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  • #804308
    Anonim

      27-AL-NAML
      m Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

      1. Tá Sín. Dies sind Verse des Korans und eines deutlichen Buches,
      2. Eine Führung und frohe Botschaft denen, die glauben,
      3. Die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und fest auf das Jenseits vertrauen.
      4. Die aber nicht an das Jenseits glauben Wir haben ihnen ihre Werke schön erscheinen lassen; so wandern sie nur in Verwirrung.
      5. Das sind die, deren eine schlimme Strafe harrt, und sie allein sind es, die im Jenseits die größten Verlierer sein werden.
      6. Wahrlich, du empfängst den Koran von einem Allweisen, Allwissenden.
      7. (Denke daran) da Moses zu den Seinen sprach: «Ich gewahre ein Feuer. Ich will euch von dort Kunde bringen, oder ich will euch eine Flamme bringen, einen Feuerbrand, auf daß ihr euch wärmen möget.»
      8. Und da er zu ihm kam, ward er angerufen: «Gesegnet soll sein, wer im Feuer ist und wer darum herum ist; und gepriesen sei Allah, der Herr der Welten!
      9. O Moses, Ich bin Allah, der Allmächtige, der Allweise.
      10. Wirf deinen Stab hin.» Doch da er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. «O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, Ich – in Meiner Gegenwart brauchen die Gesandten keine Furcht zu hegen;
      11. Wer aber Unrecht tut und dann Gutes an Stelle des Bösen setzt, dann fürwahr, Ich bin allverzeihend, barmherzig.
      12. Und stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne ein Übel – (eines) der neun Zeichen für Pharao und sein Volk, denn sie sind ein frevelndes Volk .»
      13. Doch als Unsere erleuchtenden Zeichen zu ihnen kamen, sprachen sie: «Das ist offenkundige Zauberei.»
      14. Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Sieh nun, wie das Ende derer war, die verderbt handelten!
      15. Und Wir gaben David und Salomo Wissen, und sie sprachen: «Aller Preis gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.»
      16. Salomo ward Davids Erbe, und er sprach: «O ihr Menschen, der Vögel Sprache ist uns gelehrt worden; und alles ward uns beschert. Das ist fürwahr die offenbare Huld.»
      17. Und versammelt wurden dort vor Salomo dessen Heerscharen der Dschinn und Menschen und Vögel, und sie waren in geschlossene Abteilungen geordnet,
      18. Bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise sprach: «O ihr Ameisen hinein in eure Wohnungen, damit nicht Salomo und seine Heerscharen euch zertreten, ohne daß sie es merken.»
      19. Da lächelte er heiter über ihre Worte und sprach: «Mein Herr, gib mir ein, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich, durch Deine Barmherzigkeit, unter Deine rechtschaffenen Diener auf.»
      20. Und er musterte die Vögel und sprach: «Wie kommt es, daß ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er unter den Abwesenden?
      21. Ich will ihn gewißlich strafen mit strenger Strafe oder ich will ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor.»
      22. Und er säumte nicht lange (bis daß Wiedehopf kam) und sprach: «Ich habe erfaßt, was du nicht erfaßt hast; und ich bin aus Saba zu dir gekommen mit sicherer Kunde.
      23. Ich fand eine Frau über sie herrschen, und ihr ist alles beschert worden, und sie hat einen mächtigen Thron.
      24. Ich fand sie und ihr Volk die Sonne anbeten statt Allah; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie abgehalten von dem Weg, so daß sie dem Weg nicht folgen;
      25. (Und Satan hat sie geheißen) nicht Allah zu verehren, Der ans Licht bringt, was verborgen ist in den Himmeln und auf Erden, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart.»
      26. Allah! es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des erhabenen Throns.
      27. (Salomo) sprach: «Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du ein Lügner bist.
      28. Geh mit diesem Briefe von mir und lege ihn vor sie hin; dann ziehe dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.»
      29. (Die Königin) sprach: «Ihr Häupter, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden.
      30. Er ist von Salomo, und er ist: “Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
      31. Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommet zu mir in Ergebenheit.”»
      32. Sie sprach: «O ihr Häupter, ratet mir in meiner Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.»
      33. Sie antworteten: «Wir besitzen Kraft und besitzen starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sich nun zu, was du befehlen willst »
      34. Sie sprach: «Fürwahr Könige, wenn sie ein Land eindringen, sie verwüsten es und machen die höchsten unter seinen Bewohnern zu den niedrigsten. So verfahren sie.
      35. Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten zurückbringen »
      36. Als nun (ihr Botschafter) zu Salomo kam, sprach (dieser): «Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allah mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben. Nein, ihr seid es, die sich ihrer Gabe freuen.
      37. Kehre zu ihnen zurück, denn wir werden ganz gewiß mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort austreiben in Schmach, und sie werden sich gedemütigt fühlen.»
      38. Er sprach: «O ihr Häupter, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie zu mir kommen in Ergebenheit?»
      39. Da sprach ein Kraftvoller unter den Dschinn: «Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Feldlager erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig.»
      40. Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift hatte: «Ich bringe ihn dir, ehe dein Blick zu dir zurückkehrt.» Und da er ihn vor sich stehen sah, sprach er: «Dies ist durch die Gnade meines Herrn, daß Er mich prüfen möge, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist siehe, mein Herr ist Sich Selbst genügend, freigebig.»
      41. Er sprach: «Laßt ihr ihren Thron gering erscheinen; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Wege folgen.»
      42. Als sie kam, da ward gesprochen: «Ist dein Thron wie dieser?» Sie antwortete: «Es ist als wäre er ein und derselbe. Und uns ward schon vordem Kenntnis verliehen, und wir hatten uns bereits ergeben.»
      43. Und er hielt sie ab von dem, was sie statt Allah zu verehren pflegte, denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk.
      44. Es ward zu ihr gesprochen: «Tritt ein in den Palast.» Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Schenkel. (Salomo) sprach: «Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.» Sie sprach: «Mein Herr, ich habe fürwahr wider meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich, mit Salomo, Allah, dem Herrn der Welten.»
      45. Wir entsandten zu den Thamüd ihren Bruder Sáleh (der sprach): «Verehret Allah!» Doch siehe, sie wurden zwei Parteien, die miteinander stritten.
      46. Er sprach: «O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr nicht Allah um Verzeihung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?»
      47. Sie sprachen: «Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.» Er sprach: «Euer Unheil ist bereits bei Allah. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.»
      48. Und es waren in der Stadt neun Leute, die Unheil im Lande stifteten, und sie wollten sich nicht bessern.
      49. Sie sprachen: «Schwöret einander bei Allah zu, daß wir gewißlich ihn (Sáleh) und seine Angehörigen nachts überfallen wollen, und dann wollen wir zu seinem Hinterlassenen sagen: “Wir waren nicht Zeugen beim Untergang seiner Familie, und wir reden bestimmt die Wahrheit.”»
      50. Sie schmiedeten einen Plan, auch Wir schmiedeten einen Plan, aber sie gewahrten es nicht.
      51. Sieh nun, wie der Ausgang ihres Planes war, denn Wir vernichteten sie und all ihr Volk ganz und gar.
      52. Und dort sind ihre Häuser, verfallen ob ihres Frevelns. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die wissen,
      53. Und Wir erretteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren.
      54. Und (gedenke) Lots, da er zu seinem Volke sprach: «Wollt ihr geflissentlich Schändlichkeit begehen?
      55. Wollt ihr euch wirklich Männern in Begierde nähern statt Frauen? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.»
      56. Doch die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Treibet Lots Familie hinaus aus eurer Stadt; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.»
      57. Also erretteten Wir ihn und die Seinen, bis auf seine Frau; sie ließen Wir unter denen sein, die zurückblieben.
      58. Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen den Gewarnten.
      59. Sprich: «Aller Preis gebührt Allah, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allah besser oder das, was sie anbeten?»
      60. Wer hat denn Himmel und Erde geschaffen, und wer sendet Wasser für euch vom Himmel nieder, durch das Wir Gärten, in Schönheit prangend, sprießen lassen? Ihr vermöchtet nicht, ihre Bäume sprießen zu lassen. Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Gott stellt.
      61. Wer hat denn die Erde zu einer Ruhestatt gemacht und Flüsse durch ihre Mitte geführt und feste Berge auf ihr errichtet und eine Schranke zwischen die beiden Meere gesetzt? Ist wohl ein Gott neben Allah? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht.
      62. Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Übel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Ist wohl ein Gott neben Allah? Gering ist, wessen ihr gedenkt.
      63. Wer leitet euch in den Finsternissen zu Land und Meer, und wer sendet die Winde als Herolde froher Botschaft Seiner Barmherzigkeit voraus? Ist wohl ein Gott neben Allah? Hoch erhaben ist Allah über das, was sie anbeten.
      64. Wer ruft denn Schöpfung hervor und läßt sie dann wieder erstehen, und wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde? Ist wohl ein Gott neben Allah? Sprich: «Bringt euren Beweis herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.»
      65. Sprich: «Niemand in den Himmeln und auf Erden kennt das Ungesehene, außer Allah; und sie wissen nicht, wann sie auferweckt werden.»
      66. Nein, ihr Wissen über das Jenseits hat gänzlich versagt; nein, sie sind im Zweifel darüber; nein, sie sind ihm gegenüber blind.
      67. Und jene, die ungläubig sind, sagen: «Wie! wenn wir und unsere Väter Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden?
      68. Verheißen ward uns dies zuvor – uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Alten.»
      69. Sprich: «Reiset umher auf der Erde und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!»
      70. Betrübe dich nicht um sie, noch sei bedrängt ob dessen, was sie an Ränken schmieden.
      71. Und sie sagen: «Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?»
      72. Sprich: «Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr beschleunigen möchtet, schon nahe an euch herangekommen.»
      73. Und fürwahr, dein Herr ist huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar.
      74. Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie offenkund tun.
      75. Und nichts Verborgenes ist im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde.
      76. Wahrlich, dieser Koran erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind.
      77. Und er ist fürwahr eine Führung und eine Barmherzigkeit für die Gläubigen.
      78. Dein Herr wird zwischen ihnen entscheiden durch Seinen Spruch, und Er ist der Allmächtige, der Allwissende.
      79. Vertraue also auf Allah, denn du ruhst in lauterer Wahrheit.
      80. Du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du bewirken, daß die Tauben den Anruf hören, wenn sie den Rücken kehren;
      81. Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Du kannst nur die hörend machen. die an Unsere Zeichen glauben und die sich ergeben.
      82. Und wenn der Spruch gegen sie fällt, dann werden Wir für sie einen Keim aus der Erde hervorbringen, der sie stechen soll, weil die Menschen an Unsere Zeichen nicht glaubten.
      83. Und (mahne sie an) den Tag, da Wir aus jedem Volke eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen verwarfen, und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden,
      84. Bis, wenn sie kommen, Er sprechen wird: «Habt ihr Meine Zeichen verworfen, obwohl ihr sie nicht mit Wissen umfaßt habt? Oder was war es, das ihr tatet?»
      85. Und der Spruch wird gegen sie fallen ob ihres Frevelns, und sie werden nicht reden.
      86. Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir die Nacht geschaffen haben, damit sie darin ruhen möchten, und den Tag zum Sehen? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben.
      87. Und an dem Tage, wenn in die Posaune gestoßen wird, dann wird, wer in den Himmeln und wer auf Erden ist, mit Schrecken geschlagen werden, ausgenommen der, den Allah will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen.
      88. Und du siehst die Berge, die du festgegründet glaubst, doch sie bewegen sich wie die Bewegung der Wolken: das Wirken Allahs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut.
      89. Wer Gutes vollbringt, dem wird Besseres als das; und sie werden sicher sein vor Schrecken an jenem Tage.
      90. Und die Schlechtes vollbringen, derer Anführer sollen ins Feuer gestürzt werden: «Euch ist gelohnt worden nur nach dem, was ihr gewirkt.»
      91. (Sprich:) «Mir ist nur geheißen, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist geheißen, einer der Gottergebenen zu sein,
      92. Und den Koran vorzutragen.» Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, so sprich: «Ich bin nur einer der Warner.»
      93. Und sprich: «Aller Preis gebührt Allah; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.» Und dein Herr ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut.

      #804307
      Anonim

        28-A L- Q A S A S
        Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

        1. Tá Sín Miacute;m.
        2. Das sind die Verse des deutlichen Buches.
        3. Wir wollen dir ein Stück aus der Geschichte von Moses und Pharao vortragen, der Wahrheit gemäß, für Leute, die glauben.
        4. Siehe, Pharao betrug sich hoffärtig im Land und teilte das Volk darin in Gruppen: einen Teil von ihnen versuchte er zu schwächen, indem er ihre Söhne erschlug und ihre Frauen leben ließ. Fürwahr, er war einer der Unheilstifter!
        5. Und Wir wünschten, denen, die im Lande als schwach erachtet worden waren, Huld zu erweisen und sie zu Führern zu machen und zu Erben einzusetzen,
        6. Und sie festzusetzen im Land und Pharao und Hámán und ihren Heerscharen durch sie das zu zeigen, was sie befürchteten.
        7. Da offenbarten Wir der Mutter von Moses: «Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluß und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem der Gesandten machen.»
        8. Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, daß er ihnen zum Feind und zum Kummer würde; denn Pharao und Hámán und ihre Heerscharen waren Missetäter.
        9. Eine Frau von Pharaos Familie sprach: «Eine Augenweide mir und dir! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an.» Aber sie waren ahnungslos.
        10. Und das Herz von Moses’ Mutter wurde leicht. Fast hätte sie ihn öffentlich anerkannt, hätten Wir nicht ihr Herz gestärkt, damit sie am Glauben zunehmen möchte.
        11. Sie sprach zu seiner Schwester: «Spüre ihm nach.» So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts.
        12. Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verboten. Da sprach sie (seine Schwester): «Soll ich euch einen Haushalt nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?»
        13. So gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge gekühlt werde und damit sie sich nicht gräme und damit sie wisse, daß Allahs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
        14. Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; also belohnen Wir jene, die Gutes tun.
        15. Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand von Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sprach: «Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.»
        16. Er sprach: «Mein Herr, ich habe an meiner Seele Unrecht getan, so vergib mir.» So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.
        17. Er sprach: «Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich nie ein Helfer der Sünder sein.»
        18. Und der Morgen fand ihn in der Stadt, furchtsam, auf der Hut; und siehe, jener, der ihn tags zuvor zu Hilfe gerufen hatte, schrie (wiederum) zu ihm um Beistand. Da sprach Moses zu ihm: «Du bist fürwahr ein Irregegangener.»
        19. Und da er sich entschloß, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sprach er: «O Moses, willst du mich töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du suchst nur ein Tyrann im Land zu werden, und du willst nicht ein Friedensstifter sein.»
        20. Da kam ein Mann von dem äußersten Ende der Stadt gelaufen. Er sprach: «O Moses, die Häupter beraten sich gegen dich, um dich zu töten. Darum mache dich fort, ich bin dir ein aufrichtiger Freund.»
        21. Da ging er hinaus von dort, furchtsam, auf der Hut. Er sprach: «Mein Herr, rette mich vor dem ruchlosen Volk.»
        22. Und als er sein Antlitz gegen Midian wandte, sprach er: «Ich hoffe, mein Herr wird mich auf den rechten Weg leiten.»
        23. Als er zum Wasser von Midian kam, fand er dort eine Schar von Leuten, die (ihr Vieh) tränkten. Und neben ihnen fand er zwei Frauen, die (ihr Vieh) zurückhielten. Er sprach: «Was ist mit euch?» Sie antworteten: «Wir können (unser Vieh) nicht eher tränken, als bis die Hirten (ihre Herden) fortgetrieben haben, und unser Vater ist ein Greis, hochbetagt.»
        24. Da tränkte er (ihre Herden) für sie. Dann zog er sich in den Schatten zurück und sprach: «Mein Herr, ich bedarf des Guten, was immer es sei, das Du auf mich herabsenden magst.»
        25. Und eine der beiden kam schamhaft zu ihm gegangen. Sie sprach: «Mein Vater ruft dich, damit er dir Lohn geben kann dafür, daß du (unser Vieh) für uns getränkt hast.» Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sprach er: «Fürchte dich nicht; du bist dem ruchlosen Volk entronnen.»
        26. Da sprach eine der beiden: «O mein Vater, dinge ihn; denn der beste Mann, den du dingen kannst, ist einer, der stark ist, ehrlich.»
        27. Er sprach: «Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, daß du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart sein zu dir; du wirst mich, so Allah will, als einen der Rechtschaffenen erfinden.»
        28. Er sprach: «Das sei zwischen mir und dir. Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allah ist Zeuge dessen, was wir sagen.»
        29. Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er in der Richtung des Berges ein Feuer. Er sprach zu den Seinen: «Bleibt zurück, ich gewahre ein Feuer; vielleicht kann ich euch eine Kunde davon bringen oder einen Feuerbrand, so daß ihr euch wärmen könnt.»
        30. Und als er zu ihm kam, da ward er angerufen von der rechten Seite des Tales, aus dem Baume, am gesegneten Ort: «O Moses, wahrlich Ich, Ich bin Allah, der Herr der Welten.
        31. Wirf deinen Stab hin.» Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Schlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. «O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht;: denn du gehörst zu jenen, die sicher sind.
        32. Stecke deine Hand in deinen Busen; sie wird weiß hervorkommen ohne Übel, und ziehe deinen Arm ohne Furcht an dich. Das sollen nun zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Häupter sein, denn sie sind ein frevelndes Volk.»
        33. Er sprach: «Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen und ich fürchte, sie werden mich töten.
        34. Und mein Bruder Aaron, er ist beredter als ich mit der Zunge; sende ihn darum mit mir als einen Helfer, daß er mich beglaubige, denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit zeihen.»
        35. Er sprach: «Wir wollen deinen Arm stärken mit deinem Bruder, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so daß sie euch nicht erreichen werden. (Gehet nun) mit Unseren Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.»
        36. Als Moses zu ihnen kam mit Unseren deutlichen Zeichen, da sprachen sie: «Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben unter unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.»
        37. Moses sprach: «Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Führung von Ihm gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.»
        38. Und Pharao sprach: «O ihr Häupter, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Hámán, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses’ erblicken kann, ob ich ihn gleich gewißlich für einen Lügner erachte.»
        39. Er und seine Heerscharen betrugen sich hoffärtig im Land ohne irgendeine Rechtfertigung. Und sie wähnten, daß sie nie zu Uns zurückgebracht werden würden.
        40. So erfaßten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie aus inmitten des Meeres. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war!
        41. Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden.
        42. Und Wir ließen ihnen einen Fluch folgen in dieser Welt; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein.
        43. Und Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Erleuchtung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf daß sie ermahnt wären.
        44. Und du warst nicht auf der westlichen Seite, als Wir Moses den Auftrag gaben, noch warst du unter den Anwesenden.
        45. Jedoch Wir ließen (nach Moses) Geschlechter erstehen, und das Leben wurde ihnen lang. Und du verweiltest nicht unter dem Volke von Midian, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen doch Wir, Wir schickten Gesandte.
        46. Und du warst nicht auf der Seite des Berges, da Wir riefen. Doch (Wir haben dich entsandt) als eine Barmherzigkeit von deinem Herrn, damit du ein Volk warnen möchtest dem vor dir kein Warner gekommen war, auf daß sie ermahnt seien.
        47. Und wäre es nicht, daß sie, wenn ein Unglück sie treffen sollte um dessentwillen, was ihre Hände vorausgesandt, sprechen könnten: «Unser Herr, warum hast Du uns nicht einen Gesandten geschickt, daß wir Deine Zeichen hätten befolgen mögen, und wir wären unter den Gläubigen gewesen?» (Wir hätten dich nicht entsandt.)
        48. Doch als ihnen nun die Wahrheit von Uns kam, da sprachen sie: «Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben ward?» Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben ward? Sie hatten gesagt: «Zwei Zauberwerke, die einander stützen.» Und sie sagten: «Wir leugnen beide.»
        49. Sprich: «So bringet ein Buch von Allah herbei, das eine bessere Führung ist als diese beiden, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.»
        50. Doch wenn sie dir nicht antworten, dann wisse, daß sie nur ihren eigenen bösen Gelüsten folgen. Und wer ist irrender als der, der seinen bösen Gelüsten folgt ohne Führung von Allah? Wahrlich, Allah leitet das ungerechte Volk nicht.
        51. Und Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf daß sie ermahnt seien.
        52. Diejenigen, denen Wir die Schrift zu vor gegeben – sie glauben daran.
        53. Und wenn sie ihnen vorgetragen wird, sagen sie: «Wir glauben daran. Wahrlich es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns schon vordem (Gott) ergeben.»
        54. Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie standhaft waren und das Böse abwehren durch das Gute und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben.
        55. Und wenn sie eitles Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sprechen: «Für uns unsere Werke und für euch eure Werke. Friede sei mit euch! Wir suchen nicht die Unwissenden.»
        56. Du kannst nicht dem den Weg weisen, den du liebst; Allah aber weist den Weg, wem Er will; und Er kennt am besten jene, die die Führung annehmen.
        57. Sie sprechen: «Wenn wir der Führung mit dir folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.» Haben Wir ihnen denn nicht eine sichere Freistatt aufgerichtet, zu der die Früchte aller Dinge gebracht werden, als eine Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
        58. Und wie so manche Stadt haben Wir zerstört, die in ihrer Fülle des Unterhalts frohlockte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nicht bewohnt worden sind nach ihnen. Und Wir, Wir wurden die Erben.
        59. Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, Er hätte denn zuvor in derer Mutterstadt einen Gesandten erweckt, ihnen Unsere Zeichen vorzutragen; noch zerstören Wir Städte, ohne daß ihre Bewohner voll Ungerechtigkeit sind.
        60. Und was euch auch an Dingen gegeben ward, es ist nur ein zeitweiliger Genuß dieses Lebens und sein Schmuck; und das, was bei Allah ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen?
        61. Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen dieses Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeladenen sein.
        62. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?»
        63. Diejenigen, über die der Spruch fällig ist, werden sprechen: «Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns los vor Dir. Nicht wir waren es, die sie anbeteten.»
        64. Und es wird gesprochen werden: «Ruft eure Götter an.» Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe schauen. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt!
        65. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Welche Antwort gabet ihr den Gesandten?»
        66. Darm werden alle Ausreden ihnen dunkel werden an jenem Tage, und sie werden einander nicht befragen können.
        67. Der aber bereut und glaubt und das Rechte wirkt – wohl möglich, daß er unter den Erfolgreichen sein wird.
        68. Dein Herr erschafft und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allah und hoch erhaben über das, was sie anbeten!
        69. Dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie offenbaren.
        70. Und Er ist Allah; es gibt keinen Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm sollt ihr zurückgebracht werden.
        71. Sprich: «Saget mir, wenn Allah die Nacht dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?»
        72. Sprich: «Saget mir, wenn Allah den Tag dauern ließe über euch bis zum Tage der Auferstehung, welcher Gott außer Allah könnte euch eine Nacht bringen, worin ihr ruhtet? Wollt ihr denn nicht einsehen?»
        73. Aus Seiner Barmherzigkeit schuf Er für euch die Nacht und den Tag, daß ihr darin ruhen möchtet und daß ihr nach Seiner Huld trachtet und daß ihr dankbar wäret.
        74. An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: «Wo sind nun Meine Nebengötter, die ihr wähntet?»
        75. Und Wir werden aus jedem Volke einen Zeugen holen und sprechen: «Bringt euren Beweis herbei.» Dann werden sie erkennen, daß die Wahrheit Allahs ist. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein.
        76. Korah gehörte zum Volke Moses’, doch er bedrückte sie. Und Wir hatten ihm so viel an Schätzen gegeben, daß ihre Schlüssel sicherlich eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sein Volk zu ihm sprach: «Frohlocke nicht, denn Allah liebt nicht die Frohlockenden,
        77. Sondern suche in dem, was Allah dir gegeben, die Wohnstatt des Jenseits, und vernachlässige deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allah dir Gutes getan hat; und begehre nicht Unheil auf Erden, denn Allah liebt die Unheilstifter nicht.»
        78. Er antwortete: «Es ward mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben.» Wußte er denn nicht, daß Allah vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die stärker waren als er an Kraft und größer an Reichtum? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt.
        79. So ging er denn hinaus zu seinem Volk in seinem Schmuck. Jene nun, die nach dem Leben in dieser Welt begierig waren, sprachen: «O daß wir doch das gleiche besäßen wie das, was Korah gegeben ward! Fürwahr, er ist der Herr gewaltigen Glückes.»
        80. Die aber, denen Wissen zuteil geworden war, sprachen: «Wehe euch, Allahs Lohn ist besser für den, der glaubt und gute Werke übt; und keiner wird ihn erlangen außer den Standhaften.»
        81. Dann ließen Wir die Erde ihn und sein Haus verschlingen; und er hatte keine Schar, ihm zu helfen gegen Allah, noch konnte er sich retten.
        82. Und jene, die noch tags zuvor sich an seine Stelle gewünscht hatten, sprachen: «Ah sieh! es ist fürwahr Allah, Der die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will unter Seinen Dienern. Wäre uns Allah nicht gnädig gewesen, Er hätte (die Erde) uns verschlingen lassen. Ah sieh! die Undankbaren haben nie Erfolg.»
        83. Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden begehren noch irgendeine Verderbnis. Und der Ausgang ist für die Rechtschaffenen.
        84. Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt – jene, die böse Werke tun, sollen nur nach dem belohnt werden, was sie getan.
        85. Wahrlich, Er, Der den Koran bindend für dich gemacht hat, Er wird dich zurückbringen zur Stätte der Wiederkehr. Sprich: «Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer in offenbarem Irrtum ist.»
        86. Und du hattest selbst keine Hoffnung, daß dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit von deinem Herrn; darum sei den Ungläubigen nie ein Beistand.
        87. Laß niemand dich abwendig machen von den Zeichen Allahs, nachdem sie zu dir niedergesandt worden; und rufe zu deinem Herrn und sei nicht der Götzendiener einer. 88. Und rufe neben Allah nicht einen andern Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.

        #804306
        Anonim

          29-AL-ANKABUT
          Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

          1. Alif Lám Mím.
          2. Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagen: «Wir glauben», und sie würden nicht auf die Probe gestellt?
          3. Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allah gewiß die bezeichnen, die wahrhaftig sind, und gewiß wird Er die Lügner bezeichnen.
          4. Oder glauben diejenigen, die böse Taten begehen, daß sie Uns entrinnen werden? Übel ist, wie sie urteilen.
          5. Wer auf die Begegnung mit Allah hofft (der wisse, daß) Allahs angesetzte Frist sicher abläuft. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende.
          6. Wer da strebt, strebt nur für seine eigene Seele; denn Allah ist unabhängig von allen Welten.
          7. Und jene, die glauben und gute Werke tun – wahrlich, Wir werden ihre Übel von ihnen nehmen und ihnen den besten Lohn für ihre Taten geben.
          8. Wir haben dem Menschen auf die Seele gebunden, seinen Eltern Gutes zu tun. Doch wenn sie dich bestimmen möschten, daß du Mir das zur Seite stellst, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht. Zu Mir ist eure Heimkehr, dann will Ich euch verkünden, was ihr getan.
          9. Und jene, die glauben und gute Werke tun – wahrlich, Wir werden sie unter die Rechtschaffenen einführen.
          10. Unter den Menschen sind manche, die sprechen: «Wir glauben an Allah», doch wenn sie für Allahs Sache leiden müssen, so betrachten sie die Anfeindung durch Menschen gleich der Strafe Allahs. Kommt aber Hilfe von deinem Herrn, dann sprechen sie gewiß: «Wahrlich, wir waren mit euch.» Weiß Allah nicht am besten, was in den Herzen aller Geschöpfe ist?
          11. Allah wird sicherlich die bezeichnen, die glauben, und Er wird sicherlich die Heuchler bezeichnen.
          12. Und die Ungläubigen sprechen zu denen, die glauben: «Folget unserem Weg, so wollen wir eure Sünden tragen.» Sie können doch nichts tragen von ihren Sünden. Sie sind gewißlich Lügner.
          13. Aber sie sollen wahrlich ihre eigenen Lasten tragen und Lasten zu ihren Lasten hinzu. Und sie werden gewißlich befragt werden am Tage der Auferstehung um das, was sie erdichtet.
          14. Wir sandten Noah zu seinem Volke, und er weilte unter ihnen tausend Jahre weniger fünfzig Jahre. Da ereilte sie die Sintflut, weil sie Missetäter waren.
          15. Aber Wir erretteten ihn und die Insassen der Arche; und Wir machten sie zu einem Zeichen für alle Völker.
          16. (Wir entsandten) auch Abraham, als er zu seinem Volke sprach: «Verehret Allah und fürchtet Ihn. Das ist besser für euch, wenn ihr es wüßtet.
          17. Ihr verehret nur Götzen statt Allah, und ihr ersinnt eine Lüge. Jene, die ihr statt Allah verehrt, vermögen euch nicht zu versorgen. Suchet darum Versorgung bei Allah und verehret Ihn und seid Ihm dankbar. Zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.
          18. Und wenn ihr verwerft, so haben Geschlechter vor euch (auch) schon verworfen. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.»
          19. Sehen sie nicht, wie Allah Schöpfung hervorbringt und sie dann wiederholt? Das ist fürwahr ein leichtes für Allah.
          20. Sprich: «Reiset umher auf Erden und sehet, wie Er das erstemal die Schöpfung hervorbrachte. Dann ruft Allah die nächste Schöpfung hervor.» Wahrlich, Allah hat Macht über alle Dinge.
          21. Er straft, wen Er will, und erweist Barmherzigkeit, wem Er will; und zu Ihm werdet ihr gewendet werden.
          22. Und ihr könnet (die Absichten Gottes) auf Erden oder im Himmel nicht vereiteln, noch habt ihr einen Freund oder Helfer außer Allah.
          23. Diejenigen, die nicht an die Zeichen Allahs und an die Begegnung mit Ihm glauben – sie sind es, die an Meiner Barmherzigkeit verzweifeln. Und ihnen wird eine schmerzliche Strafe.
          24. Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Erschlagt ihn oder verbrennt ihn.» Doch Allah errettete ihn aus dem Feuer. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das glaubt.
          25. Und er sprach: «Ihr habt euch nur Götzen angenommen statt Allah, aus Liebe zueinander in diesem irdischen Leben. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und einander verfluchen. Euer Aufenthalt wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.»
          26. Und Lot glaubte ihm; und (Abraham) sprach: «Ich fliehe zu meinem Herrn; Er ist der Allmächtige, der Allweise.»
          27. Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und gaben seinen Nachkommen das Prophetentum und die Schrift, und Wir gaben ihm seinen Lohn in diesem Leben, und im Jenseits wird er gewiß unter den Rechtschaffenen sein.
          28. Und (Wir entsandten) Lot, da sprach er zu seinem Volk: «Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangen hat.
          29. Naht ihr euch tatsächlich Männern (in Begierde) und raubet ihr auf der Landstraße? Und in euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!» Jedoch die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sprachen: «Bringe Allahs Strafe über uns, wenn du die Wahrheit redest.»
          30. Er sprach: «Hilf mir, mein Herr, wider das ruchlose Volk.»
          31. Und da Unsere Gesandten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: «Wir schicken uns an, die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter.»
          32. Er sprach: «Doch Lot ist dort.» Sie sprachen: «Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiß, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben.»
          33. Und da Unsere Gesandten zu Lot kamen, ward er besorgt ihretwegen und fühlte sich hilflos für sie. Sie sprachen: «Fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; wir wollen sicherlich dich und die Deinen retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben.
          34. Wir wollen über die Bewohner dieser Stadt ein Strafgericht vom Himmel niedergehen lassen, weil sie unbotmäßig gewesen sind.»
          35. Und Wir haben davon ein klares Zeichen zurückgelassen für Leute, die verstehen.
          36. Und zu Midian (entsandten Wir) ihren Bruder Schoäb, der sprach: «O mein Volk, dienet Allah und fürchtet den Jüngsten Tag und begehet nicht Unheil auf Erden, indem ihr Unfrieden stiftet.»
          37. Jedoch sie erklärten ihn für einen Lügner. Da erfaßte sie ein heftiges Erdbeben, und sie lagen in ihren Wohnungen hingestreckt auf dem Boden.
          38. Und (Wir vernichteten) die Àd und die Thamüd; und es ist klar ersichtlich für euch aus ihren Wohnstätten. Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen und machte sie abwendig von dem Pfad, wiewohl sie gute Beobachter waren.
          39. Und (Wir vernichteten) Korah und Pharao und Hámán. Moses kam wahrlich zu ihnen mit offenbaren Zeichen, doch sie betrugen sich hoffärtig auf Erden, (Uns) aber konnten sie nicht entrinnen.
          40. So erfaßten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Steinhagel schickten, und welche, die eine Windsbraut ereilte, und welche, die Wir von der Erde verschlingen ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und Allah wollte nicht ihnen Unrecht tun, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan.
          41. Das Gleichnis derer, die sich Helfer nehmen neben Allah, ist wie das Gleichnis der Spinne, die sich ein Haus macht; und das gebrechlichste der Häuser ist gewiß das Haus der Spinne – wenn sie es nur begriffen!
          42. Wahrlich, Allah kennt all das, was sie statt Ihn anrufen; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
          43. Dies sind Gleichnisse, die Wir für die Menschheit aufstellen, doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben.
          44. Allah erschuf die Himmel und die Erde in Weisheit. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen.
          45. Verlies, was dir von dem Buche offenbart ward, und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält ab von Schändlichkeiten und Unrecht; und an Allah denken ist gewiß die höchste (Tugend). Und Allah weiß, was ihr tut.
          46. Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift, es sei denn in der besten Art; doch (streitet überhaupt nicht) mit denen von ihnen, die ungerecht sind. Und sprecht: «Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt ward und was zu euch herabgesandt ward; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.»
          47. Also haben Wir dir das Buch herniedergesandt, und so glauben die daran, denen Wir das Buch gegeben; und (auch) unter diesen sind einige, die daran glauben. Es sind aber nur die Ungläubigen, die Unsere Zeichen leugnen.
          48. Und nie verlasest du vordem ein Buch, noch konntest du eines schreiben mit deiner rechten Hand; sonst hätten die Lügner zweifeln können.
          49. Nein, es sind klare Zeichen in den Herzen derer, denen das Wissen gegeben ward. Es sind aber nur die Ungerechten, die Unsere Zeichen leugnen.
          50. Dennoch sprechen sie: «Warum wurden nicht Zeichen zu ihm herabgesandt von seinem Herrn?» Sprich: «Die Zeichen sind allein bei Allah, und ich bin nur ein aufklärender Warner.»
          51. Genügt es ihnen denn nicht, daß Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? Fürwahr, hierin ist Barmherzigkeit und Ermahnung für ein Volk, das glaubt.
          52. Sprich: «Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und Allah ablehnen, das sind die Verlierenden.»
          53. Sie verlangen von dir, daß du die Strafe beschleunigst. Wäre nicht eine Frist festgesetzt, die Strafe hätte sie schon ereilt, und sie wird gewiß unerwartet über sie kommen, da sie es nicht gewahren.
          54. Sie verlangen von dir, daß du die Strafe beschleunigst; doch wahrlich, die Hölle wird die Ungläubigen einschließen
          55. An dem Tage, da die Strafe sie überwältigen wird von oben her und von ihren Füßen her, und Er wird sprechen: «Kostet nun (die Früchte) eurer Taten.»
          56. O Meine Diener, die ihr glaubt, weit ist Mein Land. Darum verehret Mich allein.
          57. Jedes Lebewesen soll den Tod kosten; zu Uns sollt ihr dann zurückgebracht werden.
          58. Und jene, die glauben und gute Werke tun, sie beherbergen Wir in den oberen Gemächern des Paradieses, durch das Ströme fließen. Darin werden sie weilen immerdar. Herrlich ist der Lohn der (Gutes) Wirkenden,
          59. Die da standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen.
          60. Und wie so manches Tier gibt’s, das nicht seinen eigenen Unterhalt trägt! Allah versorgt es und euch. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende.
          61. Und wenn du sie fragst: «Wer hat die Himmel und die Erde geschaffen und die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?» dann werden sie gewißlich sagen: «Allah». Wieso lassen sie sich dann abwendig machen?
          62. Allah weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will von Seinen Dienern. Wahrlich, Allah hat volle Kenntnis von allen Dingen.
          63. Und wenn du sie fragst: «Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?» – dann werden sie gewißlich sagen: «Allah». Sprich: «Aller Preis gebührt Allah» Jedoch die meisten von ihnen verstehen es nicht.
          64. Dieses irdische Leben ist nichts als ein eitles Getändel und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber – das ist Leben fürwahr, wenn sie es nur wüßten!
          65. Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allah an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann stellen sie (Ihm) Götter zur Seite,
          66. Damit sie das leugnen, was Wir ihnen beschert haben, und damit sie sich ergötzen mögen. Bald aber werden sie es erfahren!
          67. Haben sie denn nicht gesehen, daß Wir eine Freistatt sicher gemacht haben, während rings um sie die Menschen hinweggerissen werden? Wollen sie da noch an Falsches glauben und die Huld Allahs leugnen?
          68. Und wer ist ungerechter als jener, der eine Lüge wider Allah erdichtet oder die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Ist denn nicht eine Wohnstatt in der Hölle für die Ungläubigen? 69. Und diejenigen, die in Unserer Sache bestrebt sind – Wir werden sie gewiß leiten auf Unseren Wegen. Wahrlich, Allah ist mit denen, die Gutes tun.

          #804305
          Anonim

            30-AL-RUM
            Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

            1. Alif Lám Mím.
            2. Besiegt sind die Römer
            3. In dem Land nahebei, doch nach ihrer Niederlage werden sie siegreich sein
            4. In wenigen Jahren – Allahs ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken
            5. Mit Allahs Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.
            6. Die Verheißung Allahs – Allah bricht Seine Verheißung nicht -, allein die meisten Menschen wissen es nicht.
            7. Sie kennen nur die Außenseite des Lebens in dieser Welt, des Jenseits aber sind sie gänzlich achtlos.
            8. Haben sie denn nicht nachgedacht in ihrem Innern? Allah hat die Himmel und die Erde und was zwischen den beiden ist nur in Weisheit geschaffen und auf eine bestimmte Frist. Doch wahrlich, viele unter den Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn.
            9. Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie sehen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen waren? Jene waren stärker als sie an Kraft, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen zu ihnen mit offenkundigen Zeichen. Und Allah wollte ihnen kein Unrecht antun, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan.
            10. Übel war alsdann das Ende derer, die Übles taten, da sie die Zeichen Allahs verwarfen und über sie zu spotten pflegten.
            11. Allah bringt die Schöpfung hervor; dann läßt Er sie wiederkehren; zu Ihm dann werdet ihr zurückgebracht werden.
            12. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung übermannt werden.
            13. Denn keiner von ihren Göttern wird ihnen Fürsprecher sein; und sie werden ihre Götter verleugnen.
            14. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, an jenem Tage sollen sie voneinander getrennt werden.
            15. Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke übten, so werden sie in einem Garten glücklich gemacht werden.
            16. Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung im Jenseits leugneten, diese sollen zur Strafe herbeigebracht werden.
            17. Preis sei denn Allah, wenn ihr den Abend antretet und wenn ihr den Morgen antretet –
            18. Denn Ihm gebührt aller Preis in den Himmeln und auf Erden – und am Nachmittag und wenn ihr das Sinken der Sonne seht.
            19. Er läßt das Lebendige hervorgehen aus dem Toten und läßt das Tote hervorgehen aus dem Lebendigen; Er belebt die Erde nach ihrem Tode, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden.
            20. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch aus Erde erschuf, alsdann, siehe, seid ihr Menschen, die sich (weithin) verbreiten.
            21. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch schuf aus euch selber, auf daß ihr Frieden in ihnen fändet, und Er hat Liebe und Zärtlichkeit zwischen euch gesetzt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt.
            22. Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden.
            23. Und unter Seinen Zeichen ist euer Schlafen bei Nacht und Tag und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört.
            24. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er euch den Blitz zeigt zu Furcht und Hoffen und Wasser vom Himmel herniedersendet und damit die Erde belebt nach ihrem Tode. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das versteht.
            25. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Himmel und Erde fest stehen auf Sein Geheiß. Alsdann, wenn Er euch ruft, mit einem Ruf aus der Erde, siehe, dann werdet ihr hervorgehen.
            26. Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam.
            27. Und Er ist es, Der die Schöpfung hervorbringt, dann wiederholt Er sie, und dies ist Ihm noch leichter. Sein ist das schönste Gleichnis in den Himmeln und auf der Erde; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
            28. Er setzt euch ein Gleichnis von euch selber. Habt ihr unter denen, die eure Rechte besitzt, Teilhaber an dem, was Wir euch gaben? Seid ihr darin also gleich (und) fürchtet ihr sie, wie ihr einander fürchtet? Also machen Wir die Zeichen klar für ein Volk, das versteht.
            29. Die Ungerechten aber folgen ihren bösen Gelüsten ohne Einsicht. Und wer kann den leiten, den Allah zum Irrenden erklärt? Für solche wird es keine Helfer geben.
            30. So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der Natur, die Allah geschaffen – worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt kein Ändern an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. –
            31. Zu Ihm euch wendend, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern,
            32. Unter denen, die ihren Glauben spalten und in Parteien zerfallen, und jede Partei freut sich über das, was sie selbst besitzt.
            33. Und wenn eine Drangsal die Menschen befällt, dann rufen sie zu ihrem Herrn, sich reuig zu Ihm wendend; hernach aber, wenn Er sie Seine Barmherzigkeit kosten läßt, siehe, dann stellen einige von ihnen ihrem Herrn Götter zur Seite,
            34. Um das zu verleugnen, was Wir ihnen gegeben. Ergötzet euch denn eine Weile, bald jedoch werdet ihr es erfahren!
            35. Haben Wir ihnen etwa Ermächtigung niedergesandt, die für das spräche, was sie Ihm zur Seite stellen?
            36. Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich ihrer; doch wenn sie ein Übel befällt um dessentwillen, was ihre eignen Hände vorausgesandt, siehe, dann verzweifeln sie.
            37. Haben sie nicht gesehen, daß Allah die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will? Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das glaubt.
            38. So gib dem Verwandten, was ihm zukommt, wie auch dem Bedürftigen und dem Wanderer. Das ist das Beste für die, die nach Allahs Antlitz verlangen, und sie sind die Erfolgreichen.
            39. Was immer ihr auf Zinsen verleiht, damit es sich vermehre mit dem Gut der Menschen, es vermehrt sich nicht vor Allah; doch was ihr an Zakat gebt, indem ihr nach Allahs Antlitz verlangt – sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden.
            40. Allah ist es, Der euch erschaffen hat, und dann hat Er euch versorgt; dann wird Er euch sterben lassen, und dann wird Er euch wieder lebendig machen. Ist etwa unter euren Göttern einer, der etwas von diesem vollbringen könnte? Gepriesen sei Er und hoch erhaben über das, was sie anbeten!
            41. Verderbnis ist gekommen über Land und Meer um dessentwillen, was die Hände der Menschen gewirkt, auf daß Er sie kosten lasse die (Früchte) so mancher ihrer Handlungen, damit sie umkehren.
            42. Sprich: «Reiset umher auf Erden und seht, wie das Ende derer zuvor war! Die meisten von ihnen waren Götzendiener.»
            43. Richte dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, für den es keine Wehr gibt gegen Allah. An jenem Tage werden sie gespalten sein.
            44. Wer ungläubig ist: auf ihn sein Unglaube! Und wer Rechtes tut, der bereitet es sich selbst.
            45. Daß Er lohnen möge aus Seiner Gnadenfülle denen, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt nicht die Leugner.
            46. Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er die Winde entsendet mit froher Botschaft, auf daß Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und daß die Schiffe segeln auf Sein Geheiß, und daß ihr nach Seiner Gnadenfülle trachtet, und daß ihr dankbar seiet.
            47. Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihrem eigenen Volk. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann straften Wir die Schuldigen; und es lag Uns ob, den Gläubigen zu helfen.
            48. Allah ist es, Der die Winde entsendet, so daß sie eine Wolke hochtreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie auf, Schicht auf Schicht, und du siehst den Regen hervorbrechen aus ihrer Mitte. Und wenn Er ihn fallen läßt auf wen Er will von Seinen Dienern, siehe, dann jauchzen sie,
            49. Wiewohl sie zuvor, ehe er auf sie niedergesandt ward, in Verzweiflung waren.
            50. Drum schau hin auf die Spuren von Allahs Barmherzigkeit: wie Er die Erde belebt nach ihrem Tode. Wahrlich, derselbe (Gott) wird auch die Toten beleben; denn Er vermag alle Dinge zu tun.
            51. Und wenn Wir einen Wind entsendeten und sie sähen (ihre Ernte) vergilben, so würden sie gewißlich danach undankbar sein.
            52. Und du kannst die Toten nicht hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören machen, wenn sie den Rücken kehren,
            53. Noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Nur die wirst du hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und sich ergeben.
            54. Allah ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige.
            55. Und an dem Tage, da die «Stunde» herankommt, werden die Missetäter schwören, daß sie nicht länger als eine Stunde gesäumt – so haben sie sich immer getäuscht.
            56. Doch die, denen Kenntnis und Glauben verliehen ward, werden sprechen: «Ihr habt fürwahr, gemäß dem Buche Allahs, bis zum Tage des Wiederaufstieges gesäumt. Und das ist der Tag des Wiederaufstieges, allein ihr wolltet es nicht wissen.»
            57. So werden denn an jenem Tage ihre Ausreden den Frevlern nichts fruchten, noch werden sie Gunst finden.
            58. Wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Koran alle Art Gleichnis aufgestellt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicherlich sagen: «Ihr seid nur Lügner.»
            59. Also versiegelt Allah die Herzen derer, die unwissend sind.
            60. So sei geduldig. Traun, die Verheißung Allahs ist wahr. Und laß nicht jene, die keine Gewißheit haben, dich ins Wanken bringen.

            #804304
            Anonim

              31-LUQMÃN
              Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

              1. Alif Lám Mím.
              2. Dies sind die Verse des weisen Buches.
              3. Eine Führung und eine Barmherzigkeit für jene, die Gutes tun,
              4. Die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und die fest ans Jenseits glauben.
              5. Sie sind es, die der Führung ihres Herrn folgen, und sie sind es, die Erfolg haben werden.
              6. Unter den Menschen gibt es einen, der eitle Geschichten erhandelt, um (die Leute) irrezuleiten, hinweg von Allahs Pfad, ohne Wissen, und um damit Spott zu treiben. Solcher harrt eine schmähliche Strafe.
              7. Und wenn ihm Unsere Zeichen vorgetragen werden, so kehrt er sich verächtlich ab, als hätte er sie nicht gehört, als wäre eine Schwerhörigkeit in seinen Ohren. So künde ihm eine schmerzliche Strafe an.
              8. Die aber glauben und gute Werke tun, ihnen werden Gärten der Wonne,
              9. Darin sie weilen werden immerdar. Eine Verheißung Allahs in Wahrheit! Und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
              10. Er hat die Himmel erschaffen ohne Stützen, die ihr zu sehen vermöchtet, und Er hat in der Erde feste Berge gegründet, damit sie nicht mit euch bebe, und hat allerlei Getier über sie verstreut. Und Wir senden Wasser aus den Wolken nieder und lassen jede edle Art auf ihr sprießen.
              11. Dies ist Allahs Schöpfung. Zeigt mir nun, was andere, außer Ihm, geschaffen haben. Nein, die Frevler sind in offenkundigem Irrtum.
              12. Wir verliehen Luqmán Weisheit, auf daß er Allah dankbar sein möchte: denn wer da dankbar ist, der ist dankbar zum Besten seiner eigenen Seele. Ist aber einer undankbar, dann ist wahrlich Allah Sich Selbst genügend, preiswürdig.
              13. Und (denke daran) da Luqmán zu seinem Sohn sprach, indem er ihn ermahnte: «O mein lieber Sohn, setze Allah keine Götter zur Seite, denn Götzendienst ist fürwahr eine schwere Sünde.»
              14. Und Wir haben dem Menschen für seine Eltern ans Herz gelegt – seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordert zwei Jahre -: «Sei dankbar Mir und deinen Eltern. Zu Mir ist die Heimkehr.
              15. Doch wenn sie mit dir eifern, damit du Mir das zur Seite setzest, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf geziemende Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch verkünden, was ihr getan.»
              16. «O mein lieber Sohn, hätte es auch nur das Gewicht eines Senfkorns und wäre es in einem Felsen oder in den Himmeln oder in der Erde, Allah wird es gewißlich hervorbringen. Wahrlich, Allah ist scharfsinnig. allwissend.
              17. O mein lieber Sohn, verrichte das Gebet und gebiete Gutes und verbiete Böses und ertrage geduldig, was dich auch treffen mag. Das ist fürwahr ein Merkmal einer festen Gemütsart.
              18. Und weise deine Wange nicht verächtlich den Menschen und wandle nicht hochmütig auf Erden; denn Allah liebt keine eingebildeten Prahler.
              19. Und wandle gemessenen Schritts und dämpfe deine Stimme; denn wahrlich, die widerwärtigste der Stimmen ist der Eselsschrei.»
              20. Habt ihr nicht gesehen, daß Allah euch alles dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Seine Wohltaten reichlich über euch ergossen hat äußerlich wie innerlich? Und doch gibt es unter den Menschen so manchen, der über Allah streitet, ohne Kenntnis und ohne Führung und ohne ein erleuchtendes Buch.
              21. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Folget dem, was Allah herniedergesandt hat», dann sagen sie: «Nein, wir wollen dem folgen, wobei wir unsere Väter vorfanden.» Wie! selbst wenn der Satan sie zu der Strafe des brennenden Feuers lädt?
              22. Wer aber sein Antlitz auf Allah richtet und Gutes tut, der hat fürwahr die festeste Handhabe ergriffen. Und bei Allah ruht das Ende aller Dinge.
              23. Und jener, der ungläubig ist, laß seinen Unglauben dich nicht bekümmern. Zu Uns wird ihre Heimkehr sein, dann werden Wir ihnen verkünden, was sie getan; denn Allah weiß recht wohl, was in den Herzen ist.
              24. Wir werden sie eine kleine Weile sich ergötzen lassen; dann aber werden Wir sie zu strenger Strafe treiben.
              25. Und wenn du sie fragst: «Wer schuf die Himmel und die Erde?» – dann werden sie gewiß antworten: «Allah». Sprich: «Aller Preis gebührt Allah.» Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
              26. Allahs ist, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wahrlich, Allah ist der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige.
              27. Und wenn alle Bäume, die auf der Erde sind, Federn wären, und der Ozean (Tinte), und sieben Ozeane würden nachträglich ihm zugefügt, selbst dann könnten Allahs Zeichen nicht erschöpft werden. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.
              28. Eure Erschaffung und eure Auferweckung sind nur die eines einzigen Wesens. Wahrlich, Allah ist allhörend, allsehend.
              29. Hast du denn nicht gesehen, daß Allah die Nacht in den Tag übergehen läßt und den Tag übergehen läßt in die Nacht und daß Er die Sonne und den Mond dienstbar gemacht, so daß jedes seine Bahn läuft zu einem bestimmten Ziel, und daß Allah wohl kundig ist dessen, was ihr tut?
              30. Dies, weil Allah allein die Wahrheit ist – und was sie sonst außer Ihm anrufen, ist Falsches – und weil Allah, Er, der Erhabene ist, der Große.
              31. Hast du denn nicht gesehen, daß die Schiffe über das Meer hinsegeln mit Allahs Gaben, auf daß Er euch von Seinen Zeichen zeige? Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren.
              32. Und wenn Wogen sie bedecken gleich Hüllen, dann rufen sie Allah an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn; doch rettet Er sie dann ans Land, so folgen (nur) einige von ihnen der rechten Bahn. Und niemand leugnet Unsere Zeichen, außer allen Treulosen, Undankbaren.
              33. O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn und fürchtet den Tag, da der Vater nicht Buße leisten wird für seinen Sohn, noch wird der Sohn im geringsten Buße leisten können für seinen Vater. Allahs Verheißung ist wahr. Das Leben dieser Welt soll euch nicht täuschen, noch soll der Verführer euch täuschen über Allah. 34. Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der «Stunde». Er sendet den Regen nieder, und Er weiß, was in den Mutterschößen ist. Niemand weiß, was er sich morgen eintragen wird, und niemand weiß, in welchem Lande er sterben wird. Wahrlich, Allah ist allwissend, allkundig.

              #804302
              Anonim

                32-AL-SADSCHDAH
                Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

                1. Alif Lám Mím.
                2. Die Offenbarung des Buches ist vom Herrn der Welten, daran ist kein Zweifel.
                3. Sagen sie: «Er hat es erdichtet»? Nein, es ist die Wahrheit von deinem Herrn, auf daß du ein Volk warnen mögest, zu dem vor dir kein Warner gekommen ist, damit sie dem rechten Weg folgen mögen.
                4. Allah ist es, Der die Himmel und die Erde und alles, was zwischen den beiden ist, in sechs Zeiten schuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Ihr habt weder einen wahren Freund noch Fürsprecher außer Ihm. Wollt ihr denn nicht ermahnt sein?
                5. Er wird den Ratschluß vom Himmel zur Erde lenken, dann wird er wieder zu Ihm emporsteigen in einem Tage, dessen Länge tausend Jahre ist nach eurer Zeitrechnung.
                6. Das ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Allmächtige, der Barmherzige,
                7. Der alles vollkommen gemacht hat, was Er schuf. Und Er begann die Schöpfung des Menschen aus Ton.
                8. Dann bildete Er seine Nachkommenschaft aus dem Auszug einer verächtlichen Flüssigkeit.
                9. Dann formte Er ihn und hauchte ihm von Seinem Geiste ein. Und Er hat euch Ohren und Augen und Herzen gegeben. Aber wenig Dank wißt ihr!
                10. Und sie sprechen: «Wie! wenn wir in der Erde verloren sind, sollen wir dann in neuer Schöpfung sein?» Nein, vielmehr glauben sie an die Begegnung mit ihrem Herrn nicht.
                11. Sprich: «Der Engel des Todes, der über euch eingesetzt ward, wird eure Seelen hinnehmen; zu eurem Herrn dann werdet ihr zurückgebracht.»
                12. Könntest du nur sehen, wie die Schuldigen ihre Köpfe hängen lassen werden vor ihrem Herrn: «Unser Herr, nun haben wir gesehen und gehört, so sende uns zurück, daß wir Gutes tun; denn nun sind wir gewiß.»
                13. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»
                14. So kostet (die Strafe), denn ihr vergaßt das Eintreffen dieses eures Tages. (Auch) Wir haben euch vergessen. Kostet denn die langdauernde Strafe um dessentwillen, was ihr zu tun pflegtet.
                15. Nur jene glauben an Unsere Zeichen, die, wenn sie an sie gemahnt werden, anbetend niederfallen und das Lob ihres Herrn verkünden; und sie sind nicht hochmütig.
                16. Ihre Seiten halten sich fern von (ihren) Betten; sie rufen ihren Herrn an in Furcht und Hoffnung und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben.
                17. Doch niemand weiß, was für Augenweide für sie verborgen ist als Lohn für ihre Taten.
                18. Ist wohl jener, der gläubig ist, dem gleich, der ungehorsam ist? Sie sind nicht gleichen Rangs.
                19. Jene, die glauben und gute Werke tun, sie werden Gärten der Heimstatt haben als eine Ergötzung für das, was sie getan.
                20. Jene aber, die ungehorsam sind – ihre Wohnstatt wird das Feuer sein. Sooft sie daraus entfliehen möchten, werden sie wieder dahin zurückgetrieben werden, und es wird zu ihnen gesprochen werden: «Kostet nun die Strafe des Feuers, die ihr zu leugnen pflegtet!»
                21. Wahrlich, Wir werden sie von der näheren Strafe (hienieden) kosten lassen vor der größeren Strafe, ob sie sich vielleicht doch noch bekehren.
                22. Und wer verübt ärgeren Frevel als jener, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wird und sich dann doch davon abwendet? Wahrlich, Wir werden die Sünder stren bestrafen.
                23. Ganz gewiß gaben Wir Moses das Buch – sei darum nicht im Zweifel darüber, daß auch du es bekommst -, und Wir machten es Zu einer Führung für die Kinder Israels.
                24. Und Wir erweckten Führer aus ihrer Mitte, die (das Volk) leiteten nach Unserem Gebot, weil sie standhaft waren und fest an Unsere Zeichen glaubten.
                25. Wahrlich, dein Herr wird richten zwischen ihnen am Tage der Auferstehung über das, worin sie uneinig sind.
                26. Ist ihnen nicht klar, wie so manches Geschlecht Wir schon vor ihnen vernichtet haben, in deren Wohnstätten sie nun wandeln? Hierin sind wahrlich Zeichen. Wollen sie also nicht hören?
                27. Haben sie nicht gesehen, daß Wir das Wasser treiben auf das dürre Land und dadurch Gewächs hervorbringen, an dem ihr Vieh sich labt und sie selber auch? Wollen sie also nicht sehen?
                28. Und sie sprechen: «Wann wird diese Entscheidung (stattfinden), wenn ihr die Wahrheit redet?»
                29. Sprich: «Am Tage der Entscheidung soll den Ungläubigen ihr Glaube nichts nützen, noch sollen sie Aufschub erlangen.» 30. So wende dich denn ab von ihnen und warte; auch sie warten.

                #804303
                Anonim

                  33-AL-AHZÃB
                  Im Namen Allahs, Gnädigen, des Barmherzigen.

                  1. O Prophet, suche Schutz bei Allah und gehorche nicht den Ungläubigen und den Heuchlern. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.
                  2. Und folge dem, was dir von deinem Herrn offenbart ward. Wahrlich, Allah ist wohl kundig all dessen, was ihr tut;
                  3. Und vertraue auf Allah, denn Allah genügt als Hüter.
                  4. Allah hat keinem Manne zwei Herzen in seinem Innern gegeben, noch hat Er jene unter euren Frauen, die ihr Mütter nennt, zu euren Müttern gemacht, noch hat Er eure angenommenen Söhne zu euren Söhnen gemacht. Das ist Gerede aus euren Mündern; Allah aber spricht die Wahrheit, und Er zeigt den Weg.
                  5. Nennt sie nach ihren Vätern. Das ist billiger vor Allah. Wenn ihr jedoch ihre Väter nicht kennt, so sind sie eure Brüder im Glauben und eure Freunde. Und was ihr versehentlich darin gefehlt habt, das ist euch keine Sünde, sondern nur das, was eure Herzen vorsätzlich tun. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
                  6. Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine Frauen sind ihre Mütter. Und Blutsverwandte sind einander näher, gemäß dem Buche Allahs, als die (übrigen) Gläubigen und die Ausgewanderten, es sei denn, daß ihr euren Freunden Güte erweist. Das ist in dem Buche niedergeschrieben.
                  7. Und (gedenke der Zeit) da Wir mit den Propheten den Bund eingingen, und mit dir, und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Wir gingen mit ihnen einen feierlichen Bund ein;
                  8. Auf daß Er die Wahrhaftigen nach ihrer Wahrhaftigkeit befragen möchte. Und für die Ungläubigen hat Er eine schmerzliche Strafe bereitet.
                  9. O die ihr glaubt! Gedenket der Gnade Allahs gegen euch, da Heerscharen wider euch heranrückten; und Wir sandten gegen sie einen Wind und Heerscharen, die ihr nicht saht. Und Allah sieht, was ihr tut.
                  10. Da sie über euch kamen von oben her und von unten her, und da (eure) Blicke wild waren und die Herzen in die Kehlen stiegen und ihr verschiedene Gedanken hegtet über Allah.
                  11. Da wurden die Gläubigen geprüft, und sie wurden erschüttert in heftiger Erschütterung.
                  12. Und da die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, sprachen: «Allah und Sein Gesandter haben uns bloßen Trug verheißen.»
                  13. Und da eine Anzahl von ihnen sprach: «O ihr Leute von Jathrib, ihr könnt nicht standhalten, drum gehet zurück.» Und ein Teil von ihnen bat (sogar) den Propheten um Erlaubnis und sprach: «Unsere Häuser sind entblößt.» Und sie waren nicht entblößt. Sie wollten eben nur fliehen.
                  14. Und wenn der Zutritt (zu der Stadt Medina) erzwungen würde wider sie von allen Seiten her und würden sie dann aufgefordert, abzufallen, sie würden es sogleich tun; dann würden sie darin (in der Stadt) nicht lange weilen können.
                  15. Und sie hatten doch in Wahrheit schon mit Allah den Bund geschlossen, daß sie nicht den Rücken (zur Flucht) wenden würden. Und über den Bund mit Allah muß Rechenschaft abgelegt werden.
                  16. Sprich: «Die Flucht wird euch nimmermehr nützen, wenn ihr dem Tod entflieht oder der Niedermetzelung; und dann werdet ihr nur wenig genießen.»
                  17. Sprich: «Wer ist es, der euch vor Allah schützen kann, wenn Er wünscht, euch zu strafen, oder wenn Er wünscht, euch Barmherzigkeit zu erweisen? Und sie werden für sich außer Allah keinen wahren Freund noch Helfer finden.
                  18. Allah kennt diejenigen unter euch, die (die Menschen) behindern, und diejenigen, die zu ihren Brüdern sprechen: «Kommt her zu uns»; und sie lassen sich nur wenig in Krieg ein,
                  19. Geizig euch gegenüber. Naht aber Gefahr, dann siehst du sie nach dir ausschauen, mit rollenden Augen wie einer, der in Ohnmacht fällt vor Todesfurcht. Doch wenn dann die Angst vorbei ist, dann treffen sie euch mit scharfen Zungen in ihrer Gier nach Gut. Diese haben nicht geglaubt; darum hat Allah ihre Werke zunichte gemacht. Und das ist Allah ein leichtes.
                  20. Sie hoffen, daß die Verbündeten noch nicht abgezogen seien; und wenn die Verbündeten (wieder) kommen sollten, so würden sie lieber bei den nomadischen Arabern in der Wüste sein und dort um Nachrichten über euch fragen. Und wenn sie bei euch wären, so würden sie nur wenig kämpfen.
                  21. Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.
                  22. Als die Gläubigen die Verbündeten sahen, da sprachen sie: «Das ist’s, was Allah und Sein Gesandter uns verheißen haben; und Allah und Sein Gesandter sprachen wahr.» Und es mehrte sie nur an Glauben und Ergebung.
                  23. Unter den Gläubigen sind Leute, die dem Bündnis, das sie mit Allah geschlossen, die Treue hielten. Es sind welche unter ihnen, die ihr Gelübde erfüllt haben, und welche, die noch warten, und sie haben sich nicht im geringsten verändert;
                  24. Daß Allah die Wahrhaftigen belohne für ihre Wahrhaftigkeit und die Heuchler bestrafe, wenn es Ihm gefällt, oder Sich ihnen zuwende in Barmherzigkeit. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
                  25. Und Allah schlug die Ungläubigen in ihrem Grimm zurück; sie erlangten keinen Vorteil. Und Allah genügte den Gläubigen im Kampf. Allah ist gewaltig, allmächtig.
                  26. Und Er brachte die aus dem Volk der Schrift, die ihnen halfen, herunter von ihren Burgen und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr, und einen Teil nahmt ihr gefangen.
                  27. Und Er ließ euch ihr Land erben und ihre Häuser und ihren Besitz und ein Land, in das ihr nie den Fuß gesetzt. Und Allah vermag alle Dinge zu tun.
                  28. O Prophet! sprich zu deinen Frauen: «Wenn ihr das Leben in dieser Welt begehrt und seinen Schmuck, so kommt, ich will euch eine Gabe reichen und euch dann entlassen auf geziemende Weise.
                  29. Doch wenn ihr Allah begehrt und Seinen Gesandten und die Wohnstatt im Jenseits, dann, fürwahr, hat Allah für die unter euch, die Gutes tun, einen herrlichen Lohn bereitet.»
                  30. O Frauen des Propheten! wer von euch offenkundig unziemlicher Aufführung schuldig ist, so würde ihr die Strafe verdoppelt werden. Und das ist Allah ein leichtes.
                  31. Doch wer von euch Allah und Seinem Gesandten gehorsam ist und Gutes tut – ihr werden Wir ihren Lohn zwiefach geben; und Wir haben für sie eine ehrenvolle Versorgung bereitet.
                  32. O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr rechtschaffen seid, dann seid nicht geziert im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten.
                  33. Und bleibt in euren Häusern und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter zu machen.
                  34. Und gedenket der Zeichen Allahs und der Worte der Weisheit, die in euren Häusern verlesen werden; denn Allah ist gütig, allwissend.
                  35. Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die gedenken – Allah hat ihnen Vergebung und herrlichen Lohn bereitet.
                  36. Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden haben, daß sie in ihrer Angelegenheit eine Wahl haben sollten. Und wer Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, der geht wahrlich irre in offenkundigem Irrtum.
                  37. Und (gedenke der Zeit) da du zu dem sprachst, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem (auch) du Gnade erwiesen hattest: «Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah.» Und du verbargest in deiner Seele, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Allah mehr verdient, daß du Ihn fürchtest. Dann aber, als Zaid tat, was er mit ihr zu tun wünschte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit für die Gläubigen keine Beunruhigung bestünde in bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne, wenn sie ihren Wunsch ausgeführt haben. Allahs Ratschluß muß vollzogen werden.
                  38. Es trifft den Propheten kein Vorwurf für das, was Allah ihm auferlegt hat. Das war Allahs Vorgehen gegen jene, die vordem hingingen – und Allahs Befehl ist ein unabänderlicher Beschluß -,
                  39. Jene, die Allahs Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten, und niemanden fürchteten außer Allah. Und Allah genügt als ein Rechner;
                  40. Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und das Siegel der Propheten; und Allah hat volle Kenntnis aller Dinge.
                  41. O die ihr glaubt! gedenket Allahs in häufigem Gedenken;
                  42. Und lobpreiset Ihn morgens und abends.
                  43. Er ist es, Der euch segnet, und Seine Engel beten für euch, daß Er euch aus den Finsternissen zum Licht führe. Und Er ist barmherzig gegen die Gläubigen.
                  44. Ihr Gruß an dem Tage, da sie Ihm begegnen, wird sein «Frieden!» Und Er hat für sie einen ehrenvollen Lohn bereitet.
                  45. O Prophet, Wir haben dich als einen Zeugen entsandt, und als Bringer froher Botschaft, und als Warner,
                  46. Und als einen Aufrufer zu Allah nach Seinem Gebot, und als eine leuchtende Sonne.
                  47. Verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft, daß ihnen von Allah große Huld zuteil werden soll.
                  48. Und gehorche nicht den Ungläubigen und den Heuchlern, und beachte ihre Belästigung nicht, und vertraue auf Allah; denn Allah genügt als Beschützer.
                  49. O die ihr glaubt! wenn ihr gläubige Frauen heiratet und euch dann von ihnen scheidet, ehe ihr sie berührt habt, so besteht für euch ihnen gegenüber keine Wartefrist, die ihr rechnet. Drum beschenkt sie und entlaßt sie auf geziemende Weise.
                  50. O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Mitgift zu geben dich verpflichtet hast, und jene, die deine Rechte besitzt aus (der Zahl) derer, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben, und die Töchter deines Vatersbruders, und die Töchter deiner Vaterschwestern, und die Töchter deines Mutterbruders, und die Töchter deiner Mutterschwestern, die mit dir ausgewandert sind, und jedwede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten anvertraut, vorausgesetzt, daß der Prophet sie zu heiraten wünscht: (dies) nur für dich und nicht für die Gläubigen. Wir haben bereits bekanntgegeben, was Wir ihnen verordnet haben über ihre Frauen und jene, die ihre Rechte besitzt, so daß sich keine Schwierigkeit für dich ergäbe (in der Ausführung deines Werks). Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
                  51. Du darfst die unter ihnen hinhalten, die du wünschest, und du darfst die zu dir nehmen, die du wünschest; und wenn du eine, die du entlassen, wieder nehmen willst, dann trifft dich kein Vorwurf. Das ist dazu angetan, daß ihre Augen gekühlt werden und daß sie sich nicht grämen und daß sie alle zufrieden sein mögen mit dem, was du ihnen zu geben hast. Allah weiß, was in euren Herzen ist, denn Allah ist allwissend, langmütig
                  52. Es ist dir nicht erlaubt, hinfort (andere) Frauen (zu heiraten) noch sie mit (anderen) Frauen zu vertauschen, auch wenn ihre Güte dir gefällt, die nur ausgenommen, die deine Rechte besitzt. Und Allah wacht übel alle Dinge.
                  53. O die ihr glaubt! betretet nicht die Häuser des Propheten, es sei denn, daß euch Erlaubnis gegeben ward zu einer Mahlzeit, ohne auf deren Zubereitung zu warten. Sondern wann immer ihr eingeladen seid, tretet ein (zur rechten Zeit); und wenn ihr gespeist habt, so gehet auseinander und säumt nicht zu (weiterer) Unterhaltung. Das verursacht dem Propheten Ungelegenheit und er ist scheu vor euch, jedoch Allah ist nicht scheu vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch daß ihr je seine Frauen nach ihm heiraten solltet. Fürwahr, das würde vor Allah eine Ungeheuerlichkeit sein.
                  54. Ob ihr eine Sache offenbart oder sie verhehlt, wahrlich, Allah kennt alle Dinge.
                  55. Es ist kein Vergehen von ihnen (sich zu zeigen) ihren Vätern oder ihren Söhnen oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist Zeuge aller Dinge.
                  56. Allah sendet Segnungen auf den Propheten und Seine Engel beten für ihn. O die ihr glaubt, betet (auch) ihr für ihn und wünschet ihm Frieden mit aller Ehrerbietung.
                  57. Wahrlich, diejenigen, die Allah und Seinen Gesandten belästigen – Allah hat sie von Sich gewiesen in dieser Welt und im Jenseits und hat ihnen eine schmähliche Strafe bereitet.
                  58. Und diejenigen, die gläubige Männer und gläubige Frauen belästigen unverdienterweise, laden gewißlich (die Schuld) der Verleumdung und offenkundige Sünde auf sich.
                  59. O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
                  60. Wenn die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt aussprengen, nicht ablassen, so werden Wir dich sicherlich gegen sie antreiben; dann werden sie nicht als deine Nachbarn darin weilen, es sei denn für kurze Zeit.
                  61. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden.
                  62. (Folget) dem Brauch Allahs im Falle derer, die vordem hingingen; und du wirst in Allahs Brauch nie einen Wandel finden.
                  63. Die Menschen befragen dich über die «Stunde». Sprich: «Das Wissen um sie ist allein bei Allah», und wie kannst du wissen? Vielleicht ist die «Stunde» nahe.
                  64. Allah hat die Ungläubigen von Sich gewiesen und hat für sie ein flammendes Feuer bereitet,
                  65. Worin sie auf lange Zeit bleiben sollen. Sie werden keinen Freund noch Helfer finden.
                  66. An dem Tage, da ihre Führer im Feuer gewendet werden, da werden sie sprechen: «O daß wir doch Allah gehorcht hatten und gehorcht dem Gesandten!»
                  67. Und sie werden sprechen: «Unser Herr, wir gehorchten unseren Häuptern und unseren Großen, und sie führten uns irre, ab von dem Weg
                  68. Unser Herr, gib ihnen verdoppelte Strafe und verfluche sie mit einem gewaltigen Fluch.»
                  69. O die ihr glaubt! seid nicht wie jene, die Moses kränkten; jedoch Allah reinigte ihn von dem, was sie (gegen ihn) äußerten. Und er ist ehrenwert vor Allah.
                  70. O die ihr glaubt! fürchtet Allah, und redet das rechte Wort.
                  71. Er wird eure Werke recht machen für euch und euch eure Sünden vergeben. Und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, wird gewiß einen gewaltigen Erfolg erreichen.
                  72. Wir boten das vollkommene Vertrauenspfand den Himmeln und der Erde und den Bergen, doch sie weigerten sich, es zu tragen, und schreckten davor zurück. Aber der Mensch nahm es auf sich. Fürwahr, er ist sehr ungerecht, unwissend.
                  73. (Die Folge ist) daß Allah Heuchler und Heuchlerinnen strafen wird sowie Götzendiener und Götzendienerinnen; und Allah kehrt Sich in Barmherzigkeit zu gläubigen Männern und gläubigen Frauen; denn Allah ist allverzeihend, barmherzig.

                  #804301
                  Anonim

                    34-SABÃ
                    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

                    1. Aller Preis gehört Allah, Dessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Sein ist aller Preis im Jenseits; und Er ist der Allweise, der Allkundige.
                    2. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt; und Er ist der Barmherzige, der Allverzeihende.
                    3. Die ungläubig sind, sprechen: «Wir werden die “Stunde” nicht erleben.» Sprich: «Ja doch, bei meinem Herrn, dem Wisser des Ungesehenen, sie wird gewißlich über euch kommen! Nicht einmal das Gewicht eines Stäubchens ist vor Ihm verborgen in den Himmeln oder auf Erden; noch gibt es etwas Kleineres oder Größeres als dieses, das nicht in einem deutlichen Buch stünde,
                    4. Auf daß Er diejenigen belohne, die glauben und gute Werke tun. Solche sind es, die Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung erhalten werden.»
                    5. Die aber versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, denen eine Strafe schmerzlicher Pein wird.
                    6. Und die, denen das Wissen gegeben ward, sehen, daß das, was dir von deinem Herrn offenbart worden, die Wahrheit selbst ist und zu dem Pfade des Allmächtigen, des Preiswürdigen leitet.
                    7. Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch berichtet, ihr würdet, wenn ihr in Stücke zerstückt seid, auch dann noch neue Schöpfung werden?
                    8. Hat er eine Lüge wider Allah ersonnen oder ist er ein Wahnbesessener?» Nein, sondern jene, die nicht an das Jenseits glauben, sie befinden sich in der Strafe und im großen Irrtum.
                    9. Haben sie denn nicht gesehen, was vor ihnen ist und was hinter ihnen ist vom Himmel und von der Erde? Wenn Wir wollten, könnten Wir sie im Lande zunichte machen oder Stücke von Wolken auf sie fallen lassen. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich bekehrt.
                    10. Und fürwahr, Wir verliehen David Unsere Gnade: «O ihr Berge, singet mit ihm (Gottes) Lob, und ihr Vögel (ebenfalls)!» Und Wir machten das Eisen weich für ihn
                    11. (Und sprachen 🙂 «Verfertige lange Panzerhemden und füge die Maschen des Kettengewirks fein ineinander. Und tut das Rechte, denn Ich sehe alles, was ihr tut.»
                    12. Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Morgenweg dauerte einen Monat, und sein Abendweg dauerte einen Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn waren etwelche, die unter ihm arbeiteten auf seines Herrn Geheiß, und sollte einer von ihnen sich wegwenden von Unserem Gebot, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten lassen.
                    13. Sie machten für ihn, was er begehrte: Bethäuser und Bildsäulen, Becken wie Teiche und eingebaute Kochbottiche: «Wirket, ihr, vom Hause Davids, in Dankbarkeit.» Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar.
                    14. Und als Wir seinen (Salomos) Tod herbeigeführt hatten, da zeigte ihnen nichts seinen Tod an als ein Wurm der Erde, der sein Zepter zerfraß; also gewahrten die Dschinn deutlich, wie er fiel, daß sie, hätten sie das Verborgene gekannt, nicht in schmählicher Pein hätten bleiben müssen.
                    15. Es gab fürwahr ein Zeichen für Saba in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: «Esset von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine gute Stadt und ein allverzeihender Herr!»
                    16. Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir gegen sie eine reißende Flut. Und Wir gaben ihnen, an Stelle ihrer Gärten, zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotusbäumen.
                    17. Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so lohnen Wir es keinem als den Undankbaren.
                    18. Und Wir setzten zwischen sie und die Städte, die Wir gesegnet hatten, (andere) hochragende Städte, und Wir machten das Reisen zwischen ihnen leicht: «Reiset in ihnen umher bei Nacht und Tag in Sicherheit.»
                    19. Jedoch sie sprachen: «Unser Herr, setze größere Entfernung zwischen die Stationen unserer Reise.» Und sie sündigten wider sich selber; so machten Wir sie zu Geschichten und zerstückten sie in Stücke. Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Standhaften, Dankbaren.
                    20. Und Iblis bewies fürwahr die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; dann folgten sie ihm mit Ausnahme eines Teils der Gläubigen.
                    21. Und er hatte keine Macht über sie, allein Wir wünschten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszuzeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr ist wachsam über alle Dinge.
                    22. Sprich: «Rufet doch jene an, die ihr neben Allah wähnt! Sie haben nicht einmal über das Gewicht eines Stäubchens Macht in den Himmeln oder auf Erden, noch haben sie einen Anteil an beiden, noch hat Er einen Helfer unter ihnen.»
                    23. Auch nützt bei Ihm keine Fürbitte, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so daß, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie fragen: «Was hat euer Herr gesprochen?», sie antworten werden: «Die Wahrheit». Und Er ist der Erhabene, der Große.
                    24. Sprich: «Wer gibt euch Nahrung von den Himmeln und der Erde?» Sprich: «Allah. Entweder wir sind oder ihr seid auf dem rechten Weg oder in offenkundigem Irrtum.»
                    25. Sprich: «Ihr sollt nicht befragt werden ob unserer Sünden, noch werden wir befragt werden nach dem, was ihr tut.»
                    26. Sprich: «Unser Herr wird uns alle zusammenbringen; dann wird Er zwischen uns richten nach Gerechtigkeit; und Er ist der beste Richter, der Allwissende.»
                    27. Sprich: «Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Götter zur Seite gesetzt habt! Nichts! Er aber ist Allah, der Allmächtige, der Allweise.»
                    28. Und Wir haben dich entsandt nur als Bringer froher Botschaft und Warner für die ganze Menschheit; jedoch die meisten Menschen verstehen es nicht.
                    29. Und sie sprechen: «Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr die Wahrheit redet?»
                    30. Sprich: «Euch ist die Frist von einem Tag festgesetzt, von der ihr nicht einen Augenblick säumen noch (ihr) vorauseilen könnt.»
                    31. Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Wir wollen keineswegs an diesen Koran glauben, noch an das, was vor ihm ist.» Und könntest du nur sehen, wenn die Frevler vor ihren Herrn gestellt werden, wie sie sich wechselseitig die Schuld zuwerfen! Diejenigen, die verachtet waren, werden dann zu denen, die hochmütig waren, sprechen: «Wäret ihr nicht gewesen, ganz gewiß wären wir Gläubige geworden.»
                    32. Jene, die hochmütig waren, werden zu denen, die verachtet waren, sprechen: «Waren wir es etwa, die euch vom rechten Weg abwendig machten, nachdem er zu euch gekommen? Nein, ihr selbst wart die Schuldigen.»
                    33. Und jene, die verachtet waren, werden zu denen, die hochmütig waren, sprechen: «Nein, aber es war (euer) Ränkeschmieden bei Nacht und Tag, als ihr uns hießet, nicht an Allah zu glauben und Ihm Götter zur Seite zu setzen.» Und in ihrem Innern werden sie von Reue erfüllt sein, wenn sie die Strafe sehen; und Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren. Sie werden nur für das belohnt werden, was sie getan.
                    34. Und Wir entsandten keinen Warner zu einer Stadt, ohne daß die Reichen darin gesprochen hätten: «Gewiß, wir leugnen das, womit ihr gesandt seid.»
                    35. Und sie sprachen: «Wir sind reicher an Gut und an Kindern; und wir werden nicht bestraft werden.»
                    36. Sprich: «Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht.»
                    37. Und es ist nicht euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, die sollen vielfachen Lohn erhalten für das, was sie getan. Und in den hohen Hallen (des Paradieses) sollen sie sicher wohnen.
                    38. Doch jene, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften, sie sind es, die der Strafe zugeführt werden sollen.
                    39. Sprich: «Fürwahr, mein Herr weitet und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will von Seinen Dienern Und was immer ihr spendet, Er wird es vergelten; und Er ist der beste Versorger.»
                    40. Und am Tage, da Er sie alle versammeln, dann zu den Engeln sprechen wird: «Wart ihr es, denen diese Menschen dienten?»
                    41. Sie werden sprechen: «Preis Dir! Du, nicht sie, bist unser Freund. Nein, sie dienten den Dschinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt.»
                    42. (Gott wird sprechen:) «So sollt ihr heute einander weder nützen noch schaden können.» Und zu denen, die frevelten, werden Wir sprechen: «Kostet die Strafe des Feuers, das ihr zu leugnen pflegtet.»
                    43. Und wenn Unsere deutlichen Zeichen ihnen vorgetragen werden, sagen sie. «Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch von dem abwendig machen möchte, was eure Väter verehrten.» Und sie sprechen: «Dieser (Koran) ist nichts als eine erdichtete Lüge.» Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie ihnen kommt: «Das ist nichts als offenkundige Zauberei.»
                    44. Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie studierten, noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir.
                    45. Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls – und diese haben nicht den zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben -, und doch ziehen sie Meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge) Meiner Verleugnung!
                    46. Sprich: «Ich mahne euch nur an eines: daß ihr vor Allah hintretet zu zweit oder einzeln und dann nachdenket. Es ist kein Wahnsinn in eurem Gefährten (dem Propheten); er ist euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden strengen Strafe.»
                    47. Sprich: «Was ich auch an Lohn von euch verlangt haben mag, das ist euer. Mein Lohn ist allein bei Allah; und Er ist Zeuge über alle Dinge.»
                    48. Sprich: «Wahrlich, mein Herr, der Wisser des Verborgenen, zerstückelt (die Lüge) mit der Wahrheit.»
                    49. Sprich: «Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen.»
                    50. Sprich: «Wenn ich irre, so irre ich nur wider mich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.»
                    51. Könntest du nur sehen, wenn sie mit Furcht geschlagen sein werden! Dann wird es kein Entrinnen geben, denn sie werden aus nächster Nähe erfaßt werden.
                    52. Und sie werden sprechen: «(Nun) glauben wir daran.» Allein wie kann das Erlangen (des Glaubens) ihnen an einem (so) fernen Orte möglich sein,
                    53. Wenn sie zuvor nicht daran geglaubt hatten? Und sie äußern Mutmaßungen von einem fernen Ort aus. 54. Und ein Abgrund ist gelegt zwischen ihnen und ihren Begierden, wie es ihresgleichen schon zuvor widerfuhr. Sie auch waren fürwahr in beunruhigendem Zweifel.

                    #804300
                    Anonim

                      35-AL-FÃTlR
                      Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

                      1. Aller Preis gehört Allah, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, Der die Engel zu Boten macht, versehen mit Flügeln, zweien, dreien und vieren. Er fügt der Schöpfung hinzu, was Ihm gefällt; Allah hat Macht über alle Dinge.
                      2. Was Allah den Menschen an Barmherzigkeit gewährt, das kann keiner zurückhalten; und was Er zurückhält, das kann nach Ihm keiner entsenden; und Er ist der Allmächtige, der Allweise.
                      3. O ihr Menschen, gedenket der Gnade Allahs gegen euch. Gibt es einen Schöpfer außer Allah, der euch vom Himmel und von der Erde her versorgt? Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie könnt ihr euch da abwendig machen lassen?
                      4. Und wenn sie dich der Lüge zeihen: schon die Gesandten (Gottes) vor dir sind der Lüge geziehen worden; und zu Allah werden (alle) Dinge zurückgebracht.
                      5. O ihr Menschen, traun, die Verheißung Allahs ist wahr, darum laßt das Leben hienieden euch nicht betrügen, und laßt den Betrüger euch nicht betrügen über Allah.
                      6. Wahrlich, Satan ist euch ein Feind; so haltet ihn für einen Feind. Er ruft seine Anhänger nur herbei, damit sie Bewohner des flammenden Feuers werden.
                      7. Denen, die ungläubig sind, wird strenge Strafe. Die aber glauben und gute Werke tun, ihnen wird Verzeihung und großer Lohn.
                      8. Ist etwa der, dem das Böse seines Tuns schön gemacht wird, so daß er es für gut ansieht (rechtgeleitet)? Gewiß, Allah erklärt zum Irrenden, wen Er will, und leitet, wen Er will. Laß drumdeine Seele nicht hinschwinden in Seufzern für diese. Allah weiß, was sie tun.
                      9. Und Allah ist es, Der die Winde sendet, die das Gewölk hochtreiben. Dann treiben Wir es über ein totes Gelände und beleben damit die Erde nach ihrem Tode. Ebenso wird die Auferstehung sein.
                      10. Wer da Ruhm begehrt (der sollte wissen), daß aller Ruhm bei Allah ist. Zu Ihm steigen gute Worte empor, und rechtschaffenes Werk wird sie emporsteigen lassen. Und diejenigen, die Böses planen – für sie ist eine strenge Strafe; und ihr Planen wird hinfällig sein.
                      11. Allah hat euch aus Erde erschaffen, dann aus einem Samentropfen, dann machte Er euch zu Paaren. Und kein Weib wird schwanger oder gebiert ohne Sein Wissen. Und keiner, dem das Leben verlängert wird, (sieht) sein Leben verlängert, noch wird sein Leben irgend verringert, ohne daß es in einem Buch stünde. Das ist ein leichtes für Allah.
                      12. Und die beiden Gewässer sind nicht gleich: dieses wohlschmeckend, süß und angenehm zu trinken, und das andere salzig, bitter. Und aus beiden esset ihr frisches Fleisch und holt Schmuck hervor, den ihr tragt. Und du siehst die Schiffe darauf (die Wellen) durchpflügen, daß ihr nach Seiner Huld trachten mögt und daß ihr vielleicht doch dankbar seiet.
                      13. Er läßt die Nacht übergehen in den Tag und den Tag übergehen in die Nacht. Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; ein jedes läuft seine Bahn auf eine bestimmte Zeit. Dies ist Allah, euer Herr; Sein ist das Reich, und jene, die ihr statt Ihn anruft, haben nicht Macht über das Häutchen eines Dattelkernes.
                      14. Wenn ihr sie anruft, sie werden euren Ruf nicht hören; und hörten sie ihn sogar, sie könnten euch nicht antworten. Und am Tage der Auferstehung werden sie leugnen, daß ihr (sie) zu Göttern nahmt. Niemand kann dich unterweisen wie der Allwissende.
                      15. O ihr Menschen, ihr seid Allahs bedürftig, Allah aber ist der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige.
                      16. Wenn Er will, kann Er euch hinwegnehmen und eine neue Schöpfung hervorbringen.
                      17. Und das ist für Allah gar nicht schwer.
                      18. Und keine Lasttragende kann die Last einer andern tragen; und wenn eine Schwerbeladene um (Erleichterung) ihrer Last ruft, nichts davon soll getragen werden, und wäre es auch ein Verwandter. Du kannst die allein warnen, die ihren Herrn im geheimen fürchten und das Gebet verrichten. Und wer sich reinigt, der reinigt sich nur zu seinem eigenen Vorteil; und zu Allah soll die Heimkehr sein.
                      19. Der Blinde ist dem Sehenden nicht gleich,
                      20. Noch ist es die Finsternis dem Lichte,
                      21. Noch ist es der Schatten der Sonnenglut,
                      22. Noch sind die Lebenden den Toten gleich. Wahrlich, Allah macht hörend, wen Er will; und du kannst die nicht hörend machen, die in den Gräbern sind.
                      23. Du bist ein Warner bloß.
                      24. Wahrlich, Wir haben dich mit der Wahrheit entsandt, als Bringer froher Botschaft und als Warner; und es gibt kein Volk, bei dem nicht früher schon ein Warner erschienen wäre.
                      25. Und wenn sie dich der Lüge zeihen, so haben auch jene schon, die vor ihnen waren, (die Propheten) der Lüge geziehen. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit klaren Beweisen, und mit Lehren und mit dem erleuchtenden Buch.
                      26. Dann erfaßte Ich jene, die ungläubig waren, und wie war (die Folge) Meiner Verleugnung!
                      27. Hast du nicht gesehen, daß Allah Wasser von den Wolken heruntersendet; dann bringen Wir damit Früchte von mannigfachen Farben hervor; und in den Bergen sind weiße und rote Adern, buntfarbige und rabenschwarze;
                      28. Und auch bei Mensch und Tier und Vieh verschiedene Farben? So ist’s. Nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Allah. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allverzeihend.
                      29. Diejenigen, die Allahs Buch vortragen und das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen gegeben haben, insgeheim und öffentlich spenden, hoffen auf einen Handel, der nie fehlschlagen wird;
                      30. Darum wird Er ihnen ihren vollen Lohn geben und ihnen Mehrung hinzugeben aus Seiner Huld; Er ist fürwahr allverzeihend, erkenntlich.
                      31. Das, was Wir dir in dem Buch offenbart haben, ist die Wahrheit selbst, das erfüllend, was ihm vorausging. Gewiß, Allah kennt (und) sieht Seine Diener recht wohl.
                      32. Dann gaben Wir das Buch jenen unter Unseren Dienern, die Wir erwählten, zum Erbe. Und unter ihnen sind einige, die ihr eigenes Selbst niederbrechen, und unter ihnen sind einige, die immer den rechten Pfad einhalten, und unter ihnen sind einige, die (andere) übertreffen an Güte und Tugend mit Allahs Erlaubnis. Das ist die große Gnade.
                      33. Gärten der Ewigkeit! Sie werden sie betreten. Geschmückt werden sie darin sein mit Armspangen von Gold und (mit) Perlen; und ihr Gewand darin wird Seide sein.
                      34. Und sie werden sprechen: «Aller Preis gehört Allah, Der die Kümmernis von uns genommen. Unser Herr ist fürwahr allverzeihend, erkenntlich,
                      35. Der uns, in Seiner Huld, in der Wohnstatt der Ewigkeit ansässig machte. Keine Plage berührt uns darin, noch berührt uns darin ein Gefühl der Ermattung.»
                      36. Die aber, die ungläubig sind, für die ist das Feuer der Hölle. Tod wird nicht über sie verhängt, daß sie sterben könnten; noch wird ihnen etwas von ihrer Strafe erleichtert. So lohnen Wir jedem Undankbaren.
                      37. Und sie werden darin schreien: «Unser Herr, bringe uns heraus, wir wollen rechtschaffene Werke tun, anders als wir zu tun pflegten.» «Gaben Wir euch nicht ein genügend langes Leben, daß ein jeder, der sich besinnen wollte, sich darin besinnen konnte? Und (überdies) kam der Warner zu euch. So kostet nun (die Strafe): denn Frevler haben keinen Helfer.»
                      38. Wahrlich, Allah kennt die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Wahrlich, Er kennt alles, was in den Herzen ist.
                      39. Er ist es, Der euch zu Statthaltern auf Erden gemacht hat. Wer aber ungläubig ist: auf ihn sein Unglaube! Und den Ungläubigen kann ihr Unglaube nichts als Widerwillen mehren vor ihrem Herrn, und ihr Unglaube kann den Ungläubigen nur den Verlust mehren.
                      40. Sprich: «Habt ihr eure Götter gesehen, die ihr statt Allah anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde erschufen. Oder haben sie einen Anteil (an der Schöpfung) der Himmel?» Oder haben Wir ihnen ein Buch gegeben, daß sie einen Beweis daraus hätten? Nein, die Frevler verheißen einander nur Trug.
                      41. Allah allein hält die Himmel und die Erde, daß sie nicht wanken. Und wankten sie wirklich, so gäbe es keinen, der sie halten könnte nach Ihm. Fürwahr, Er ist langmütig, allverzeihend.
                      42. Und sie schworen bei Allah ihre feierlichsten Eide, wenn ein Warner zu ihnen käme, sie würden der Führung besser folgen als die besten von den Völkern. Doch als dann in der Tat ein Warner zu ihnen kam, so bestärkte sie das nur in der Abneigung,
                      43. In Hochmut auf Erden und im bösen Planen. Doch der böse Plan fängt nur seine Urheber ein. Erwarten sie denn etwas anderes als das Verfahren gegenüber den Früheren? Aber in Allahs Verfahren wirst du nie eine Änderung finden; und in Allahs Verfahren wirst du nie einen Wechsel finden.
                      44. Sind sie nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie sehen konnten, wie der Ausgang derer war, die vor ihnen waren? Und sie waren stärker an Kraft als sie selber. Und nichts vermöchte Allah in den Himmeln oder auf Erden zu hemmen, denn Er ist allwissend, allmächtig. 45. Und wollte Allah die Menschen strafen für alles, was sie tun, Er würde nicht ein Lebe wesen auf der Oberfläche (der Erde) übrig lassen; doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einer bestimmten Frist; und wenn ihre Frist um ist, dann (werden sie erfahren, daß) Allah Seine Diener recht wohl sieht.

                      #804299
                      Anonim

                        36-JÃ-SIN
                        Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

                        1. Já Sín!
                        2. Beim Koran, dem weisen,
                        3. Du bist fürwahr ein Gesandter
                        4. Auf einem geraden Weg.
                        5. (Dies ist) eine Offenbarung des Allmächtigen, des Barmherzigen,
                        6. Auf daß du ein Volk warnest, dessen Väter nicht gewarnt waren, und die daher achtlos sind.
                        7. Bereits hat das Wort sich als wahr erwiesen gegen die meisten von ihnen, denn sie glauben nicht.
                        8. Um ihren Hals haben Wir Fesseln gelegt, die bis an das Kinn reichen, so daß ihr Haupt hochgezwängt ist.
                        9. Und Wir haben eine Schranke gelegt vor sie und eine Schranke hinter sie, und Wir haben sie verhüllt, so daß sie nicht sehen können.
                        10. Und ihnen ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst: sie werden nicht glauben.
                        11. Du vermagst nur den zu warnen, der die Ermahnung befolgt und den Gnädigen im verborgenen fürchtet. Gib ihm darum frohe Botschaft von Vergebung und einem ehrenvollen Lohn.
                        12. Wahrlich, Wir Selbst beleben die Toten, und Wir schreiben das auf, was sie vor sich her senden, zugleich mit dem, was sie zurücklassen; und alle Dinge haben Wir verzeichnet in einem deutlichen Buch.
                        13. Erzähle ihnen die Geschichte von den Leuten einer Stadt, als die Gesandten zu ihr kamen.
                        14. Als Wir zwei zu ihnen schickten, verwarfen sie beide; da stärkten Wir (sie) durch einen dritten, und sie sprachen: «Wir sind zu euch entsandt worden.»
                        15. Jene antworteten: «Ihr seid nur Menschen wie wir; und der Gnädige hat nichts herabgesandt. Ihr lügt bloß.»
                        16. Sie sprachen: «Unser Herr weiß, daß wir fürwahr (Seine) Abgesandten an euch sind;
                        17. Und uns obliegt nur die klare Verkündigung.»
                        18. Jene sprachen: «Wir ahnen Bös von euch; wenn ihr nicht ablasset, so werden wir euch gewißlich steinigen, und von uns wird euch sicherlich eine schmerzliche Strafe treffen.»
                        19. Sie antworteten: «Euer Unheil ist bei euch selbst. Liegt es daran, daß ihr ermahnt werdet? Nein, ihr seid Leute, die das Maß überschreiten.»
                        20. Und vom entferntesten Ende der Stadt kam ein Mann gerannt. Er sprach: «O mein Volk, folget den Gesandten!
                        21. Folget denen, die keinen Lohn von euch fordern und die rechtgeleitet sind.
                        22. Und warum sollte ich Den nicht verehren, Der mich erschaffen hat und zu Dem ihr zurückgebracht werden sollt?
                        23. Soll ich etwa andere neben Ihm zu Göttern nehmen? Wenn der Gnädige mir ein Leid zufügen will, so wird ihre Fürbitte mir nichts nützen, noch können sie mich retten.
                        24. Dann wäre ich wahrlich in offenkundigem Irrtum.
                        25. Ich glaube an euren Herrn; darum höret mich.»
                        26. Da ward (zu ihm) gesprochen: «Geh ein ins Paradies.» Er sprach: «O daß doch mein Volk es wüßte,
                        27. Wie (gnädig) mein Herr mir vergeben und mich zu einem der Hochgeehrten gemacht hat!»
                        28. Und nach ihm sandten Wir gegen sein Volk kein Heer vom Himmel herab, noch pflegen Wir (eins) zu senden.
                        29. Es war nur ein einziger Schall, und siehe, sie waren ausgelöscht.
                        30. Wehe über die Diener! Kein Gesandter kommt zu ihnen, den sie nicht verspotteten.
                        31. Haben sie nicht gesehen, wie viele Geschlechter Wir schon vor ihnen vernichtet haben (und) daß sie nicht zu ihnen zurückkehren?
                        32. Jedoch sie alle, versammelt insgemein, werden sicherlich vor Uns gebracht werden.
                        33. Und ein Zeichen ist ihnen die tote Erde: Wir beleben sie und bringen aus ihr Korn hervor, von dem sie essen.
                        34. Und Wir haben in ihr Gärten gemacht von Dattelpalmen und Trauben, und Wir ließen Quellen in ihr entspringen,
                        35. Auf daß sie von ihren Früchten essen können; und ihre Hände schufen sie nicht. Wollen sie da nicht dankbar sein?
                        36. Preis Ihm, Der die Arten alle paarweise geschaffen von dem, was die Erde sprießen läßt, und von ihnen selber, und von dem, was sie nicht kennen.
                        37. Und ein Zeichen ist ihnen die Nacht. Wir entziehen ihr das Tageslicht, und siehe, sie sind in Finsternis.
                        38. Und die Sonne eilt vorwärts zu einem ihr gesetzten Ziel. Das ist die Anordnung des Allmächtigen, des Allwissenden.
                        39. Und für den Mond haben Wir Lichtgestalten bestimmt, bis er wie ein alter Palmzweig wiederkehrt.
                        40. Nicht geziemte es der Sonne, daß sie den Mond einholte, noch darf die Nacht dem Tage zuvorkommen. Sie schweben ein jedes in (seiner) Sphäre.
                        41. Und ein Zeichen ist es ihnen, daß Wir ihre Nachkommenschaft in dem beladenen Schiffe tragen,
                        42. Und Wir werden für sie ein Gleiches ins Dasein rufen, darauf sie fahren werden.
                        43. Und wenn Wir wollten, so könnten Wir sie ertrinken lassen; dann würden sie keinen Helfer haben, noch könnten sie gerettet werden,
                        44. Außer durch Unsere Barmherzigkeit und zu einem Nießbrauch auf gewisse Zeit.
                        45. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Hütet euch vor dem, was vor euch ist und was hinter euch ist, auf daß ihr Erbarmen findet» (dann kehren sie sich ab);
                        46. Und es kommt kein Zeichen zu ihnen von den Zeichen ihres Herrn, ohne daß sie sich davon abwenden.
                        47. Und wenn zu ihnen gesprochen wird: «Spendet von dem, was Allah euch gegeben hat», sagen die Ungläubigen zu den Gläubigen: «Sollen wir einen speisen, den Allah hätte speisen können, wenn Er es gewollt? Ihr seid da zweifellos in offenkundigem Irrtum.»
                        48. Und sie sprechen: «Wann wird diese Verheißung (in Erfüllung gehen), wenn ihr die Wahrheit redet?»
                        49. Sie warten nur auf einen einzigen Schall, der sie erfassen wird, während sie noch streiten.
                        50. Und sie werden nicht imstande sein, einander Rat zu geben, noch werden sie zu ihren Angehörigen zurückkehren.
                        51. Und in die Posaune soll geblasen werden, und siehe, aus den Gräbern eilen sie hervor zu ihrem Herrn.
                        52. Sie werden sprechen: «O wehe uns! wer hat uns erweckt von unserer Ruhestätte? Das ist’s, was der Gnadenreiche (uns) verheißen hatte, und die Gesandten sprachen doch die Wahrheit.»
                        53. Es wird nur ein einziger Schall sein, und siehe, sie werden alle vor Uns gebracht werden.
                        54. Und an jenem Tage soll keinem etwas Unrecht geschehen; und ihr sollt nur für das belohnt werden, was ihr zu tun pflegtet.
                        55. Wahrlich, die Bewohner des Himmels sollen an jenem Tage Freude finden an einer Beschäftigung.
                        56. Sie und ihre Gefährten werden in angenehmem Schatten sein, hingelehnt auf erhöhten Sitzen.
                        57. Früchte werden sie darin haben, und sie werden haben, was immer sie begehren.
                        58. «Frieden» – eine Botschaft von einem erbarmenden Herrn.
                        59. Und: «Scheidet euch heute (von den Gerechten), o ihr Schuldigen.
                        60. Habe Ich euch nicht geboten, ihr Kinder Adams, daß ihr nicht Satan dienet – denn er ist euch ein offenkundiger Feind -,
                        61. Sondern daß ihr Mir allein dienet? Das ist der gerade Weg.
                        62. Und doch hat er eine große Menge von euch irregeführt. Hattet ihr denn keine Einsicht?
                        63. Das ist die Hölle, die euch angedroht ward.
                        64. Betretet sie denn heute, darum daß ihr ungläubig wart.»
                        65. An jenem Tage werden Wir ihre Münder versiegeln, jedoch ihre Hände werden zu Uns sprechen, und ihre Füße werden alle ihre Machenschaften bezeugen.
                        66. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten ihre Augen auslöschen können; dann würden sie nach dem Weg geeilt sein. Aber wie hätten sie sehen können?
                        67. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten sie verwandeln können, wo sie waren; dann wären sie nicht imstande gewesen, vorwärts oder rückwärts zu gehen.
                        68. Und wem Wir langes Leben gewähren, den wandeln Wir um in der Schöpfung. Wollen sie denn nicht begreifen?
                        69. Und Wir haben ihn nicht die Kunst der Dichtung gelehrt, noch ziemte sie sich für ihn. Dies ist einfach eine Ermahnung und ein Koran, der die Dinge deutlich macht,
                        70. Daß er jeden warne, der Leben hat, und daß der Spruch gerechtfertigt sei wider die Ungläubigen.
                        71. Haben sie nicht gesehen, daß Wir unter den Dingen, die Unsere Hände gebildet, für sie das Vieh schufen, über das sie Herr sind?
                        72. Und Wir haben es ihnen unterwürfig gemacht, so daß manche davon ihnen Reittiere sind und manche essen sie.
                        73. Und sie haben noch (andere) Nutzen an ihnen und (auch) Trank. Wollen sie also nicht dankbar sein?
                        74. Und sie haben sich Götter genommen statt Allah, damit ihnen geholfen würde.
                        75. Sie vermögen ihnen nicht zu helfen, sondern sie werden selbst als ein Heer gegen sie gebracht werden.
                        76. Laß ihre Rede dich daher nicht betrüben. Wir wissen, was sie verbergen und was sie bekunden.
                        77. Weiß der Mensch nicht, daß Wir ihn aus einem Samentropfen erschufen? Und siehe da, er ist ein offenkundiger Widersacher!
                        78. Er erzählt Dinge über Uns und vergißt seine eigene Erschaffung. Er spricht: «Wer kann die Gebeine beleben, wenn sie vermodert sind?»
                        79. Sprich: «Er, Der sie das erstemal erschuf, Er wird sie beleben; denn Er kennt jegliche Schöpfung.
                        80. Er, Der für euch Feuer hervorbringt aus dem grünen Baum; und siehe, dann zündet ihr damit.
                        81. Ist nicht Er, Der die Himmel und die Erde erschuf, imstande, ihresgleichen zu schaffen?» Doch, und Er ist der größte Schöpfer, der Allwissende.
                        82. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, daß Er spricht: «Sei!» – und es ist. 83. Preis denn Ihm, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge ist und zu Dem ihr zurückgebracht werdet!

                        #804298
                        Anonim


                          37 As-Säffät
                          Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

                          1. Bei den in Reihen sich Reihenden
                          2. Und denen, die verwarnen,
                          3. Und denen, die Ermahnung verlesen,
                          4. Wahrlich, euer Gott ist Einig,
                          5. Herr der Himmel und der Erde und alles dessen, was zwischen beiden ist, und der Herr der Orte im Sonnenaufgang.
                          6. Wir haben den untersten Himmel ausgeschmückt mit einem Schmuck: den Planeten;
                          7. Und es gibt einen Schutz vor jedem aufrührerischen Teufel.
                          8. Sie (die Teufel) können nichts hören von der erhabenen Versammlung (der Engel), und sie werden beworfen von allen Seiten
                          9. Als Ausgestoßene, und für sie ist dauernde Strafe,
                          10. Mit Ausnahme dessen, der heimlich (ein paar Worte) aufschnappt, doch ihn verfolgt ein flammendes Feuer von durchbohrender Helle.
                          11. Frage sie darum, ob sie schwerer zu erschaffen sind oder (alle die andern) die Wir erschaffen haben? Sie haben Wir aus bildsamem Ton erschaffen.
                          12. Nein, du staunst, und sie spotten.
                          13. Und wenn sie ermahnt werden, so beachten sie’s nicht.
                          14. Und wenn sie ein Zeichen sehen, so wenden sie’s zu Spott.
                          15. Und sie sprechen: «Das ist nichts als offenkundige Zauberei.
                          16. Wie! wenn wir tot sind und Staub geworden und Gebeine, sollten wir dann wiedererweckt werden?
                          17. Und unsere Vorväter (ebenfalls)?»
                          18. Sprich: «Jawohl; und ihr werdet (dann) gedemütigt werden »
                          19. Dann wird nur ein einziger Ruf des Vorwurfs sein, und siehe, sie beginnen zu sehen.
                          20. Und sie werden sprechen: «O wehe uns! das ist der Tag des Gerichts.»
                          21. «Das ist der Tag der Entscheidung, den ihr zu leugnen pflegtet.»
                          22. (Und es wird zu den Engeln gesprochen werden 🙂 «Versammelt jene, die ungerecht handelten, und ihre Gefährten und was sie zu verehren pflegten
                          23. Statt Allah, und führt sie zum Pfade des Feuers
                          24. Und haltet sie an; denn sie sollen befragt werden.»
                          25. «Was ist euch, daß ihr einander nicht helfet?»
                          26. Nein, an jenem Tage werden sie sich unterwerfen.
                          27. Und einige von ihnen werden sich an die andern wenden, miteinander hadernd.
                          28. Sie werden sprechen: «Traun, ihr pflegtet zu uns zu kommen von rechts.»
                          29. Jene werden antworten: «Nein, ihr wart selbst nicht Gläubige.
                          30. Und wir hatten keine Macht über euch; ihr aber waret ein übertretend Volk.
                          31. Nun hat sich das Wort unseres Herrn gegen uns bewährt: Wir werden gewißlich (die Strafe) kosten müssen.
                          32. Und wir verführten euch, weil wir selber Irrende waren.»
                          33. An jenem Tage werden sie alle Teilhaber an der Strafe sein.
                          34. Also verfahren Wir mit den Frevlern;
                          35. Denn da zu ihnen gesprochen ward: «Es gibt keinen Gott außer Allah», da wandten sie sich verächtlich ab
                          36. Und sprachen: «Sollen wir unsere Götter aufgeben um eines besessenen Dichters willen?»
                          37. Nein, er hat die Wahrheit gebracht und hat die Wahrheit aller Gesandten bestätigt.
                          38. Ihr werdet sicherlich die peinvolle Strafe kosten.
                          39. Und ihr werdet belohnt werden nur für das, was ihr selbst gewirkt habt,
                          40. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs;
                          41. Diese sollen eine zuvor bekannte Versorgung erhalten:
                          42. Früchte; und sie sollen geehrt werden
                          43. In den Gärten der Wonne,
                          44. Auf Thronen (sitzend), einander gegenüber.
                          45. Kreisen soll unter ihnen ein Becher aus einem fließenden Born,
                          46. Weiß, wohlschmeckend den Trinkenden,
                          47. Darin keine Berauschung sein wird, noch werden sie dadurch erschöpft werden.
                          48. Und bei ihnen werden (Keusche) sein, züchtig blickend aus großen Augen,
                          49. Als ob sie verborgene Eier wären.
                          50. Und einige von ihnen werden sich an die andern wenden, sich wechselseitig befragend.
                          51. Einer ihrer Sprecher wird sagen: «Ich hatte einen Gefährten,
                          52. Der zu fragen pflegte: “Hältst du tatsächlich (die Auferstehung) für wahr?
                          53. Wenn wir tot sind, und Staub geworden und Gebeine, soll uns dann wirklich vergolten werden?”»
                          54. Er wird fragen: «Wollt ihr (ihn) schauen?»
                          55. Dann wird er schauen und ihn inmitten des Feuers sehen.
                          56. Er wird sprechen: «Bei Allah, beinahe hättest du mich ins Verderben gestürzt.
                          57. Und wäre nicht die Gnade meines Herrn gewesen, ich hätte sicherlich zu denen gehört, die (zum Feuer) gebracht werden.
                          58. Ist es nicht so, daß wir nicht sterben werden,
                          59. Außer unseren ersten Tod? Wir sollen nicht bestraft werden
                          60. Wahrlich. das ist die höchste Glückseligkeit.
                          61. Für solches wie dies denn mögen die Wirkenden wirken.»
                          62. Ist dies besser als Bewirtung oder der Baum Saqqüm?
                          63. Denn Wir haben ihn zu einer Versuchung gemacht für die Missetäter.
                          64. Er ist ein Baum, der aus dem Grunde der Hölle emporwächst;
                          65. Seine Frucht ist, als wären es Teufelsköpfe.
                          66. Sie sollen davon essen und (ihre) Bäuche damit füllen.
                          67. Dann sollen sie darauf eine Mischung von siedendem Wasser (zum Trank) erhalten.
                          68. Danach soll ihre Rückkehr zur Hölle sein.
                          69. Sie fanden ihre Väter als Irrende vor,
                          70. Und sie folgten eilends in ihren Fußstapfen.
                          71. Und die meisten der Vorfahren waren irregegangen vor ihnen,
                          72. Und Wir hatten Warner unter sie gesandt.
                          73. Betrachte nun, wie der Ausgang derer war, die gewarnt worden waren,
                          74. Mit Ausnahme der erwählten Diener Allahs!
                          75. Und fürwahr, Noah rief Uns an, und wie gut erhören Wir!
                          76. Wir erretteten ihn und die Seinen aus der großen Bedrängnis;
                          77. Und Wir machten seine Nachkommenschaft zu den einzig Überlebenden.
                          78. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                          79. Friede sei auf Noah unter den Völkern!
                          80. Also belohnen Wir jene, die Gutes wirken.
                          81. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                          82. Dann ließen Wir die andern ertrinken.
                          83. Und fürwahr, von seiner Gemeinde war Abraham;
                          84. Da er zu seinem Herrn kam mit heilem Herzen;
                          85. Da er zu seinem Vater sprach und zu seinem Volke: «Was verehrt ihr da?
                          86. Ist es eine Lüge – Götter außer Allah -, was ihr begehrt?
                          87. Welchen Begriff habt ihr denn von dem Herrn der Welten?»
                          88. Dann warf er einen Blick zu den Sternen
                          89. Und sprach: «Ich werde jetzt krank.»
                          90. Da kehrten sie ihm den Rücken (und) gingen fort.
                          91. Nun wandte er sich heimlich an ihre Götter und sprach: «Wollt ihr nicht essen?
                          92. Was ist euch, daß ihr nicht redet?»
                          93. Dann begann er sie plötzlich mit der Rechten zu schlagen.
                          94. Da kamen sie zu ihm geeilt.
                          95. Er sprach: «Verehret ihr das, was ihr gemeißelt habt,
                          96. Obwohl Allah euch erschaffen hat und das Werk eurer Hände?»
                          97. Sie sprachen: «Baut einen Bau für ihn und werft ihn ins Feuer!»
                          98. Sie planten einen Anschlag gegen ihn, allein Wir machten sie zu den Niedrigsten.
                          99. Und er sprach: «Siehe, ich gehe zu meinem Herrn, Der mich richtig führen wird.
                          100. Mein Herr, gewähre mir einen rechtschaffenen (Sohn).»
                          101. Dann gaben Wir ihm die frohe Kunde von einem sanftmütigen Sohn.
                          102. Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sprach (Abraham): «O mein lieber Sohn, ich habe im Traum gesehen, daß ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?» Er antwortete: «O mein Vater, tu, wie dir befohlen; du sollst mich, so Allah will, standhaft finden.»
                          103. Als sie sich beide (Gott) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn gegen den Boden hingelegt hatte,
                          104. Da riefen Wir ihm zu: «O Abraham,
                          105. Erfüllt hast du bereits das Traumgesicht.» Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                          106. Das war in der Tat eine offenbare Prüfung.
                          107. Und Wir lösten ihn aus durch ein großes Opfer.
                          108. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                          109. Friede sei auf Abraham!
                          110. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                          111. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                          112. Und Wir gaben ihm die frohe Kunde von Isaak, einem Propheten, der Rechtschaffenen einem.
                          113. Und Wir segneten ihn und Isaak. Unter ihren Nachkommen sind (manche), die Gutes tun, und (andere), die offenkundig gegen sich selbst freveln.
                          114. Wir hatten Uns auch gegen Moses und Aaron gnädig erwiesen.
                          115. Und Wir erretteten sie beide und ihr Volk aus der großen Bedrängnis;
                          116. Und Wir halfen ihnen, so waren sie es, die obsiegten.
                          117. Und Wir gaben ihnen das deutliche Buch;
                          118. Und Wir führten sie auf den geraden Weg.
                          119. Und Wir bewahrten ihren Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                          120. Friede sei auf Moses und Aaron!
                          121. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                          122. Sie gehörten beide zu Unseren gläubigen Dienern.
                          123. In Wahrheit war auch Elias einer der Gesandten.
                          124. Da er zu seinem Volke sprach: «Wollt ihr nicht rechtschaffen sein?
                          125. Wollt ihr Bal anrufen und den besten Schöpfer verlassen,
                          126. Allah, euren Herrn und den Herrn eurer Vorväter?»
                          127. Jedoch sie verwarfen ihn, und sie werden bestimmt (zum Gericht) gebracht werden,
                          128. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs.
                          129. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                          130. Friede sei auf Elias!
                          131. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                          132. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                          133. In Wahrheit war auch Lot einer der Gesandten,
                          134. Da Wir ihn erretteten und die Seinen alle,
                          135. Ausgenommen ein altes Weib unter denen, die zurückblieben.
                          136. Dann vertilgten Wir die anderen ganz und gar.
                          137. Wahrlich, ihr geht an ihnen vorüber am Morgen
                          138. Und am Abend. Wollt ihr da nicht begreifen?
                          139. Und sicherlich war Jonas einer der Gesandten.
                          140. Da er zu dem beladenen Schiff floh
                          141. Und Lose warf (mit der Schiffsmannschaft) und den kürzeren zog.
                          142. Und der große Fisch verschlang ihn, indes er ([Jonas] sich selbst) tadelte.
                          143. Wenn er nicht zu jenen gehört hätte, die (Gott) preisen,
                          144. Er wäre gewiß in seinem Bauche geblieben bis zum Tage der Auferstehung.
                          145. Dann warfen Wir ihn auf einen öden Strand, und er war krank;
                          146. Und Wir ließen eine Kürbisstaude über ihm wachsen.
                          147. Und Wir entsandten ihn zu hunderttausend oder mehr,
                          148. Und sie wurden gläubig; so gewährten Wir ihnen Versorgung auf eine Weile.
                          149. Nun frage sie, ob dein Herr Töchter hat, während sie Söhne haben.
                          150. Haben Wir etwa die Engel weiblich erschaffen, indes sie zugegen waren?
                          151. Horcht! Es ist bloß ihre eigene Erfindung, wenn sie sprechen:
                          152. «Allah hat gezeugt»; und sie sind wahrlich Lügner.
                          153. Hat Er Töchter vorgezogen vor den Söhnen?
                          154. Was verwirrt euch? Wie urteilt ihr nur?
                          155. Wollt ihr euch denn nicht besinnen?
                          156. Oder habt ihr einen klaren Beweis?
                          157. Dann bringt euer Buch herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.
                          158. Und sie machen eine Blutsverwandtschaft aus zwischen Ihm und den Dschinn, während die Dschinn doch recht wohl wissen, daß sie (vor Ihn zum Gericht) gebracht werden sollen.
                          159. Gepriesen sei Allah hoch über all das, was sie behaupten –
                          160. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs.
                          161. Wahrlich, ihr und was ihr verehret,
                          162. Ihr vermögt nicht (einen) gegen Ihn zu verführen,
                          163. Mit Ausnahme dessen, der bestimmt ist, in die Hölle einzugehen.
                          164. Da ist keiner unter uns, der nicht seinen zugewiesenen Platz hätte.
                          165. Und fürwahr, wir sind die in Reihen Geordneten.
                          166. Und fürwahr, wir preisen (Gott).
                          167. Und sie pflegten zu sagen:
                          168. «Hätten wir nur einen eigenen Gesandten gleich (den Gesandten) der Früheren,
                          169. So wären wir sicherlich Allahs erwählte Diener gewesen.»
                          170. Dennoch glauben sie nicht an Ihn, allein sie werden es bald erfahren.
                          171. Wahrlich, Unser Wort ist schon ergangen an Unsere Diener, die Gesandten,
                          172. Daß ihnen zweifellos geholfen wird,
                          173. Und daß Unsere Heerschar sicherlich siegreich sein wird.
                          174. Drum wende dich ab von ihnen für eine Weile,
                          175. Und beobachte sie, denn sie werden bald sehen.
                          176. Ist es etwa Unsere Strafe, die sie beschleunigen möchten?
                          177. Doch wenn sie in ihre Höfe hinabsteigt, übel wird dann der Morgen sein für die Gewarnten.
                          178. So wende dich ab von ihnen auf eine Weile,
                          179. Und beobachte, denn sie werden bald sehen.
                          180. Gepriesen sei dein Herr, der Herr der Ehre und Macht, hoch erhaben über das, was sie behaupten!
                          181. Und Friede sei mit den Gesandten! 182. Und aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten.

                          #804297
                          Anonim


                            37 As-Säffät
                            Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

                            1. Bei den in Reihen sich Reihenden
                            2. Und denen, die verwarnen,
                            3. Und denen, die Ermahnung verlesen,
                            4. Wahrlich, euer Gott ist Einig,
                            5. Herr der Himmel und der Erde und alles dessen, was zwischen beiden ist, und der Herr der Orte im Sonnenaufgang.
                            6. Wir haben den untersten Himmel ausgeschmückt mit einem Schmuck: den Planeten;
                            7. Und es gibt einen Schutz vor jedem aufrührerischen Teufel.
                            8. Sie (die Teufel) können nichts hören von der erhabenen Versammlung (der Engel), und sie werden beworfen von allen Seiten
                            9. Als Ausgestoßene, und für sie ist dauernde Strafe,
                            10. Mit Ausnahme dessen, der heimlich (ein paar Worte) aufschnappt, doch ihn verfolgt ein flammendes Feuer von durchbohrender Helle.
                            11. Frage sie darum, ob sie schwerer zu erschaffen sind oder (alle die andern) die Wir erschaffen haben? Sie haben Wir aus bildsamem Ton erschaffen.
                            12. Nein, du staunst, und sie spotten.
                            13. Und wenn sie ermahnt werden, so beachten sie’s nicht.
                            14. Und wenn sie ein Zeichen sehen, so wenden sie’s zu Spott.
                            15. Und sie sprechen: «Das ist nichts als offenkundige Zauberei.
                            16. Wie! wenn wir tot sind und Staub geworden und Gebeine, sollten wir dann wiedererweckt werden?
                            17. Und unsere Vorväter (ebenfalls)?»
                            18. Sprich: «Jawohl; und ihr werdet (dann) gedemütigt werden »
                            19. Dann wird nur ein einziger Ruf des Vorwurfs sein, und siehe, sie beginnen zu sehen.
                            20. Und sie werden sprechen: «O wehe uns! das ist der Tag des Gerichts.»
                            21. «Das ist der Tag der Entscheidung, den ihr zu leugnen pflegtet.»
                            22. (Und es wird zu den Engeln gesprochen werden 🙂 «Versammelt jene, die ungerecht handelten, und ihre Gefährten und was sie zu verehren pflegten
                            23. Statt Allah, und führt sie zum Pfade des Feuers
                            24. Und haltet sie an; denn sie sollen befragt werden.»
                            25. «Was ist euch, daß ihr einander nicht helfet?»
                            26. Nein, an jenem Tage werden sie sich unterwerfen.
                            27. Und einige von ihnen werden sich an die andern wenden, miteinander hadernd.
                            28. Sie werden sprechen: «Traun, ihr pflegtet zu uns zu kommen von rechts.»
                            29. Jene werden antworten: «Nein, ihr wart selbst nicht Gläubige.
                            30. Und wir hatten keine Macht über euch; ihr aber waret ein übertretend Volk.
                            31. Nun hat sich das Wort unseres Herrn gegen uns bewährt: Wir werden gewißlich (die Strafe) kosten müssen.
                            32. Und wir verführten euch, weil wir selber Irrende waren.»
                            33. An jenem Tage werden sie alle Teilhaber an der Strafe sein.
                            34. Also verfahren Wir mit den Frevlern;
                            35. Denn da zu ihnen gesprochen ward: «Es gibt keinen Gott außer Allah», da wandten sie sich verächtlich ab
                            36. Und sprachen: «Sollen wir unsere Götter aufgeben um eines besessenen Dichters willen?»
                            37. Nein, er hat die Wahrheit gebracht und hat die Wahrheit aller Gesandten bestätigt.
                            38. Ihr werdet sicherlich die peinvolle Strafe kosten.
                            39. Und ihr werdet belohnt werden nur für das, was ihr selbst gewirkt habt,
                            40. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs;
                            41. Diese sollen eine zuvor bekannte Versorgung erhalten:
                            42. Früchte; und sie sollen geehrt werden
                            43. In den Gärten der Wonne,
                            44. Auf Thronen (sitzend), einander gegenüber.
                            45. Kreisen soll unter ihnen ein Becher aus einem fließenden Born,
                            46. Weiß, wohlschmeckend den Trinkenden,
                            47. Darin keine Berauschung sein wird, noch werden sie dadurch erschöpft werden.
                            48. Und bei ihnen werden (Keusche) sein, züchtig blickend aus großen Augen,
                            49. Als ob sie verborgene Eier wären.
                            50. Und einige von ihnen werden sich an die andern wenden, sich wechselseitig befragend.
                            51. Einer ihrer Sprecher wird sagen: «Ich hatte einen Gefährten,
                            52. Der zu fragen pflegte: “Hältst du tatsächlich (die Auferstehung) für wahr?
                            53. Wenn wir tot sind, und Staub geworden und Gebeine, soll uns dann wirklich vergolten werden?”»
                            54. Er wird fragen: «Wollt ihr (ihn) schauen?»
                            55. Dann wird er schauen und ihn inmitten des Feuers sehen.
                            56. Er wird sprechen: «Bei Allah, beinahe hättest du mich ins Verderben gestürzt.
                            57. Und wäre nicht die Gnade meines Herrn gewesen, ich hätte sicherlich zu denen gehört, die (zum Feuer) gebracht werden.
                            58. Ist es nicht so, daß wir nicht sterben werden,
                            59. Außer unseren ersten Tod? Wir sollen nicht bestraft werden
                            60. Wahrlich. das ist die höchste Glückseligkeit.
                            61. Für solches wie dies denn mögen die Wirkenden wirken.»
                            62. Ist dies besser als Bewirtung oder der Baum Saqqüm?
                            63. Denn Wir haben ihn zu einer Versuchung gemacht für die Missetäter.
                            64. Er ist ein Baum, der aus dem Grunde der Hölle emporwächst;
                            65. Seine Frucht ist, als wären es Teufelsköpfe.
                            66. Sie sollen davon essen und (ihre) Bäuche damit füllen.
                            67. Dann sollen sie darauf eine Mischung von siedendem Wasser (zum Trank) erhalten.
                            68. Danach soll ihre Rückkehr zur Hölle sein.
                            69. Sie fanden ihre Väter als Irrende vor,
                            70. Und sie folgten eilends in ihren Fußstapfen.
                            71. Und die meisten der Vorfahren waren irregegangen vor ihnen,
                            72. Und Wir hatten Warner unter sie gesandt.
                            73. Betrachte nun, wie der Ausgang derer war, die gewarnt worden waren,
                            74. Mit Ausnahme der erwählten Diener Allahs!
                            75. Und fürwahr, Noah rief Uns an, und wie gut erhören Wir!
                            76. Wir erretteten ihn und die Seinen aus der großen Bedrängnis;
                            77. Und Wir machten seine Nachkommenschaft zu den einzig Überlebenden.
                            78. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                            79. Friede sei auf Noah unter den Völkern!
                            80. Also belohnen Wir jene, die Gutes wirken.
                            81. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                            82. Dann ließen Wir die andern ertrinken.
                            83. Und fürwahr, von seiner Gemeinde war Abraham;
                            84. Da er zu seinem Herrn kam mit heilem Herzen;
                            85. Da er zu seinem Vater sprach und zu seinem Volke: «Was verehrt ihr da?
                            86. Ist es eine Lüge – Götter außer Allah -, was ihr begehrt?
                            87. Welchen Begriff habt ihr denn von dem Herrn der Welten?»
                            88. Dann warf er einen Blick zu den Sternen
                            89. Und sprach: «Ich werde jetzt krank.»
                            90. Da kehrten sie ihm den Rücken (und) gingen fort.
                            91. Nun wandte er sich heimlich an ihre Götter und sprach: «Wollt ihr nicht essen?
                            92. Was ist euch, daß ihr nicht redet?»
                            93. Dann begann er sie plötzlich mit der Rechten zu schlagen.
                            94. Da kamen sie zu ihm geeilt.
                            95. Er sprach: «Verehret ihr das, was ihr gemeißelt habt,
                            96. Obwohl Allah euch erschaffen hat und das Werk eurer Hände?»
                            97. Sie sprachen: «Baut einen Bau für ihn und werft ihn ins Feuer!»
                            98. Sie planten einen Anschlag gegen ihn, allein Wir machten sie zu den Niedrigsten.
                            99. Und er sprach: «Siehe, ich gehe zu meinem Herrn, Der mich richtig führen wird.
                            100. Mein Herr, gewähre mir einen rechtschaffenen (Sohn).»
                            101. Dann gaben Wir ihm die frohe Kunde von einem sanftmütigen Sohn.
                            102. Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sprach (Abraham): «O mein lieber Sohn, ich habe im Traum gesehen, daß ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?» Er antwortete: «O mein Vater, tu, wie dir befohlen; du sollst mich, so Allah will, standhaft finden.»
                            103. Als sie sich beide (Gott) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn gegen den Boden hingelegt hatte,
                            104. Da riefen Wir ihm zu: «O Abraham,
                            105. Erfüllt hast du bereits das Traumgesicht.» Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                            106. Das war in der Tat eine offenbare Prüfung.
                            107. Und Wir lösten ihn aus durch ein großes Opfer.
                            108. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                            109. Friede sei auf Abraham!
                            110. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                            111. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                            112. Und Wir gaben ihm die frohe Kunde von Isaak, einem Propheten, der Rechtschaffenen einem.
                            113. Und Wir segneten ihn und Isaak. Unter ihren Nachkommen sind (manche), die Gutes tun, und (andere), die offenkundig gegen sich selbst freveln.
                            114. Wir hatten Uns auch gegen Moses und Aaron gnädig erwiesen.
                            115. Und Wir erretteten sie beide und ihr Volk aus der großen Bedrängnis;
                            116. Und Wir halfen ihnen, so waren sie es, die obsiegten.
                            117. Und Wir gaben ihnen das deutliche Buch;
                            118. Und Wir führten sie auf den geraden Weg.
                            119. Und Wir bewahrten ihren Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                            120. Friede sei auf Moses und Aaron!
                            121. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                            122. Sie gehörten beide zu Unseren gläubigen Dienern.
                            123. In Wahrheit war auch Elias einer der Gesandten.
                            124. Da er zu seinem Volke sprach: «Wollt ihr nicht rechtschaffen sein?
                            125. Wollt ihr Bal anrufen und den besten Schöpfer verlassen,
                            126. Allah, euren Herrn und den Herrn eurer Vorväter?»
                            127. Jedoch sie verwarfen ihn, und sie werden bestimmt (zum Gericht) gebracht werden,
                            128. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs.
                            129. Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.
                            130. Friede sei auf Elias!
                            131. Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.
                            132. Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern.
                            133. In Wahrheit war auch Lot einer der Gesandten,
                            134. Da Wir ihn erretteten und die Seinen alle,
                            135. Ausgenommen ein altes Weib unter denen, die zurückblieben.
                            136. Dann vertilgten Wir die anderen ganz und gar.
                            137. Wahrlich, ihr geht an ihnen vorüber am Morgen
                            138. Und am Abend. Wollt ihr da nicht begreifen?
                            139. Und sicherlich war Jonas einer der Gesandten.
                            140. Da er zu dem beladenen Schiff floh
                            141. Und Lose warf (mit der Schiffsmannschaft) und den kürzeren zog.
                            142. Und der große Fisch verschlang ihn, indes er ([Jonas] sich selbst) tadelte.
                            143. Wenn er nicht zu jenen gehört hätte, die (Gott) preisen,
                            144. Er wäre gewiß in seinem Bauche geblieben bis zum Tage der Auferstehung.
                            145. Dann warfen Wir ihn auf einen öden Strand, und er war krank;
                            146. Und Wir ließen eine Kürbisstaude über ihm wachsen.
                            147. Und Wir entsandten ihn zu hunderttausend oder mehr,
                            148. Und sie wurden gläubig; so gewährten Wir ihnen Versorgung auf eine Weile.
                            149. Nun frage sie, ob dein Herr Töchter hat, während sie Söhne haben.
                            150. Haben Wir etwa die Engel weiblich erschaffen, indes sie zugegen waren?
                            151. Horcht! Es ist bloß ihre eigene Erfindung, wenn sie sprechen:
                            152. «Allah hat gezeugt»; und sie sind wahrlich Lügner.
                            153. Hat Er Töchter vorgezogen vor den Söhnen?
                            154. Was verwirrt euch? Wie urteilt ihr nur?
                            155. Wollt ihr euch denn nicht besinnen?
                            156. Oder habt ihr einen klaren Beweis?
                            157. Dann bringt euer Buch herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.
                            158. Und sie machen eine Blutsverwandtschaft aus zwischen Ihm und den Dschinn, während die Dschinn doch recht wohl wissen, daß sie (vor Ihn zum Gericht) gebracht werden sollen.
                            159. Gepriesen sei Allah hoch über all das, was sie behaupten –
                            160. Ausgenommen die erwählten Diener Allahs.
                            161. Wahrlich, ihr und was ihr verehret,
                            162. Ihr vermögt nicht (einen) gegen Ihn zu verführen,
                            163. Mit Ausnahme dessen, der bestimmt ist, in die Hölle einzugehen.
                            164. Da ist keiner unter uns, der nicht seinen zugewiesenen Platz hätte.
                            165. Und fürwahr, wir sind die in Reihen Geordneten.
                            166. Und fürwahr, wir preisen (Gott).
                            167. Und sie pflegten zu sagen:
                            168. «Hätten wir nur einen eigenen Gesandten gleich (den Gesandten) der Früheren,
                            169. So wären wir sicherlich Allahs erwählte Diener gewesen.»
                            170. Dennoch glauben sie nicht an Ihn, allein sie werden es bald erfahren.
                            171. Wahrlich, Unser Wort ist schon ergangen an Unsere Diener, die Gesandten,
                            172. Daß ihnen zweifellos geholfen wird,
                            173. Und daß Unsere Heerschar sicherlich siegreich sein wird.
                            174. Drum wende dich ab von ihnen für eine Weile,
                            175. Und beobachte sie, denn sie werden bald sehen.
                            176. Ist es etwa Unsere Strafe, die sie beschleunigen möchten?
                            177. Doch wenn sie in ihre Höfe hinabsteigt, übel wird dann der Morgen sein für die Gewarnten.
                            178. So wende dich ab von ihnen auf eine Weile,
                            179. Und beobachte, denn sie werden bald sehen.
                            180. Gepriesen sei dein Herr, der Herr der Ehre und Macht, hoch erhaben über das, was sie behaupten!
                            181. Und Friede sei mit den Gesandten!
                            182. Und aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten.

                            #804286
                            Anonim

                              38. Sad
                              Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

                              1. Sád. Beim Koran, voll der Ermahnung.
                              2. Die aber ungläubig sind, sind in falschem Stolz und Feindseligkeit.
                              3. Wie so manches Geschlecht haben Wir schon vor ihnen vertilgt! Sie schrien, da keine Zeit mehr war zum Entrinnen.
                              4. Und sie wundern sich, daß ein Warner zu ihnen gekommen ist aus ihrer Mitte; und die Ungläubigen sagen: «Das ist ein Zauberer, ein Lügner.
                              5. Macht er die Götter zu einem einzigen Gott? Dies ist fürwahr ein wunderbarlich Ding.»
                              6. Die Führer unter ihnen erklärten laut: «Geht und haltet fest an euren Göttern! Das ist eine abgekartete Sache.
                              7. Wir haben nie etwas hiervon gehört bei dem früheren Volk. Dies ist nichts als eine Erdichtung.
                              8. Ist die Ermahnung (gerade) zu ihm unter uns (allen) gesandt worden?» Nein, sie sind im Zweifel über Meine Ermahnung. Nein, sie haben Meine Strafe noch nicht gekostet.
                              9. Besitzen sie etwa die Schätze der Barmherzigkeit deines Herrn, des Allmächtigen, des Freigebigen?
                              10. Oder ist ihrer das Königreich der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist? Mögen sie nur weiter Mittel und Wege ersinnen.
                              11. Eine Heerschar der Verbündeten wird in die Flucht geschlagen werden.
                              12. Vor ihnen schon haben das Volk Noahs und die Àd und Pharao, der Herr der Pfähle, geleugnet;
                              13. Und die Thamüd und das Volk des Lot und die Bewohner des Waldes – diese waren die Verbündeten.
                              14. Ein jeder hatte die Gesandten der Lüge geziehen, drum war Meine Strafe gerecht.
                              15. Und diese erwarten nichts als einen einzigen Schrei, für den es keinen Aufschub gibt.
                              16. Sie sprechen: «Unser Herr, beschleunige uns unseren Teil (der Strafe) vor dem Tage der Abrechnung.»
                              17. Ertrage in Geduld, was sie reden, und gedenke Unseres Knechtes David, des Herrn der Macht; er kehrte sich stets (zu Gott).
                              18. Wir machten (ihm) die Berge dienstbar, mit ihm zu lobpreisen am Abend und beim Sonnenaufgang;
                              19. Und die Vögel, die zusammengescharten: alle waren sie Ihm gehorsam.
                              20. Wir festigten sein Königreich und gaben ihm Weisheit und entscheidendes Urteil.
                              21. Ist die Geschichte von den Streitenden zu dir gelangt? Wie sie über die Mauer (seines) Gemachs kletterten;
                              22. Wie sie bei David eindrangen, und er fürchtete sich vor ihnen. Sie sprachen: «Fürchte dich nicht. (Wir sind) zwei Streitende, von denen einer sich vergangen hat gegen den andern; richte darum zwischen uns in Gerechtigkeit und handle nicht ungerecht und leite uns zu dem geraden Weg.
                              23. Dieser ist mein Bruder; er hat neunundneunzig Mutterschafe, und ich habe ein einziges Mutterschaf. Dennoch sagt er: “Übergib es mir”, und hat mich in der Rede überwunden.»
                              24. (David) sprach: «Wahrlich, er hat Unrecht an dir getan, daß er dein Mutterschaf zu seinen eignen Mutterschafen hinzu verlangte. Und gewiß, viele Teilhaber vergehen sich gegeneinander, die nur ausgenommen, die glauben und gute Werke üben; und das sind wenige.» Und David merkte, daß Wir ihn auf die Probe gestellt hatten; also bat er seinen Herrn um Verzeihung und fiel anbetend nieder und bekehrte sich.
                              25. Darum vergaben Wir ihm dies; wahrlich, er hatte nahen Zutritt zu Uns und eine herrliche Einkehr.
                              26. «O David, Wir haben dich zu einem Stellvertreter auf Erden gemacht; richte darum zwischen den Menschen in Gerechtigkeit, und folge nicht dem Gelüst, daß es dich nicht abseits führe vom Wege Allahs.» Jenen, die von Allahs Weg abirren, wird strenge Strafe, weil sie den Tag der Abrechnung vergaßen.
                              27. Wir haben den Himmel und die Erde, und was zwischen beiden ist, nicht sinnlos erschaffen. Das ist die Ansicht derer, die ungläubig sind. Wehe denn den Ungläubigen wegen des Feuers!
                              28. Sollen Wir etwa diejenigen, die glauben und gute Werke üben, gleich behandeln wie die, die Verderben auf Erden stiften? Sollen Wir die Gerechten behandeln wie die Ungerechten?
                              29. Ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, voll des Segens, auf daß sie seine Verse betrachten möchten und daß die mit Verständnis Begabten ermahnt seien.
                              30. Wir bescherten David Salomo. Ein vortrefflicher Diener: stets wandte er sich (zu Gott).
                              31. Da vor ihn gebracht wurden zur Abendzeit Renner von edelster Zucht und schnellfüßig,
                              32. Sprach er: «Ich liebe die irdischen Dinge mehr als das Gedenken des Herrn» – bis sie (die Sonne) im Schleier der Nacht verschwand –
                              33. «Bringt sie zu mir zurück.» Dann begann er mit der Hand über (ihre) Beine und (ihre) Hälse zu fahren.
                              34. Wir stellten Salomo in der Tat auf die Probe, und Wir setzten eine bloße Figur auf seinen Thron. Dann bekehrte er sich.
                              35. Er sprach: «O mein Herr, vergib mir und gewähre mir ein Königreich, wie es keinem nach mir geziemt; wahrlich, Du bist der Freigebige.»
                              36. Darauf machten Wir ihm den Wind dienstbar, daß er sanft wehte auf sein Geheiß, wohin er wollte,
                              37. Und die Draufgänger, alle die Erbauer und Taucher,
                              38. Wie auch andere, in Fesseln aneinander gekettet.
                              39. «Dies ist Unsere Gabe – sei nun freigebig oder zurückhaltend – ohne zu rechnen.»
                              40. Und sicherlich hatte er nahen Zutritt zu Uns und eine herrliche Einkehr.
                              41. Und gedenke Unseres Knechtes Hiob, da er zu seinem Herrn schrie: «Satan hat mich mit Unglück und Pein geschlagen.»
                              42. «Rühre (dein Reittier) mit deinem Fuß. Hier ist kühles Wasser, zum Waschen und zum Trinken.»
                              43. Wir bescherten ihm seine Angehörigen und noch einmal so viele dazu als eine Barmherzigkeit von Uns und als eine Ermahnung für Leute von Verstand.
                              44. Und: «Nimm in deine Hand eine Handvoll trockener Zweige und reise damit und neige nicht zum Bösen.» Fürwahr. Wir fanden ihn standhaft. Ein vortrefflicher Diener: stets wandte er sich (zu Gott).
                              45. Und gedenke Unserer Knechte Abraham und Isaak und Jakob, Männer von Kraft und Einsicht.
                              46. Wir erwählten sie zu einem besonderen Zweck – zur Erinnerung an die Wohnstatt (des Jenseits).
                              47. Wahrlich, vor Uns gehören sie zu den Auserlesenen, den Guten.
                              48. Und gedenke Ismaels und Jesajas und Dhulkifls alle gehören sie zu den Guten.
                              49. Dies ist eine Ermahnung; den Rechtschaffenen wird gewißlich eine herrliche Stätte der Rückkehr:
                              50. Gärten immerwährender Wonne, aufgetan für sie (ihre) Pforten.
                              51. Dort werden sie rückgelehnt ruhn; dort können sie nach Früchten in Menge und nach reichlichem Trank rufen.
                              52. Und bei ihnen werden (Keusche) sein, züchtig blickend, Gefährtinnen gleichen Alters.
                              53. Dies ist, was euch verheißen ward für den Tag der Abrechnung.
                              54. Wahrlich, das ist Unsere Versorgung; nie wird sie sich erschöpfen.
                              55. Dies ist (für die Gläubigen). Doch für die Widerspenstigen ist eine üble Stätte der Rückkehr:
                              56. Die Hölle, die sie betreten werden; welch schlimme Stätte!
                              57. Dies ist (für die Ungläubigen). Mögen sie es denn kosten: eine siedende Flüssigkeit und einen übelriechenden Trank, fürchterlich kalt,
                              58. Und andere Gruppen von gleicher Art dazu.
                              59. «Hier ist eine Schar (von euren Anhängern), die mit euch zusammen hineingestürzt werden soll (ihr Rädelsführer).» Kein Willkomm ihnen! Sie sollen ins Feuer eingehen.
                              60. Sie werden sprechen: «Nein, ihr seid es. Kein Willkomm denn (auch) euch! Ihr seid es, die uns dies bereiteten. Und welch schlimmer Ort ist das!»
                              61. Sie werden (ferner) sprechen: «Unser Herr, wer immer uns dies bereitete – füge ihm eine doppelte Strafe im Feuer hinzu.»
                              62. Und sie werden sprechen: «Was ist uns geschehen, daß wir nicht die Leute sehen, die wir zu den Bösen zu zählen pflegten?
                              63. Sollte es sein, daß wir sie (ungerechterweise) zum Gespött machten, oder haben die Augen sie verfehlt?»
                              64. Wahrlich, das ist eine Tatsache – der Redestreit der Bewohner des Feuers untereinander.
                              65. Sprich: «Ich bin nur ein Warner; und es gibt keinen Gott außer Allah, dem Einigen, dem Allbezwingenden,
                              66. Dem Herrn der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist, dem Allmächtigen, dem Allverzeihenden.»
                              67. Sprich: «Es ist eine große Kunde,
                              68. Ihr wendet euch jedoch ab davon.
                              69. Ich hatte keine Kunde von den erhabenen Engeln, da sie es untereinander beredeten;
                              70. Nur dies ward mir offenbart, daß ich bloß ein aufklärender Warner bin.»
                              71. Als dein Herr zu den Engeln sprach: «Ich bin im Begriffe, den Menschen aus Ton zu erschaffen,
                              72. Und wenn Ich ihn gebildet und von Meinem Geist in ihn gehaucht habe, dann neiget euch und bezeugt ihm Ehrfurcht.»
                              73. Da beugten sich in Ehrfurcht alle Engel, ohne Ausnahme,
                              74. Bis auf Iblis. Er wandte sich hochmütig ab und war schon (vorher) ungläubig.
                              75. (Gott) sprach: «O Iblis, was hinderte dich daran, Ehrerbietung zu erweisen dem, den Ich mit Meinen beiden Händen geschaffen? Bist du zu stolz oder bist du der Erhabenen einer?»
                              76. Er sprach: «Ich bin besser als er. Du erschufst mich aus Feuer und ihn hast Du aus Ton erschaffen.»
                              77. (Gott) sprach: «So gehe hinaus von hier, denn du bist ein Ausgestoßener.
                              78. Und Mein Fluch soll auf dir sein bis zum Tag des Gerichts.»
                              79. Er sprach: «O mein Herr, gewähre mir Frist bis zum Tage, an dem sie auferweckt werden.»
                              80. (Gott) sprach: «Siehe, dir wird Frist gewährt,
                              81. Bis zum Tage der bestimmten Zeit.»
                              82. Er sprach: «Bei Deiner Ehre, ich will sie sicherlich alle in die Irre führen,
                              83. Ausgenommen Deine erwählten Diener unter ihnen.»
                              84. (Gott) sprach: «Dann ist dies die Wahrheit, und Ich rede die Wahrheit,
                              85. Daß Ich wahrlich die Hölle füllen werde mit dir und denen von ihnen, die dir folgen, insgesamt.»
                              86. Sprich: «Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, noch bin ich der Heuchler einer.
                              87. Dieser (Koran) ist nichts als eine Ermahnung für die Welten.
                              88. Und ihr werdet sicherlich seine Kunde kennen nach einer Weile.»

                              #804273
                              Anonim


                                39. Az-Zumar
                                Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
                                1. Die Offenbarung des Buches ist von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen.

                                2. Wahrlich, Wir haben dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt; so diene denn Allah, in lauterem Gehorsam gegen Ihn.
                                3. Fürwahr, Allah (allein) gebührt lauterer Gehorsam. Und diejenigen, die sich andere zu Beschützern nehmen statt Ihn (sprechen): «Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Allah nahebringen.» Allah wird zwischen ihnen richten über das, worin sie uneins sind. Wahrlich, Allah weist nicht dem den Weg, der ein Lügner, ein Undankbarer ist.
                                4. Hätte Allah Sich einen Sohn zugesellen wollen, Er hätte wählen können, was Ihm beliebte, von dem, was Er erschafft. Preis Ihm! Er ist Allah, der Einige, der Allbezwingende.
                                5. Er schuf die Himmel und die Erde in Weisheit. Er faltet die Nacht über den Tag und faltet den Tag über die Nacht; und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; ein jedes verfolgt seine Bahn zu einem bestimmten Ziel. Fürwahr, Er allein ist der Allmächtige, der Allverzeihende.
                                6. Er schuf euch aus einem einzigen Wesen; dann machte Er aus diesem seine Gattin; und Er erschuf für euch acht Haustiere in Paaren. Er erschafft euch in den Schößen eurer Mütter, Schöpfung nach Schöpfung, in dreifacher Finsternis. Das ist Allah, euer Herr. Sein ist das Reich. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie laßt ihr euch da abwendig machen?
                                7. Wenn ihr ungläubig seid, so ist Allah euer nicht bedürftig. Doch Ihm gefällt Unglauben an Seinen Dienern nicht. Seid ihr aber dankbar, so gefällt Ihm das an euch. Und keine Lasttragende kann die Last einer anderen tragen. Danach ist zu eurem Herrn eure Heimkehr; und Er wird euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet. Fürwahr, Er weiß wohl, was in den Herzen ist.
                                8. Wenn den Menschen ein Unglück trifft, so fleht er zu seinem Herrn, sich zu Ihm wendend. Dann aber, wenn Er ihm eine Gnade von Sich aus gewährt hat, vergißt er, um was er zuvor zu Ihm zu bitten pflegte, und setzt Allah Götter zur Seite, daß er (die Menschen) von Seinem Wege ab in die Irre führe. Sprich: «Vergnüge dich mit deinem Unglauben für eine kleine Weile; denn du gehörst zu den Bewohnern des Feuers.»
                                9. Ist etwa jener, der zu Gott betet in den Stunden der Nacht, kniefällig und stehend, der sich vor dem Jenseits fürchtet und auf die Barmherzigkeit seines Herrn hofft (einem Ungehorsamen gleich)? Sprich: «Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?» Allein nur die mit Verstand Begabten lassen sich warnen.
                                10. Sprich: «O Meine Diener, die ihr gläubig seid, fürchtet euren Herrn. Für diejenigen, die in dieser Welt Gutes tun, ist Gutes. Und Allahs Erde ist weit. Wahrlich, den Standhaften wird ihr Lohn gewährt werden ohne zu rechnen.»
                                11. Sprich: «Mir ward geheißen, Allah zu dienen, in lauterem Gehorsam gegen Ihn.
                                12. Und mir ward geheißen, der erste der Gottergebenen zu sein.»
                                13. Sprich: «Siehe, ich fürchte die Strafe eines schrecklichen Tags, wenn ich meinem Herrn ungehorsam wäre.»
                                14. Sprich: «Allah ist es, Dem ich diene, in meinem lauteren Gehorsam gegen Ihn.
                                15. Verehret nur, was ihr wollt, statt Ihn.» Sprich: «Fürwahr, die Verlierenden werden jene sein, die sich selbst und die Ihren verlieren am Tage der Auferstehung.» Hütet euch! das ist ein offenkundiger Verlust.
                                16. Sie werden über sich Schichten von Feuer haben, und unter sich (ebensolche) Schichten. Das ist’s, wovor Allah Seine Diener warnt: «O Meine Diener, nehmet drum Mich zu eurem Beschützer.»
                                17. Und diejenigen, die falsche Götter anzubeten scheuen und sich zu Allah wenden, für sie ist frohe Botschaft. Gib denn frohe Botschaft Meinen Dienern,
                                18. Die auf das Wort hören und dem Besten von ihm folgen. Sie sind es, denen Allah den Weg gewiesen hat, und sie sind es, die mit Verstand begabt sind.
                                19. Ist denn der, gegen den das Strafurteil fällig geworden ist (in der Lage, gerettet zu werden)? Kannst du etwa den retten, der im Feuer ist?
                                20. Für die jedoch, die ihren Herrn fürchten, sind Hochgemächer, über Hochgemächern erbaut, unter denen Ströme fließen. Eine Verheißung Allahs – Allah bricht das Versprechen nicht.
                                21. Hast du nicht gesehen, daß Allah Wasser niedersendet vom Himmel und es als Quellen in die Erde dringen läßt und dadurch Gewächs hervorbringt, mannigfach an Farben? Dann wird es reif, und du siehst es gelb werden; dann läßt Er es in Stücke zerbrechen. Hierin ist wahrlich eine Mahnung für Leute von Einsicht.
                                22. Ist denn der, dem Allah das Herz geweitet hat für den Islam, so daß er ein Licht von seinem Herrn empfängt (einem Ungläubigen gleich)? Wehe drum denen, deren Herzen verhärtet sind gegen den Gedanken an Allah! Sie sind es, die in offenkundigem Irrtum sind.
                                23. Allah hat die schönste Botschaft, ein Buch, hinabgesandt, ein im Einklang (mit andern Schriften) stehendes, oft wiederholtes, vor dem denen, die ihren Herrn fürchten, die Haut erschauert, dann erweicht sich ihre Haut und ihr Herz zum Gedenken, Allahs. Das ist die Führung Allahs; Er leitet damit, wen Er will. Und wen Allah zum Irrenden erklärt, der soll keinen Führer haben.
                                24. Ist denn der, der mit seinem Angesicht Schutz sucht vor der schrecklichen Strafe am Tage der Auferstehung (dem gleich, der sicher ist)? Zu den Frevlern wird gesprochen werden: «Kostet nun, was ihr verdientet.»
                                25. Es leugneten jene, die vor ihnen waren; da kam die Strafe über sie, von wannen sie es nicht ahnten.
                                26. Und Allah ließ sie Schande kosten im irdischen Leben; doch die Strafe im Jenseits wird gewiß größer sein, wenn sie es nur wüßten!
                                27. Wir haben den Menschen in diesem Koran allerlei Gleichnisse aufgestellt, damit sie ermahnt sein möchten.
                                28. Den Koran auf arabisch, ohne irgendwelche Krümme, auf daß sie rechtschaffen würden.
                                29. Allah setzt ein Gleichnis: Ein Mann, der mehreren Herren gehört, die unter sich im Zwiespalt sind, und ein Mann, der einem einzigen Herrn gehört. Sind sie beide einander gleich? Aller Preis gebührt Allah. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
                                30. Wahrlich, du wirst sterben und auch sie werden sterben.
                                31. Am Tage der Auferstehung dann werdet ihr miteinander rechten vor eurem Herrn.
                                32. Wer begeht also größeres Unrecht als einer, der Lügen wider Allah vorbringt, oder einer, der die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Ist nicht in der Hölle eine Wohnstatt für die Ungläubigen?
                                33. Und der, der die Wahrheit bringt, und (der, welcher) sie bestätigt – das sind die Gerechten.
                                34. Sie werden alles, was sie wünschen, bei ihrem Herrn haben. Das ist der Lohn derer, die Gutes tun:
                                35. Daß Allah von ihnen das Schlimmste hinwegnehmen wird von dem, was sie getan, und ihnen ihren Lohn geben wird gemäß dem Besten, das sie zu tun pflegten.
                                36. Genügt Allah nicht für Seinen Diener? Und doch möchten sie dich in Furcht setzen mit jenen neben Ihm. Und für einen, den Allah zum Irrenden erklärt, gibt es keinen Führer.
                                37. Und für einen, den Allah richtig führt, gibt es keinen, der ihn irreführte. Ist Allah nicht allmächtig, der Herr der Vergeltung?
                                38. Und wenn du sie fragst: «Wer schuf die Himmel und die Erde?», so werden sie sicherlich antworten: «Allah». Sprich: «Wißt ihr dann, was ihr außer Allah anruft? Wenn Allah für mich Unglück will, können sie dessen Schaden entfernen? Oder wenn Er Barmherzigkeit für mich will, können sie Seine Barmherzigkeit hemmen?» Sprich: «Allah ist meine Genüge. Auf Ihn vertrauen die Vertrauenden.»
                                39. Sprich: «O mein Volk, handelt, wie ihr es vermögt; (auch) ich handle; bald aber werdet ihr erfahren,
                                40. Über wen eine Strafe kommt, die ihn schänden wird, und auf wen eine ewige Strafe niederfährt.»
                                41. Wahrlich, Wir haben dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt zum Heil der Menschheit. Wer rechtgeleitet ist, der ist es zu seinem eigenen Besten; und wer irregeht, der geht irre zu seinem Schaden. Und du bist nicht Wächter über sie.
                                42. Allah nimmt die Seelen (der Menschen) hin zur Zeit ihres Absterbens und (auch) derer, die nicht gestorben sind, während ihres Schlafs. Dann hält Er die zurück, über die Er den Tod verhängt hat, und schickt die andere (wieder) bis zu einer bestimmten Frist. Hierin sind sicherlich Zeichen für Leute, die nachdenken.
                                43. Haben sie Fürsprecher angenommen statt Allah? Sprich: «Selbst wenn sie keine Macht über irgend etwas haben und keinen Verstand?»
                                44. Sprich: «Alle Fürsprache ist Allahs. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Und zu Ihm sollt ihr zurückgebracht werden.»
                                45. Wenn Allah, der Einzige, genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht ans Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber die genannt, die statt Ihn (verehrt werden), siehe, dann beginnen sie zu frohlocken.
                                46. Sprich: «O Allah! Schöpfer der Himmel und der Erde! Kenner des Verborgenen und des Offenbaren! Du allein wirst richten zwischen Deinen Dienern über das, worin sie uneins zu sein pflegten.»
                                47. Besäßen die Ungerechten auch alles, was auf Erden ist, und noch einmal so viel dazu, sie würden sich gewiß damit loskaufen wollen von der schlimmen Strafe am Tage der Auferstehung; aber es wird ihnen von Allah das erscheinen, was sie nimmermehr erwartet.
                                48. Und das Böse dessen, was sie gewirkt, wird ihnen deutlich werden, und es wird sie das umfangen, worüber sie zu spotten pflegten.
                                49. Wenn nun den Menschen ein Unglück berührt, so ruft er Uns an. Dann aber, wenn Wir ihm eine Gnade von Uns zuteil werden lassen, spricht er: «Dies ward mir nur auf Grund (meines) Wissens gegeben.» Nein, es ist eine Prüfung bloß; jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.
                                50. Die vor ihnen waren, sprachen auch schon so, doch all das, was sie erworben, nützte ihnen nichts;
                                51. Und das Böse dessen, was sie gewirkt, erfaßte sie; und diejenigen unter diesen, die Unrecht tun, ihnen (auch) wird das Böse dessen, was sie gewirkt, erfassen; sie können nicht entrinnen.
                                52. Wissen sie nicht, daß Allah die Mittel zum Unterhalt weitet und beschränkt, wem Er will? Wahrlich, hierin sind Zeichen für Leute, die glauben.
                                53. Sprich: «O Meine Diener, die ihr euch gegen eure eignen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit, denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.
                                54. Kehrt euch zu eurem Herrn, und ergebt euch Ihm, bevor die Strafe über euch kommt; (denn) dann werdet ihr keine Hilfe finden.
                                55. Und folget dem Besten, das zu euch von eurem Herrn herabgesandt ward, bevor die Strafe unversehens über euch kommt, da ihr es nicht merkt;
                                56. Damit nicht etwa einer spräche: “O wehe mir, um dessentwillen, was ich gegenüber Allah versäumte! denn wahrlich, ich gehörte zu den Spöttern”;
                                57. Oder damit nicht einer spräche: “Hätte mich Allah geleitet, so wäre auch ich unter den Rechtschaffenen gewesen”;
                                58. Oder damit nicht einer spräche, wenn er die Strafe sieht: “Gäbe es für mich doch Wiederkehr, dann wollte ich unter denen sein, die Gutes tun.”»
                                59. (Gott wird antworten:) «Nein; es kamen zu dir Meine Zeichen, aber du verwarfest sie, und du warst stolz und warst der Ungläubigen einer.»
                                60. Am Tage der Auferstehung wirst du diejenigen, die über Allah logen, mit geschwärzten Gesichtern sehen. Ist nicht in der Hölle ein Aufenthalt für die Hoffärtigen?
                                61. Allah wird die Gerechten (von Bösem) befreien und ihnen Erfolg (verleihen); Unglück wird sie nicht berühren, noch werden sie trauern.
                                62. Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist Wächter über alle Dinge.
                                63. Sein sind die Schlüssel der Himmel und der Erde; und jene, die nicht an die Zeichen Allahs glauben, sie sind die Verlierenden.
                                64. Sprich: «Heißt ihr mich etwas anderes als Allah anbeten, ihr Toren?»
                                65. Wo es dir offenbart worden ist, wie schon denen vor dir: «Wenn du Gott Nebengötter zur Seite stellst, so wird sich dein Werk sicherlich als eitel erweisen und du wirst gewiß unter den Verlierenden sein.»
                                66. Nein, diene denn Allah und sei der Dankbaren einer.
                                67. Sie schätzen Allah nicht nach Seinem Wert. Die ganze Erde gehört Ihm allein, und am Tage der Auferstehung werden die Himmel (und die Erde) zusammengerollt sein in Seiner Rechten. Preis Ihm! Hoch erhaben ist Er über das, was sie anbeten.
                                68. Und in die Posaune wird gestoßen, und alle, die in den Himmeln sind, und alle, die auf Erden sind, werden ohnmächtig (niederstürzen), mit Ausnahme derjenigen, die Allah will. Dann wird sie wiederum geblasen, und siehe, sie werden wartend stehen.
                                69. Und die Erde wird leuchten im Lichte ihres Herrn, und das Buch wird vorgelegt, und die Propheten und die Zeugen werden herbeigebracht; und es wird zwischen ihnen gerichtet werden nach Gerechtigkeit, und kein Unrecht sollen sie erleiden.
                                70. Und jedem wird voll vergolten werden, was er getan, denn Er weiß am besten, was sie tun.
                                71. Und die Ungläubigen werden in Scharen zur Hölle getrieben werden, bis daß, wenn sie sie erreichen, ihre Pforten sich öffnen und ihre Wächter zu ihnen sprechen: «Sind nicht Gesandte aus eurer Mitte zu euch gekommen, euch die Zeichen eures Herrn vorzutragen und euch zu warnen vor dem Eintreffen dieses eures Tags?» Sie werden sprechen: «Ja! Doch das Strafurteil ist fällig geworden nach Gerechtigkeit wider die Ungläubigen.»
                                72. Es wird gesprochen werden: «Geht denn ein in die Pforten der Hölle, darin zu bleiben! Und übel ist die Wohnstatt der Hoffärtigen.»
                                73. Und jene, die ihren Herrn fürchteten, werden in Scharen in den Himmel geführt werden, bis daß, wenn sie ihn erreichen, und seine Pforten sich öffnen, und seine Wächter zu ihnen sprechen: «Friede sei auf euch! seiet glücklich und gehet dort ein, ewig zu weilen.»
                                74. Sie werden sprechen: «Aller Preis gehört Allah, Der Seine Verheißung an uns erfüllt hat und uns das Land zum Erbe gegeben hat, daß wir in dem Garten wohnen können, wo immer es uns gefällt.» Wie schön ist also der Lohn derer, die (Gerechtigkeit) wirken!
                                75. Und du wirst die Engel sich scharen sehen um den Thron, den Preis ihres Herrn verkündend. Und es wird zwischen ihnen gerichtet werden in Gerechtigkeit. Und es wird gesprochen werden: «Aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten.»

                                #804270
                                Anonim


                                  40.Al-Mumin
                                  Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
                                  1. Há Mím.

                                  2. Die Offenbarung des Buches ist von Allah, dem Allmächtigen, dem Allwissenden,
                                  3. Dem Vergeber der Sünde und Empfänger der Reue, dem Strengen in der Bestrafung, dem Besitzer der Gnadenfülle. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Zu Ihm ist die Heimkehr.
                                  4. Niemand streitet über die Zeichen Allahs, außer denen, die ungläubig sind. Laß ihr Hin – und Herziehen im Land dich darum nicht täuschen.
                                  5. Vor ihnen schon leugneten das Volk Noahs und Stämme nach ihnen (die Gesandten), und jedes Volk plante, seinen Gesandten zu ergreifen, und sie stritten mit Falschheit, auf daß sie die Wahrheit damit widerlegen möchten. Dann erfaßte Ich sie, und wie war Meine Strafe!
                                  6. Also ward das Wort deines Herrn bewahrheitet wider die Ungläubigen: daß sie die Bewohner des Feuers sind.
                                  7. Die den Thron tragen und die ihn umringen, sie verkünden den Preis ihres Herrn und glauben an Ihn und erbitten Vergebung für jene, die gläubig sind: «Unser Herr, Du umfassest alle Dinge mit Barmherzigkeit und Wissen. Vergib darum denen, die bereuen und Deinem Wege folgen; und bewahre sie vor der Strafe der Hölle.
                                  8. Unser Herr, lasse sie eintreten in die Gärten der Ewigkeit, die Du ihnen verheißen hast, wie auch jene ihrer Väter und ihrer Frauen und ihrer Kinder, die rechtschaffen sind. Gewiß, Du bist der Allmächtige, der Allweise.
                                  9. Und bewahre sie vor Übel, denn: wen Du vor Übel bewahrst an jenem Tage – ihm hast Du wahrlich Barmherzigkeit erwiesen. Und das ist die höchste Glückseligkeit.»
                                  10. Den Ungläubigen wird zugerufen: «Allahs Widerwille ist größer als euer eigener Widerwille gegen euch. (Gedenket,) da ihr zum Glauben aufgerufen wurdet und im Unglauben verharrtet.»
                                  11. Sie werden sprechen: «Unser Herr, Du hast uns zweimal sterben lassen und uns zweimal lebendig gemacht, und wir bekennen unsere Sünden. Ist da nun ein Weg zum Entkommen?»
                                  12. «Dies ist so, weil ihr ungläubig bliebt, als Allah allein angerufen wurde, doch als Ihm Götter zur Seite gesetzt wurden, da glaubtet ihr. Die Entscheidung ist allein bei Allah, dem Hohen, dem Großen.»
                                  13. Er ist es, Der euch Seine Zeichen zeigt und euch die Mittel zum Unterhalt hinabsendet vom Himmel; doch keiner läßt sich ermahnen, außer dem, der sich bekehrt.
                                  14. Rufet denn Allah an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn, und sollte es auch den Ungläubigen zuwider sein.
                                  15. Der Erhabene über alle Rangstufen, der Herr des Thrones! Er sendet das Wort nach Seinem Geheiß zu wem Er will von Seinen Dienern, auf daß er warne vor dem Tag der Begegnung,
                                  16. Dem Tage, an dem sie vortreten werden und nichts von ihnen vor Allah verborgen bleibt. Wessen ist das Reich an diesem Tage? Allahs, des Einigen, des Allbezwingenden.
                                  17. An diesem Tage wird jedem vergolten werden, was er verdient. Keine Ungerechtigkeit an diesem Tage! Wahrlich, Allah ist schnell im Abrechnen.
                                  18. Und warne sie vor dem immer näher kommenden Tage, da die Herzen zu den Kehlen emporsteigen werden voller innerer Trauer. Die Frevler werden keinen vertrauten Freund haben noch einen Fürsprecher, auf den gehört werden könnte.
                                  19. Er kennt die Verräterei der Blicke und alles, was die Herzen verbergen.
                                  20. Allah richtet in Gerechtigkeit; die aber, die sie statt Ihn anrufen, können ganz und gar nicht richten. Wahrlich, Allah ist der Allhörende, der Allsehende.
                                  21. Sind sie nicht auf der Erde umhergereist, um zu sehen, wie das Ende derer war, die vor ihnen waren? Diese waren stärker als sie an Macht und (bleibender) in den Spuren (die sie) auf Erden (hinterließen). Und doch erfaßte sie Allah um ihrer Sünden willen, und sie hatten keinen, der sie wider Allah hätte schützen können.
                                  22. Das war, weil ihre Gesandten zu ihnen kamen mit offenbaren Zeichen, sie aber glaubten nicht; drum erfaßte sie Allah. Fürwahr, Er ist stark, streng im Strafen.
                                  23. Wir entsandten wahrlich Moses mit Unseren Zeichen und mit einer klaren Vollmacht
                                  24. Zu Pharao und Hámán und Korah; jedoch sie sprachen: «Ein Zauberer, ein Betrüger!»
                                  25. Und als er zu ihnen kam mit der Wahrheit von Uns, da sprachen sie: «Tötet die Söhne derer, die mit ihm glauben, und verschonet ihre Frauen.» Doch der Anschlag der Ungläubigen ist nichts als vergeblich.
                                  26. Und Pharao sprach: «Lasset mich, ich will Moses töten; und laßt ihn seinen Herrn anrufen. Ich fürchte, er möchte sonst euren Glauben ändern oder Unfrieden im Land stiften.»
                                  27. Und Moses sprach: «Ich nehme meine Zuflucht bei meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem Hoffärtigen, der nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.»
                                  28. Ein gläubiger Mann von den Leuten Pharaos, der seinen Glauben geheimhielt, sprach: «Wollt ihr einen Menschen töten, weil er spricht: “Mein Herr ist Allah”, obwohl er zu euch gekommen ist mit klaren Beweisen von eurem Herrn? Wenn er ein Lügner ist, so ist seine Lüge auf ihm; ist er aber wahrhaftig, dann wird euch ein Teil von dem treffen, was er euch androht. Fürwahr, Allah weist nicht dem den Weg, der maßlos (und) ein Lügner ist.
                                  29. O mein Volk, euer ist heute die unumschränkte Herrschaft, denn ihr seid die Oberherren im Land. Wer aber wird uns vor der Strafe Allahs schützen, wenn sie über uns kommt?» Pharao sprach: «Ich weise euch nur auf das hin, was ich selbst sehe, und ich leite euch nur auf den Pfad der Rechtschaffenheit.»
                                  30. Da sprach jener, der gläubig war: «O mein Volk, ich fürchte für euch Gleiches, was den Verbündeten,
                                  31. Gleiches, was dem Volke Noahs und den Àd und den Thamüd und denen nach ihnen widerfuhr. Und Allah will keine Ungerechtigkeit gegen die Diener.
                                  32. O mein Volk, ich fürchte für euch den Tag der gegenseitigen Hilferufe,
                                  33. Den Tag, an dem ihr den Rücken zur Flucht wenden sollt. Keinen Schirmer werdet ihr vor Allah haben. Und wen Allah zum Irrenden erklärt, der soll keinen Führer finden.»
                                  34. Und Joseph kam ja vordem zu euch n mit deutlichen Beweisen, jedoch ihr hörtet nicht auf, im Zweifel zu sein über das, womit er zu euch kam, bis ihr dann, als er starb, sprachet: «Allah wird nimmermehr einen Gesandten erstehen lassen nach ihm.» Also erklärt Allah jene zu Irrenden, die maßlos (und) Zweifler sind –
                                  35. Solche, die über die Zeichen Allahs streiten, ohne daß irgendeine Ermächtigung zu ihnen kam. Schmerzhaft hassenswert ist das vor Allah und vor jenen, die gläubig sind. Also versiegelt Allah das Herz eines jeden Hoffärtigen, Stolzen.
                                  36. Und Pharao sprach: «O Hámán, baue mir einen Turm, so daß ich die Wege der Annäherung erreiche,
                                  37. Die Wege der Annäherung zu den Himmeln, damit ich über dem Gott Moses’ die Kunde hole, denn ich halte ihn wahrlich für einen Lügner.» Also wurde dem Pharao das Böse seines Tuns schön gemacht, und er wurde abgewendet von dem Pfade; und der Anschlag Pharaos endete bloß in Verderben.
                                  38. Und jener, der gläubig war, sprach: «O mein Volk, folget mir. Ich will euch zu dem Pfade der Rechtschaffenheit leiten.
                                  39. O mein Volk, dies Leben hienieden ist nur ein vergänglicher Genuß; und das Jenseits allein ist die dauernde Heimstatt.
                                  40. Wer Böses tut, dem soll nur mit Gleichem vergolten werden; wer aber Gutes tut – sei es Mann oder Weib – und gläubig ist, diese werden in den Garten eintreten; darin werden sie versorgt werden mit Unterhalt ohne zu rechnen.
                                  41. O mein Volk, wie (sonderbar) ist es für mich, daß ich euch zum Heil aufrufe, indes ihr mich zum Feuer ruft!
                                  42. Ihr ruft mich auf, Allah zu verleugnen und Ihm Götter zur Seite zu stellen, wovon ich keine Kenntnis habe. Ich aber rufe euch zu dem Allmächtigen, dem Vergebungsreichen.
                                  43. Kein Zweifel, das, wozu ihr mich ruft, hat keinen Anspruch in dieser Welt oder im Jenseits; und unsere Heimkehr ist zu Allah, und die Übertreter werden Bewohner des Feuers sein.
                                  44. Bald werdet ihr an das denken, was ich euch sage. Und ich stelle meine Sache Allah anheim. Fürwahr, Allah schaut die Diener wohl.»
                                  45. So schützte ihn Allah vor den Übeln dessen, was sie planten, und eine schlimme Strafe umfing die Leute Pharaos:
                                  46. Das Feuer – sie sind ihm ausgesetzt morgens und abends. Und am Tage, wenn die «Stunde» kommen wird (da wird gesprochen werden): «Laßt Pharaos Leute eingehn in die strengste Strafe.»
                                  47. Wenn sie miteinander im Feuer streiten, werden die Schwachen zu den Hochmütigen sprechen: «Wir waren ja eure Anhänger: Wollt ihr uns da nicht einen Teil des Feuers abnehmen?»
                                  48. Jene, die hochmütig waren, werden sprechen: «Wir sind alle darin. Allah hat nun gerichtet zwischen den Dienern.»
                                  49. Und die in dem Feuer werden zu den Wächtern der Hölle sprechen: «Betet zu eurem Herrn, daß Er uns einen Tag von der Strafe erlasse.»
                                  50. Sie werden sprechen: «Kamen nicht eure Gesandten zu euch mit klaren Beweisen?» Jene werden sprechen: «Doch.» (Die Wächter) werden sprechen: «So fahret fort zu beten.» Doch das Gebet der Ungläubigen ist umsonst.
                                  51. Wahrlich, helfen werden Wir Unseren Gesandten und denen, die gläubig sind, im Leben hienieden und an dem Tage, da die Zeugen vortreten werden,
                                  52. Dem Tage, da ihre Ausrede den Frevlern nichts nützen wird; und ihrer wird der Fluch sein und ihrer der schlimme Aufenthalt.
                                  53. Wir gaben wahrlich Moses die Führung und machten die Kinder Israels zu Erben der Schrift
                                  54. Eine Führung und Ermahnung für die Verständigen.
                                  55. Habe denn Geduld. Wahrlich, die Verheißung Allahs ist wahr. Und suche Schutz gegen deine Schwäche und verherrliche deinen Herrn mit Seiner Lobpreisung am Abend und am Morgen.
                                  56. Diejenigen, die über die Zeichen Allahs streiten, ohne daß irgendeine Ermächtigung zu ihnen kam – nichts ist in ihren Herzen als Großmanssucht -, sie werden es nicht erreichen. So nimm Zuflucht bei Allah. Fürwahr, Er ist der Allhörende, der Allsehende.
                                  57. Die Schöpfung der Himmel und der Erde ist größer als die Schöpfung der Menschen; allein die meisten Menschen wissen es nicht.
                                  58. Der Blinde und der Sehende sind nicht gleich; noch sind jene, die glauben und gute Werke tun, denen (gleich), die Böses tun. Wenig ist es, was ihr zu bedenken pflegt!
                                  59. Die «Stunde» kommt gewiß; daran ist kein Zweifel; doch glauben die meisten Menschen nicht.
                                  60. Euer Herr spricht: «Betet zu Mir; Ich will euer Gebet erhören. Die aber, die zu stolz sind, um Mich zu verehren, die werden in die Hölle eintreten, Erniedrigte.»
                                  61. Allah ist es, Der für euch die Nacht gemacht hat, auf daß ihr darin ruhet, und den Tag zum Sehen. Wahrlich, Allah ist der Herr der Gnadenfülle gegenüber der Menschheit, jedoch die meisten Menschen danken nicht.
                                  62. Das ist Allah, euer Herr, Schöpfer aller Dinge. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie laßt ihr euch da abwendig machen!
                                  63. Also lassen sich nur die abwendig machen, die Allahs Zeichen leugnen.
                                  64. Allah ist es, Der die Erde für euch geschaffen hat zu einer Ruhestatt und den Himmel zu einem Zeltdach und Der euch Gestalt gegeben und eure Gestalten vollkommen gemacht hat und euch mit guten Dingen versorgt hat. Das ist Allah, euer Herr. Segensreich ist drum Allah, der Herr der Welten.
                                  65. Er ist der Lebendige. Es gibt keinen Gott außer Ihm. So rufet Ihn an, in lauterem Gehorsam gegen Ihn. Aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten.
                                  66. Sprich: «Mir ward verboten, denen zu dienen, die ihr anruft statt Allah, nachdem mir deutliche Beweise von meinem Herrn gekommen sind; und mir ward geboten, mich zu ergeben dem Herrn der Welten.»
                                  67. Er ist es. Der euch aus Erde erschuf, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem Blutklumpen; dann läßt Er euch als ein Kindlein hervorgehen; dann (läßt Er euch wachsen) auf daß ihr eure Vollkraft erreichet; dann (läßt Er) euch alt werden – wenngleich einige unter euch vorher zum Sterben berufen werden -, und (Er läßt euch leben) damit ihr eine bestimmte Frist erreichet und damit ihr Weisheit lernet.
                                  68. Er ist es, Der Leben gibt und Tod sendet. Und wenn Er ein Ding beschließt, so spricht Er zu ihm nur: «Sei!», und es ist.
                                  69. Hast du nicht die gesehen, die über Allahs Zeichen streiten? Wie lassen sie sich abwendig machen!
                                  70. Jene, die nicht an das Buch glauben noch an das, womit Wir Unsere Gesandten geschickt. Bald aber werden sie es erfahren,
                                  71. Wenn die Eisenfesseln um ihre Nacken sein werden, und Ketten. Sie werden gezerrt werden
                                  72. In siedendes Wasser; dann werden sie ins Feuer geworfen werden.
                                  73. Dann wird zu ihnen gesprochen werden: «Wo sind nun jene, die ihr anzubeten pflegtet
                                  74. Statt Allah?» Sie werden sprechen: «Sie sind von uns gewichen. Nein, wir riefen zuvor nichts an.» Also erklärt Allah die Ungläubigen zu Irrenden:
                                  75. «Dies, weil ihr auf Erden frohlocktet ohne Recht und weil ihr übermütig waret.
                                  76. Geht nun ein in die Tore der Hölle, darin zu bleiben. Übel ist nun die Wohnstatt der Hoffärtigen.»
                                  77. Drum habe Geduld. Die Verheißung Allahs ist wahr. Und ob Wir dir (die Erfüllung) von einigen der Dinge zeigen, die Wir ihnen angedroht haben, oder Wir dich (vorher) sterben lassen, zu Uns werden sie (jedenfalls) zurückgebracht werden.
                                  78. Und sicherlich entsandten Wir schon Gesandte vor dir; darunter sind manche, von denen Wir dir bereits erzählten, und es sind darunter manche, von denen Wir dir noch nicht erzählten; und kein Gesandter hätte ein Zeichen bringen können ohne Allahs Erlaubnis. Doch wenn Allahs Befehl ergeht, da wird die Sache zu Recht entschieden, und dann sind die verloren, die der Falschheit folgen.
                                  79. Allah ist es, Der für euch die Tiere gemacht hat, daß ihr auf den einen reiten und von den andern essen möchtet –
                                  80. Und ihr habt noch (andere) Nutzen an ihnen – und daß ihr durch sie jegliches Bedürfnis befriedigen möchtet, das in euren Herzen sein mag. Und auf ihnen und auf Schiffen werdet ihr getragen.
                                  81. Und Er zeigt euch Seine Zeichen; welches der Zeichen Allahs wollt ihr denn verleugnen?
                                  82. Sind sie nicht auf der Erde umhergereist, um zu sehen, wie das Ende derer war, die vor ihnen waren? Sie waren zahlreicher als diese und stärker an Macht und in den Spuren (die sie) auf Erden (hinterließen). Doch alles, was sie erwarben, nützte ihnen nichts.
                                  83. Und wenn ihre Gesandten zu ihnen kamen mit deutlichen Zeichen, so frohlockten sie über das Wissen, das sie (selbst) besaßen. Und das, worüber sie zu spotten pflegten, umfing sie.
                                  84. Und da sie Unsere Strafe sahen, sprachen sie: «Wir glauben an Allah als den Einigen, und Wir verwerfen all das, was wir Ihm zur Seite zu stellen pflegten.»
                                  85. Aber ihr Glaube, als sie Unsere Strafe sahen, konnte ihnen nichts mehr nützen. Dies ist Allahs Gesetz, das stets befolgt worden ist gegenüber Seinen Dienern. Und so gingen die Ungläubigen zugrunde.

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