Und die Könige von Jemen und Algerien werden ihm Geschenke bringen… Und vor ihm werden sich alle Könige beugen und niederwerfen. Für ihn mögen beständig Gebete gesprochen werden; den ganzen Tag werde er gesegnet. . . Und Seine Lichter mögen aus Medina (= Stadt) erstrahlen. . . Und die Rezitation seines Namens möge sich bis in alle Ewigkeiten fortsetzen… Sein Name war vor dem Dasein der Sonne vorhanden. Vor der Sonne möge sein Name zunehmen. . . ”
So bezeichnet dieser Vers zn einer ganz klaren Weise den Stolz der Welt, mit dem Friede und Segen sei. Welch anderer Prophet sollte nach David, mit dem Friede sei, gekommen sezn, der wie Mohammed aus Arabien, mit dem Friede und Segen sei, seine Botschaft (din) vom Osten bis nach Westen verbreitete und die Kaiser zu Tribut gezwungen hat und die Könige unterworfen wie sie sich vor ihm beugen und Segen und Gebete einfünftel der Menschheit an jedem Tag zu sich verdient hat und dessen Licht aus Medina erstrahlt? Wen gibt es? Könnte jemand einen anderen zeigen?
Überdies lautet der 30. Vers im 14. Kapitel aus dem Johannes Evangelium in der türkischen Übersetzung:
“Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Fürst dieser Welt kommt. Und Ich kann ihm nicht beikommen!” Der Ausdruck “der Fürst der Welt” heißt hier “der Stolz der Welt”. Die Bezeichnung “der Stolz der Welt (Fahr-i Alem)” ist ein berühmter Name von Mohammed aus Arabien, mit dem Friede und Segen sei.
Im Johannes Evangelium 16. Kapitel, 7. Vers heißt es:
“Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch.” Hier beachten Sie! Wer außer Mohammed dem Araber, mit dem Friede und Segen ‘sei, ist es, welcher der Fürst der Welt ist und der, der den Menschen wahrhaft tröstet? In der Tat ist er es, der Stolz der Welt und er ist es, welcher sterbliche Menschen von Ewiger Verlorenheit (idam-i ebedi) errettet und sie tröstet.
Desweiteren heißt im Johannes Evangelium 16. Kapitel, 8. Vers: “Und wenn derselbe kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über die Macht.” Wer ist gekommen außer Mohammed dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, der das Verderbnis der Welt in Gerechtigkeit umwandelt, von den Sünden und Abgötterei errettet und die Politik und die Herrschaft der Welt ändert?
Dari,iber hinaus lautet der 1 l. Vers im 16. Kapitel aus dem Johannes Evangelium: “Denn es ist schon beschlossen worden, daß der Fürst dieser Welt kommen soll.” Hier ist “der Fürst der Welt*” mit Sicherheit Ahmed, Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der der Herr der Menschen ist (Sseyyid-ul Bescher)*.
*Anm.: In der Tat ist diese Persönlichkeit ein solcher Fürst und König, daß er im Laufe der 1350 Jahre und injedem Jahrhundert mindestens 350 Million Untertanen und Gefolgschaft hat. Sie gehorchen seinen ßefehlen in vollkommener Ergebenheit und Zuversicht und erneuern ihren Bund mit ihm, indem sie ihn jeden Tag im Gebet grüßen und für ihn Frieden wünschen.
Darüber hinaus lautet der 13. Vers im 16. Kapitel aus dem Johannes Evangelium: “Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus eigenem Antsieb reden, sondem was er hört, wird er reden, und er wird euch die kommenden Dinge verkünden.” Dieser Vers ist eindeutig klar. Wer ist es, der die ganze Menschheit zusammen zu der Wahrheit einlädt, der jede seine Botschaft anhand einer Offenbarung (wahy) bringt, der das sagt, was er vom Engel Gabriel hört, der von dem Weltuntergang und dem Jenseits eingehend verkündet, wer außer Mohammed dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, ist es? Und wer könnte es sein?
Außerdem finden sich in den Schriften der Alten Propheten die Namen des Ehrenwerten Botschafters, mit dem Friede und Segen sei, in syrische und hebräische Namen in der Bedeutung “der Gepriesene (Mohammed, Himada), der Ersehnte (Ahmed, Paraclit) und der Auserwählte (Muhtar)”.
In den Schriften von Jethro (Schuayb) ist im Sinne von Mohammed (dem Gepriesenen) der Name “Muscheffah” erwähnt.
In der Thora ist wiederum im Sinne vom Mohammed (dem Gepriesenen) der Name “Munhamanna”; im Sinne von Nebiy-yul Haram (der Gesandte von Mekka) “Himyata”; in dem Psalter wird er mit dem Namen “A1 Muchtar (der Auserwählte)” bezeichnet. Wiederum in der Thora wird er als “Al Khatem-ul Khatem (der letzte Siegel)” ; in der Thora und dem Psalter wird er als “Muqim-us Sunnah (der Errichter einer neuen Sitte)”; in den Schriften von Abraham und in der Thora wird er als “Mas Mas” erwähnt; desweiteren heißt er in der Thora “Ahyed”.24 Nisan 2010: 19:40 #769871Anonim
Der Ehrenwerte Botschafter, mit dem Friede und Segen sei, sagte:
“Mein Name im Quran ist Mohammed, im Evangelium Ahmed und in der Thora Ahyed”.
Desweiteren ist im Evangelium einer der Namen des Propheten als
“Herr des Schwerts und des Zepters” erwähnt. In der Tat ist der größte unter den Propheten, die über das Schwert verfügt haben, der mit seiner Gemeinde (umma) mit dem Kampf beauftragt war, der Ehrenwerte Botschafter, mit dem Friede und Segen sei. Im Evangelium ist er”der Herr der Krone”, diese Bezeichnung ist auf den Ehrenwerten Botschafter, mit dem Friede und Segen sei, bestimmt. Die Krone heißt der Turban. In der Vergangenheit war unter den Völkem das Volk mit der meisten Bevölkerung, die einen Turban und Kopfbedeckung getragen haben, das arabische Volk. “Der Herr der Krone”, wie im Evangelium erwähnt ist, heißt mit Sicherheit der Ehrenwerte Botschafter, mit dem Friede und Segen sei. Zudem ist im Evangelium “A1-Baraklit” oder “AlFaraklit”, was in den Bibelkommentaren als “der die Wahrheit und den Irrweg voneinander unterscheidende Wahrheitsverehrer” ausgelegt ist, der Name dessen, der die Menschen, die später kommen, in die Wahrheit leiten wird.
An einer Stelle im Evangelium sagt Jesus, mit dem Friede und Segen sei,: “Ich werde gehen, damit der Fürst der Welt kommt.” Welch anderer als Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist nach Jesus, mit dem Friede sei, gekommen, der dazu würdig ist, der Fürst der Welt zu sein, der.die Wahrheit von dem Irrtum unterscheidet und an Stelle von Jesus, mit dem Friede und Segen sei, den Menschen rechtleitet? Das heißt, Jesus, mit dem Friede und Segen sei, verkündet seiner Gemeinde ständig und berichtet: “Einer wird kommen und ich werde nicht mehr benötigt. Ich bin ein Anfang dessen und sein Verkünder.” Genauso lautet diese folgende Ayah:
“Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: Oh ihr Kinderlsrael, siehe, ich bin Gesandter Allahs an euch, bestätigend die Thora, die vor mir war, und einen Gesandten verkündigend, der nach mir kommen soll, dessen Name Ahmed ist.”
In der Tat verkündet Jesus, mit dem Friede und Segen sei, seiner Gemeinde öfters frohe Botschaft. Er erinnert, daß der bedeutendste Herr der Menschen kommen wird, und erwähnt einige seiner Namen.Diese Namen sind sicherlich in syrischer und hebräischer Sprache. Erkunder der Schriften (ehl-i tahkik) sahenes. Diese Namen sind in der Bedeutung von “Ahmed (der Ersehnte), Mohammed (der Gepriesene), Farikun Beynel Haqqi vel Batil (Der, der die Wahrheit vom Irrtum unterscheidet)”. Das heißt, Jesus, mit dem Friede sei, verkündet öfters über Ahmed, mit dem Friede und Segen sei.*
*Anmerkung: Ummatuhul Hammadun (Die Gemeinde des Gepriesenen). Der berühmte Reisende Evliya Tschelebi hat in dem Mausoleum von Petrus (Schem` un-u Ssafa) in dem heiligen Evangelium, das auf dem Gazellenleder geschrieben war, den folgenden Vers gelesen. Dieser Vers, der über den Ehrenwerten Botschafter, mit dem Friede und Segen sei, geoffenbart wurde, lautet folgendermaßen: ietun (ein Sohn), esribyun (er ist aus den Nachkommen von Abraham.), piruftun (er ist ein Prophet), lewghaslin (er ist kein Lügner), nebt efsulat (sein Geburtsort ist Mekka), gekaluschschier (er ist ein Wohltätiger), tunumenien mevamiet (sein heiliger Name ist Ahmed Mohammed**), isfedus takerdis (seine Anhänger sind Könige der Erde), bießtbieth (Er ist auch der König der Welt)
**”Mevamiet” ist von “Memed” und “Memed” von “Mohammed” abgeleitet.
Frage: Wenn man fragt: “Warum verkündet ihn Jesus, mit dem Friede sei, besonders, mehr als die anderen Propheten? Die anderen bringen über ihn nur Nachricht, die Ausdrucksform einer Verkündung ist gering.”
Antwort: Ahmed, mit dem Friede und Segen sei, befreit Jesus, mit dem Friede und Segen sei, von den heftigen Verleugnungen und heftigen Verleumdungen der Juden und seine Religion von starken Verf’âlschungen. Er bringt ein erhabenes Gesetz (Scheriah), das leicht erfüllbar, umfassend ist im Gegensatz zum schwer erfüllbaren Gesetz der Kinder Israels, die Jesus, mit dem Friede und Segen sei, nicht anerkannten. Sein Gesetz hat die Wirkung, die Fehler des christlichen Gesetzes zu entfemen. Deshalb verkündet Jesus, mit dem Friede sei, an vielen Stellen: “Der Fürst der Welt wird kommen!”
So sind in der Thora, im Evangelium, im Psalter und in den Schriften der anderen Propheten betonende Nachrichten und viele Verse über den letzten Propheten, der kommgn wird. Wie wir es mit einigen Beispielen gezeigt haben, ist er in diesen Büchern unter verschiedenen Namen erwähnt. Wer könnte es sein, der in den gesamten Heiligen Schriften der Propheten erwähnt wird, den sie betonend in vielen Versen ankündigen, ein anderer als der Prophet der Endzeit, Mohammed, mit dem Friede und Segen sei?…
Zweite Art: Die Hinweise auf sein Prophetentum aus der Vorzeit und die Beweise dafür nach seiner Berufung haben folgendes zum Inhalt: In der Zeit vor dem Auftreten Ahmeds, also in jener Zeit, die man als “Fetret” bezeichnet, haben diejenigen, die man gewissermaßen als die Heiligen und die Theologen ihrer Zeit bezeichnen könnte, das Kommen des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, vorausgesagt, ihre Voraussagen niedergeschrieben und so, z.B. in Form von Gedichten, der Nachwelt überliefert. Es gab viele von ihnen. Wir wollen jedoch hier nur einige berühmte und weit verbreitete Beispiele anführen, die von den Biographen und Historikem (Ehli Ssiyer ve Tarih) bestätigt und überliefert worden sind. Zum Beispiel:
Erstens: Ein jemenitischer König namens Tubba’ erkannte die Hinweise auf den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, in den Schriften der Alten und nahm den Glauben an. Dies verkündet er mit folgendem Gedicht:
“Ich gebe Zeugnis für Ahmed. Denn er ist der Gesandte von Gott, dem Schöpfer der Menschen. Könnte mein Leben andauern bis zu seinem Leben, so würde ich ein Minister werden oder sein Vetter.” D.h. ich würde ihm ein ergebener Diener gleich Ali sein.
Zweitens: Quss Ibn Ssa’ide war der berühmteste und bedeutendste Redner des arabischen Volkes, ein Verehrer des Einen Gottes und ein Mann von erleuchtetem Geist. Siehe, noch vor dem Erscheinen des Propheten, verkündete er Ahmeds Sendung mit dem folgenden Gedicht:
“Gesandt wird uns Ahmed, der beste Botschafter unter denen, die uns gesandt wurden. Gottes Segen über ihn, wann immer eine Scharausreitet mit Hochrufen.”
Drittens: Ka’b Ibn Luayy, einer der Vorväter des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, verkündete das Prophetentums Ahmeds (Friede und Segen sei mit ihm), einer Eingebung folgend, so:
“Es wird plötzlich der Prophet Mohammed kommen und er wird rechte Kunde verkünden.”
Viertens: Sseyf Ibn Siyesen, König des Jemen erkannte die Hinweise auf den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, in den Büchem der Alten, und voll Sehnsucht nach ihm nahm er den Glauben an. Als dann später Abdu-I’Muttalib, der Großvater des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, mit noch einigen anderen Qureyshiten in einer Karawane durch den
Jemen zog, rief er sie zu sich und eröffnete ihnen:24 Nisan 2010: 19:40 #769872Anonim
“Im Hidschas wird ein Kind zur Welt kommen. Zwischen seinen Schultern wird er ein Mal tragen gleich einem Siegel und ihm wird die Führerschaft (imam) gehören.”
Sodann nahm er Abdu-I’Muttalib heimlich beiseite und sagte zu ihm: “Du bist der Großvater dieses Kindes.” und gab so in wunderbarer Weise noch vor seiner Ankunft von ihm Kunde.
Fünftens: Waraqa Ibn Naufal war der Vetter von Khatidscha der Großen. Als der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, durch die erste Offenbarung, die ihm zuteil wurde, zutiefst erschüttert war, teilte Khatidscha die Große dieses Ereignis Waraqa ibn Naufal mit. Da sagte Waraqa zu ihr: “Laß ihn zu mir kommen!” Als dann der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zu Waraqa kam, erzählte er ihm von dem Erlebnis, in dem ihm die erste Offenbarung wiederfuhr.” Da entgegnete ihm Waraqa:
“Oh Mohammed, freue dich! Ich bezeuge, daß du wahrhaftig der erwartete Prophet bist, von dem uns Jesus die frohe Botschaft gebracht hat.”
Sechstens: Ein Kenner Gottes namens Asqalan alHimyeri pflegte vor der Zeit des Propheten, wenn er die Qureyshiten sah, sie zu fragen: “Gibt es unter euch einen, der beansprucht, ein Prophet zu sein?” Sie sagten: “Nein!”
Als dann später die Zeit des Propheten angebrochen war, fragte er sie abermals und diesmal sagten sie: “Ja, es gibt da einen, der behauptet, ein Prophet zu sein.” Da sagte er zu ihnen: “Dies ist der, auf den die Welt wartet.”
Siebtens: Einer der berühmten christlichen Gelehrten, namens Ibn Ala, gab von dem Propheten Kunde noch vor seiner Zeit und ohne ihn gesehen zu haben. Als er darnn später kam und er den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, erblickte, sagte er zu ihm:
“Bei dem, der dich in Wahrheit gesandt hat: Ich habe die Zeichen, die auf dich hinweisen, in den Evangelien gefunden und auclt der Sohn der Reinen Magd (= Betul, Maria) hat dich vorherverkündet.”
Achtens: Der obenerwähnte Negus von Abessinien sagte:
“Ach wäre mir doch statt der Stellung eines Königs bei Mohammed, dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, die Stellung eines Dieners! Denn ihm ein Diener zu sein, ist weit mehr, als ein König zu sein.”
Nun haben jedoch außer den Gottesgelehrten, die durch göttliche Eingebung aus dem Unsichtbaren Kunde erhielten, auch die Wahrsager, die die Kunde mit Hilfe von Dschinnen und Geistern aus dem Unsichtbaren erhielten, in ganz eindeutiger Weise das Kommen des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und sein Prophetentum vorausgesagt. Dafür gibt es viele Beispiele. Wir wollen hier nur einige, die berühmt geworden und die Beweiskraft allgemeiner sinngemäßer Überlieferung erlangt haben und die in den meisten Geschichtsbüchern und Biographien (Tarih ve Ssiyer) angeführt werden, erwähnen. Wir überlassen deren langatmige und ausführliche Darstellung diesen Büchern und begnügen uns hier statt dessen mit einer kurzen Fassung.
Erstens: Ein berühmter Wahrsager namens Shiqq, sah mit nur einem Auge, einer Hand und einem Bein mehr wie ein halber Mensch aus. Doch siehe, dieser Wahrsager hat mit einer Sicherheit vom Grade einer allgemeinen sinngemäßen Überlieferung dadurch seinen Platz in den Geschichtsbüchern gefunden, daß er die prophetische Sendung Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, vorausgesagt und des öfteren wiederholt hat.
Zweitens: Dies war der berühmte Wahrsager Ssatih aus Damaskus. In seiner Gestalt gleich einem Monster, ohne Knochen, ja selbst ohne Glieder, sein Gesicht in der Brust, war er dennoch ein Wahrsager von hoher Lebensdauer. Seine zutreffenden Berichte aus dem Unsichtbaren waren unter den Menschen seiner Zeit berühmt. Selbst der Chosro, also der Schah von Persien, sandte nach einem seltsamen Traum und nachdem zur Zeit der Geburt Ahmeds (ASM) die vierzehn Säulen seines Palastes umgestürzt waren, seinen gelehrten Botschafter Muysan aus, um Ssatih nach diesem Geheimnis zu befragen. Ssatih sagte ihm: “In eurem Lande werden noch vierzehn Herrscher regieren. Danach wird das Reich zerstört werden. Desweiteren wird einer kommen. Der wird eine Religion (din) stiften. Dieser ist es, der eure Religion beseitigen und euer Reich vernichten wird.” In diesem Sinne erteilte er dem Chosro seine Antwort. Auf diese Weise also sagte Propheten der Endzeit voraus.
Desweiteren haben auch noch einige andere berühmte Wahrsager wie Ssevad Ibn Qarib ad-Daussi, Chunafir, Af’asiyye Nedschran, Dschisl Ibn Dschisl al-Kindi, Ibn Chalassat ad-Dausi und Fatimâ Bint an-Nu’man an-Nadschariyya, wie die Biographien und Geschichtsbücher (Ssiyer veTarih) ausführlich berichten, vorausgesagt, daß der Prophet der Endzeit kommen und sein Name Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, sein werde.
Desweiteren hat Ssa’d Ibn Bint Al-Kureys, einer der Verwandten von Hasret Othman, durch eine Weissagung aus dem Unsichtbaren über die Botschaft des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, Kunde erhalten. Bei Anbeginn des islamischen Zeitalters sagte er zu Hasret Othman Sinnureyn: “Gehe du nun und nimm den Glauben an.” So ging Othman und nahm gleich am Anfang den Glauben an. Dieses Geschehnis beschreibt
Ssa’d mit dem folgenden Vers:
“Gott hat Othman durch mein Wort dorthin geleitet, woher Rechtleitung kommt; und Gott führt zur Wahrheit (Haqq).”
Dasweitwren haben auch Dschinnen,die man “Hatif”nennt, deren Gestalt man nicht sehen, deren Stimme man jedoch hören kann, den Wahrsagem gleich oftmals das Kommen des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, vorhergesagt. Zum Beispiel:
Für Seyyab ibn Harith wurde ein Hatif-i Dschinn durch den folgenden Ruf zum Anlaß, zusammen mit noch einigen anderen den Islam anzunehmen:
“Oh Seyyab! Oh Seyyab! Höre von einersonderbaren Merkwürdigkeit!Mohammed wurde mit einem Buch gesandt. Er ruft die Stadt Mekka. Doch sie
Desweiteren rief ein Hatif-i Dschinn Ssami’a Ibn Qarrat al-Ghatafani das folgende zu und führte dadurch verschie
“Die Wahrheit ist gekommen und hat sich ausgebreitet. Die Lüge wurde zunichte und ward entwürzelt.”
Diese frohen Botschaften und Verkündigungen, welche von den Hatifen überbracht wurden, sind hochberühmt und es gibt sehr viele von ihnen.
So wie die Wahrsager und die Hatifen solche Botschaften überbracht haben, so haben auch die Götzen und die Opfer, die diesen Götzen dargebracht wurden, die Sendung des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, vorherverkündet. Zum Beispiel:
Eine berühmte Erzählung ist diese:Der Götze des Stammes Masen rief mit lauter Stimme:
“Dies ist der Prophet, dergesandt wurde und kam mit der Wahrheit, für die er gesandt wurde.”
und verkündete so die Sendung Ahmeds (ASM).24 Nisan 2010: 19:40 #769873Anonim
Desweiteren war dies der berühmte Vorfall, der dazu führte, daß Abbas ibn Mirdas den Islam annahm: Er hatte nämlich einen Götzen mit Namen Dimar. Aus diesem Götzen sprach eines Tages eine Stimme, die sagte:
“Man hat mich angebetet, bevor die Botschaft des Propheten Mohammed kam.’.
D.h. Bevor Mohammed kam, hat man mich angebetet. Nun ist von Mohammed Kunde gekommen. Deshalb kann es nun einen solchen Irrtum nicht mehr geben. Hasret Omar hörte vor seiner Bekehrung einmal, wie das Opfer, das einem Götzen geschlachtet worden war, sprach:
“Oh du, der du das Opfer darbringst: das Mittel zum Sieg ist ein Mann, der klar sagt: Es gibt keine Gottheit außer Gott (La ilaha illa’llah).”
So gibt es denn viele Geschehnisse gleich diesen Beispielen. Sie sind von zuverlässigen Büchern verifiziert und überliefert worden.
So wie Weissager, Gottesgelehrte, Hatife, ja sogar Götzen und Götzenopfer die Botschaft Ahmeds (ASM) verkündet haben, so ist auch jedes dieser Ereignisse einem Teil der Menschen zum Anlaß geworden, den Glauben anzunehmen. Desgleichen befand sich auf einigen Steinen, auf den Grabsteinen und den Wänden der Gräber in den Schriftzeichen der Alten geschrieben:
“Mohammed, der Friedensstifter, der Betraubare”
und andere, ähnliche Hinweise. Auch durch sie ist ein Teil der Menschen zum Glauben gelangt. In der Tat weist dieses
“Mohammed, der Friedensstifter, der Betraubare”,
das sich in den Schriftzeichen der Alten auf einigen Steinen findet, auf den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, hin. Denn vor ihm hatte es, besonders in allerletzter Zeit, nur sieben Männer mit dem Namen Mohammed gegeben, nicht mehr. Diese sieben Männer aber verdienten in gar keiner Weise, etwa als “zuverlässiger Friedensstifter” bezeichnet zu werden.
Dritte Art: Hierunter fallen alle jene Wunder und diejenigen Ereignisse aus der Irhassat des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, die sich um seine Geburt gezeigt haben. Es sind dies Geschehnisse, die sich im Zusammenhang mit seiner Geburt ereignet haben
Desweiteren gab es manche Ereignisse vor der Zeit seiner Berufung, von denen jedes einzelne ganz unmittelbar ein Wunder von ihm ist. Es gibt viele von ihnen. Als Beispiel wollen wir hier einige anführen, die besonders berühmt geworden sind und von den Hadithkundigen bestätigt wurden, zuverlässige Erzählungen von hoher Authentizität.
Erstens: In der Nacht, in welcher der Prophet geboren wurde, sahen sowohl seine Mutter, als auch die gleichfalls anwesende Mutter von Othman Ibn al-As und die Mutter von Abdurrahman ibn Auf, ein gewaltiges Licht und sagten später alle drei: “Wir haben zur Stunde seiner Geburt ein Licht erschaut. Es war dies ein Licht, von dem wir sahen, wie es den Osten und den Westen erleuchtete.”
Zweitens: In dieser Nacht stürzten viele der Götzen in der Kaaba kopfüber herab.
Drittens: In jener Nacht erbebte der berühmte Palast des Chosro von Persien, spaltete sich und seine vierzehn Säulen stürzten um.
Viertens: Ein kleiner See in der Gegend von Ssava, der als heilig galt, versank in dieser Nacht in der Erde und das Heilige Feuer, das die Parsen verehrt und seit tausend Jahren bewacht hatten, das immer gebrannt hatte und nie ausgelöscht war, erlosch in dieser Nacht seiner Geburt.
So sind denn diese drei, vier Ereignisse ein Zeichen hierfür: Diese soeben zur Welt gekommene Persönlichkeit wird einmal der Verehrung des Feuers ein Ende setzen, die Zerstörung des Palastes des Schahs von Persien bewirken und es verbieten, Dinge als heilig verehren, die es nicht durch Gottes Erlaubnis sind.
Fünftens: Es gibt Geschehnisse, welche sich nicht unmittelbar in der Nacht seiner Geburt ereignet haben, dennoch aber zu den Irhassat-i Ahmediyye (ASM) hinzugezählt werden, weil sie zeitlich sehr nahe seiner Geburt lagen, wie z. B. der Zwischenfall mit dem Elephanten, der in der Sure 105 (“Fil”) mit eindeutiger Klarheit beschrieben wird:
Abraha, so hieß der König von Abessinien, war aufgebrochen, um die Kaaba zu zerstören. Da ritt er auf einem riesigen Elephanten voraus. Der Elephant hieß Mahmudi. Doch als sie in die Nähe von Mekka gekommen waren, ging dieser Elephant nicht mehr weiter. Und weil sie sich nicht mehr zu helfen wußten, traten sie den Rückzug an. Nun aber wurden sie von Scharen von Vögeln überfallen, vemichtend geschlagen und in die Flucht gejagt.
Diese wunderbare Geschichte wurde so berühmt, daß sie in die Geschichtsbücher eingegangen ist, wo sie in Einzelheiten berichtet wird. So gehört denn auch dieses Ereignis zu den Beweisen für die prophetische Sendung des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei. Denn in dieser Zeit so kurz vor seiner Geburt wurde die Hochgeachtete Kaaba (mukerrem), die einmal seine Gebetsrichtung, sein geliebter Geburts- und Heimatort werden sollte, wie von unsichtbarer Hand auf wundersame Weise vor der Zerstörung durch Abraha bewahrt.
Sechstens: Über dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, haben Halima und ihr Gatte, zu einer Zeit, als jener noch ein Kind war und noch bei Halima Ssa’diya weilte, oftmals ein kleines Wölkchen bemerkt, das ihm Schatten spendete, damit ihn die Sonne nicht belästige.Sie hatten den Leuten davon erzählt und so bekam dieses Geschehnis durch ihr Zeugnis seine Zuverlässigkeit und seine Berühmtheit.
In gleicher Weise sah und bezeugte der Mönch Bahira, als der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, im Alter von zwölf Jahren in die Gegend von Damaskus kam, ein kleines Wölkchen über seinem Haupte, das ihm Schatten spendete und wies auch die anderen darauf hin.
Desgleichen erblickte einmal Khatidscha die Große, als der Ehrenwerte Gesandte, mit dern Friede und Segen sei, und auch dies war noch in der Zeit vor seiner Berufung zum Propheten, von einer Handelsreise mit dem Diener Khatidschas der Großen, welcher Meyssara hieß, zurückkehrte, wie zwei Engel in Wolkengestalt dem Haupte des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, Schatten spendeten. Sie sagte dies zu Meyssara, der ihr Diener war, und Meyssara sagte nun seinerseits zu Khatidscha der Großen: “Auf unserer ganzen Reise habe ich das gleiche beobachtet.”
Siebentens: Aufgrund einer authentischen Überlieferung steht fest, daß der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, noch vor seiner Berufung sich einmal unter einem Baume niederließ. Und obwohl doch der Platz dort trocken war, wurde er nun plötzlich grün. Die Äste des Baumes aber bogen sich herab, neigten sich über sein Haupt und spendeten ihm ihren Schatten.
Achtens: Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, verbrachte seine Kindheit im Hause seines Onkels Abu Talib. Saßen Abu Talib mit Kind und Kegel mit ihm zusammen, so nahmen sie miteinander das Mahl ein und wurden alle satt. Nahm erjedoch nicht am gemeinsamen Mahle mit teil, so blieben sie hungrig. Auch dieses Ereignis ist berühmt geworden. Die Berichte darüber sind authentisch.
Desweiteren berichtete Umm Eyman, die sich während der Kindheit des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, um ihn kümmerte und ihn versorgte:
“Niemals beklagte sich der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei über Hunger oder Durst, nicht solange er noch klein war und auch später nicht, als er schon groß war.”
Neuntens: Halima Ssa’diya, seine Amme, war im Gegensatz zu den übrigen ihres Stammes mit Überfluß gesegnet. Sie verfügte über Besitz und über Ziegen, die ihnen Milch gaben. Diese Lebensumstände waren durchaus bekannt und die Berichte darüber sind authentisch.
Noch nicht einmal die Mücken taten ihm etwas. Sie setzten sich nicht auf seine gesegnete Haut und beriihrten auch nicht seine Kleidung. Diese Eigenart zeigte sich auch bei Sseyyid Abdulkadir Geylani (Allah heilige ihm sein Geheimnis) als ein Erbe seines großen Ahnen. Auch ihn berührte keine Fliege.
Zehntens: Nachdem der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zur Welt gekommen war, besonders aber in der Nacht seiner Geburt, konnte man einen Meteorregen beobachten. Dergleichen Ereignisse haben wir bereits im Fünfzehnten Wort mit unwiderlegbaren Beweisen erklärt. Diese Meteoritenschwärme waren Zeichen und Hinweis darauf, daß die Mitteilungen, welche die Satane und die Dschinnen aus der unsichtbaren Welt empfingen, nun abgebrochen wurden. Da nun einmal der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, mit einer Offenbarung in diese Welt gekommen war, wurde es nun sicherlich notwendig, die Weissagungen der Wahrsager, der Medien der Unsichtbasen Welt und der Dschinnen, welche vermischt waren mit Halbwahrheiten und Lügen, abzuschirmen, sodaß sie keinen Schatten des Zweifels auf die göttliche Offenbarung werfen konnten oder ihr ähnlich hätten erscheinen können. Denn es warja in der Tat die Wahrsagerei in der Zeit vor dem Auftreten des Propheten weit verbreitet. Nachdem der Quran herabgesandt worden war, wurde demjedoch ein Ende gesetzt. Ja es gelangten sogar viele Wahrsager zum Glauben. Denn sie konnten nun die Kontakte zu ihren Informanten unter dem Geschlecht der Dschinnen nicht mehr herstellen, d.h. der Quran hatte dies beendet. Doch erhebt nun auch heute wieder, gleich den Wahrsagern der alten Zeit in Europa eine neue Art Wahrsagerei in der Gestalt der Medien spiritistischer Gesellschaften ihr Haupt. Doch sei’s drum…
Zusammenfassung: Es haben sich sehr viele Geschehnisse ereignet und sehr viele Persönlichkeiten sind aufgetreten, welche das Prophetentum des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, noch vor seiner Berufung zum Propheten bestätigten und auch anderen ein Anlaß wurden, es zu bestätigen. Ja in der Tat sollte alles denjenigen, welcher der geistige Führer der Welt werden sollte und der das Antlitz der Erde geistig umformen und sie zu einem Saatfeld für die jenseitige Welt umgestalten, den Wert der Geschtipfe deutlich machen, Dschinnen und Menschen den Weg in die Ewige Glückseligkeit aufzeigen, die sterblichen Menschen und Dschinnen davor bewahren sollte, auf ewig verloren zu sein, die Weisheit hinter der Erschaffung der Welt entdecken, ihre Rätsel entschlüsseln und ihre Geheimnisse entschleiern, die Pläne des Schöpfers mit seiner Schöpfung verstehen und erklären, seinen Schöpfer erkennen und sie lehren sollte Ihn zu erkennen, seine Ankunft mit Sehnsucht erwarten, noch bevor er gekommen war, ihn festlich empfangen und freudig willkommen heißen. So sollte jedes Ding und alles, was da ist, jedes in seiner Art und alles was da lebt, sobald es durch seinen Schöpfer davon Kunde erhalten hat, diese Botschaft auch weitergeben. So wie wir schon den oben erwähnten Hinweisen und Beispielen entnehmen konnten, alles, was da erschaffen worden war, ihm durch seine Wunder seinen Willkommen erwies, so bestätigte es auch seine prophetische Sendung in der Sprache dieser Wunder.
* Anmerkung: Er ist in der Tat der König mit dem Titel: “Um deinetwillen habe ich die Welt erschaffen.” (Laulaka laulak) und der Regent eines Königreiches, das seit 1350 Jahren fottbesteht. Nach dem ersten Jahrhundert hatte er in jedem Jahrhundert mindestens 350 Millionen Untertanen und Gefolgsleute. Er scharte den halben Erdkreis unter seinem Banner und seine Untertanen bringen ihmjeden Tag ihre Segnungen und Friedenswünsche dar, wodurch sic ihren Bund mit ihm erneuern. Sie folgen seinen Befehlen in vollendeter Ergebenheit.24 Nisan 2010: 19:40 #769874Anonim
Siebzehnter Hinweispunkt
Nebst dem Quran war das größte Wunder des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, seine eigene Persönlichkeit. Denn in ihm vereinigten sich alle Eigenschaften von hoher Moral. Freund und Feind waren sich darin einig, daß er eine jegliche Tugend im höchstmöglichen Grade besaß. Ja selbst Hasret Ali, einer seiner tapfersten Helden, sagte des öfteren:
“Wenn wir einmal im heftigsten Kampfgetümmel unsere Verteidigungsstellung wieder aufbauen mußten, suchten wir hinter dem Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, unseren Schutz.” u.dgl. In allen gepriesenen Tugenden nahm er auch den höchsten Rang ein, stand er auf einer unerreichbar hohen Stufe. Bezüglich dieses außerordentlichen Wunders verweisen wir auf das Buch”Heilung und Heiligung (Schifa-i Scherif)” des großen andalusischen Gelehrten Kadi `Iyas. Darin hat er dieses Wunder an preiswürdigen Tugenden zu recht sehr schön dargestellt und bewiesen.
Ein weiteres Wunder Ahmeds (ASM), dessen überragende Größe Freund und Feind bestätigt haben, ist “Das Große Gesetz (sheri`at-i kubra)”, welches nicht seinesgleichen hat und auch niemals haben wird. Hinsichtlich einer teilweisen Darlegung dieses gewaltigen Wunders verweisen wir auf sämtliche von uns verfaßten Schriften, nämlich die dreiunddreißig “Worte (Sözler)”, die dreiunddreißig “Briefe (Mektubat)”, die einunddreißig “Blitze (Lem’alar)” und die dreizehn “Strahlen (Shu`alar)”…
Desweiteren ist die Spaltung des Mondes ein Wunder des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, welches allgemein überliefert und zuverlässig bezeugt wurde. Diese Spaltung des Mondes wurde in der Tat durch verschiedene Kanäle in allgemeiner Übereinstimmung von Ibn Mes ud, Ibn Abbas, Ibn Omar, Imam Ali, Anas, Hudheyfa und noch vielen anderen großen Ssahabis überliefert und außerdem wurde der Welt durch die eindeutige Aussage des Qurans, nämlich durch die Ayah:
“Es nahte die Stunde, da der Mond gespalten wurde.”
dieses Große Wunder verkündigt. In damaliger Zeit reagierten die Heiden unter den Qureyschiten in ihrer Verbohrtheit nicht etwa mit einer I.eugnung auf die in dieser Ayah enthaltene Mitteilung, sondern behaupteten statt dessen nur: “Es ist Zauberei!” Das heißt also, daß die Spaltung des Mondes selbst für die Ungläubigen eine Tatsache war. Im Übrigen verweisen wir hinsichtlich dieses Großen Wunders der Spaltung des Mondes auf unsere Abhandlung im Anhang an das Einunddreißigste Wort “Die Spaltung des Mondes”.
So wie der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, den Bewohnem des Erdenrunds das Wunder der Spaltung des Mondes zeigte, so zeigte er auch den Bewohnern der Himmel das Große Wunder seiner Himmelfahrt. Was aber dieses gewaltige Wunder betrifft, welches Himmmelfahrt genannt wird, so verweisen wir hier auf unsere Abhandlung über die Himmelfahrt, welche das Einunddreißigste Wort ist. Denn in dieser Abhandlung wird mit sicheren Zeugnissen sogar gegenüber den Ungläubigen die Richtigkeit und Erhabenheit und der Glanz dieses Großen Wunders bewiesen. Wir wollen hier nur von einem Wunder erzählen, das sich im Zusammenhang mit seiner Reise ereignete, die mit dem Wunder seiner Himmelfahrt von der El-Aqsa-Moschee aus ihren Anfang nahm, als nämlich am Morgen der Stamm der Qureyshiten eine Beschreibung der El-Aqsa-Moschee von ihm wünschte. Und dies geschah also folgendermaßen:
Der Prophet hatte die Qureyshiten am Morgen nach der Nacht seiner Himmelfahrt darüber informiert. Doch sie hatten seine Mitteilung bestritten und zu ihm gesagt:”Wenn du zur E1-Aqsa-Moschee gereist bist, dann schildere uns doch einmal das Aussehen seiner Mauern und Tore!”
Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, schildert dies später mit den Worten:
“Ich war über diese ihre Art, mir keinen Glauben zu schenken, mich der Lüge zu beschuldigen und mir peinliche Fragen zu stellen aufs äußerste aufgebracht, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Da aber enthüllte Gott die EIAqsa-Moschee vor meinen Augen, zeigte sie mir, ich erblickte sie vor mir und so schilderte lch sie ihnen in all ihren Einzelheiten. ” Da erkannten denn die Qureyshiten daß er ihnen von der El-Aqsa-Moschee eine völlig richtige, genaue und umfassende Beschreibung gab…
Desweiteren sagte der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zu den Qureyshiten: “Auf dem Wege habe ich eine eurer Karawanen gesehen. Morgen um so und soviel Uhr wird eure Karawane hier eintreffen.” So kamen und blieben und warteten sie denn zur angegebenen Zeit auf das Eintreffen der angekündigten Karawane. Doch die Karawane verspätete sich um eine Stunde. Damit sich nun aber die Voraussage des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, als richtig erweisen könne; verharrte, wie die Forscher bestätigen, die Sonne für eine Stunde in ihrem Lauf, d.h. um sein Wort als richtig zu erweisen, hielt die Erde für eine Stunde in ihrer Aufgabe inne, unterbrach ihre Reise für eine Stunde und diese Stunde erschien dann gleich wie ein Anhalten der Sonne.
So verstehe also nun, wenn schon diese riesengroße Erde in ihrer Aufgabe inne hält, um ein einziges Wort des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zu bestätigen und die riesige Sonne Zeuge dessen wird, was für ein Unglück es dann für diejenigen bedeuten muß, welche eine solche Persönlichkeit nicht bestätigen und seine Anordnungen nicht befolgen, und welche Glückseligkeit es dann für diejenigen bedeuten muß, welche ihn bezeugen und bestätigen, seine Weisungen mit:
“Wir hören und wir gehorchen!”
beantworten und so sage denn:
“Lobpreis und Dank sei Gott (Allah) für die Hingabe (Islam) und den Glauben (Iman)!”
Achtzehnter Hinweispunkt
Das größte und ewige Wunder des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, ist der Weise Quran, welcher hunderte von Beweisen für dessen Prophetentum in sich enthält und selbst in vierzigfacher Hinsicht ein Wunder ist. So haben wir denn zur Erklärung dieses Großen Wunders im Fünfundzwanzigsten Wort auf nahezu hundertundfünfzig (handschriftlich abgefaßten) Seiten die vierzig Aspekte dieses Wunders bündig zusammengefaßt, erläutert und bewiesen. Was dieses gewaltige Wunder, das ein Kompendium von Wundem ist, betrifft, so begnügen wir uns mit einem Hinweis auf dieses “25. Wort” und wollen hier nur zwei, drei dieser (vierzig) Aspekte erklären.
Erster Aspekt: Man könnte sagen: Das Wunder des Qurans liegt in der Schönheit seiner Ausdrucksweise (Belaghat). Nun sollten aber alle Schichten der Bevölkerung ein Recht darauf haben, an diesem Wunder ihren Anteil zu erhalten. Scheint es aber nicht vielmehr so, als fände sich unter tausenden nur ein Kritiker oder ein Gelehrter, der dieses Wunder an Schönheit quranischer Ausdrucksweise zu erfassen vermag?
Antwort: Der Weise Quran hält für alle Bevölkerungskreise die ihnen eigene Art Wunder bereit und läßt in jedem Kreis der Bevölkerung wieder auf eine andere Art dieses Dasein eines Wunders verspüren.
So zeigt er z. B. in den Kreisen von Leuten sprachlicher Klarheit und Ausdrucksfähigkeit (belaghat ve fesahat) das Wunder seiner außergewöhnlichen Sprachgewalt (belaghat).
In den Kreisen der Dichter und Redner offenbart er das Wunder seines einzigartig schönen und erhabenen Stils und seiner Ästhetik. Obwohl dieser Stil einem jeden wohlgefällt, vermag doch keiner ihn nachzuahmen. Im Strom der Zeit altert dieser Stil nicht. Er bleibt ewig frisch, jung und lebendig. Er besteht aus (einhundertundvierzehn Suren in) einer Art rhythmischer Prosa oder auch Gedichten in Prosa. Sie sind zugleich sowohl erhaben als auch von einem besonderen Reiz.
Desweiteren zeigt er in den Kreisen der Wahrsager und derer, die aus dem Unsichtbaren berichten, das Wunder seiner außergewöhnlichen Verkündigung über die unsichtbaren Welten.
In den Kreisen der Historiker und der Paläontologen zeigt der Quran das Wunder seiner Aussagen über die Geschichte der Völker vergangener Zeiten und ihre Lebensumstände, über zukünftige Ereignisse, über das Zwischenreich (Bersah) und das Jenseits.
In den Kreisen der Soziologen und Politologen zeigt der Quran das Wunder seiner heiligen Satzungen. In der Tat zeigt das Große Gesetz (sheri’at-i Kubra), das aus dem Quran erwächst, das Geheimnis dieses Wunders.
In den Kreisen der Gottesgelehrten und derer, die sich in die kosmischen Wahrheiten (Haqq) vertiefen, zeigt der Quran das Wunder seiner Heiligen Göttlichen Wahrheiten (Haqq) oder läßt sie doch das Dasein dieses Wunders verspüren.
Für die Ordensleute (tariqat) und Gottesfreunde (velayat) zeigt der Quran das Wunder seiner Ayat, die geheimnisvoll sind, wie das beständig wogende Meer.
Und so könnte man immer weiter fortfahren.
Aus vierzig Kreisen öffnet sich für jeden Kreis ein Fenster und offenbart ein Wunder. Ja sogar in den Kreisen der einfachen Leute, die nur zuhören und den Sinn ein wenig verstehen können, wird der, welcher ein Ohr hat zuhören, wenn der Quran vorgetragen wird, bestätigen, daß diesernicht gleich anderen Büchem ist. Und dieser Ungebildete wird sagen: “Dieser Quran ist entweder noch weniger Wert als alle die Bücher, von denen wir hören. Das aber kann von keinem seiner Gegner behauptet werden, es ist zudem auch hundert Mal unmöglich. Wenn dies aber so ist, dann steht er über all den Büchem, von denen wir gehört haben.” So wollen wir denn nun, diesem Ungebildeten, der ein Ohr hat, um zu hören, helfen, dieses Wunder ein wenig zu erklären, das er entdeckt hatte. Es ist dies aber wie folgt:
Zu der Zeit, da der Quran, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, hervortrat und alle Welt herausforderte, rührte er zwei starke Empfindungen auf:
Erstens: bei Freunden den Wunsch zur Nachahmung, d.h. die Sehnsucht, dem geliebten Quran in seiner Ausdrucksweise gleich zu werden und den Wunsch, in der gleichen Weise zu sprechen wie er.
Zweitens: bei seinen Feiden den Wunsch, ihn zu kritisieren und mit ihm zu konkurrieren, d.h. den Wunsch, dem Stil des Qurans etwas entgegenzusetzen und seinen Anspruch, ein Wunder zu sein, zurückzuweisen…
So wurden denn unter dem Einfluß dieser beiden starken Empfindungen Millionen arabischer Bücher verfaßt und herausgegeben. Liest man aber nun von all diesen Büchem diejenigen, deren Ausdruck am schönsten, stärksten und klarsten ist, im Vergleich mit dem Quran, so wird gewiß ein jeder, der es gehört hat, sagen, daß der Quran sich mit keinem von ihnen vergleichen läßt. D.h. also, daß der Quran nicht auf der gleichen Stufe mit all diesen Büchem steht.*
*Anmerkung: Das bedeutsame erste Kapitel des Sechsundzwanzigsten Briefes ist eine Anmerkung und eine Erklärung zu diesem Satz!
Wenn dies aber so ist, dann muß der Quran entweder unter ilmen allen stehen, was aber hundertfach unmöglich ist und niemand, selbst der Teufel nicht behaupten kann.
Wenn dies aber nun so ist, dann steht der Quran, dessen Verkündigung ein Wunder ist, Ober allen. diesen Büchern. Ja selbst für den Kreis der einfachen, ungebildeten Leute, welche seine Bedeutung nicht verstehen können, zeigt sich der Weise Quran dadurch als ein Wunder, daß er sie niemals ermüdet. Diese einfachen Leute sagen in der Tat: “Höre ich auch das schönste und berühmteste Gedicht zwei drei Mal, so langweilt es mich schon. Es wird rnir jedoch nie langweilig, den Quran zu hören. Dies bereitet mir im Gegenteil immer mehr Freude. Da dies aber so ist, kann es das Wort eines Menschen nicht sein.”
Selbst im Kreise der Kinder, die sich darum bemühen, etwas auswendig zu lernen, zeigt der Weise Quran, in der Art, wie er sogar diesen kleinen Köpfchen der Kinder, die noch so einfach, zart und feinfühlend und noch nicht dazu in der Lage sind, eine Buchseite im Kopf zu behalten, dennoch mit vollkommener Leichtigkeit den ganzen großen Quran mit seinen. vielen einander ähnlichen, Verwirrungen und Verwechslungen verursachenden. Versen. und Sätzen, wie er sich diesen Kindern dermaßen einfach in ihr Gedachtnis einpregt, daß er auch für sie ein Wunder ist.
Selbst für Kranke und Sterbende, die sich schon von wenigen Worten belästigt oder durch ein leichtes Geräusch gestört fühlen, klingt das Murmeln der Suren des Qurans süß und sanft wie der Geschmack des Wassers aus dern Brunnen Semsem und läßt auch sie auf ihre Weise verspüren, daß er ein Wunder ist.
Zusammenfassung: In vierzig verschiedenen Kreisen und bei ganz unterschiedlichen Menschen zeigt der Weise Quran, daß er in vierzig verschiedenen Hinsichten ein Wunder ist und läßt sie das Dasein dieses Wunders verspüren. Keiner bleibt davon ausgeschlossen. Ja es gibt sogar für die Kreise derer, die nur Augen haben*,
*Anmerkung: Für diejenigen, die nur Augen haben, aber keine Ohren und kein Herz, ist derAspekt des Qurans als ein Wunder hier sehrkurz und bündig und nur unvollkommen geblieben. Dieser Aspekt seines Wunders wurde jedoch im Neunundzwanzigsten und im Dreißigsten Brief” auf eine so glanzvolle, auf eine so lichtvolle, so offensichtliche und eindeutige Weise aufgezeigt, daß sogar Blinde das sehen können. Wir haben ein Quran Exemplar kalligraphisch schreiben lassen, worin dieser Aspekt seines Wunders sichtbar wird. Dieses Exemplar wird insha-a’llah eines Tages gedruckt werden, sodaß ein jeder die Schönheit dieses Aspektes erkennen kann.
**Diesen Dreißigsten Brief hatte ich mir als besonders prähtig vorgestellt.Diese meine Absicht gelangte jedoch nicht zur Verwirklichung, sondern mußte eineranderen Abhandlung, “Die Zeichen des Wunders”,Platz machen, die nun seine Stelle einnehmen.
aber keine Ohren, kein Herz, kein Wissen, dennoch ein Zeichen dafür, daß er ein Wunder ist. Und dies geschieht auf folgende Weise:
In dern Quran-Exemplar, das Hafith Othman kalligraphisch verfaßt hatte und welches danach auch gedruckt erschienen ist, stehen manche Worte des Qurans, dessen Verkündigung ein Wunder ist, an mit einander korrespondierenden Stellen des Buches geschrieben. So finden. wir z.B. in der Sure 18 (Kahf, die Höhle),
Ayah 22 die Worte:
“Der achte unter ihnen aber war ihr Hund.”
und darunter – wollten wir mit einer Nadel durch die Seiten des Buches stechen – eine Zeile tiefer in der Sure 35 (el-Fatir, der Schöpfer) den Namen dieses Hundes: “Qitmir”.Desgleichen finden wir in der Sure.36 (Ya Sin) das Wort:
“vorgeführt”
in der Ayah 53 und gleich auf dem nächsten Blatt darunter in der selben Spalte in Ayah 75 das selbe Wort wieder. Diese beiden Worte begegnen uns wieder drei Seiten weiter in der Sure 37 (Ssaffat, die Reihen), Ayah 57 und drei Seiten weiter, Ayah 127, immer wieder in der selben Spalte.
Desgleichen finden wir den Ausdruck:24 Nisan 2010: 19:41 #769875Anonim
“in Paaren”
in der Sure 34 (die Bewohner von Saba), Ayah 46 und Sure 35,1 deckungsgleich auf den beiden korrespondierenden Seiten, was kein Zufall sein kann, da dieser Ausdruck nur drei Mal im ganzen Quran erscheint.
Und dergleichen Beispiele gibt es noch viele. Ja es gibt sogar Worte, die sich auf den einander folgenden Seiten mit nur geringfügigen Verschiebungen fünf, sechs Mal hinter einander wiederfinden. Ich habe einmal ein Exemplar gesehen, worin die Sätze, welche miteinander korrespondieren, mit Rotstift auf den beiden gegenüberliegenden Seiten markiert waren. Ich hatte mir damals gesagt: “Auch diese Erscheinung ist ein Merkmal für eine Art Wunder.” Später sah ich: Es gibt im Quran verschiedene Seiten, welche mit einander korrespondieren, auf denen sich viele Sätze finden, die auch inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Da sich aber nun die Niederschrift des Qurans unter der Leitung des Propheten und sich auch die Herausgabe und der Druck der einzelnen Exemplare unter göttlicher Eingebung (ilham) vollzieht, findet sich auch in der künstlerischen Gestaltung (Design) und der Kalligraphie des Weisen Qurans ein Hinweis auf eine Art WunderLeichen, denn diese Erscheinung kann weder das Produkt eines Zufalls noch das Resultat menschlichen Denkens sein. Es gibt zwar einige leichte Abweichungen, doch haben diese in kalligraphischen Mängeln ihre Ursache. Wäre diese formvollendet ausgefallen, stünden auch die entsprechenden Wörter genau übereinander.
Desweiteren wiederholt sich auf jeder der Seiten, auf denen die mittleren und die längeren Suren stehen, also diejenigen welche in Medina herabgesandt wurden, das Wort”Allah” inhöchst auffälliger Weise, d.h. es erscheint dort häufig fünf, sechs, sieben, acht, neun, ja sogar elf Mal, wobei diese Wiederholungen auf der Vorderseite sowohl mit denen auf der Rückseite als auch mit denen auf der Nachbarseite korrespondieren und darüber hinaus auch noch eine inhaltliche Übereinstimmung·aufzeigen. (Anmerkungen 1-4)
Anmerkung 1: Desweiteren finden sich in der Ausdrucksweise des Qurans mannigfaltige Qualitäten, welche die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich lenken, wie z. B. seine blumenreiche und vielfach ausgeschmückte Sprache, sein Reim und sein Rhythmus, seine Eloquenz, sein künstlerischer Stil. Dies verleiht den Sufis in ihrem Gottesgedenken (dhikr) und bei ihren Gebetsübungen eine erhabene Ernsthaftigkeit, versetzt sie in Gottes Gegenwart (Husur), schenkt ihnen eine innere Sammlung ohne irgendeine Unterbrechung. Denn gewöhnlich stören Rhetorik und Eloquenz, Poesie, Reim und Rhythmus die Ernsthaftigkeit, wirkengekünstelt, verfälschendie Gemütsruhe,lenken den Blick ab. Ich las sogar desöfteren ein berühmtes Gebet von Imam Schafi, das feinsinnigste seiner Art, das mit all seinem hohen Emst und seiner Erhabenheit und zugleich auch mit seinem Wohlklang zur Abwendung einer Dürrekatastrophe, einer Hungersnot, verrichtet wurde. Doch ich sah, daß es durch Reim und Rhythmus die erhabene Erosthaftigkeit dieses Gebetes beeinträchtigt, und trotzdem ich es während acht oder neuen Jahren beständig gelesen habe, konnte ich seinen wahren Ernst nicht mit seinem Reim und Rhythmus vereinbaren. Daraus habe ich ersehen, daß der Quran in dem ihm eigenen, natürlichen und doch einzigartigen Reim und Rhythmus eine Art Wunder ist, der die wahre Ernsthaftigkeit und den Frieden des Geistes wahrt und nicht beeintrachtigt. Wenn also die Sufis in ihrem Gottesgedenken (dhikr) und bei ihren Gebetsdbungen diese Art Wunder nicht mit dem Verstand wahrnehmen, so verspüren sie es dennoch in ihren Herzen.
Anmerkung 2: Ein weiteres Geheimnisdieses Wunders, das in Geist und Sinn (mana) des Qurans zurn Ausdruck kommt, derin seiner Verkündigung ein Wunder ist, zeigt sich uns in folgendem; Der Quran bringt den Glauben des Ehrenwerten Gesandten, mit dern Friede und Segen sei,jenes Propheten, der unter dem Schatten des Gewaltigen Namens Gottes (Ism-i A’sam) steht, auf der Stufe seines höchsten und strahlendsten Glanzes zum Ausdruck.
Des weiteren bringt er die so großen, umfassenden und erhabenen Glaubenswahrheiten von erhabener Stufe aus, ihrem ursprünglichen und originären Charakter entsprechend zurn Ausdruck, unterrichtet uns in ihnen gleich einer Heiligen Landkarte, welche uns die hohen Wahrheiten nicht nur der jenseitigen Welt, nein, des gesamten Herrschaftsbereiches Gottes erklärt.
Desweiteren ist er der Ausdruck dessen, der in Seiner allumfassenden Größe und Majestät als Schöpfer des Alls und Herrn über alles Sein zur Menschheitspricht.
Mit Sicherheit kann man dieser Form der Offenbarung (Furqan), dieser Art der Verkündigung des Qurans nichts entgegensetzen, was mit ihm konkurrieren könnte, auch wenn sich die gesamte Intelligenz der Menschheit in einem einzigen Geist gegen ihn vereinigte, was auch in der Sure 17,88 ausgedrückt wird, mit den Worten:
“Sage: Auch wenn Menschen und Dschinnen sich vereinigt hätten, um diesem Quran ein Gleiches entgegenzusetzen, können sie dennoch nichts Ähnliches schaffen.”
Wo ist da nun die Erde und wo ist der Sirius (d. h. sie sind so unvergleichlich weit von einander entfernt wie Gotteswort von Menschenwort – d. Ü. ) ? Denn vom Blickpunkt dieser drei Grundsätze aus gibt es mit Sicherheit keine Möglichkeit einer Nachahmung und kann es auch niemals geben!
Anmerkung 3: In den Exemplaren des Weisen Quran enden alle Seiten zugleich auch mit dem Ende einer Ayah und finden schließlich in einem schönen Reim ihren Abschluß. Der Grund dafür ist folgender: Die Ayah Mudayenah (2,282), welche die Iängste ist, dient als Maßstab für alle Seiten, wärend die Suren Ichlas (112) und Kauthar (108)jeweils den Zeilenmaßstab abgeben. Auf diese Weise wird diese schöne Besonderheit des Weisen Qurans und das Merkmal seines Wunders sichtbar.
Anmerkung 4: Aufgrund einer unglückseligen Hast mußten wir uns in diesem Abschnitt leider mit einigen sehr wenigen und sehr kurzen Andeutungen, kleinen Beispielen und winzig kleinen Hinweisen auf dieses doch so wichtige, große und glänzende Wunder begnügen. Es verleiht einen wunderschönen, erleuchtenden und ermutigenden Aspekt zum Erfolg der Risale-i Nur. Nun gibt es aber etwa fünf oder sechs Arten eines Zusammentreffens, diese Wahrheit in ihrer Größe und dieses Wunder in seiner Schönheit und sie alle zusammen bilden eine Kette von Wundern in der Risale-i Nur, Blitze einer offensichtlichen Art Wunder des Qurans und eine Quelle von Hinweisen, die eine Art quranischen Code dechiffrieren, der die unsichtbare Welt betrifft. Später haben wir ein Exemplar schreiben lassen, das einem Blitz gleich das Wunder des Qurans aufzeigt, welches in Goldschrift die Übereinstimmung des Wortes “Allah” im ganzen Quran markiert. Wir haben sodann auch acht kleine Abhandlungen unter dem Titel”Die acht Chiffren”verfaßt, worin ein geheimer Zusammenhang und Zeichen aus dem Unsichtbaren erklärt werden die sich aus der Übereinstimmung der Buchstaben im Quran ergeben. Desgleichen haben wir auch fünf Abhandlungen, nämlich “Die Wunder des Scheichs Geylani”, drei Abhandlungen über “Die Wunderdes Imams Ali” und “Hinweise aus dem Quran”geschrieben, welche alle einige Wundererklären, die in Form einer Übereinstimmung auf eine Bestätigung, einem Lob und einer Empfehlung der Risale-i Nurhinweisen. Das heißt also, daß bei der Abfassung der”Wunder Ahmeds”jene große Wahrheit kurz auf geleuchtet ist, der Verfasser aber nur ein Streiflicht dieser Wahrheit erfaßt und weitergegeben hat, sodann aber davon geeilt ist, ohne noch einmal umzublikken.
Zweiter Aspekt: Da in der Zeit des Moses die Magie in hohem Ansehen stand, geschahen seine bedeutendsten Wunder in dieser Art. Zur Zeit Jesu hingegen war es die Heilkunde, die in hohem Ansehen stand. So geschahen denn seine Wunder gewöhnlich in dieser Hinsicht. Desgleichen gab es auch in der Zeit des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, auf der arabischen Halbinsel vier Dinge, die vor allen anderen geschätzt wurden:
Erstens: Schönheit und Klarheit des Ausdrucks (belaghat ve fesahat)
Zweitens: Dichtkunst und Vortragskunst
Drittens: Wahrsagekunst und Verkündigung des Verborgenen
Viertens: Kenntnis historischer Geschehnisse und kosmischer Ereignisse
So war denn also der Quran, ein Wunder in seiner Verkündigung, in seinem Kommen eine Herausforderung gegenüber all denen, welche diese vier Arten von Kenntnis besaßen:
Allen voran waren es die Sprachkenner und Wissenschaftler, die sich vor ihm als ihrem Lehrmeister verneigten. Und sie lauschten ihm mit Bewunderung.
Als zweites erfüllte er die Kenner der Dicht- und Vortragskunst, d.h. diejenigen, welche eine Rede einwandfrei und formvollendet halten und ein gutes Gedicht verfassen konnten, mit einer solchen Verwunderung, daß sie sich nur noch sprachlos auf die Finger bissen. 1hre schönsten Gedichte, geschrieben in goldenen Lettern und die berühmten “Sieben Gedichte”, die an den Wänden der Kaaba aufgehängt waren (Mualakat-i Seb’a) und auf die sie so stolz gewesen waren, nahmen sie ab, weil sie ihren Wert verloren hatten.
Desweiteren brachte er die Hellseher und Wahrsager zum Verstummen. Er ließ sie ihre Enthüllungen verborgenen Wissens vergessen. Er vescheuchte ihre Dschinnen. Er setzte ihrer Wahrsagekunst ein Ende.
Er befreite sie vom Aberglauben und von den Mythen über die Geschichte der Völker längst vergangener Zeiten und den Ablauf der Ereignisse in der Welt und die Kosmologie und unternchtete sie statt dessen über die tatsächlichen historischen Geschehnisse und schenkte ihnen ein leuchtendes Wissen über das Werden der Welt.
So waren es also diese vier Kreise von Bewunderern, die sich in vollendeter Hochachtung vor dem Quran verneigten und zu seinen Schülern wurden. Niemand von ihnen wagte es jemals wieder sich auch nur gegen eine einzige seiner Suren zu erheben…
Nun könnte man aber sagen: Woher wissen wir, daß niemand gegen ihn aufgestanden ist? daß es unmöglich ist, sich gegen ihn zu erheben?
Antwort: Wäre irgendein Widerstand gegen den Quran in irgendeiner Weise möglich gewesen, hätte man dies in jedem Falle versucht, denn das Bedürfnis danach, Widerstand zu leisten war riesengroß. Ihr Glaube, ihr Besitztum, ihr Leben und ihre Familie waren in Gefahr. Hätten sie dem entgegentreten können, hätten sie versucht, dem entgegenzutreten. Hätte es eine Möglichkeit zum Widerstand gegeben, hätten sie es in jedem Falle versucht, einen Aufstand dagegen zu untemehmen. Hätten sie aber einen Aufstand dagegen untemommen, hätten die Aufrührer, da die Ungläubigen und die Heuchler in großer Zahl, ja in der Überzahl waren, in jedem Falle deren Partei ergriffen und ihren Erfolg all überall verbreitet, so wie sie immer dem Islam ihre Propaganda entgegengesetzt haben. Hätte sich aber ein solcher Erfolg ausgebreitet, wäre das sicherlich in die Geschichte eingegangen und man hätte das in den Büchern großartig herausgestrichen. Siehe, es sind nun alle Bücher mit Geschichten und Berichten offen erhältlich! Doch außer einigen Anekdoten von Musseylime, dem Lügner, findet sich darüber nirgendwo irgendetwas. Statt dessen forderte der Weise Quran ganze dreiundzwanzig Jahre lang ständig dazu heraus, stachelte sie an, reizte sie, forderte sie in ihrer Verbohrtheit immer wieder heraus und sagte zu ihnen:
Laßt doch durch einerl einfachen, ungebildeten Menschen (d.h. einen Analphabeten) wie Mohammed, den
Zuverlässigen, ein Buch verfassen, das diesem Quran gleicht, und zeigt es vor! Doch ach, ihr könnt es nicht! Wenn es also kein einfacher, ungebildeter Mann ist, dann soll es ein großer Gelehrter sein und ein Dichter! Doch ach, auch ihn könnt ihr nicht herbeibringen! So soll es denn nicht ein einziger Mann sein! Versammelt also eure sämtlichen Gelehrten und alle eure Dichter, sie sollen einander helfen! Und auch eure Götter, auf die ihr vertraut, mögen euch beistehen! Doch ach, auch mit ihrer Hilfe könnt ihr es nicht zustande bringen! So greift denn auf die Dichtungen der Alten zurück! Ruft auch diejenigen künftiger Zeiten noch zu Hilfe und zeigt uns ein Buch gleich diesem Quran, bringt doch ein solches hervor! Ach, ihr werdet auch das nicht zuwege bringen! Wenn es denn nicht der ganze Quran sein soll, so bringt doch nur zehn Suren herbei, die ihm gleichen! Ach, auch das, was auch nur zehn Suren in Wert und Wahrheit gliche, vermögt ihr nicht herbeizuschaffen! Auf denn! Erfindet eine Erzählung! Schreibt irgendeine Geschichte! Sie sollte ihnen nur an Schönheit und Ausdruckskraft gleichen. Doch ach, auch das könnt ihr ja nicht! Also ahmt doch nur eine einzige Sure nach! Doch ach, eine lange Sure kann es nicht sein! So bringt denn etwas, das einer kurzen Sure gleicht! Wenn nicht, dann steht euer Glaube, eurer Leben, euer Hab und Gut auf dem Spiel und eure Familien sind in dieser und in jener Welt in Gefahr.
So hat denn der Weise Quran in seiner Art, die Menschen mit acht Schritten stufenweise zum Verstummen zu bringen, nicht nur während dreiundzwanzig Jahren, nein, während dreizehn Jahrhunderten alle Menschen und Dschinnen herausgefordert und das tut er auch noch heute. Dagegen haben Ungläubige in vergangenen Zeiten Hab und Gut und ihre ganze Familie in Gefahr gebracht, den Machtkampf zu ihrem Weg gewählt, welcher der furchtbarste von allen ist. Den kurzen und einfachen Weg des geistigen Widerstandes haben sie dagegen aufgegeben. Das aber bedeutet doch, daß der Weg der Disputationen nicht gangbar ist…
Hätte denn ein Mensch von Verstand, besonders in damaliger Zeit einer von der arabischen Halbinsel, noch dazu einer jener intelligenten Männer aus dem Stamme der Qureysh, jenen kurzen und leichten Weg verlassen, Hab und Gut, Leib und Leben und seine ganze Familie einer Gefahr ausgesetzt und den schwierigsten Weg eingeschlagen, wenn einer der literarisch gebildeten unter ihnen imstande gewesen wäre, etwas hervozzubringen, das auch nur einer einzigen Sure aus dem Quran vergleichbar gewesen wäre, um sie so vor den Angriffen des Qurans zu retten?24 Nisan 2010: 19:41 #769876Anonim
Zusammenfassung: Der berühmte Dschahis hat das einmal so formuliert: “Da ein Widerstand mit der Feder nicht möglich war, waren sie zu einem Kampf mit dem Schwert gezwungen.”
Wenn man nun aber sagte: Einige echte Forscher und wahre Gelehrte haben gesagt: “Man kann dem Quran nicht eine Sure, keine Ayah, ja noch nicht einmal einen Satz, ein einziges Wort entgegensetzen und wird dies auch niemals können.” Dieser Ausspruch erscheint übertrieben. Der Verstand·kann ihn nicht annehmen, denn es gibt unter Menschenwort so viele Sätze, die denen aus dem Quran gleichen. Welche Weisheit steckt hinter dem Geheimnis dieses Wortes?
Antwort: Über das Wunder, welches der Quran ist, gibt es zwei Lehrmeinungen (radschih ve merdschuh). Die meisten bevorzugen (radschih) jene Lehrmeinung, nach welcher die literarischen Feinheiten und der inhaltliche Reichtum im Quran menschliche Fähigkeiten übersteigt.
Die zweite, weniger bevorLugte (merdschuh) Lehrmeinung ist die, daß es zwar menschenmöglich ist, einer Sure des Qurans etwas entgegenzusetzen, Gott der Gerechte das jedoch um jenes Wunders willen und mit Rücksicht auf Seinen Propheten (ASM) verhindere. So könnte z.B. ein Mann zwar aufstehen, wollte jedoch ein Prophet, um ein Beispiel für ein solches Wunder zu geben, sagen: “Du kannst nicht aufstehen!” und könnte er nun tatsächlich nicht aufstehen, so ist dies ein Wunder. Diese zweite Lehrmeinung (medhheb-i merdschuha) wird Ssarfe Medhheb (= Fixstern-Schule) genannt, denn da Gott der Gerechte Menschen und Dschinnen daran hindert, sind sie auch nicht imstande, etwas hervorzubringen, das einer Sure gleich wäre. Hätte Er sie nicht daran gehindert, hätten Menschen und Dschinnen etwas, einer Sure Gleichwertiges, hervorgebracht. Demnach entspricht also, nach ihrer Lehrmeinung, die Aussage der Gelehrten: “Sie können ihr selbst einem einzigen Wort nichts entgegensetzen”, denn wenn sie Gott der Gerechte um eines Wunders willen daran hindert, können sie ihren Mund nicht öffnen. Auch wenn sie ihn öffnen, können sie ohne Gottes Einwilligung kein Wort hervorbringen.
Nach Ansicht der Medhheb-i radschih jedoch, welche die erste ist und die Meinung der Mehrheit vertritt, entspringt der von den Wissenschaftlern aufgestellte Lehrsatz dem folgenden feinsinnigen Gedankengang: Die Sätze des Weisen Qurans und die Wörter darin, stehen alle in Beziehung zu einander. Manchmal kommt es vor, daß ein Wort mit zehn anderen in Verbindung steht. Dabei können sich zehn verschiedene Beziehungen finden und zugleich auch zehn verschiedene Punkte literarischer Feinheiten. Wir haben ja schon in unserem Kommentar (tefthir) mit dem Titel “Hinweise auf das Wunder (Isharatu-1’I’dschas)” einige Beispiele für derartige Feinheiten in den Beziehungen zwischen manchen Sätzen der Suratu-1’Fatiha und der Suratu-I’Baqara (Suren l und 2) aufgezeigt.
Zum Beispiel: Wollte jemand in dem künstlerisch ausgestalteten Kuppelbau eines Schlosses den Schlußstein setzen, der inmitten vieler verschiedener Kunstwerke jenen Platz einnimmt, der mit allen anderen Steinen in Verbindung ist, so wäre es dabei notwendig, das gesamte Kunstwerk als Ganzes zu kennen. Desgleichen müßte jemand, der das Auge im Kopf eines Menschen einsetzen wollte, alle die Zusammenhänge im menschlichen Körper, die erstaunlichen, vielfältigen Zusammenhänge in dem letzten und alle Funktionen des ersteren innerhalb all dieser Aufgaben kennen. Genau so haben jene unter den Kennern der Wahrheit, die in deren Erforschung besonders weit vorgedrungen waren, die vielen verschiedenen Zusammenhänge unter den Worten im Quran und deren Aspekten aufgezeigt, so wie sie sich auf die Sätze in verschiedenen Ayat beziehen und zu ihnen verhalten. Besonders diejenigen Gelehrten, welche sich auf den Sinngehalt der Buchstaben spezialisiert haben und in dieser Wissenschaft besonders, weit vorgedrungen sind, haben den Fachleuten erklärt; den Sinn eines einzigen Buchstabens im Quran zuweilen eine ganze Seite lang erklärt und bewiesen. Und da. nun einmal der Quran das Wort des Schöpfers aller Dinge ist, kann jedes Wort als deren Herz oder deren Kern gelten (d.h. ein Wort kann einem Herzen inmitten eines geistigen Körpers gleichen, der aus diesen Geheimnissen heraus Gestalt angenommen hat, oder aber als das Samenkorn eines Baumes, gebildet aus den weit verzweigten Bedeutungen dieses Wortes). So kann man also unter den Worten eines Menschen Wörter finden, die denen im Quran gleichen, ja sogar ganze Sätze oder Verse. Da man sich jedoch im Quran viele Zusammenhänge gleichzeitig vor Augen halten muß, um ein Wort in der rechten Weise einfügen zu können, ist dazu ein allumfassendes Wissen notwendig, sodaß dieses an seinem richtigen Platz eingefügt werden kann.
Dritter Aspekt: Um mich mit einer ganz kurz konzentrierten Zusammenfassung auf das Wesen des Qurans hinzuweisen, dessen Verkündigung ein Wunder ist, hat mir einmal Gott der Gerechte die nachstehende Kontemplation der Wahrheit in arabischer Sprache als ein Gnadengeschenk Seiner Güte ins Herz gesenkt. Wir wollen hier diesen Kontemplationstext zunächst Arabisch bringen und diesen danach erklären.
Gepriesen sei der,welcher- seine Einheit bezeugt und seine Schönheit offenbart und seine Majestät und seine Vollkommenheit. Der Weise Quran leuchtet an allen seinen sechs Seiten. In ihm ligt die Essenz (sirr) aller Schriften dcr Propheten und Heiligen und der Verehrer des Einen Gottes, unterschieden durch die Jahrhunderte, durch ihre Lebens- und Betrachtung weise, ihre Berufung, und derer, die einstimmig in Herz und Gemüt die Grundsätze des Qurans bestätigen. Sein sind alle die Gesetze in zusammengefaßter Form. Er ist die reine Offenbarung, welche herabgesandt wurde, von dem, der sie sandte durch Seinen Gesandten und zugleich auch die offensichtliche Rechtleitung und notwendigerweise auch die Quelle der Lichter des Glaubens und ganz gewiß auch die Sammlung der Wahrheiten. Ganz ohne Zweifel führt e zur Glückseligkeit in beiden Welten.DieFrüchte, die er hervorbringt, sind vollkommen und, wie bezeugt, geschätzt von Menschen, Engeln und Dschinnen, und bestätigt durch verschiedene Hinweise, bekräftigt durch die Beweise der Vernunft, durch die Einheit unter den Vollendeten unter den Denkern und durch die Bestätigung von Seiten derer, die reinen Herzens sind, durch das Zeugnis derer, die Frieden gefunden haben für ihre Seelen (vicdan). Der Quran ist ein immerwährendes Wunder und seine wunderbare Erscheinung besteht über dem Ablauf der Zeit. Sein Zeugnis und der Rahmen seiner Rechtleitung gilt von den höchsten der Hohen Geister bis zu den jüngsten Schulkindern, von den Engeln bis zu den kleinsten Kindern. Sie alle ziehen ihren Nutzen aus dem Brunnen seines Unterrichts. Zudem ist er auch das allsehende Auge, das alle Dinge in vollkommener Klarheit erschaut und aufzeigt. Er ist es, der alle Dinge, sie schauend und betrachtend, umfaßt und sie in seiner Hand hält. Er beschreibt den Menschen so, wie ein Uhrmacher, der Uhr in seinerHand hält und sie durchschaut und erfaßt. Dies ist der Glorreiche Quran, der immer wiedersagt: Es gibt keinen Gott außer Ihm! So wisse es denn: Es gibt keine Gottheit außer Gott!24 Nisan 2010: 19:41 #769877Anonim
Die kurz zusammengefaßte Erklärung dieser arabischen Abhandlung aber ist nun folgende:
Der Quran, ein Wunder in seiner Verkündigung, ist in sechsfacher Hinsicht strahlend und leuchtend. Darum kann (das Dunkel) des Zweifels und der Täuschungen auch nicht in ihn eindringen. Denn von seiner Rückseite her ist er gestützt auf die Autorität vom Throne Gottes, von wo her das Licht der Offenbarung Gottes leuchtet. An seiner Vorderseite finden wir als Ziel das Glück beider Welten. Seine Hand hält er ausgestreckt nach der jenseitigen, der ewigen Welt. Dort ist das Paradies und die ewige Glückseligkeit. Das Wunder (seiner Verkündigung) glänzt auf ihm als sein Siegel. Als tragende Säulen aber halten wir die Zeugnisse und die Beweise. In seinem Inneren wohnt die lautere Rechtleitung. Auf seiner Rechten verhört er die Verständigen mit der Frage:
“Habt ihr denn keinen Verstand?”
und läßt sie: “Du hast recht.” sagen. Auf seiner Linken läßt er die, die reinen Herzens sind, freudig für Gottes reichsten Segen danken (“baraka’llah”) und schenkt ihnen die reinen Freuden des Geistes. Auf welcher Seite, an welcher Ecke also könnten nun die Diebe des Zweifels und der Täuschungen noch in (das Haus) des Qurans eindringen, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist?
Der Quran, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, faßt in der Tat das Wesen (sirr) aller Schriften der Propheten und Heiligen und der Verehrer des Einen Gottes, unterschieden durch die Jahrhunderte, durch ihre Lebensund Betrachtungsweise, ihre Berufung, in sich zusammen. Das aber heißt, daß alle diese Männer von Herz und Verstand, welche eine Zusammenfassung der Gesetze und Grundlagen des Weisen Qurans in ihren Büchem erwähnt und angenommen haben, diese Grundlagen auf diese Weise bestätigt haben. Das aber heißt hinwiederum, daß sie die Wurzeln jenes Himmelsbaumes sind, welcher der Quran ist. Desweiteren stützt sich der Weise Quran auf seine Offenbarung und ist selbst eine Offenbarung, denn der Herr in Seiner Majestät, der den Quran herabgesandt hat, zeigt durch die Wunder Ahmeds (ASM), daß der Quran eine Offenbarung ist, und beweist es. Und der offenbarte Quran zeigt durch dieses Wunder (seiner Offenbarung) auch, daß er vom Throne (des Allerhöchsten) kommt. Und der, dem er herabgesandt wurde, der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, in seiner Erschütterung zu Beginn der Offenbarung, jenem Zustand zur Zeit der Herabsendung der Offenbarung, in dem er seiner selbst nicht mächtig war, wie auch durch seine Aufrichtigkeit und durch seine Ehrerbietung gegenüber dem Quran, welche die jedes anderen überstieg, durch all dies zeigt der Prophet, daß er den Quran, der als eine Offenbarung aus der Ewigkeit herabgekommen ist, (in seinem Herzen empfangen, in seiner Seele) aufgenommen hat.
Desweiteren ist der Quran eine lautere Rechtleitung, denn das Gegenteil davon ist ganz offensichtlich der Irrweg des Unglaubens. Desweiteren ist der Quran von seinem Wesen her die Quelle der Lichter des Glaubens. Der Gegensatz zu dem Lichte des Glaubens abes ist sicherlich die Finsternis. Das haben wir in vielen Abhandlungen (Ssözler) als feststehende Tatsache bewiesen.
Desweiteren ist der Quran ein handliches und zuverlässiges Kompendium der (Glaubens)wahrheiten. Einbildung und Aberglaube finden darin keinen Eingang. Die wahrhaftige Welt des islamischen Glaubens, die er gestaltet hat, das grundlegende islamische Gesetz, das er hervorgebracht hat und die erhabenen Vollkommenheiten, die er herausgestellt hat, legen dafür Zeugnis ab, daß seine Thematik hinsichtlich der unsichtbaren Welt genauso den Tatsachen entspricht, wie auch seine Thematik hinsichtlich der bezeugten Welt und beweist, daß es nichts darin gibt, das dem widerspricht.
Desweiteren führt der Quran offensichtlich und zweifelsohne zum Glück in beiden Welten und leitet die Menschheit dahin. Wer daran zweifelt, soll einmal den Quran lesen und hören, was er sagt! Desweiteren sind die Früchte, die der Quran hervorbringt, sowohl vollkommene als auch lebende (Früchte). Weil dies aber so ist, darum ist auch die Wurzel des Baumes, welcher der Quran ist, wahrhaftig und lebendig, denn die Früchte, die an einem Baum wachsen und reifen, sind ein Beweis für das Leben des Baumes. Nun aber siehe, welch ein vollendetes Leben, welch lichterfüllte Früchte erjedes Jahrhundert in all seinen Heiligen und Gelehrten hervorgebracht hat!
Der Quran wird infolge jener Intuition und Überzeugung, wie sie aus zahllosen verschiedenen Hinweisen und Merkmalen entsteht, sowohl von Menschen, als auch von Dschinnen und Engeln hoch geschätzt. So erstrebenswert erscheint er vor ihnen, daß sie sich, wenn der Quran vorgetragen wird, den Faltern um ein Licht herum gleich, voll Sehnsucht um ihn herum versammeln.
Der Quran ist jedoch nicht nur reine Offenbarung. Er wird auch durch verstandgemäße Beweise bestärkt und bestätigt. Dafür ist die Einheit unter den Meistern philosophischen Denkens in der Tat ein Zeugnis. Allen voran haben Koryphäen unter den Gelehrten der theologischen Wissenschaften und auch so geniale Philosophen wie Ibn Sina und Averroes übereinstimmend die (Richtigkeit) der Grundsätze des Qurans (= des islam) mit jeweils ihren Methoden und Beweisen nachgewiesen. Desweiteren wird der Quran von denen bestätigt, die reinen Herzens sind. Einmal abgesehen von denen, die an ,einer Schwäche oder Krankheit ihrer Seele leiden, werden alle, die ein reines Herr haben, dies bestätigen, denn Friede für die Seelen (vicdan) und Ruhe des Herzens gibt es nur in seinem Lichte. Das heißt, daß alle, die ein reines Herz haben, ihn mit dem Zeugnis des Friedens ihrer Seelen bestätigen. Ja, ihr ganzes Wesen (fitrat) sagt gegenüber dem Quran auch ohne Worte: “Die Vollendung unseres Wesens kann ohne dich nicht sein.” Diese Tatsache haben wir in vielen Abhandlungen bewiesen.
Desweiteren ist der Quran, wie bezeugt, ganz offensichtlich ein ewiges und immerwährendes Wunder. Er offenbart allezeit, daß er ein Wunder ist. Seine Wunder sind nicht zeitgebunden, sie enden nicht im Verlaufe der Zeit, sie sind ewig.
Desweiteren ist der Grad der Rechtleitung durch den Quran so hoch und die Ausstrahlung seiner Lehre so breit ,daß während einer einzigen Unierrichtsstunde der Erzengel Gabriel und ein noch ganz kleines Kind nebeneinander dem Unterricht zuhören und ihren Anteil daran empfangen können. Selbst noch die erlauchtesten Philosophen, wie Ibn Sina, lesen kniend nebeneinander mit einem gänzlich ungebildeten Vorleser die gleiche Lektion und empfangen ihren Anteil. Ja es kann zuweilen geschehen, daß ein einfacher Mensch durch seinen starken und reinen Glauben größeren Nutzen zieht als selbst Ibn Sina.
Desweiteren vermittelt der Quran auch jene Betrachtungsweise, die das ganze Weltall sieht, seine Grenzen umfaßt,. sich den ganzen Kosmos wie die Seiten eines Buches vor Augen hält und sodann dessen Sphären und dessen Bereiche erklärt. Es ist dies so, als öffne ein Uhrmacher seine Uhr: so wie er sie betrachtet, zeigt und beschreibt, so tut dies auch der Quran, in dessen Händen das Weltall ruht.
So also ist nun der Glorreiche Quran und er ist es, der sagt:
“Wisset: Es gibt keine Gottheit außer Gott!”
und der so Gottes Einheit (Vahdaniyet) verkündet.
Oh Gott, mache uns den Quran zu unserem Gesellen in dieser Welt, zu unserem Vertrauten im Grabe, zu unserem Anwalt am Tage der Auferstehung, zu einem Licht auf der Ssirat(brücke), zu einem Schutzwall und -kleid gegen das Feuer, zu einem Begleiterdurch das Paradies, zu einem Paten und Führer für alle Wohltaten! Oh Gott, erleuchte uns unser Herz und unsere Grabstätte mit dem Lichte des Glaubens und des Qurans und laß uns das Zeugnis des Qurans Licht werden zur Ehre dessen, dem Du den Quran herabgesandt hast! Ihm und seiner Familie Friede und Segen von dem Erbarmer, dem Barmherzigen. Amin
Neunzehnter Hinweispunkt
In den vorangegangenen Hinweisen wurde auf absolut sichere und zweifelsfreie Weise bewiesen, daß der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, der Gesandte Gottes des Gerechten ist. So ist denn Mohammed, der Araber, mit dem der Friede sei, durch seine Sendung, welche mit Sicherheit durch tausend Beweise feststeht, selbst der glänzendste Beweis und das sicherste Zeugnis für die Einheit (Vahdaniyyet) Gottes und die Ewige Glückseligkeit. In diesem Kapitel wollen wir nun für diesen glänzenden, strahlenden Beweis, für dieses Zeugnis, das für die Wahrheit spricht, eine Beschreibung in einer ganz kurz zusammengefaßten Kurzfassung geben. Denn da er nun einmal selbst der Beweis ist, aus dem die Erkenntnis Gottes (marifet-i Ilahi) hervorsprießt, ist es sicherlich notwendig, diesen Beweis kennenzulernen und seinen Standpunkt in dieser Beweisführung zu erfahren. Da dies aber nun einmal so ist, wollen auch wir seinen Standpunkt in dieser Beweisführung und seine Zuverlässigkeit mit einer ganz kurzen Zusammenfassung zur Darstellung bringen. Es verhält sich dies aber nun folgendermaßen:
Der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, hat genauso wie alles, was in der Schöpfung existert, durch sein eigenes Dasein den Beweis für die Existenz und die Einheit des Schöpfers des Alls erbracht und zugleich mit dem Beweis in seiner eigenen Persönlichkeit und dem Beweis der gesamten Schöpfung, dies auch in Worten erklärt. Da er aber nun einmal selbst ein Beweis ist, wollen auch wir mit “Fünfzehn Grundpfeilem” darauf hinweisen, wie zuverlässig, treffend, wahr und richtig dieser Beweis ist:
Erster Pfeiler: Dieser Beweis (= der Prophet), der sowohl mit seiner Persönlichkeit, als auch mit seinem Wort, seinem, einem solchen Beweis entsprechenden Ausdruck (kal) und Verhalten (hal) auf den Schöpfer des Kosmos hinweist, wird durch die Schöpfung (in ihrer Existenz, ihrer Natur, ihrem Wesen) bestätigt und ist zugleich auch wahr (in sich selbst), denn die Beweise allen Seins für die Einheit Gottes (Vahdaniyet) gelten mit Sicherheit auch für die Person dessen, der diese Einheit Gottes verkündet. Das aber heißt, daß sein Ruf an die Welt (da’va) vom ganzen Universum bestätigt wird. Und da nun die Einheit Gottes, die er verkündet, vollendete Vollkommenheit (Kemal) und die Ewige Glückseligkeit vollkommene Güte ist und sie mit der Schönheit und Vollkommenheit aller Gegebenheiten dieser Welt übereinstimmen und sich mit ihnen in Einklang befinden, so ist auch sein Ruf (da’va) mit Sicherheit wahr. Das aber heißt nun wiederum, daß auch der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, der Einheit Gottes und der Ewigen Glückseligkeit ein beredtes Zeugnis ist, wahr und als wahr erwiesen.
Zweiter Pfeiler: Da dieser wahre Beweis, und erwiesenermaßen wahre Beweis (= der Prophet) mit tausend Wundern über all den Propheten und mit einem Gesetz (Scheriah), das nicht aufgehoben werden kann, und einem Ruf (da’va), der sich an alle Engel und Dschinnen richtet, ausgestaltet erscheint, ist er mit Sicherheit auch der Herr (reys) über allen Propheten. Da dies aber nun einmal so ist, besitzt er auch das Geheimnis (sirr) der Wunder aller Propheten und befindet sich mit ihnen in Übereinstimmung (ittifak). Dies wiederum heißt, daß die Kraft der Übereinstimmung aller Propheten und das Zeugnis ihrer Wunder den Stützpfeiler seiner Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit bilden. Desweiteren ist er der Scheich (Sultan) und der Lehrmeister aller Heiligen und Gelehrten, die durch seine Weisung und Leitung (irschad) und durch das Licht (nur) seines Beispiels (Scheriah) zur Vollendung (kemal) gelangt sind. Da dies aber nun so ist, so findet sich in ihm auch das Geheimnis (sirr) ihrer Wunder, (der Grund) ihrer übereinstimmenden Bestätigung und die Kraft für ihre Forschungen, denn sie sind dem Weg gefolgt, den ihr Meister ihnen geöffnet und zu dem er den Zugang für sie offen gelassen hat und haben so zu Wahrheit gefunden. Wenn dies aber so ist, dann bilden alle ihre Wunder, Forschungen, Entdeckungen und der Konsens aller ebenfalls einen Stützpfeiler für die Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit dieses ihres Heiligen Lehrers. Desweiteren gibt es für dieses Zeugnis der Einheit Gottes, wie aus den oben angeführten Hinweisen ersichtlich wurde, solche sichere, zuverlässige und offensichtliche, staunenswerte Wunder (Mu’dschise ve Irhassat) und zweifelsfreie Beweise seines Prophetentums und er (der Prophet selbst) hat sie auf eine solche Weise bestätigt, daß das Weltall, wollte es sich gegen ihn versammeln, diese Beweise nicht widerlegen könnte!
Dritter Pfeiler: Desweiteren sind ihm, der so offensichtlich Wunder wirkte, dem Herold der Einheit Gottes und Verkünder der Ewigen Glückseligkeit, in seiner derart gesegneten Persönlichkeit eine so hohe Gesittung, in seiner prophetischen Sendung ein so hoher Charakter, in Gesetz (Scheriah) und Glaube (din), so wie er ihn verkündet hat, so reiche Vorzüge zu eigen, daß selbst seine erbittertsten Feinde dies bestätigen mußten, es zu leugnen nicht imstande waren. Und da sich nun einmal in seiner Persönlichkeit, seiner Sendung, seinem Glauben, eine Gesittung im höchsten und schönsten Grade, ein Charakter von höchster Erhabenheit und Vollkommenheit und so hoch geschätzte Vorzüge finden, ist diese Persönlichkeit mit Sicherheit ein Beispiel, ein Muster, ein Vorbild und ein Lehrer der Vollkommenheit und hoher schöpferischer Vollendung alles Geschaffenen. Wenn dies aber so ist, wenn sich in seiner Persönlichkeit, seiner Sendung ( Vasifa) und seinem Glauben diese Vollendung zeigt, seine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit einen so starken Stützpfeiler bilden, so können sie auch unter gar keinen Umständen in irgendeiner Weise erschüttert werden.
Vierter Pfeiler: Desweiteren spricht dieser Herold der Einheit Gottes und de Glückseligkeit, welcher Quelle aller Vollkommenheiten und Lehrer hoher Gesittung ist, nicht aus sich selbst heraus, vielmehr ist er das Sprachrohr eines anderen. Und in der Tat ist er das Sprachrohr des Schöpfers der Welten. Er bekommt zunächst Unterncht von seinem urewigen Lehrer. Danach gibt er diesen Unterricht weiter. Denn der Schöpfer des Kosmos hat mit den tausenden Beweisen für sein Prophetentum, die wir zum Teil durch die oben erwähnten Hinweise dargestellt haben, und mit all diesen Wundern, die durch Seine Hand hervorgebracht worden sind, gezeigt, daß der Prophet in Seinem Namen spricht, daß er Seine Worte verkündet. Was aber nun den Quran betrifft, der ihm herabgesandt worden ist, so zeigt dieser in den vierzig Blickwinkeln, ihn äußerlich oder von innen heraus als ein Wunder zu begreifen, daß jener das Sprachrohr Gottes des Gerechten ist. Denn jener selbst zeigt in seiner gänzlichen Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit, Ernsthaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit und seinem ganzen übrigen Verhalten, in seiner ganzen Haltung, daß er nicht in eigenem Namen spricht, nicht seine private Meinung zum Ausdruck bringt, vielmehr im Namen des Schöpfers spricht. Desweiteren haben dies auch alle Leute von Wahrheit, die ihn gehört haben, durch ihre Forschungen und Entdeckungen bestätigt und sind auf dem Wege ihrer Wissenschaft zu dem Glauben gelangt, daß der Prophet nicht aus sich selbst spricht, daß vielmehr der Schöpfer des Alls ihn zu sprechen heißt, ihm Unterricht erteilt, sodaß er nun seinerseits durch Ihn den Unterricht erteilt.
Da dies aber nun so ist, so wird seine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit durch das Gebäude dieser vier so festen Grundpfeiler getragen.
Fünfter Pfeiler: Desweiteren sieht dieses Sprachrohr des Ewigen Wortes die Geister, verkehrt mit den Engeln, unterichtet Dschinnen und Menschen. Der Unterricht, den er erteilt, umgreift nicht nur die Welt der Menschen und Dschinnen, sondern selbst die Welt der Engel und Geister. Er steht in Verbindurrg mit den Welten jenseits der ihren und hat davon Kenntnis. Die oben angeführten Wunder und die Geschichte seines Lebens, welche die Zuverlässigkeit einer allgemeinen Überlieferung besitzt, beweisen diese Tatsache. Da dies aber nun einmal so ist,können sich in seine Verkündigung, nicht wie bei gewöhnlichen Wahrsagern und anderen Menschen, die hellsichtig eine Botschaft empfangen, weder Dschinnen noch Engel oder Geister, ja nicht einmal die Erzengel mit Ausnahme des Erzengels Gabriel einmischen. Doch selbst der Erzengel Gabriel, sein Begleiter, bleibt die meiste Zeit hinter ihm zurück.
Sechster Pfeiler: Desweiteren ist diese,Persönlichkeit das Haupt (Sseyyid) der Engel, Dschinnen und Menschen, die vollkommenste, leuchtende Frucht am Weltenbaum, eine Verkörperung der göttlichen Barmherzigkeit, eine Widerspiegelung der Liebe des Herrn, das glänzendste Zeugnis göttlicher Gerechtigkeit und die strahlendste Leuchte seiner Wahrheit, der Schlüssel zum Rätsel des Kosmos, der Entdecker der verborgenen Wahrheit hinter dem Universum, der Erläuterer des Sinnes (hikmah) der Welt, der Herold des Königreiches Gottes und der Darsteller der Schönheiten in der Kunst des Herrn. Hinsichtlich der Vielseitigkeit seiner Begabung ist diese Persönlichkeit das vollkommenste Beispiel der Vollendung des Seins. Da dies aber nun einmal so ist, weisen die Charaktereigenschaften dieser Persönlichkeit, zeigt die Persönlichkeit seines Geistes: Diese Persönlichkeit ist das vornehmste Ziel der Schöpfung, das heißt: der Schöpfer des Alls erschuf das All bereits vorausschauend, weshalb man auch sagen kann: hätte Er ihn nicht ins Dasein gerufen, Er hätte auch das All nicht erschaffen. Die quranischen Wahrheiten und Lichter des Glaubens, die er den Dschinnen und Menschen gebracht hat, und die hohe Gesittung und erhabene Vollkommenheit, die in seiner Persönlichkeit sichtbar wurden, sind ein sicheres Zeugnis dieser Wahrheit.
Siebenter Pfeiler: Desweiteren hat dieses Zeugnis des Gerechten, diese Leuchte der Wahrheit (= der Prophet) einen Glauben (din), ein Gesetz (scheriah) von der Art aufgezeigt, welche die Grundlagen der Glückseligkeit in beiden Welten in sich umfaßt. Neben diesen Grundlagen erklärte er jedoch auch die Wahrheiten des Kosmos und dessen Aufgaben und die Namen und Attribute des Schöpfers des Alls in vollkommener Wahrhaftigkeit. So ist denn dieser islamische Glaube und sein Gesetz so umfassend und so vollkommen und beschreibt den Kosmos auf eine Weise, die sich mit diesem in Übereinstimmung befindet, sodaß jeder, der sein Wesen beachtet, mit Sicherheit versteht, daß dieser Glaube die Erklärung desjenigen Herrn ist, der diese schöne Welt geschaffen hat, und behandelt diese im Namen ihres Schöpfers. Wie ein Schloßbaumeister eine Beschreibung seines Schlosses anfertigt und zur Feder greift, um seine eigenen Fähigkeiten zur Darstellung zu bringen, so lassen auch der Glaube (din) und das Gesetz (scheriah) Mohammeds (ASM), indem sie alles umfassen, erhaben und wahrhaftig sind, erkennen, daß sie aus der Feder dessen, der den Kosmos erschaffen hat, der ihn lenkt und leitet, hervorgegangen sind. Der aber nun diesen Kosmos so schön geordnet und gestaltet hat, ist derselbe, der auch diesen Glauben so schön geordnet und ihm Gestalt verliehen hat. Diese vollendete Ordnung und Gestaltung aber verlangt nun in der Tat auch mit Sicherheit nach einer solch überaus schönen Darstellung (= der Quran).24 Nisan 2010: 19:42 #769878Anonim
Achter Grundpfeiler: Ausgestattet mit diesen oben angeführten guten Eigenschaften, gestützt auf diese in jeder Hinsicht unerschütterlich festen Grondpfeiler, der sichtbaren Welt zugewandt (alem-i shehadet), jedoch im Namen der unsichtbaren Welt (alem-i ghaib), verkündet er (seine Botschaft) Menschen und Dschinnen, wendet sich an die Völker und Nationen, die noch im Schoße kommender Jahrhunderte verborgen sind und ruft ihnen mit lauter Stimme zu. So verschafft er sich Gehör bei Menschen und Dschinnen aller Orte und aller Zeitepochen. Und so hören wir in der Tat ihn (und seinen Ruf).
Neunter Pfeiler: Desweiteren spricht er mit so lauter und starker Stimme, daß alle Jahrhunderte ihn hören. In der Tat vernimmt noch jedes Jahrhundert das Echo seiner Stimme…
Zehnter Pfeiler: Desweiteren wird aus der Haltung dieser Persönlichkeit ersichtlich, daß sie schaut und dann weiter übermittelt, was sie erschaut hat. Denn selbst in den gefährlichsten Zeiten spricht er mit großer Festigkeit, ohne jede Verzögerung oder Furcht. Manchmal geschieht es, daß er allein die ganze Welt herausfordert…
Elfter Pfeiler: Desweiteren lädt er ein, ruft mit ganzer Kraft, und so machtvoll ist sein einladender Ruf (da’wa), daß er mit seiner Stimme den halben Erdkreis und ein Fünftel der Menschheit dazu brachte, daß sie: “Herr, da bin ich!” sagten und:
“Wir haben gehört und gehorchen.”
sprachen.
Zwölfter Pfeiler: Desweiteren lädt er mit so großem Ernst ein und bildet ein solches Fundament, daß er seine Grundsätze jedem Jahrhundert auf die Stirne und dessen Ecksteine prägt und im Antlitz einer jeden Epoche seine für immer bleibenden Spuren hinterläßt…
Dreizehnter Pfeiler: Des weiteren lädt er ein und spricht dabei mit so vollkommener Zuversicht und im Vertrauen auf die Vortrefflichkeit der Gesetze, die er zuvor verkündet hatte, daß auch die ganze Welt, käme sie gegen ihn zusammen, ihn nicht dazu bewegen könnte, auch nur ein einziges Gesetz zurückzunehmen oder es zu bedauem. Das bezeugt die ganze Geschichte seines Lebens und sein ganzer erhabener Lebenswandel.
Vierzehnter Pfeiler: Desweiteren spricht er seine Einladung und seine Verkündigung mit großer Überzeugung, Herzensruhe und Zuversicht und schuldet dabei niemandem (für dessen Unterstützung) irgendeinen Dank. Niemals gerät er wegen irgendwelcher Schwierigkeiten in Bedrängnis. Ohne zu zögern, in vollkommener Aufrichtigkeit und Herzensreinheit nimmt er die Gesetze (ahkam), die er überbringt, zunächst selbst an und setzt sie dann vor allen anderen in die Tat um, noch bevor er sie verkündigt. Dafür sind seine -Freund und Feind gleichermaßen bekannte-Frömmigkeit und Entsagung ein Zeugnis. Dies hat ihn beri,ihmt gemacht. Nie hat er sich für Schmuck und Eitelkeiten dieser vergänglichen Welt erniedrigt.
Fünfzehnter Pfeiler: Stets der Erste im Gehorsam gegenüber dem Gesetz (Din), das er brachte, stets der Erste im Dienst und in der Anbetung gegenüber seinem Schöpfer, stets der Erste, sich vor dem Verbotenen zu hüten, lassen es ganz offenkundig sichtbar werden, daß er der Gesandte, der Botschafter des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit und der wahrhafte Diener und Verehrer dessen, dem zu Recht alle Anbetung gebührt und der Verkünder des Urewigen Wortes ist.
Die Schlußfolgerong aus diesen fünfzehn (oben angeführten und erläuterten) Grundpfeilern aber ist die folgende:
Diese Persönlichkeit, Träger der oben angeführten Eigenschaften, hat mit seiner ganzen Kraft, in seinem ganzen Leben ständig wiederholt:
“Dies sollt ihr wissen: Es gibt keine Gottheit (ilah) außer Gott (Allah)”
Auf diese Weise verkündet er die Einheit Gottes (Vahdaniyet).
Oh Gott, schenke ihm Deinen Segen und sende ihm Deinen Frieden, ihm und seinem ganzen Hause, nach der Zahl der Wohltaten seiner Gemeinde (Ummah)!
Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise.
Ein göttliches Gastgeschenk und
ein Werk der göttlichen Güte
“Doch erzähle von den Gnadengaben deines Herrn!”
In dem Wunsch, dem Sinn dieser Ayah zu entsprechen, sagen wir: Ich möchte bei der Abfassung dieser Abhandlung ein Geschenk der Güte Gottes des Gerechten und seiner Barmherzigkeit in Erinnerung rufen, damit die Leser dieser Abhandlung sie mit Aufmerksamkeit betrachten.
So hatte ich denn die Abfassung dieser Abhandlung gar nicht in meinem Sinn (kalb) gehabt, denn über das Prophetentums Ahmeds (ASM) warja bereits im Einunddreißigsten und im Neunzehnten Wort geschrieben worden. Doch stieg plötzlich ein Gedanke in meinem Herzen (kalb) auf, der mich dazu zwang, diese Risalah zu schreiben. Zudem war die Kraft meines Gedächtnisses durch die Folgen all der unglücklichen Ereignisse weitgehend erloschen. Darüber hinaus war es auch nicht meine Art, in den von mir verfaßten Werken Zitate (“er sagte”, “es wurde gesagt” usw.) anzugeben. Desgleichen hatte ich auch keine Bücher über die Hadithe oder das Leben des Propheten (Ssiyer) bei mir. Trotzdem habe ich schließlich:”Tewekkeltu `ala-llah (ich vetraue auf Gott)” gesagt und angefangen. Der Erfolg war dergestalt, daß mir mein Gedächtnis mehr zu Hilfe kam, als die Gedächtniskraft des
“Eski Ssaid (des alten Ssaid)”. Alle zwei, drei Stunden wurden schnell dreißig, vierzig Seiten niedergeschrieben. In einer einzigen Stunde wurden fünfzehn Seiten abgefaßt. Es wurde meistens aus Büchern wie Buchari, Moslim, Beyhagi Tirmidhi, Shifa esh-Sherif, Abu Na’ im, Tabari zitiert. Sollte sich dabei jedoch in ein Zitat ein Fehler eingeschlichen haben, so hätte dies eine Sünde sein müssen, da es sich ja um ein Hadith handelt; und darum zitterte mein Herz. Doch habe ich nun verstanden, daß die Gnade Gottes dabei im Spiel und diese Abhandlung eine Notwendigkeit war. Insha-a’llah (gebe es Gott,) daß alles auf rechte Weise niedergeschrieben wurde. Falls sich in einigen Worten in den Ahadith oder in manchen Namen der Überlieferer (Ravi) Fehler finden, bitte ich meine Brüder darum, mir diese nachsehen und richtig stellen zu wollen.
Said Nursi
Wir haben in der Tat dieses Manuskript niedergeschrieben, so wie es uns unser Meister gesagt hatte. Er hatte keine Nachschlagewerke bei sich und hatte auch niemals das Bedürfnis, etwas nachschlagen zu wollen. Er begann einfach ganz plötzlich zu sprechen, und das sehr schnell. Gleichzcitig schrieben wir. In zwei, drei Stunden schrieben wir dreißig, vierzig Seiten und mehr. Auch wir sind zu der Überzeugung gelangt, daß dieser Erfolg ein Wunder (keramet) aus den Wundern (mu’dschise) des Propheten war.
Sein beständiger Diener: Abdullah Tschavusch Sein Diener und Schreiber: Süleyman Sami Sein Schreiber und Mitbruder Hafis Chalid Sein Schreiber und Kopierer: Hafis Taufiq
Anhang
Erster Teil
Diese Abhandlung “Neunzehntes Wort” (Das Prophetentum Ahmeds) wurde hier in diesem Zusammenhang eingefügt. Ein Anhang dazu behandelt”das Wunder der Spaltung des Mondes”.
“Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen”
Dies ist der Vierzehnte Blitz, eine Abhandlung aus vierzehn Teilen, vierzehn Tropfen gleichend.
Erster Tropfen: Es gibt drei große universale Quellen, die uns Kunde geben von unserem Herrn:
Eine ist das Buch des Universums, über dessen Zeugnis wir in der dreizehnten Lektion des arabischen Gesamtwerkes (Nur Risalesi) zum Teil gehört haben, welches aus dreizehn “Blitzstrahlen” (Abschnitten) besteht.
Eine weitere ist der, mit dem der Friede und Segen sei, das Siegel der Propheten, das größte Zeichen in diesem Großen Buch,
Eine weitere, der hochehrwürdige Quran.
Zuerst müssen wir den kennenlernen und vernehmen, welchen wir hier an zweiter Stelle als beredtes Zeugnis aufgeführt haben, ihn, mit dem der Friede und Segen sei, das Siegel der Propheten.
Betrachten wir zuerst seine geistige Erscheinung. Mit der Erde als seiner Moschee, Mekka als seinem Mihrab (Gebetsnische) und Medina als seinem Minber (Kanzel) ist unser Prophet, mit dem der Friede und Segen sei, – wie ein strahlendes Zeugnis – der Imam aller Gläubigen, der Prediger vor allen Menschen, der Vorsteher aller Propheten, der Herr aller Heiligen, der Dhikr-Leiter im Kreise der Propheten und Heiligen, ein lichtvoller Baum, dessen lebenspendende Wurzeln die Propheten und dessen Früchte die Heiligen sind. Alle Propheten mit ihren Wundern, alle Heiligen mit ihren Gnadengaben bestätigen und unterstreichen seine Botschaft. Denn er verkündet:24 Nisan 2010: 19:42 #769879Anonim
“Esgibt keinen Gott außer Allah!”
und daran hält er fest. Das gleiche Wort wiederholen alle die erleuchteten Teilnehmer der Dhikr-Feier zur Rechten und zur Linken, nämlich die auf Seiten der Vergangenheit und der Zukunft in der Reihe stehen, vereinigen sich, sagen im Geiste: Du hast Wahrheit und Recht gesprochen. Was für eine hohle Behauptung ist es doch, ein solches Argument sei unwahr, dasdoch durch solch zahllose Zeugen bestätigt ist!.
Zweiter Tropfen: Und gerade so wie dieses leuchtende Zeugnis der Einheit Gottes (Tauhid) durch die Übereinstimmung der beiden Flügel (der vergangenen und der künftigen Zeit) und ihre gemeinsame Kunde bestätigt ist, so bestätigen und versichern dies auch die hunderte von Zeichen in den von Gott offenbarten Büchern wie Torah und Evangelium, die tausende von Hinweisen der Irhasat, Hinweise auf sein Prophetentum vor seiner Berufung, die berühmten Hatife, Dschinnen, die zu den Menschen reden, die übereinstimmende Kunde der Wahrsager, die Hinweise seiner tausende von Wundern – wie die Spaltung des Mondes -, die Gerechtigkeit der Scheriah (das isl. Gesetz). Auf gleiche Weise wird die Wahrhaftigkeit seines Anspruches mit sonnenklarer Deutlichkeit bezeugt durch seine Persönlichkeit, seine hohe Vollendung, seinen allseits gepriesenen Charakter, die außergewöhnliche Schönheit seiner reichen Gesinnung in der Erfüllung seiner Aufgabe, seine absolute Zuverlässigkeit, die Stärke seines Glaubens, die große Zuversicht, die hohe Festigkeit, die sich in seiner außergewöhnlichen Gottesfurcht, seiner außerordentlichen Ergebenheit, seinem besonderen Ernst und seiner großen Standhaftigkeit zeigen.
Dritter Tropfen: Wenn du willst, dann komm: Wir gehen auf die arabische Halbinsel in die “Glückliche Zeit” (des Propheten)! Besuchen wir ihn in unserer Phantasie und beobachten wir ihn bei seiner Aufgabe! Siehe, da ist ein Mann, herausragend durch seine edle Gesinnung und seine vollkommene Gestalt, ein wunderweisendes Buch in seiner Hand, das Wissen um die Wahrheit auf seiner Zunge und in seiner Rede, wie er eine Hutbe (Predigt) von Ewigkeit her an alle Adamssöhne, ja Dschinnen, Menschen und Engel, ja sogar an alles Sein gerichtet hält. Er beschreibt das wundersame Rätsel um die Erschaffung der Welt und löst es. Er entdeckt den undurchdringlichen Zauber des kosmischen Geheimnisses und lichtet ihn. Auf die drei großen, schwierigen und beunruhigenden Fragen, die – von allem Sein gestellt – alle Vernunftbegabten mit Staunen beschäftigt haben: “Was bist du? Woher kommst du? Wohin gehst du?”, auf diese Fragen gibt er einsichtige und zufriedenstellende Antworten.
Vierter Tropfen: Siehe, er stsahlt ein solches Licht der Wahrheit aus, daß du in Betrachtun,g des Weltalls außerhalb seines lichten Führungskreises der Wahrheit, das Weltall als ein allgemeines Trauerhaus ansehen wirst, in dem sich die einzelnen Wesen und Dinge einander fremd, ja sogar feindlich sind; die toten Dinge sind furchterregende Leichnahme; alles Lebendige weint als Waisen unter den Schlägen des Verfalls und der Trennung. Nun aber siehe: Durch das Licht, das von ihm ausstrahlt, wurde dieses allgemeine Haus der Trauer in ein Haus verwandelt, wo im Feuer der Begeisterung Dhikr gefeiert wird. Diese fremdartigen, einander feindlichen Wesen und Dinge haben die Gestalt von Freunden und Brüdern angenommen. Diese stummen und toten Objekte haben jedes die Haltung von freundlichen Dienern und gefügigen Gehilfen angenommen. Und diese weinenden und klagenden, verlassenen Waisenkinder bekamen jedes den Ausdruck von Teilnehmern an einer Dhikr-Feier in ihrem Lobpreis oder von Danksagenden am Feierabend nach der Arbeit.
Fünfter Tropfen: So also wurden die Bewegungen, Variationen, Veränderungen, Umwandlungen im Weltall durch dieses Licht aus ihrer Inhaltslosigkeit, Fruchtlosigkeit und ihrem Zustand als Spielball des Zufalls herausgeführt und jede von ihnen auf die Stufe eines Briefes des Herrn, einer Seite voll Wunderzeichen des Seins, eines Spiegels der Gottesnamen heraufgeführt und mit ihnen die Welt in den Rang eines Buches einzigartiger Weisheit erhoben. Und so wie der Mensch durch seine grenzenlose Schwäche und Hilflosigkeit, Armseligkeit und Bedürftigkeit unter alle Tiere erniedrigt wurde und noch unglücklicher wurde als alle Tiere durch seinen Verstand, der ihm wie ein Übertragungsgerät zu Kummer, S orge und Schmerz wurde, so wurde der Mensch-erleuchtet mit diesem Licht- über alle Tiere, ja über die gesamte Schöpfung emporgehoben. Erleuchtet in seiner Hilflosigkeit und Armut und auch in seinem Verstand, wird er zu einem hochempfindlichen Sultan, in seinem Flehen, zu einem Kalifen über die Erde, der in seinem Aufschrei alles erhellt, das heißt, gäbe es nicht dieses Licht, stiege auch das Weltall,auch der Mensch, ja alles, was ist, hinab in das Nichts. Ja, sicherlich ist in einem so einzigartigen Kosmos auch eine solche Persönlichkeit notwendig. Anderenfalls gäbe es den Kosmos mit all seinen Welten nicht.
Sechster Tropfen: Dies also ist der Mann, welcher der Herold und Verkünder der Ewigen Seligkeit ist, der die unendliche Barmherzigkeit (Gottes) aufdeckt und bekannt macht, der Ausrufer der Schönheiten des Reiches Gottes und ihr Betrachter, der die Schätze der Gottesnamen offen legt und sie zeigt. Wenn du deine Aufmerksamkeit ihm zuwendest, seinem Dienst, seiner Anbetung, wirst du ihn als ein Beispiel der Liebe, eine Verkörperung der Barmherzigkeit sehen. In ihm siehst du die Ehre der Menschheit, eine leuchtende Frucht am Baume der Schöpfung. Wendest du deine Aufmerksamkeit abermals ihm zu, und seinem Prophetentum, kannst du ihn als ein Zeugnis für das Recht, eine Lampe für die Wahrheit, eine Sonne für die Rechtleitung, ein Fahrzeug zur Glückseligkeit sehen. Dies also ist er, dessen Ruf sich aus dem Unsichtbaren blitzschnell verbreitete und dessen Licht vom Osten nach Westen alles überstrahlte. Die halbe Welt-ein Fünftel der Menschheit – hat das Geschenk seiner Rechtleitung angenommen und wie ihren Augapfel gehütet. Was ist das nur mit unserer Seele und unserem Dämon, daß sie
“Es gibt keinen Gott anßer Allah!”
in all seinen Abstufungen nicht annehmen wollen, was doch der Wesenskern aller Lehre einer solchen Persönlichkeit ist.
Siebenter Tropfen: Wie schnell hat er doch den verschiedenen Stämmen dieser weiten Halbinsel – so wild, starrköpfig und ihren Sitten verhaftet wie sie waren! -ihre rohen und grausamen Sitten und Gebräuche ohne alle Umschweife genommen und sie mit der Wurzel ausgerottet. Stattdessen hat er sie mit allen guten Sitten ausgestattet und sie in aller Welt zu Lehrern und zu Meistern über zivilisierte Nationen gemacht. Und siehe! Es war dies keine bloße Unterwerfung nach außen hin, er hat sich vielmehr Verstand, Geist, Herz und Gemüt erobert und erschlossen. So wurde er Geliebter der Herzen, Lehrer der Intelligenzen, Erzieher der Gemüter, Souverän der Geister.
Achter Tropfen: Wenn man aber weiß, wie ein großer Herrscher mit großer Anstrengung kaum eine unbedeutende Gewohnheit – wie das Rauchen – selbst in einem kleinen Stamm für die Dauer aufzuheben vermag, dann betrachte man, wie diese Persönlichkeit viele und starke Gewohnheiten selbst bei diesen starrköpfigen, ihren Sitten verhafteten großen Stämmen, mit äußerlich nur geringer Macht, mit nur geringer Anstrengung in kurzer Zeit überwandt. An ihre Stelle pflanzte und befestigte er in ihnen höchste moralische Werte, welche ihnen bei weitem in Fleisch und Blut übergegangen und verwachsen sind. Und noch sehr viel dergleichen Wunderbares bringt er zur Durchführung. Wer aber nun diese “Glückliche Zeit” (des Propheten) nicht sehen will, dem sei die Halbinsel Arabien vor Augen geführt! Möge er hunderte von Philosophen mit sich nehmen, dorthin gehen, hundert Jahre arbeiten. Könnte er auch nur ein Hundertstel dessen vollbringen, was diese Persönlichkeit unter den Umständen seiner Zeit in einem einzigen Jahr geschaffen hat?
Neunter Tropfen: Wenn man zudem weiß, daß selbst ein kleiner Mann von wenig Ehrgefühl nicht währendeines Streitgesprächs inmitten einer kleinen Gemeinschaft und auch nicht in einer unbedeutenden Angelegenheit eine Behauptung aufstellen und unverhüllt-unbekümmert eine kleine Lüge aussprechen kann, deren man sich schämen muß, ohne seinen Feinden neben sich seine Sorge und Beunruhigung zu zeigen und sie so die Täuschung verspüren zu lassen, dann betrachte man diese Persönlichkeit, betraut mit einer großen Aufgabe, ein großer Beauf tragter mit einem großen Ehrgefühl, in einer Lage, wo er der Sicherheit so notwendig bedarf, inmitten einer sehr großen Gemeinschaft, angesichts einer sehr großen Feindschaft vor sehr bedeutenden Aufgaben, einer großen Mission spricht er mit sehr großem Freimut, ohne Angst, ohne Zweifel, Verlegenheit oder Unruhe zu zeigen, mit aufrichtiger Lauterkeit, mit einem großen Ernst, mit majestätischer Strenge, mit Worten, die seine Feinde in Wut versetzen. Vermag man darin wohl einen Widerspruch zu entdecken? Kann mit ihnen wohl eine Lüge vermengt sein? Keineswegs!
“Es ist dies nichtsanderes alsdas, was als Offenbarung eingegeben wurde.”
Ja, die Wahrheit betrügt nicht und der die Wahrheit schaut, wird nicht betrogen. Und Wahrheit als Berufung ist frei von Betrug. Wie könnte vor seinen, die Wahrheit schauenden Augen eine Illusion als Realität (= Wahrheit) erschienen sein, ihn betrogen haben…
Zehnter Tropfen: Wie spannend und mitreißend ist es doch, wenn er die Realitäten schildert; welch dringendem Bedürfnis entspricht doch die Wahrheit, die er bringt und welch großartige Dinge sind es, die er aufzeigt und für die er den Beweis erbringt. Man weiß ja, daß das stärkste Antriebsmotiv des Menschen die Neugierde ist. Sagte ihm jemand, er solle sein halbes Leben, sein halbes Vermögen hingeben; es werde jemand vom Mond oder vom Jupiter kommen; er werde berichten, wie es auf dem Mond oder auf dem Jupiter aussieht und was dort geschieht; er werde dir ganz genaue Kenntnisse darüber vermitteln, wie deine Zukunft aussehen wird und dir vollkommen richtig darüber Mitteilung machen, was mit dir geschehen wird: Wenn er neugierig ist, wird er es ihm geben.
In der Tat, dieser Mann bringt uns Kunde von einem König, in dessen Reich der Mond einer Fliege gleich um einen Falter kreist. Dieser Falter, der unsere Erde ist, umrundet eine Lampe und diese Lampe, die unsere Sonne darstellt, ist eine Lampe unter tausenden von Leuchtern in einer Herberge unter tausenden von Häusern dieses Königs. Und es ist dies eine so wundervolle Welt, von der er uns wahrheitsgetreu berichtet und eine solche Revolution, von der er berichtet, daß – wären auch tausende Erdbälle explodierende Bomben-dies nichtbewundernswert wäre. Und nun merke auf die Suren in seinem Munde wie:
“Wenn die Sonne zusammengefaltet wird…” “Wenn sich der Himmel spaltet… “Das Poltern…” = eine Sure von Welltuntergang und -gericht.)
Und er berichtet wahrheitsgemäß von einer derartigen Zukunft, daß unsere eigene Zukunft hier auf Erden daneben nur wie eine schwache Luftspiegelung erscheint. Er berichtet in völligem Ernst von einer solchen Glückseligkeit, daß daneben alles Glück der Welt einem flüchtigen Aufblitzen neben der Urewigkeit der Sonne gleicht.
Elfter Tropfen: Unter dem äußeren Schleier dieses Kosmos voller Wunder und Rätsel erwarten uns ohne Zweifel mit Sicherheit ebensolche Wunder. Um uns von solchen Wundern Kunde zu bringen, ist auch eine solche geniale, außergewöhnliche, wunderwirkende Persönlichkeit notwendig. Aus dem Verhalten dieses Mannes erschauen wir, was er geschaut hat und noch schaut und über das Geschaute aussagt. Was der Herr dieser Himmel und der Erde, der uns mit Seinen Gnadengaben nährt, von uns verlangt und was Ihm wohlgefâllig ist, darüber unterrichtet er uns äußerst zuverlässig. Was aber ist mit den meisten Menschen geschehen, daß sie statt um dieser Persönlichkeit willen, welche über dergleichen äußerst interessante und notwendige Wahrheiten unterrichtet, alles verlassen, zu ihm hinlaufen, ihm lauschen sollten, nun taub und blind, oder gar wahnsinnig geworden sind, so daß sie von dieser Wahrheit nichts sehen, über diese Tatsache nichts hören und nicht davon verstehen!…
Zwölfter Tropfen: Siehe da ist eine Persönlichkeit, ein beredtes Zeugnis für die Einheit des Schöpfers allen Seins, nach dem Grade seiner eigenen Wahrhaftigkeit ein zuverlässiges Zeugnis und ein sicherer Beweis für die Auferstehung und die Ewige Seligkeit. Zudem ist diese Persönlichkeit – so wie sie selbst rechtgeleitet war-Grund zur Stiftung Ewiger Seligkeit und ihr Fahrzeug dorthin. In gleicher Weise ist er durch sein Gebet und seine Fürbitte die Verkörperung der Ursache der Glückseligkeit und die Veranlassung zu ihrer Schaffung. Wir wiederholen in diesem Zusammenhang das folgende Geheimnis, das wir schon im Zusammenhang mit der Auferstehung behandelt hatten.
Siehe: Er betet in einer so gewaltigen Gemeinschaft,daß es so aussieht, als ob alle erleuchteten vollkommenen Menschen unter den Söhnen Adams von Adams Zeiten bis in unsere Zeit und weiter bis zum Jüngsten Tag mit ihm verbunden seien und ihm im Gebete folgend “Amen” sagten.
Und siehe weiter: Er betet so um das Wohl der Allgemeinheit, daß nicht nur die Bewohner der Erde, sondem auch die Bewohner des Himmels, ja sogar alles Sein sich seinem Gebet anschließt und spricht: “Ja, oh Herr! Verleihe es ihm, so wie auch wir es wünschen!”In seinem Gebet findet eine solche Anmut, eine solche Trauer, eine solche Liebe, eine solche Sehnsucht, ein solches Verlangen ihren Ausdruck, daß er die ganze Welt dazu bringt, mit ihm zu weinen und zu beten.
Siehe, er betet für ein solches Ziel, ein solches Ideal, daß er den Menschen und die Welt, ja sogar alles Geschaffene, aus niedrigsten Niederungen, der Gefallenheit, Wertlosigkeit, Nutzlosigkeit zu höchsten Höhen, d.h. zu Wert, Beständigkeit und erhabenem Dienst emporführt.
Siehe, er trägt seine Bitte mit solcher Inbrunst vor, fleht stellt seine Hilfsbedürftigkeit dar, bringt seine Fürbitte so wohlgefällig uns mit so viel Ehrerbietung dar, daß er alles Geschaffene, die Himmel und den Thron (Gottes) dazu bewegt, ihn anzuhören, erschüttert zu werden, “Amin, Allahumma, amin” zu beten.
Siehe, er betet zu dem Allhörenden, Freigiebigen, Allmächtigen, Allsehenden, Barmherzigen, Allwissenden (Ssemi’, Kerim, Kadir, Basir, Rahim, Alim) in seiner Bedürftigkeit, daß Er-wie wir selbst sehen können – auch das verborgenste Lebewesen in seinem Bittgebet hört, sieht, es annimmt, sich seiner erbarmt. Er gibt ihm, worum er bittet, und sei es auch unausgesprochen. Er gibt ihm in der Weise, daß kein Zweifel an Seiner weisen, allsehenden und barmherzigen Art bleibt. Diese Umsicht und Für= sorge ist einzig dem Allhörenden und Allsehenden in Seiner Freigiebigkeit und Barmherzigkeit zu eigen.
Dreizehnter Tropfen: Worum aber betet nun der, der auf der Erde steht, die Hände im Gebet zum Throne des Gewaltigen (Gottes) erhoben, alle auserwählten Söhne Adams hinter sich, er, die Ehre des Menschengeschlechtes und der beispiellos Einzige in Welt und Zeit und in Wahrheit der Stolz des Universums (Fahr-i Kainat)?… Merke auf und höre: Er betet um die Ewige Glückseligkeit, er betet um Beständigkeit, er betet um das Paradies, er verlangt, das Antlitz seines Herrn zu sehen. Gleichzeitig bittet er um alle die Heiligen Gottesnamen, deren Widerpart und Schönheit im Spiegel alles Geschaffenen erscheint. Gäbe es nicht diese Barmherzigkeit, Gnadenhilfe, Weisheit, Gerechtigkeit und dergleichen zahllose Berechtigungen das Erwünschte zu erhalten, alleine das Gebet dieser Persönlichkeit hätte die Berechtigung, das Paradies zu erbauen, geschaffen, was mit gleicher Leichtigkeit in Seiner Macht steht, wie den Frühling hervorzubringen. Ja, so wie sein Prophetentum die Berechtigung dazu gab, dieses Haus der Prüfung zu eröffnen, so gibt auch sein anbetender Dienst die Berechtigung dazu, das andere Haus zu eröffnen. Ja, wäre es denn überhaupt denkbar, daß diese unübertroffene Ordnung, welche man beobachten kann, und die Männer von Geist und Wissenschaft sagen läßt: -
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