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Risale-i Nur lesen -Vierundzwanzigster Brief
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<blockquote data-quote="ABDULLAH4" data-source="post: 290321" data-attributes="member: 1004566"><p><strong>Cevap: Risale-i Nur lesen -Vierundzwanzigster Brie f</strong></p><p></p><p>[h=1]Erster Anhang zum Vierundzwanzigsten Brief[/h]</p><p></p><p> »Im Namen des Hochgelobten. Und fürwahr, es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist.« »Im Namen Gottes des Erbarmers, des Barmherzigen.« »Sprich: mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wäre es nicht um deines Gebetes willen.« (Sure 25, 77)</p><p></p><p></p><p></p><p>Das heißt: »Oh ihr Menschen! Wenn ihr nicht betet, welchen Wert habt ihr dann noch?« Höre nun fünf Anmerkungen zur Bedeutung dieser Ayah!</p><p><strong>Erste Anmerkung:</strong> Das Gebet (dua) ist ein großes Geheimnis des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet), es ist in der Tat der Geist des Gottesdienstes. Wie wir bereits an mehreren Stellen erwähnt haben, gibt es drei Arten des Gebets.</p><p><strong>Die erste Gebetsart:</strong> Ein Ausdruck der Fähigkeit, sich zu entwickeln und zu entfalten, wodurch die Samenkerne und Körner (aller Pflanzen) in der Sprache ihrer Entwicklungsfähigkeit zu dem allweisen Schöpfer beten: »Um die Zierde Deiner Namen ausführlich darstellen zu können, gib uns Wachstum und Gedeihen! Entfalte unser kleines Dasein (haqiqat) und verwandle es in das große Sein eines Baumes!«</p><p>Eine weitere Art dieses Gebetes in der Sprache der Entwicklungsfähigkeit ist folgende: Das Zusammentreffen der Ursachen ist ein Gebet um das Zustandekommen des Ergebnisses. Das heißt: die Ursachen vereinigen sich zu einem Zustand, und dieser Zustand wird zum Ausdruck ihres Tuns (hal). Und die Ursachen beten zu dem Allmächtigen in Seiner Majestät und flehen zu Ihm. Zum Beispiel: Wasser, Wärme, Erde und Licht vereinigen sich rund um ein Samenkorn und es entsteht ein Umstand (hal), und dieser Umstand sagt in der Sprache eines Gebetes: »Unser Schöpfer, mache aus diesem Samenkorn einen Baum!« Denn (die Entstehung) eines Baumes, der ein einzigartiges Wunder der Macht (Gottes) ist, kann nicht dieser primitiven Materie zugeschrieben werden, die weder über Verstand noch Bewusstsein verfügt. Das wäre unvorstellbar... Das also heißt, dass dieses Zusammentreffen der Ursachen ein Gebet ist.</p><p><strong>Die zweite Gebetsart:</strong> Es ist die Sprache der naturgegebenen Bedürfnisse aller Lebewesen, die ihre Ansprüche und Wünsche nicht nach eigenem Wollen und Vermögen befriedigen können und eine Art Gebet an den barmherzigen Schöpfer, ihnen dies aus Quellen, von denen man es nicht erwarten möchte, zu rechter Zeit zu gewähren. Denn der Allweise und Allbarmherzige sendet ihnen, was sie nicht aus eigenem Wünschen und Vermögen erreichen konnten, von einem ihnen unbekannten Ort und zur rechten Zeit. Da ihre Hände es nicht erlangen konnten, heißt dies, dass diese Gabe ein Ergebnis ihres Gebetes ist.</p><p><strong>Kurzum:</strong> Alles, was aus der ganzen Welt zum Throne Gottes aufsteigt, ist ein Gebet. Was als Ursache dazu dient, verlangt sein Ergebnis von Gott.</p><p><strong>Die dritte Gebetsart:</strong> Es ist dies das Gebet derer, die mit Bewusstsein begabt sind und aus deren Bedürfnis erwächst und ist gleichfalls von zweierlei Art.</p><p>Geschieht es aus einer Notlage heraus, oder entspricht es vollkommen einem naturgegebenen Bedürfnis, oder kommt es dem Ausdruck der (oben erwähnten) Entwicklungsfähigkeit sehr nahe, oder wird es in der Sprache eines reinen und aufrichtigen Herzens dargebracht, so wird es in den meisten Fällen, ja fast immer erhört. Der größte Teil dessen, was menschliche Erfindungen, Entwicklungen und Entdeckungen hervorgebracht haben, sind das Ergebnis einer Art Gebet. Dinge, die als Wunder menschlicher Zivilisation bezeichnet werden und alle Angelegenheiten, von denen (die Menschen) glauben, auf ihre weitere Entwicklung besonders stolz sein zu können, sind das Ergebnis eines stummen Gebetes. Was sie in der lauteren Sprache ihrer Entwicklungsfähigkeit erbeten hatten, wurde ihnen gewährt. Auch Gebete in der Sprache unserer Entwicklungsfähigkeit oder in der Sprache unserer naturgegebenen Bedürfnisse werden, soweit keine Hindernisse oder andere Bedingungen dagegen sprechen, stets angenommen.</p><p>Die zweite Art ist unser allgemein bekanntes Gebet. Auch davon gibt es zwei Arten: das eine ist mit Taten, das andere mit Worten. Zum Beispiel: zu pflügen ist ein Gebet der Tat. Doch erwächst unsere Versorgung nicht aus der Erde. Vielmehr ist die Erde das Tor zur Schatzkammer der Barmherzigkeit, sodass (der Bauer) durch seinen Pflug an (der Pforte) der Erde anklopft, die das Tor zur göttlichen Barmherzigkeit ist.</p><p>Die Einzelheiten der übrigen Abschnitte wollen wir überspringen und nur noch ein, zwei Geheimnisse des mündlichen Gebets in den nun folgenden zwei, drei Abschnitten besprechen.</p><p><strong>Zweite Anmerkung:</strong> Die Wirkung des Gebetes ist gewaltig. Besonders dann, wenn das Gebet an Allgemeingültigkeit gewinnt und fortgesetzt wird, bringt es immer ein Ergebnis zu Stande, ja es führt immer zum Erfolg. Ja, man kann sogar sagen, dass einer der Gründe für die Erschaffung der Welt das Gebet war. Das heißt, nach der Erschaffung des Universums war vor allem die Erschaffung des Menschengeschlechtes und an ihrer Spitze die islamische Welt und an ihrer Spitze Mohammed der Araber, mit dem Friede und Segen sei, mit seinem gewaltigen Gebet ein Grund für die Erschaffung der Welt. Das heißt: der Schöpfer der Welt wusste schon vorher, dass diese Persönlichkeit einmal im Namen der Menschheit, ja des gesamten Seins, um die ewige Glückseligkeit bitten werde, um die Erscheinung der göttlichen Namen; Er hat dieses zukünftige Gebet (bereits im voraus) angenommen und die Welt erschaffen.</p><p>Nun hat ja das Gebet einmal eine so gewaltige Bedeutung und Weite. Wäre es denn dann überhaupt möglich, dass die Gebete, die seit tausenddreihundert Jahren zu allen Zeiten von dreihundert Millionen Menschen und einer unübersehbaren Menge ungezählter gesegneter Wesen, Dschinnen, Menschen, Engeln und Geistwesen gemeinsam für die Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, um die allgewaltige göttliche Barmherzigkeit, um die ewige Glückseligkeit und die Verwirklichung ihrer Ziele dargebracht werden, nicht angenommen werden sollten? Ja wäre es denn in irgendeiner Weise möglich, dass ihre Gebete zurückgewiesen würden?</p><p>Da (diese Gebete) eine solche Universalität und Weite und Fortdauer erreicht und den Grad einer Sprache der Entwicklungsfähigkeit und natürlicher Bedürfnisse erlangt haben, hat Mohammed der Araber, mit dem Friede und Segen sei, nun als Ergebnis dieser Gebete einen solchen Rang (maqam), eine Stufe erlangt, dass der Verstand, auch könnte sich alle Vernunft zu einem einzigen Verstand vereinigen, diese Stufe (maqam) der Verwirklichung (haqiqat) nicht vollständig erfassen könnte.</p><p>So hast denn du, oh Muslim, am Tage der Wiederversammlung einen solchen Fürsprecher. Folge also, um die Fürsprache dieses Fürsprechers auf dich hin ziehen zu können, seinem Vorbild und Beispiel (sunnah)!</p><p><strong>Wenn du sagst:</strong> er ist doch schon Gottes Geliebter (habibullah). Wozu braucht er dann noch all die vielen Segnungen und Gebete?</p><p><strong>Antwort:</strong> Diese Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei, ist mit seiner ganzen Gemeinde verbunden, teilt das Glück jedes Einzelnen seiner Gemeinde und sorgt sich um jede Art von Unglück. Und wenn auch im Vergleich mit ihm die Stufen von Glück und Vollkommenheit unendlich sind, so ersehnt er doch heiß für die unendlich vielen einzelnen Mitglieder seiner Gemeinde unendlich viele Arten Glückseligkeit für eine unendlich lange Zeit und betrübt sich über die unendlich vielen Arten Unglück. So ist diese Persönlichkeit sicherlich unendlich vieler Segnungen, Gebete und des Erbarmens würdig und bedarf ihrer auch.</p><p><strong>Wenn du sagst:</strong> Manchmal spricht man ein Gebet für eine Sache, die bereits in sich abgeschlossen ist, wie z.B. das Gebet anläßlich einer Sonnen- oder Mondfinsternis. Ebenso wird manchmal auch ein Gebet verrichtet für Dinge die nie passieren.</p><p><strong>Antwort:</strong> Wie bereits in anderen Worten erklärt wurde, ist Gebet (dua) ein Dienst (ibadet) vor Gott. Ein Diener erklärt seine eigene Schwäche und Armseligkeit (vor Gott) im Gebet. Was die äußerlichen Umstände betrifft, so markieren sie die Zeit des Gebetes und anbetenden Dienstes. Sie stellen nicht den wahren Nutzen dar. Der Erfolg des Dienstes ist auf das Jenseits gerichtet. Stellt sich der Erfolg im Diesseits nicht ein, so sollte man nicht sagen: »Dieses Gebet wurde nicht erhört.« Vielmehr sollte man sagen: »Die Zeit für das Gebet ist noch nicht vorüber.«</p><p>Und wäre es denn des Weiteren möglich, dass die Ewige Glückseligkeit, die alle Gläubigen zu aller Zeit, unablässig, in vollkommener Aufrichtigkeit und voll Sehnsucht im Gebet erfleht haben, ihnen nicht zuteil werden sollte, und dass der Absolut Freigiebige (Kerim-i Mutlaq) und Barmherzige in Seiner Vollkommenheit (Rahim-i Mutlaq), der nach dem Zeugnis des ganzen Universums über grenzenloses Erbarmen (rahmet) verfügt, ihre Gebete nicht annehmen sollte und dass es gar keine Ewige Glückseligkeit gäbe?...</p><p><strong>Dritte Anmerkung:</strong> Es gibt zwei Arten, wie ein bewusst in Worte gefasstes Gebet angenommen werden kann. Entweder wird es genau so angenommen, wie es gewünscht worden war, oder aber es wird etwas besseres gegeben.</p><p>Zum Beispiel: Jemand wünscht sich einen Sohn. Gott der Gerechte schenkt ihm eine Tochter wie Hazret-i Meryem (Maria). Er darf dann nicht sagen: »Mein Gebet wurde nicht angenommen.« Er sollte vielmehr sagen: »Es wurde in einer besseren Form angenommen.« Manchmal betet jemand auch für sein eigenes irdisches Glück. Sein Gebet wird für das Jenseits angenommen. »Mein Gebet wurde nicht angenommen.« darf er nicht sagen. Vielmehr sollte er sagen: »Es wurde in einer sinnvolleren Weise angenommen.« usw... Da nun Gott der Gerechte Allweise ist, erflehen wir etwas von ihm und Er ist es, der uns Antwort gibt. Doch entspricht es seiner Weisheit, in welcher Weise er mit uns umgeht. Wer krank ist, sollte der Weisheit seines Arztes nicht mit Argwohn begegnen. Der Kranke verlangt nach Honig. Der Arzt, der ihn behandelt, verabreicht ihm Chinin gegen Malaria. Jetzt darf er nicht sagen: »Der Arzt hat nicht auf mich gehört.« Doch der Arzt hat auf sein Ächzen und Stöhnen gehört und auch seine Antwort darauf gegeben. Ja, er hat dem, was die Situation erforderte, auf beste Weise entsprochen. </p><p><strong>Vierte Anmerkung:</strong> Die schönste, feinste, süßeste, unmittelbar gegenwärtige Frucht des Gebetes und ihr Ergebnis ist folgendes: Ein Mensch, der betet, weiß, dass da jemand ist, der auf seine Stimme hört, ein Heilmittel für seinen Kummer sendet, sich seiner erbarmt und dessen allmächtige Hand, alles erreichen kann. In dieser so großen Herberge dieser Welt ist er nicht allein. Es gibt einen freigiebigen (kerim) Herrn, der sich um ihn kümmert und ihm ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Und weiter erlebt (tassavvur) er sich selbst in der Gegenwart (huzur) seines Herrn, der all seine zahllosen Bedürfnisse zu befriedigen und seine zahllosen Feinde zu vertreiben vermag. So verspürt er Freude und Erleichterung, wirft eine Last, so schwer wie die ganze Welt, von seinen Schultern und sagt</p><p></p><p></p><p> »Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!« (Sure 1, 1)</p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Fünfte Anmerkung:</strong> Das Gebet (dua) ist die Seele (ruh) des Gottesdienstes (ubudiyet) und das Ergebnis eines aufrichtigen Glaubens (imam). Denn ein Mensch, der betet, zeigt damit, dass es Einen gibt, Der das ganze Universum regiert, Der mich kennt und auch die unbedeutendsten Dinge über mich weiß, Der auch noch die Dinge zustande zu bringen vermag, die weit (außerhalb meiner Möglichkeiten) liegen, Der stets sieht, wie ich mich befinde (hal) und meine Stimme hört. Ja weil dies so ist und weil Er die Stimmen allen Seins hört, so hört Er auch meine Stimme. All diese Dinge tut Er, sodass ich auch noch die kleinsten Dinge von Ihm erwarten darf, von Ihm erbitten darf. <img src="https://risaleforum.net/uploads/RTEmagicC_2376bbab10.gif.gif" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" />So betrachte nun die Weite eines aufrichtigen Glaubens in Gottes Einheit (Tauhid), wie sie das Gebet vermittelt und die Süßigkeit und Klarheit des Lichtes des Glaubens (iman), das es zeigt und versteh das Geheimnis von</p><p></p><p></p><p> »Sprich: Mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wäre es nicht um deines Gebetes willen.« (Sure 25, 77)</p><p></p><p></p><p></p><p> und höre auf den Erlass (Ferman):</p><p></p><p></p><p> »und Er sagte: rufe mich an und ich werde dir antworten.« (Sure 40, 60)</p><p></p><p></p><p></p><p>So wie gesagt wurde:</p><p></p><p></p><p> »Wenn Er nicht hätte geben wollen, hätte Er nicht gegeben zu wünschen.«</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p> »Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise.« (Sure 2, 32) »Oh Gott gieße Deinen Segen aus über unseren Herrn Mohammed, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach der Anzahl der Dinge, die das göttliche Wissen umfasst, und über seine Familie und seine Gefährten und Deinen Frieden über sie und über uns alle Gläubigen (din). Amen. ...und Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.«</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ABDULLAH4, post: 290321, member: 1004566"] [b]Cevap: Risale-i Nur lesen -Vierundzwanzigster Brie f[/b] [h=1]Erster Anhang zum Vierundzwanzigsten Brief[/h] »Im Namen des Hochgelobten. Und fürwahr, es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist.« »Im Namen Gottes des Erbarmers, des Barmherzigen.« »Sprich: mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wäre es nicht um deines Gebetes willen.« (Sure 25, 77) Das heißt: »Oh ihr Menschen! Wenn ihr nicht betet, welchen Wert habt ihr dann noch?« Höre nun fünf Anmerkungen zur Bedeutung dieser Ayah! [B]Erste Anmerkung:[/B] Das Gebet (dua) ist ein großes Geheimnis des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet), es ist in der Tat der Geist des Gottesdienstes. Wie wir bereits an mehreren Stellen erwähnt haben, gibt es drei Arten des Gebets. [B]Die erste Gebetsart:[/B] Ein Ausdruck der Fähigkeit, sich zu entwickeln und zu entfalten, wodurch die Samenkerne und Körner (aller Pflanzen) in der Sprache ihrer Entwicklungsfähigkeit zu dem allweisen Schöpfer beten: »Um die Zierde Deiner Namen ausführlich darstellen zu können, gib uns Wachstum und Gedeihen! Entfalte unser kleines Dasein (haqiqat) und verwandle es in das große Sein eines Baumes!« Eine weitere Art dieses Gebetes in der Sprache der Entwicklungsfähigkeit ist folgende: Das Zusammentreffen der Ursachen ist ein Gebet um das Zustandekommen des Ergebnisses. Das heißt: die Ursachen vereinigen sich zu einem Zustand, und dieser Zustand wird zum Ausdruck ihres Tuns (hal). Und die Ursachen beten zu dem Allmächtigen in Seiner Majestät und flehen zu Ihm. Zum Beispiel: Wasser, Wärme, Erde und Licht vereinigen sich rund um ein Samenkorn und es entsteht ein Umstand (hal), und dieser Umstand sagt in der Sprache eines Gebetes: »Unser Schöpfer, mache aus diesem Samenkorn einen Baum!« Denn (die Entstehung) eines Baumes, der ein einzigartiges Wunder der Macht (Gottes) ist, kann nicht dieser primitiven Materie zugeschrieben werden, die weder über Verstand noch Bewusstsein verfügt. Das wäre unvorstellbar... Das also heißt, dass dieses Zusammentreffen der Ursachen ein Gebet ist. [B]Die zweite Gebetsart:[/B] Es ist die Sprache der naturgegebenen Bedürfnisse aller Lebewesen, die ihre Ansprüche und Wünsche nicht nach eigenem Wollen und Vermögen befriedigen können und eine Art Gebet an den barmherzigen Schöpfer, ihnen dies aus Quellen, von denen man es nicht erwarten möchte, zu rechter Zeit zu gewähren. Denn der Allweise und Allbarmherzige sendet ihnen, was sie nicht aus eigenem Wünschen und Vermögen erreichen konnten, von einem ihnen unbekannten Ort und zur rechten Zeit. Da ihre Hände es nicht erlangen konnten, heißt dies, dass diese Gabe ein Ergebnis ihres Gebetes ist. [B]Kurzum:[/B] Alles, was aus der ganzen Welt zum Throne Gottes aufsteigt, ist ein Gebet. Was als Ursache dazu dient, verlangt sein Ergebnis von Gott. [B]Die dritte Gebetsart:[/B] Es ist dies das Gebet derer, die mit Bewusstsein begabt sind und aus deren Bedürfnis erwächst und ist gleichfalls von zweierlei Art. Geschieht es aus einer Notlage heraus, oder entspricht es vollkommen einem naturgegebenen Bedürfnis, oder kommt es dem Ausdruck der (oben erwähnten) Entwicklungsfähigkeit sehr nahe, oder wird es in der Sprache eines reinen und aufrichtigen Herzens dargebracht, so wird es in den meisten Fällen, ja fast immer erhört. Der größte Teil dessen, was menschliche Erfindungen, Entwicklungen und Entdeckungen hervorgebracht haben, sind das Ergebnis einer Art Gebet. Dinge, die als Wunder menschlicher Zivilisation bezeichnet werden und alle Angelegenheiten, von denen (die Menschen) glauben, auf ihre weitere Entwicklung besonders stolz sein zu können, sind das Ergebnis eines stummen Gebetes. Was sie in der lauteren Sprache ihrer Entwicklungsfähigkeit erbeten hatten, wurde ihnen gewährt. Auch Gebete in der Sprache unserer Entwicklungsfähigkeit oder in der Sprache unserer naturgegebenen Bedürfnisse werden, soweit keine Hindernisse oder andere Bedingungen dagegen sprechen, stets angenommen. Die zweite Art ist unser allgemein bekanntes Gebet. Auch davon gibt es zwei Arten: das eine ist mit Taten, das andere mit Worten. Zum Beispiel: zu pflügen ist ein Gebet der Tat. Doch erwächst unsere Versorgung nicht aus der Erde. Vielmehr ist die Erde das Tor zur Schatzkammer der Barmherzigkeit, sodass (der Bauer) durch seinen Pflug an (der Pforte) der Erde anklopft, die das Tor zur göttlichen Barmherzigkeit ist. Die Einzelheiten der übrigen Abschnitte wollen wir überspringen und nur noch ein, zwei Geheimnisse des mündlichen Gebets in den nun folgenden zwei, drei Abschnitten besprechen. [B]Zweite Anmerkung:[/B] Die Wirkung des Gebetes ist gewaltig. Besonders dann, wenn das Gebet an Allgemeingültigkeit gewinnt und fortgesetzt wird, bringt es immer ein Ergebnis zu Stande, ja es führt immer zum Erfolg. Ja, man kann sogar sagen, dass einer der Gründe für die Erschaffung der Welt das Gebet war. Das heißt, nach der Erschaffung des Universums war vor allem die Erschaffung des Menschengeschlechtes und an ihrer Spitze die islamische Welt und an ihrer Spitze Mohammed der Araber, mit dem Friede und Segen sei, mit seinem gewaltigen Gebet ein Grund für die Erschaffung der Welt. Das heißt: der Schöpfer der Welt wusste schon vorher, dass diese Persönlichkeit einmal im Namen der Menschheit, ja des gesamten Seins, um die ewige Glückseligkeit bitten werde, um die Erscheinung der göttlichen Namen; Er hat dieses zukünftige Gebet (bereits im voraus) angenommen und die Welt erschaffen. Nun hat ja das Gebet einmal eine so gewaltige Bedeutung und Weite. Wäre es denn dann überhaupt möglich, dass die Gebete, die seit tausenddreihundert Jahren zu allen Zeiten von dreihundert Millionen Menschen und einer unübersehbaren Menge ungezählter gesegneter Wesen, Dschinnen, Menschen, Engeln und Geistwesen gemeinsam für die Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, um die allgewaltige göttliche Barmherzigkeit, um die ewige Glückseligkeit und die Verwirklichung ihrer Ziele dargebracht werden, nicht angenommen werden sollten? Ja wäre es denn in irgendeiner Weise möglich, dass ihre Gebete zurückgewiesen würden? Da (diese Gebete) eine solche Universalität und Weite und Fortdauer erreicht und den Grad einer Sprache der Entwicklungsfähigkeit und natürlicher Bedürfnisse erlangt haben, hat Mohammed der Araber, mit dem Friede und Segen sei, nun als Ergebnis dieser Gebete einen solchen Rang (maqam), eine Stufe erlangt, dass der Verstand, auch könnte sich alle Vernunft zu einem einzigen Verstand vereinigen, diese Stufe (maqam) der Verwirklichung (haqiqat) nicht vollständig erfassen könnte. So hast denn du, oh Muslim, am Tage der Wiederversammlung einen solchen Fürsprecher. Folge also, um die Fürsprache dieses Fürsprechers auf dich hin ziehen zu können, seinem Vorbild und Beispiel (sunnah)! [B]Wenn du sagst:[/B] er ist doch schon Gottes Geliebter (habibullah). Wozu braucht er dann noch all die vielen Segnungen und Gebete? [B]Antwort:[/B] Diese Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei, ist mit seiner ganzen Gemeinde verbunden, teilt das Glück jedes Einzelnen seiner Gemeinde und sorgt sich um jede Art von Unglück. Und wenn auch im Vergleich mit ihm die Stufen von Glück und Vollkommenheit unendlich sind, so ersehnt er doch heiß für die unendlich vielen einzelnen Mitglieder seiner Gemeinde unendlich viele Arten Glückseligkeit für eine unendlich lange Zeit und betrübt sich über die unendlich vielen Arten Unglück. So ist diese Persönlichkeit sicherlich unendlich vieler Segnungen, Gebete und des Erbarmens würdig und bedarf ihrer auch. [B]Wenn du sagst:[/B] Manchmal spricht man ein Gebet für eine Sache, die bereits in sich abgeschlossen ist, wie z.B. das Gebet anläßlich einer Sonnen- oder Mondfinsternis. Ebenso wird manchmal auch ein Gebet verrichtet für Dinge die nie passieren. [B]Antwort:[/B] Wie bereits in anderen Worten erklärt wurde, ist Gebet (dua) ein Dienst (ibadet) vor Gott. Ein Diener erklärt seine eigene Schwäche und Armseligkeit (vor Gott) im Gebet. Was die äußerlichen Umstände betrifft, so markieren sie die Zeit des Gebetes und anbetenden Dienstes. Sie stellen nicht den wahren Nutzen dar. Der Erfolg des Dienstes ist auf das Jenseits gerichtet. Stellt sich der Erfolg im Diesseits nicht ein, so sollte man nicht sagen: »Dieses Gebet wurde nicht erhört.« Vielmehr sollte man sagen: »Die Zeit für das Gebet ist noch nicht vorüber.« Und wäre es denn des Weiteren möglich, dass die Ewige Glückseligkeit, die alle Gläubigen zu aller Zeit, unablässig, in vollkommener Aufrichtigkeit und voll Sehnsucht im Gebet erfleht haben, ihnen nicht zuteil werden sollte, und dass der Absolut Freigiebige (Kerim-i Mutlaq) und Barmherzige in Seiner Vollkommenheit (Rahim-i Mutlaq), der nach dem Zeugnis des ganzen Universums über grenzenloses Erbarmen (rahmet) verfügt, ihre Gebete nicht annehmen sollte und dass es gar keine Ewige Glückseligkeit gäbe?... [B]Dritte Anmerkung:[/B] Es gibt zwei Arten, wie ein bewusst in Worte gefasstes Gebet angenommen werden kann. Entweder wird es genau so angenommen, wie es gewünscht worden war, oder aber es wird etwas besseres gegeben. Zum Beispiel: Jemand wünscht sich einen Sohn. Gott der Gerechte schenkt ihm eine Tochter wie Hazret-i Meryem (Maria). Er darf dann nicht sagen: »Mein Gebet wurde nicht angenommen.« Er sollte vielmehr sagen: »Es wurde in einer besseren Form angenommen.« Manchmal betet jemand auch für sein eigenes irdisches Glück. Sein Gebet wird für das Jenseits angenommen. »Mein Gebet wurde nicht angenommen.« darf er nicht sagen. Vielmehr sollte er sagen: »Es wurde in einer sinnvolleren Weise angenommen.« usw... Da nun Gott der Gerechte Allweise ist, erflehen wir etwas von ihm und Er ist es, der uns Antwort gibt. Doch entspricht es seiner Weisheit, in welcher Weise er mit uns umgeht. Wer krank ist, sollte der Weisheit seines Arztes nicht mit Argwohn begegnen. Der Kranke verlangt nach Honig. Der Arzt, der ihn behandelt, verabreicht ihm Chinin gegen Malaria. Jetzt darf er nicht sagen: »Der Arzt hat nicht auf mich gehört.« Doch der Arzt hat auf sein Ächzen und Stöhnen gehört und auch seine Antwort darauf gegeben. Ja, er hat dem, was die Situation erforderte, auf beste Weise entsprochen. [B]Vierte Anmerkung:[/B] Die schönste, feinste, süßeste, unmittelbar gegenwärtige Frucht des Gebetes und ihr Ergebnis ist folgendes: Ein Mensch, der betet, weiß, dass da jemand ist, der auf seine Stimme hört, ein Heilmittel für seinen Kummer sendet, sich seiner erbarmt und dessen allmächtige Hand, alles erreichen kann. In dieser so großen Herberge dieser Welt ist er nicht allein. Es gibt einen freigiebigen (kerim) Herrn, der sich um ihn kümmert und ihm ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Und weiter erlebt (tassavvur) er sich selbst in der Gegenwart (huzur) seines Herrn, der all seine zahllosen Bedürfnisse zu befriedigen und seine zahllosen Feinde zu vertreiben vermag. So verspürt er Freude und Erleichterung, wirft eine Last, so schwer wie die ganze Welt, von seinen Schultern und sagt »Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!« (Sure 1, 1) [B]Fünfte Anmerkung:[/B] Das Gebet (dua) ist die Seele (ruh) des Gottesdienstes (ubudiyet) und das Ergebnis eines aufrichtigen Glaubens (imam). Denn ein Mensch, der betet, zeigt damit, dass es Einen gibt, Der das ganze Universum regiert, Der mich kennt und auch die unbedeutendsten Dinge über mich weiß, Der auch noch die Dinge zustande zu bringen vermag, die weit (außerhalb meiner Möglichkeiten) liegen, Der stets sieht, wie ich mich befinde (hal) und meine Stimme hört. Ja weil dies so ist und weil Er die Stimmen allen Seins hört, so hört Er auch meine Stimme. All diese Dinge tut Er, sodass ich auch noch die kleinsten Dinge von Ihm erwarten darf, von Ihm erbitten darf. [IMG]https://risaleforum.net/uploads/RTEmagicC_2376bbab10.gif.gif[/IMG]So betrachte nun die Weite eines aufrichtigen Glaubens in Gottes Einheit (Tauhid), wie sie das Gebet vermittelt und die Süßigkeit und Klarheit des Lichtes des Glaubens (iman), das es zeigt und versteh das Geheimnis von »Sprich: Mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wäre es nicht um deines Gebetes willen.« (Sure 25, 77) und höre auf den Erlass (Ferman): »und Er sagte: rufe mich an und ich werde dir antworten.« (Sure 40, 60) So wie gesagt wurde: »Wenn Er nicht hätte geben wollen, hätte Er nicht gegeben zu wünschen.« »Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise.« (Sure 2, 32) »Oh Gott gieße Deinen Segen aus über unseren Herrn Mohammed, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach der Anzahl der Dinge, die das göttliche Wissen umfasst, und über seine Familie und seine Gefährten und Deinen Frieden über sie und über uns alle Gläubigen (din). Amen. ...und Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.« [/QUOTE]
Adı
İnsan doğrulaması
Peygamber Efendimiz a.s.v.'ın kabri nerededir? (Sadece şehir adını küçük harfler ile giriniz)
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